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Furcia Rossa Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Furcia-Rossa-Spitzen

Zielhöhe
2781m

Talort
St. Kassian im Hochabteital (1536 m)

Höhenmeter
1050m

Gehzeit
8:00h

Schwierigkeit
(3 - B/C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(9 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Geniale, aber lange Tour. Für Konditionsstarke, sowie geschichtlich Interessierte unbedingt zu empfehlen.
Sonstiges
kriegshistorischer Steig (1914-1918)

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Capanna Alpina (1726 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Capanna Alpina (1726 m)
Anfahrt
Von Bruneck über Stern nach St. Kassian. Weiter Richtung Valparolapass. Nach Armentarola vor einer großen Brücke links zum Ausgangspunkt.
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Wegverlauf Furcia Rossa Klettersteig

Zustieg
Vom Ausgangspunkt führt der Weg zunächst steil, dann wieder flach durch wunderschöne Gebirgslandschaft zum Tagedajoch (2157 m)(1,75 h). Leicht absteigend erreichen wir die Abzweigung kurz vor der Großen Fanesalpe und folgen rechts einer alten Kriegsstraße mit Markierung "VB" (Vallon Bianco) bis zum Vallon del Fosso (2402 m)(1,25 h). Hier befindet sich eine neuerliche Abzweigung, an der wir uns wieder rechts an den Weg mit Markierung "FR" (Furcia Rossa) halten.
Zustieg Höhenmeter
850m
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Der Steig folgt nun dem Kamm, wobei die Aussicht auf Fanes, Travennanzestal und die drei Tofanen unglaublich schön ist. Der Klettersteig selbst bietet mittlere Schwierigkeiten mit Leitern und teilweise "historischen", rekonstruierten Aufstiegshilfen. Nach 1,5 h ist die Furcia Rossa Spitze III erreicht. Dort mahnen mehrere Holzkreuze zum Dedenken an diejenigen, die nicht das Glück hatten, in Friedenszeiten hier heraufzukommen…
Anstieg Höhenmeter
200m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Auch der Abstieg bietet nochmals Leitern und rekonstruierte Holztreppen, ehe der Steig in einem Kar endet (30 min.). Durch den Vallon Bianco erreichen wir kurz vor der Großen Fanesalpe wieder den Hinweg. Da es zwischenzeitlich dunkel geworden ist (Oktober!), tappen wir im fahlen Licht unserer Taschenlampen Richtung Ausgangspunkt, den wir nach 3 h erfüllt von einem perfektem Bergtag erreichen.
Abstieg Höhenmeter
1050m
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Furcia Rossa Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
-
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Foto 1: Jörg
Fotos 3-10: Marion und Udo
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
30.09.2008
Aufrufe
15296
Interne ID
631

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Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Blick von Pedraces auf den Kreuzkofel

Bereitgestellt durch: https://www.starrylink.it

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Fotos zu Furcia Rossa Klettersteig


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User-Kommentare zu Furcia Rossa Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

terry schrieb am 21.08.2013
Begangen am 20.08.2013
Schneefrei, Sicherungen okay. Bei einer Sanierung könnten sie vor und nach den jetzigen Sicherungen eins-zwei Meter Seil mehr anbringen. An einer Stelle beim Aufstieg ist das Ende des Seils nur einbetoniert, wird aber gerne zum Heraufziehen benutzt. Vorher auf Schäden achtgeben sonst könnte man aus der Wand fliegen!
Für Liebhaber einsamer Gipfel (wo findet man das in den Dolomiten im August schon) sehr empfehlenswert bei wolkenfreiem Himmel! Bank auf dem Gipfel!
Zum Abstieg: Nach den letzten Leitern den Steig weiter Richtung Bivacco della Pace/Monte Castello. Vorher bei geeigneter Stelle (Spuren sichtbar) im Schutt abfahren und dann den Steinmännchen und später den gelb/roten Markierungen (links halten bei Weggabelung) Richtung Fanesalm und dann zum Parkplatz. Bei der Abkürzung aufpassen: öfter kaum Wegspuren sichtbar.
Gebührenpflichtiger Parkplatz 5€ pro Tag und Auto
interlignum schrieb am 10.08.2013
Gerade für eine Überschreitung mit Kindern könnte noch das eine oder andere Sicherungsseil gespannt werden. Meiner Meinung nach sollte der Steig nicht mit Kindern unter 10 Jahren gegangen werden, sie sollten auch eine gute bis sehr gute Kondition besitzen. Vorsicht vor den Schneefeldern!
Erwin schrieb am 30.06.2012
Der Aussage von Edgar betreffs Faneshütte kann ich auf keinen Fall zustimmen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung. 2 Bettzimmer mit Etagendusche (im Preis inkludiert) und HP 50,00 € halte ich für absolut o.k. Manche AV-Hütte ist da teuerer.
Manni schrieb am 14.04.2006
Kann den Beschreibungen von Edgar nicht zustimmen. Ich habe die Überschreitung im August 2004 gemacht. Alle Holzleitern wurden durch Metallleitern ersetzt und auch die Seile zum Teil erneuert.
Edgar Soutier schrieb am 05.04.2006
Eine sehr empfehlenswerte Tour. Ausgangspunkt Parkplatz Pederühütte. Von dort auf Schotterstrasse Anmarsch. Auf keinen Fall in den überfüllten Faneshütten am See übernachten (überteuert und unfreundlich). Jetzt nur noch eine halbe Stunde weitergehen über das Limo-Joch. Dort steht eine Almhütte (Klein Faneshütte). Idealer Ausgangspunkt (freundliche Wirtsleute mit guter Verpflegung und Unterkunft). Gerade das Gegenteil zu den unteren von schreienden Horden umlagerten Fanes-Hütten!! Von hier bequemer Anmarsch zur Überquerung der Furcia Rossa. Abenteurlicher aber guter Steig über Eisenhaken und Kamin zur Spitze (mäßig schwierig). Vom Gipfelplateau südlich absteigen (Achtung manchmal noch Schneefeld) Nicht queren sondern dicht am Fels in der Ausaperung zu den Abstiegsleitern gehen. Jetzt folgen zum teil nicht immer gut erhaltene Holzleitern. Unbedingt am Sicherungssteil einklinken. Im unteren Teil fehlen die Leitern ganz. Für die letzten 10 Höhenmeter steht nur das Metalseil als Haltehilfe zur Verfügung. Leider wird hier nicht viel für die Instandhaltung getan. Als nächste Tagestour könnte man bei der zuvor benutzten Abzweigung zur Furcia Rossa den sehr interessanten Steig zum Monte Vallon Bianco gehen. Ein sehr abenteuerlicher Weg zur ehemaligen Batteriestellung der österreichischen Truppen.
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