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Via ferrata delle Trincee



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Mittagsspitze

Zielhöhe
2727m

Talort
Arabba (1601m)

Höhenmeter
275m

Gehzeit
4:30h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(20 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Rassiger Klettersteigbeginn, danach lebt der Steig von der Aussicht. Trotzdem empfehlenswert.
Sonstiges
kriegshistorischer Steig (1914-1918)

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Seilbahnstation an der Porta Vescovo (2478m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rif. Passo Padon (2400 m)
Anfahrt
Arraba erreicht man von Canazei ├╝ber das Pordoijoch oder von Corvara ├╝ber den Campolongo-Pass
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Wegverlauf Via ferrata delle Trincee

Zustieg
Von der Bahnstation in wenigen Minuten ├Âstlich zum Einstieg.
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Uns erwartet endlich mal ein sinnvoll angelegter Steig, denn der Einstieg trennt die Spreu vom Weizen. Eine nahezu senkrechte, trittarme Wand aus in diesem Gebiet untypischem Lavagestein fordert alles (vor allem, wenn die Wand fr├╝h noch im Schatten liegt und die H├Ąnde klamm werden.) Der \"Rest\" ist \"Schaulaufen\" am Kamm. Rechts die Marmolata, links Fanes und die Tofanen - klasse. Da ist es schon schade, wenn nach 2 h am Rif. Passo Padon der Steig endet.
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Von hier s├╝dlich (oder auch n├Ârdlich) in 1,5 h zur├╝ck zur Bahnstation.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Via ferrata delle Trincee

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Video

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Der Padonkamm war im Ersten Weltkrieg Frontgebiet.
Hintergrund
Trincea, italienisch f├╝r Sch├╝tzengraben
Urheberhinweise
Fotos 1,3-5: Wolfgang Kuhlmann
Fotos 6-10: Udo & Marion
Foto 11: Familie Brombacher
Fotos 12-14: Kai Pf├╝tzner
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
16.04.2012
Aufrufe
23621
Interne ID
585

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Fotos zu Via ferrata delle Trincee


von
 
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User-Kommentare zu Via ferrata delle Trincee

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Kommentare von anderen Usern

Bergsteiger schrieb am 19.07.2016
Am 15.07.2016 den Trincee gemacht. Sp├Ąter Einstieg wg. Wetter ca. 11:00 Uhr.
Die Einstiegswand trennt Spreu vom Weizen, ist ein klares D, aber kurz.
Es gibt auch ungesicherte Grasb├Ąnder, auf denen ein Ausrutschen sich verbietet.
Insgesamt w├╝rde ich C/D sagen, auf zwei m├Âgliche \"Auskneifer\" w├Ąhrend der Tour wird nirgendwo hingewiesen, ist aber m├Âglich ( bei Wetterumschwung nicht unwichtig).
Joey schrieb am 13.11.2015
Am Samstag, 04.09.2010, startete ich um ca. 10:15 bei wolkenlosem blauem Himmel die Trincee-Tour ├╝ber
den ├Âstlichen Padonkamm von der Porta Vescovo (2478 m) aus, nachdem ich zuvor von Arabba aus mit der Gondel
hochgefahren war. Tags zuvor hatte es ein starkes Gewitter, bei dem der Regen ab ca. 2000 m als Schnee
gefallen war. Aus diesem Grund empfing mich die Porta Vescovo mit einem d├╝nnen Schneekleid. Der nahe Einstieg
war in knapp 15 Min. erreicht. Ich konnte bereits beim Anmarsch den regen Andrang am Einstieg erkennen.
So mu├čte ich bis ca. 11:15 warten bis ich die vereiste 30-40 m hohe und steile Einstiegswand angehen konnte.
Das Wasser des gerade abschmelzenden Schnees bzw. der d├╝nnen Eisschicht erforderte besondere Sorgfalt
beim Trittsetzen aber nach 15 Min. war die fast senkrechte Eingangswand geschafft. Nun ging es abwechselnd
mal querend, mal kurz abw├Ąrts und meist aufw├Ąrts zum Grat, der dann zu einer kleinen H├Ąngebr├╝cke f├╝hrt, die ich
nach ca. 30 Min. um ca. 11:45 erreichte. Der strahlend blaue Himmel lud immer wieder zum Verweilen und
Betrachten der umgebenden grandiosen Dolomiten-Gipfel und des t├╝rkisfarbenen Fedaia-Sees ein. Bald erreichte
ich dann den h├Âchsten Punkt, La Mesola (2727 m). Von hier ging es zun├Ąchst wieder abw├Ąrts zu einer langen
Grasscharte, danach wieder vorbei an alten 1.WK-Bauten bis zum ersten kurzen Tunnel (ca. 40 m lang) um 13:45.
Dann auf der S├╝dseite des Padonkammes weiter bis ich ca. 15 Min. sp├Ąter den ca. 300 m lange Schlu├čtunnel
erreichte, der nach ca. 30 Min. am Bivacco Bontadini auf 2552 m endet. Im Tunnel waren dringend Lampe und Helm
erforderlich. Vom Bivacco Bontadini (ca. 14:30) erklomm ich noch den dar├╝berliegenden flachen Grasgipfel der
Mesolina (15:00 / 2642 m). Dort g├Ânnte ich mir auf dem Grasplateau zwischen verfallenen Sch├╝tzengr├Ąben eine
Pause bis 15:30. Auf dem sch├Ânen H├Âhenweg unterhalb des Padonkammes wanderte ich dann in einer guten Stunde
auf seiner s├╝dlichen Seite zur├╝ck zur Porta Vescovo, die ich um ca. 17:00 erreichte, um dann bald mit einer
der letzten Gondeln (17:20) nach Arabba abzufahren.

