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Via ferrata Giuseppe Olivieri


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Punta Anna

Zielhöhe
2731m

Talort
Cortina d'Ampezzo

Höhenmeter
650m

Gehzeit
5:00h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(20 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Klasse Tour, in Verbindung mit einem oder mehreren der anderen Tofanen-Klettersteige kaum zu toppen.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Rif. Dibona (2037m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rif. Pomedes (2303m)
Anfahrt
Von Cortina Richtung Falzarego-Pass (oder umgekehrt). Unterhalb der Tofana di Rozes Hinweisschild Richtung Norden zur Rif. Dibona (Parkplatz).
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Wegverlauf Via ferrata Giuseppe Olivieri

Zustieg
Vom Ausgangspunkt steigen wir auf einem Wanderweg zum Rif. Pomedes (2280 m) auf. Hier halten wir uns links hin├╝ber zum Einstieg (1 h).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Gleich ab dem Einstieg geht es zur Sache. Steighilfen fehlen v├Âllig, nur ein Seil steht zur Verf├╝gung. Zwar sind gen├╝gend Griffe und Tritte vorhanden, etwas Kletterfertigkeit sollte aber schon vorhanden sein. Nach 2 h endet der sehr schwierige Klettersteigspa├č zun├Ąchst am Gipfel der Punta Anna.
Anstieg Höhenmeter
300m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Von hier f├╝hrt ein Weg in nordwestlicher Richtung, dann im Bogen zum Ausgangspunkt zur├╝ck (1,5 h).
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Via ferrata Giuseppe Olivieri

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Zum Rif. Pomedes kann man auch ├╝ber den Sentiero Astaldi (Schwierigkeit 2) gelangen (1 h).
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 1,7-10: Manfred Kostner
Fotos 3-6: Johannes Ager
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
05.06.2009
Aufrufe
27056
Interne ID
639

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Webcam

Fotos zu Via ferrata Giuseppe Olivieri


von
 
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User-Kommentare zu Via ferrata Giuseppe Olivieri

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Kommentare von anderen Usern

Joey schrieb am 29.10.2015
Am Donnerstag, 26.08.2010, startete ich um 08:10 bei optimalem Wetter die Tofana-Tour (Ferrata Giuseppe
Olivieri und Ferrata Gianni Aglio) ├╝ber die Punta Anna zur Tofana di Mezzo von der Rifugio Duca D'Aosta
(2098 m) aus, die ca. 200 H├Âhenmeter unterhalb der Rifugio Pomedes liegt. Nach 20 Min. erreichte ich
die Rifugio Pomedes, hinter der sich der Einstieg zur Ferrata Giuseppe Olivieri befindet.
Mein Einstieg erfolgte um ca. 08:45 zusammen mit ca. 15 anderen. Trotz der zahlreichen anderen Begeher
gab es kaum Staus an kritschen Abschnitten, da durchwegs Ge├╝bte unterwegs waren, die alle z├╝gig vorankamen.
