Druckansicht

Ettore Bovero Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Col Rosa

Zielhöhe
2166m

Talort
Cortina d´Ampezzo (1211 m)

Höhenmeter
900m

Gehzeit
5:00h

Schwierigkeit
(3.5 - C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(15 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Ein eher unspektakulärer Steig mit einer schönen Gipfelaussicht, die eine ganz anderen Blickwinkel auf die Tofane gewährt. Da die Tour im Schatten der umliegenden Tofana- und Cristallogruppe liegt, ist hier weniger los.
Sonstiges
kriegshistorischer Steig (1914-1918)

Haben Sie diese Tour schon gemacht?

Dann loggen Sie sich ein oder registrieren sich und lassen es andere User wissen.
↑ nach oben

Position/Lage

Ausgangspunkt
Camping Olimpia an der Strada d'Allemagna (1283 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
-
Anfahrt
Von Cortina auf der Straße nach Peutelstein befindet sich ca. 1,5 km südl. des Albergo Fiames der Campingplatz Olympia (Parkmöglichkeit)
↑ nach oben

Wegverlauf Ettore Bovero Klettersteig

Zustieg
Auf einem Fortsweg ca. 2 km mäßig ansteigend zu einem Abzweig, der nach links zum Kletterstieg weist. In sanften Kehren gelangt man zum Passo Posporcora (1711 m). Hier in steilen Kehren weiter, dann durch die SW-Flanke durch latschenbewachsenes Schrofengelände, bis bei ca. 1900 m der Einstieg erreicht ist (ca. 2 Stunden).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Der Steig bietet alle Klettersteignuancen (Felsstufen, Querungen, Kamine, Kanten etc.), allerdings auf ca. 250 HM beschränkt. Zudem ist die Anforderung durchgehend hoch. Es gibt immer wieder einmal senkrechte Passagen (Kamin) und auch der Ausstieg besticht durch kleinen Tritte. Die Sicherheit ist jedoch mit einem soliden Stahlseil jederzeit gegeben. Oben weites Gipfelplateau mit zahlreichen Überresten aus dem 1. Weltkrieg (ca. 1 Stunde).
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Direkt am Gipfel wendet man sich nach Norden (Weg 447), der durch zahlreiche Stellungen und Gräben schnell abwärts führt (Latschen, Schrofen). Später trifft der Weg wieder auf die Forststraße und von dort sind es noch ca. 4 km bis zum Campingplatz (ca. 1,5 - 2 Stunden).
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
↑ nach oben

Übersichtskarte Ettore Bovero Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
↑ nach oben

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
↑ nach oben

Hinweise

Hinweise
Keine besonderen Hinweise, jedoch nicht ganz unschwierig!
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos: Jörg
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
19.10.2006
Aufrufe
15942
Interne ID
644

↑ nach oben

Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Auf der Tofana von der Berghütte Duca d´Aosta aus gesehen

Bereitgestellt durch: https://www.dolomiti.org

↑ nach oben

Fotos zu Ettore Bovero Klettersteig


von
 
Registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um selbst Bilder hochzuladen
↑ nach oben

User-Kommentare zu Ettore Bovero Klettersteig

Um selbst einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.

Kommentare von anderen Usern

Joey schrieb am 06.11.2015
Am Dienstag, 31.08.2010, startete ich um ca. 09:30 bei kühlem Wetter die Ettore-Bovero-Tour zum Col Rosa
am Parkplatz des Campingplatzes Olimpia nahe des ehemaligen Flughafens nördlich von Cortina. Der Waldweg
war bis zum Passo Posporcora (1711 m) angenehm zu gehen, danach wurde es steiler im Latschengelände bis
zum Einstieg (11:15) auf ca. 1900 m. Auf dem letzten Teil des Weges vor dem Einstieg konnte ich ein mir bis dahin
unbekanntes Naturschauspiel bewundern: einen langanhaltenden Regenbogen, der aber nicht durch Regen sondern
durch leichtes Schneetreiben und Sonneneinstrahlung erzeugt wurde. Bis zum Einstieg war ich bisher alleine
unterwegs, nun war eine italienische Dreiergruppe vor mir eben eingestiegen. 5 Minuten später folgte ich
ihnen nach und holte sie schon kurz darauf ein, weil anscheinend eine Anfängerin unter ihnen war, die
erhebliche Mühe hatte, die recht anspruchsvollen senkrechten Partien zu bewältigen. Erst nach 30 Min. konnte
ich an einer geeigneten Stelle überholen und konnte nun in meinem Tempo die schöne Kletterei bis zum Gipfel
fortsetzen. Auf der Strecke gab es kaum künstliche Tritthilfen, nur im Gipfelbereich sind mir etliche
Bügel in Erinnerung. Um ca. 12:15 erreichte ich bei heftigem und eisigem Wind aber blauem Himmel das kleine
Gipfelkreuz auf 2166 m. Nach nur 10-minütiger Pause machte ich mich an den Abstieg, der eisige Wind pfiff
unangenehm. Der obere Bereich des Abstieges führte zuerst relativ sanft durch Latschenfelder, vorbei an
alten WK-1-Stellungen, dann aber teilweise steiler werdend aber ohne größere Schwierigkeiten.
Beim Abstieg hat man laufend Ausblick auf die links liegenden Ausläufer des Cristallo-Massives und in Richtung
Süden auf Cortina.