Fazit: Der Trincee-Steig ist vor allem im ersten Teil eine anspruchsvolle Tour. Die Strecke ist
abwechslungsreich, geschichtstr├Ąchtig und erlaubt fantastische Rundblicke ebenso wie dunkle Tunnelstrecken,
wenn man die Tour bis zum Bivacco Bontadini macht. M.M.n ist die Bewertung mit 4,5 zu hoch angesetzt,
eher 3,5, da nur am Anfang ein D-Abschnitt herausfordert. Bei meinen Zeitangaben ist zu ber├╝cksichtigen,
da├č ich am Ende der Tour beim Bivacco Bontadini noch 2 Mal ca. 30 Min f├╝r den Auf- und Abstieg zum
Mesolina-Gipfel (plus 30 Min. Pause am Gipfel) ben├Âtigte, was dann zu einem gewissen Zeitdruck beim
Erreichen der letzten Gondel nach Arabba f├╝hrte. (Eine Topo-Karte gibt es bei bergsteigen.com zum download.)

Werner schrieb am 03.09.2014
Den Trincee-KS sind meine Kameraden,J├╝rgen,Volkert und ich am 29.08.14 gegangen. Wir sind vom Fedaiasee zur Porta Vescova aufgestiegen und
zum Einstieg gequert. Gleich am Anfang, eine sehr gut gesicherte steile Wand,weiter gute Wand und Gratstellen im Auf und Abstieg.
Toller Steig am Schlu├č dann die Stollenbegehung zum Biwak Bondatini und Rif.Pas.Padon. Sch├Âne Aussicht auf die Marmolada und den Umliegenden Dolomitenbergen. S u p e r T o u r
Bergblumenwiese schrieb am 02.09.2014
Bin ihn am 26.08.2014 gegangen. Mei, wirklich suuper! Griffiger Fels, atemberaubende Aussicht, Kultur, was will man mehr...??
Sind nicht von Arraba sondern vom Fedajastausee aus gestartet.
Kai & Christiane schrieb am 13.07.2009
Waren im Oktober 2008 da. Ist ein sehr sch├Âner Steig, der allein seiner Aussicht wegen zu empfehlen ist.(nein, auch wegen der vielen Murmeltiere am Fu├č des Berges) Sella und Marmolada sind zum greifen nah. Der 1. Weltkrieg hat hier mehr als deutliche Spuren hinterlassen, man kann sich ein gutes Bild machen, wie bizarr und verr├╝ckt es doch eigentlich war den Krieg in die Berge zu tragen. Wir sind vom Fedajasee aus zum Porta Vescovo aufgestiegen. Der Steig selbst ist im ersten Teil durchaus sehr anspruchsvoll, das Lavagestein ist im Oktober morgens eisekalt und nicht gerade mit viel nat├╝rlichen Tritten ├╝bers├Ąht. Daf├╝r macht die Kletterei an der Einstiegswand durch Ihren h├Âheren Anspruch riesen Spa├č. Auch der Rest des Steiges ist nat├╝rlich ein Genuss.
Andreas Bozen schrieb am 11.10.2007
den Klettersteig heute begangen - der Bruch der 2. Sicherung (Beitrag Udo) eigentlich kein Problem, da diese genau unten am Einstieg liegt und durch Spannen des Drahtseils leicht ├╝berwindbar ist. Sehr sch├Âne Tour mit Weiterweg zur Padonh├╝tte, insbesondere die Gallerien. Fluchtwegen
Team Mair├Âsl schrieb am 24.09.2007