Um ca. 10:30 erreichte ich nach herrlicher Kletterei den langsteckten Gipfelgrat der Punta Anna.
Bei der Verzeigung nahm ich den Weg rechts zur Ferrata Gianni Aglio, der zun├Ąchst wieder bergab
f├╝hrt ins Tofana-Kar, wo dann die Ferrata G. Aglio beginnt. Dort ging es wieder aufw├Ąrts bis zum
langen Gipfelgrat des 3. Pomedesturms (ca. 2850m), dann weiter (u.a. eine 8-10 m Leiter ca. 11:00)
bis zur Scharte vor dem Torre Gianni Aglio (2980m). Hier kommt die m.M.n. schwierigste aber
optionale Passage der Tour, wenn man eine Abstecher zum Gipfel des Torrone Gianni machen will.
Der Abstecher erfordert immense Armkraft bei dieser trittarmen senkrechten Wand (oben brauchte ich
erstmal eine Verschnaufpause f├╝r meine brennenden Bizeps).
Man kann sich diesen Kraftakt und ca. 30 Min. aber auch sparen und gleich weitergehen zur bald
nachfolgenden bekannten Wandquerung, die oftmals als schwierigste Stelle des Steiges beschrieben wird.
Ich halte diese Querung f├╝r einen ge├╝bten Ferratisto nicht f├╝r ├╝berm├Ą├čig schwierig. Danach ging es an
einem Band ├╝ber das bekannte Tofana-Felsentor (Bus de Tofana auf 2910 m), wo mich gl├╝cklicherweise
ein anderer Ferratisto auf die M├Âglichleit aufmerksam machte, da├č man durch einen kleinen Abstieg
das Felsentor (ca. 12:20) besichtigen kann. Von diesem Felsentor kann man Richtung Westen zum
Rifugio Giussani (2580 m) und weiter zum Rifugio Dibona absteigen. Mein Ziel war aber der Gipfel
der Tofana di Mezzo. Diese restliche Strecke vom Bus de Tofana bis zum Gipfel mit ihren gut
300 H├Âhenmetern war nur noch eine konditionelle Herausforderung. ├ťber ger├Âllbedeckte Felstufen,
Seile und Leitern f├╝hrt der Pfad unterhalb des 2. Felsentores zwischen verbogenen und verrosteten
Lawinenverbauungen hindurch, zum dritth├Âchsten Dolomiten-Gipfel auf 3244 m, den ich um ca. 14:00
erreichte. Schwei├č├╝berstr├Âmt g├Ânnte ich mir eine 30-min├╝tige wunderbare Panorama-Pause auf dem
weitl├Ąufigen Gipfel, auf dem es einen regen Touristenandrang von der naheliegenden Gondel-Bergstation
(Freccia nel Cielo = Pfeil zum Himmel) gab. Danach lief ich entspannt auf dem breiten "Zubringerweg"
zur Gondelstation und fuhr um 14:45 mit der Gondel zur Mittelstation der Ra Valles-Gondelbahn ab.
Bei der 5-min├╝tigen Gondelabfahrt erblickte ich nochmal das 2. gro├če Felsentor, da├č sich
oberhalb des Bus de Tofana und oberhalb des Schlu├čabschnittes des Steiges befindet und das ich deshalb
vom Steig aus nur beim R├╝ckblick bemerkt habe aber nicht mehr zur├╝cksteigen wollte (vgl.Foto
mit den beiden Felsentoren). Von der Mittelstation der Ra Valles-Gondel wanderte ich ├╝ber
den Sentiero Olivieri (nicht zu verwechseln mit der Ferrata Olivieri) in ca. 1,5 Std. zur├╝ck
zur Rifugio Duca D'Aosta, wo ich um ca. 16:30 ankam. Der Sentiero Olivieri ist mehr Wanderweg
als Klettersteig, hat etliche unschwierige Seilstellen und zwei Leitern.

