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Alta Via Veronesi


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Westschulter der Mittleren Fanisspitze

Zielhöhe
2850m

Talort
St. Kassian im Hochabteital (1536 m)

Höhenmeter
1020m

Gehzeit
7:00h

Schwierigkeit
(3 - B/C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(3 Bewertungen)

Eröffnung
1969

Resumee
Teils gesicherter Bänderweg mit einem 80 m Tunnel
Sonstiges
kriegshistorischer Steig (1914-1918)

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Manni-Fex phuncity Elmar
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Rif. Lagazuoi (2756 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rif. Lagazuoi (2756 m)
Anfahrt
Von Cortina oder aus dem Hochabteital zum Falzaregopass (2105 m) (Parkplatz bei der Seilbahn). Von hier mit der Seilbahn auf den Kleinen Lagazuoi.
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Wegverlauf Alta Via Veronesi

Zustieg
Von der Seilbahnstation geht es den Weg Nr. 401 hinab zur Forcella Lagazoui. Dabei führt der Weg an restaurierten Stellungen vorbei, deren Besichtigung sich lohnt. An der Forcella rechts halten weiter zur Forc. Travenanzes (ca. 30 Min.). Hier zweigt später der Rückweg zum Parkplatz ab. Es geht links weiter (an einem Fels Markierung "20b") über die Forcella "Gasser Depot" zur "Gran Forcella" (ca. 45 Min.). Jetzt nicht auf der anderen Seite absteigen sondern über einen unmarkierten Pfad rechts am Berghang hinab und dann in die 2. Geröllrinne wieder hinaufsteigen. Auf halber Höhe (nach etwas Blockkletterei FT1+) zweigt nach links ein Band ab (Markierungen nur Steinmännchen). Hier teilen sie die Zustiegswege: a) auf dem Band nach links: Über das Band ungesichert nach links, die erste Rinne wieder querend auf eine Schulter. Hier gelangt man auf ein Gehstück der V.f. Tomaselli
b) in der Rinne weiter nach oben: Man klettert die Geröllrinne weiter hinauf (entspricht dem Abstiegsweg des Tomaselli) bis in die Scharte (Forc. dei Quaire). Dort am Felsfuß entlang links hinab (meist über Schnee).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Bei Zustieg a): Um zum offiziellen "Einstieg" der Alta Via zu gelangen, muss man dem Tomaselli ca. 40m nach oben folgen. Erst über ein Gehstück, dann vertikal über eine kurze 3-Stelle wieder zu Gehgelände. Dort ist an einem Fels ganz schwach eine Wegmarkierung "G" (für Galleria, Tunnel) nach links und "T" (für Tomaselli) nach rechts. Links dem Band folgend gelangt man bald an einige Sicherungen (max. 2,5), die um eine Felsnadel (mit historischer Leiter) herumführen. Danach weiter ungesichert auf einem Geröllband bis zu einem Felsloch. Man steigt hinab und auf der anderen Seite wieder hoch. Dort befindet sich der Tunneleingang sowie die Wegtafel und somit der offizielle Beginn der Alta Via. Bei Zustieg b): Hier befindet man sich nun an der schattigen Ostseite der Fanisspitzen. Man geht dem Pfad am Felsfuß entlang und überwindet eine kurze gesicherte Steilstufe (2,5). Danach auf breitem Band (1,5) bis zum östlichen Tunneleingang. Man durchquert den Tunnel und gelangt am offiz. Einstieg der Alta Via heraus. Weiterweg: Die Alta Via führt nun (ab jetzt ausreichend markiert) entlang der Westwand der südlichen und mittleren Fanisspitze ohne großen Höhenverlust über gesicherte (bis 2) und ungesicherte Bänder auf ein Plateau unterhalb der Cima Scotini (ca. 40 Min.).
Anstieg Höhenmeter
175m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Hier gilt es nun den Weiterweg abzuwägen: Einfacher wäre, auf dem selben Weg zurück zu gehen und vielleicht beim Tunnel die andere Alternative zu wählen. Wer sich für den Weiterweg über den Lagazoui-See entscheidet, muss von hier bis zur Forcela dl Lech etwa 380 Hm überwinden. Erst über gestufte Felsen (hier starke Vereisungsgefahr) und dann durch eine große Geröllreise (teils Altschnee), die teilweise sehr unangenehm zu gehen ist. An der Forcela angekommen, geht es auf einem sehr gut gebauten Weg hinab Richtung Lagazuoi-See. Der Weg verläuft oberhalb zurück Richtung Forc. Lagazuoi und Forc. Travenanzes, die man in etwa 1,5 Stunden ab dem See erreicht. Hier entweder zurück zur Seilbahn-Bergstation oder weiter hinab auf Weg Nr. 402 zum Parkplatz. Über diesen Weg gelangt man auf halber Strecke an die "Postazione di Vedetta", einem Ausguck, den man über einen Mini-Klettersteig (Klammern, 2,5) erreicht. In ca. 1 Std. hat man den Parkplatz erreicht.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Alta Via Veronesi

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
-
Hintergrund
-
Urheberhinweise
-
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
05.06.2009
Aufrufe
10728
Interne ID
633

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Webcam

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Blick von Pedraces auf den Kreuzkofel

Bereitgestellt durch: https://www.starrylink.it

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Fotos zu Alta Via Veronesi


von
 
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User-Kommentare zu Alta Via Veronesi

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Kommentare von anderen Usern

5Boggis schrieb am 13.10.2014
Keinerlei Wegweiser oder Markierungen ab der Forcella Grande. Den Steig kannte auch keiner der anwesenden am Tomaselli interessierten Klettersteigler.
Bis zur Forc. Quaire nur Steigspuren und wenige Steinmännchen im Geröll des Tomaselli-Abstiegs. Danach völlig weglos und ohne jegliche Markierung durch ständig nachrutschendes Geröll hinunter und nach links über das steile Eis-/Schneefeld. Steigeisen könnten nicht schaden!
Auf der Suche nach dem Stollen sind wir das Eisfeld immer weiter abgestiegen, da absolut keine Steigspur, Markierung oder gar der Eingang zu erkennen waren. Der Stolleneingang ist erst vom unteren Ende des Schneefeldes aus sichtbar - und zwar wieder ganz oben am Wandfuß.
Das Band, auf das der Stollen mündet, ist komplett zugeschottert und dadurch stark abrutschgefährdet. Weitgehend ohne Sicherung. Ein kleiner Ausrutscher oder auch ein Wegrutschen des Geröllkegels auf dem Band kann tödlich enden.
Der Steig ist meiner Meinung nach aufgelassen und nicht mehr zu empfehlen.
Abbrechen und Umkehren war hier für uns die einzige sinnvolle Alternative.
reiner isermenger schrieb am 12.06.2009
Hallo, ich bin ja regelrecht begeistert, dass außer mir noch jemand diesen klettersteig kennt. Ich selbst war vor 4 jahren mit einem freund dort unterwegs. die sicherungen waren allerdings damals in recht bescheidenem Zustand. Wie sieht es denn damit jetzt aus? Auch haben wir den Weiterweg ab cima scottoni nicht gefunden - keine markierungen entdeckt. Wir sind damals den gleichen Weg zurück. Eine tolle - nicht zu schwierige - tour in tollster landschaft - man ist dort ganz allein unterwegs. Gruss reiner
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