Fazit: Der Ettore-Bovero-Steig bietet sich als Halbtagestour an, wenn man sich in der Gegend von Cortina aufhält
und das Wetter nicht geeignet ist für die langen und hohen Klettersteige rund um Cortina. Die Kletterei ist
steckenweise recht anspruchsvoll. M.M.n sind Bewertung mit 3,5 und der Zeitaufwand für Zugang und Rückmarsch
angemessen. Das zu erwartende Klettersteig-Erlebnis ist befriedigend.



Reinhard schrieb am 04.10.2009
25.09.09 Der Zustieg zieht sich wirklich lange hin. Insbesondere ab dem Passo Posporcora dauert es noch ewig lange bis zum Einstieg. Ansonsten ein schöner, kurzer Steig mit grandiosen Ausblicken. Der Abstiegsweg wurde scheinbar erst kürzlich renoviert und befindet sich in gutem Zustand. Wenn ringsum die Gipfel der Tofanen verschneit sind, ist die Tour eine gute Alternative. Bilder siehe >felsfun.de<
Gruber Matthias Südtirol schrieb am 15.06.2009
Bin am 15.6. Klettersteig gegangen.Es war ein wunderschöner Tag. Der klettersteig war im Verhältniss zum Zustieg zu kurz. Wunderschöner Gipfelblick. Aber im vergleich zu anderen Dolomiten Klettersteige ist es keine Lohnenswerte Tour.
Fred Olraun schrieb am 05.12.2008
Gegangen am 10.10.2008 mit meiner Frau Anuschka bei relativ gutem Wetter obwohl fünf Tage vorher bis zu 40 cm Schnee in den Dolomitentälern (Bsp. Pustertal) lagen. Durch sagenhaftes Wetter war der Steig aber vollkommen schneefrei und trocken. Der Zustieg vom Camping Olimpia zieht sich ziemlich dahin und ist nicht wirklich interessant. Der Steig ist mit 3,5 realistisch bewertet und bietet schöne Kletterpassagen. Den zeitweise relativ weiten Abstand der Zwischenbefestigungen empfand ich als ideal um ohne Seilkontakt klettern zu können, da man nicht immer zum Umhaken direkt am Seil bleiben muss. Leider ist der Steig relativ kurz im Verhältnis zum Zustieg. Zweifel an der Qualität und Sicherheit des Abstiegweges kann ich auch nicht verstehen. Wie der Zustieg ist hier alles absolut in Schuss, allerdings gilt auch hier wieder das Manko der Länge.
wolfgang hiptmair schrieb am 04.10.2008
In diverser Literatur wird der Abstieg über die Ferrata empfohlen, weil der Abstiegsweg angeblich so übel ist. Dem ist nicht so: das Weglein führt zwar stellenweise etwas steil, aber durchgehend problemlos und gemütlich begehbar wieder zurück ins Tal. Vom Abstieg über den Klettersteig würde ich eher abraten, da 1) mit Gegenverkehr zu rechnen ist und 2) die Hakenabstände in der Regel sturzunfreundliche 5 Meter betragen.
Jochen Hemmleb schrieb am 15.10.2007
Sind den Steig gestern gegangen. Der Zustieg ist vergleichsweise lang, ca. 600 HM, bis zum Passo Posporcora (1711 m) aber durch den Bergwald sehr schön und durch die Weganlage (flache Serpentinen) angenehm. Vom Paß geht es noch ein ganzes Sück durch Latschenhänge und Schrofen bis zum Beginn der Sicherungen. Der Steig ist ist steil und stellenweise sehr luftig. Nach der Einstiegsrinne (C) folgt die Schlüsselstelle in Form einer steilen Verschneidung (C/D). Danach geht es durch eine kaminartige Rinne rechts der Kante, bevor es über einen kurzen, sehr luftigen Quergang an die Kante zurückgeht, Die weitere Kante ist sehr luftig, nach oben hin wird das Gelände aber stufiger; zwei der Stufen sind nochmals etwas zum Zupacken (C). Man steigt auf eine mit Latschen bewachsene Schuttterrasse aus, über die man zur letzten Steilstufe vor dem Gipfel gelangt. Diese ist leicht (A-B), an drei Stellen gibt es ein paar Eisenbügel und ein kurzes Drahtseil. NB: Wir empfanden die Drahtseile im Hauptteil des Steigs bisweilen etwas dünn und rutschig. Die Hakenabstände sind teils relativ groß, so dass die Seile häufig etwas Spiel haben.
↑ nach oben