Fazit: Die Tofana-Tour ├╝ber die beiden KS (Ferrata Giuseppe Olivieri und Ferrata Gianni Aglio)
ist eine sehr empfehlenswerte, lange, tolle Tour f├╝r konditionsstarke und erfahrene Ferratisti.
Einziger Wermutstropfen ist vielleicht das Gedr├Ąnge am Gipfel, da sich dort bei sch├Ânem Wetter
viele Turnschuh- und Sandalen-Bergsteiger tummeln, die von der nahegelegenen Gondel problemlos
zum Gipfel gelangen.

sixer schrieb am 08.10.2011
Bin den Steig am 17.09.11 am Ende eines 2-w├Âchigen Wander-/ Klettersteigurlaubs allein gegangen, da meine Frau sich diese Tour nicht zugetraut hat.
Bin von der Dibona H├╝tte gestartet und habe noch den Ferrata G. Aglio drangeh├Ąngt und war schlie├člich allein auf dem Gipfel! (Seilbahn fuhr nicht mehr).
Bin den Aufstiegsweg zur├╝ck bis zum Bus de Tofana und durch das Felsloch die Ger├Âllrinne runter, was so schnell ging, dass ich unten Druck auf den Ohren hatte.
Da meine Frau wie gesagt unten wartete, habe ich ein etwas h├Âheres Tempo angesetzt (ohne Hetzerei) und war nach 3 Stunden auf dem Gipfel und nach insgesamt 4 Stunden wieder am Rifugio Dibona und konnte gl├╝cklich die Heimfahrt antreten.
Als Fazit: Der komplette Weg bis zum Gipfel lohnt sich nur in Zeiten, in der die Gondel nicht f├Ąhrt und man so das Klettererlebnis ohne \"Sandalentouristen\" genie├čen kann.
Ansonsten ist der direkte Abstieg am Felsloch ratsam, da der letzte Teil ab den Lawinensperren bei weitem nicht das hergibt, was bis dahin geboten wird.
Ach ja, unbedingt auf die Markierungen beim Abstieg vom Gipfel zur├╝ck zum Felsloch achten (vor allem bei schlechter Sicht) und am Grat orientieren. Man folgt hier leicht einer falschen Spur (mir auch passiert). Die Folge ist eine unangenehme Querung im steilen Felsgel├Ąnde bis zu den Leitern.
Bergblumenwiese schrieb am 19.09.2011
Wir sind den Steig am 15.9.2011 gegangen.
Mit dem Auto bis zum Dibona-Parkplatz. Hoch zur Pomedes-H├╝tte. Dort die Beschilderung kurzzeitig nicht ausreichend. Einfach geradeaus Richtung n├Ąchster H├╝tte (Skih├╝tte?) laufen. Dahinter ist der Einstieg. Olivieri wunderbar zu klettern. Wenig bis gar keine k├╝nstlichen Tritthilfen, daf├╝r etwas weg vom Seil mal rechts mal links wunderbare Griffe im Fels. Die Gratkletterei macht richtig Spa├č!! Bei der Punta Anna links eine Aufschrift im Fels zum Rif. Giussani, rechts der Weiterweg zum Gianni Aglio und Torre Aglio. Beides ebenfalls einfach gro├čartig. Traumkulisse. Au├čerdem beide Ferrata mit einem festgespannten dicken Drahtseil relativ neu versichert. Beim Bus di Tofana (gro├čes Felsenloch, 2.Abstieg zum Rif.Giussana) h├Ąngt noch das alte d├╝nne Seil, aber die neuen Verankerungen sind schon am Fels angebracht. Dort sind wir ├╝ber das super steile (45┬░) aber gut abzufahrende Schotterfeld wieder zur├╝ck zum Weg Richtung Dibonah├╝tte.
Waren insgesamt fast 9 Stunden unterwegs, die sich super gelohnt haben!! Weiter zur Tofana di Mezzo waren nicht machbar, die Seilbahn f├Ąhrt ab 10.Sept. nicht mehr. Au├čerdem h├Ątte man dann ein Auto verstellen m├╝ssen.
Gerhard schrieb am 28.07.2011
Begangen am 8. Juli 2011.
Die Ferrata G. Olivieri hat m.E. einen Schwierigkeitsgrad von C/D. Als Abstiegsweg l├Ąsst sich gut der Sentiero G. Olivieri (Schwierigkeit B) verwenden, wenn man die Tour vom Rif. Dibona begonnen hat. Insgesamt ein sch├Ânes Klettersteigvergn├╝gen, welches den ge├╝bten Klettersteigler nicht ├╝berfordern d├╝rfte und in 5 Stunden zu schaffen ist. Manche h├Ąngen noch die Ferrata G. Aglio an, davon w├╝rde ich aber eher abraten, denn diese gesamte Tour ist sehr lang, somit sehr kraftraubend und die letzte Seilbahn am Gipfel muss man ja auch noch erwischen.
Gruber matthias S├╝dtirol schrieb am 31.07.2009
Klasse Tour, aber man sollte auf das Wetter sehr achten, und sehr hohe Hitze , S├╝d Ausrichtung.
Moritz schrieb am 20.10.2007
Ich (15 Jahre alt ) bin denn Steig dieses Jahr 2007 im Sommer zum zweiten mal begangen. Im Gegensatz zum ersten mal 2004 waren die W├Ąnde durch die gro├če Anzahl von Kletterern schon sehr glatt. An einigen Stellen ist der Steig dadurch deutlich schwerer geworden. Insgesammt ist es aber immernoch ein tolles Erlebniss, vor allem die Aussicht ist bei gutem Wetter grandios.
susi +peter schrieb am 02.09.2006
wir sind am 2.september den ks gegangen - das klettern ist toll und anspruchsvoll wobei der steig am ende schwieriger ist als am beginn ! ich muss auch ein paar worte loswerden - die hm vom rifugio bis zur punta anna betragen 700 m und weitere 100 m bis zum bus (FELSENFENSTER) wobei man sagen muss dass man durch die extrem schlechte markierung und beschilderung (praktisch keine bis auf ein paar schwarzen punkten) unwillk├╝rlich den abstieg vor dem bus nach links verpasst und somit auf der ferrata aglio landet ! als wir da waren ist es allen so ergangen ! die ferrata aglio beinhaltet so eine extrem ausgesetzte querung die wirklich eine gro├če ├╝berwindung braucht! wobei ich f├╝r ein n├Ąchstes mal??? ein express mitnehmen w├╝rde , sodass man sich ganz eng am stahlseil sichern kann und sich nicht so krampfhaft festh├Ąlt da die stelle leicht ├╝berh├Ąngend ist! insgesamt super aussicht und eine tolle klettertour!!!
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