Haben den Steig am 23.09. erfolgreich und sehr beeindruckt gemeistert. Aufgrund der Bewertung dieses Klettersteiges wollten wir urspr├╝nglich mit der Gondel von Arabba hochfahren. Als wir feststellen mussten, dass zu dieser Jahreszeit Saisonschlu├č bei den Liften angesagt war, erreichten wir den Einstieg zu Fu├č ├╝ber den Steig Nr. 680, welcher unterhalb des Pordoijoches startet. Der erste optische Eindruck des Einstiegs best├Ątigte f├╝r meine Begriffe nicht die Beschreibungen in den B├╝chern. Obwohl wir drei erfahrene M├Ąnner und zwei unerfahrene Frauen (eine davon ich) mit H├Âhenangst waren, konnten wir die ersten 35m problemlos ├╝berwinden. Traumhaft sch├Âner Klettersteig mit einer einmaligen Aussicht zur Marmolada. Sehr abwechslungsreich eingerichtet, (einige Male Wechsel von S├╝d- auf Nordseite; Passagen auf Graten, einer H├Ąngebr├╝cke und durch unz├Ąhlige Tunnels aus Kriegszeiten), sehr gut abgesichert und einwandfrei griffiger Fels. Bis zum Bontadini-Biwak zieht sich der Steig zum Schluss hin etwas in die L├Ąnge. Das Biwak ist jedoch traumhaft gelegen, direkt am Ausgang des letzten langen und eindrucksvollen Tunnels. Wenn man am Biwak Rast macht, ist es sehr wahrscheinlich, dass man kleine Erdm├Ąuse und Murmeltiere zu Gesicht bekommt. Von Scheu keine Spur. Der R├╝ckweg ├╝ber den normalen Steig (immer 680) bis unterhalb des Pordoijoches konnten wir relativ z├╝gig bew├Ąltigen. Insgesamt waren wir 8 Stunden auf den Beinen.
Udo (Team) schrieb am 15.09.2007
Info: Am 08.09.07 haben wir den Steig gemacht. Kurz vor uns ist die 2. Sicherung an der Schl├╝sselstelle gebrochen. Bei einigen KS Gehern hat das zum Abbruch der Tour gef├╝hrt.
Jochen Hemmleb schrieb am 02.12.2006
Sind den Steig heute bei herrlichestem Wetter gegangen. Einstieg (D) war in der Morgenk├Ąlte knackig, der Gipfelkamm ein Genu├č. Wir sind nach dem 1. Teil (La Mesola) weiter ├╝ber den Kamm bis zum Bivacco Bontadini gegangen. ├ťber diesen Teil gibt es sehr unterschiedliche Schwierigkeits- und Zeitangaben. Bei den herrschenden Bedingungen (Schnee auf der Nordseite) war man mit den 5 h f├╝r den gesamten Kamm zwischen Porta Vescovo und dem Bivacco gut dabei (Zeitangabe in H├Âfler/Werner), dazu kamen jeweils 1,5 h Zu- und Abstieg. Zu den Schwierigkeiten im zweiten Teil: Von der Scharte E La Mesola - von hier kann zur Porta Vescovo zur├╝ckgestiegen werden - quert der weitere Steig in die NW-Flanke des Grates zu einer gemauerten Stellung. Von dort steiler Abstieg ├╝ber zwei Stufen (C, eventuell C/D). Anschlie├čend Querung ├╝ber grasig-erdige B├Ąnder durch die NE-Flanke (heute einige verschneite Passagen) zur├╝ck auf den Grat. ├ťber den folgenden Gratkamm zum Tunnel unter La Mesolina schreiben H├Âfler/Werner von "kitzligen, ungesicherten Stellen" bzw. sp├Ąrlicher Sicherung. Inzwischen sind aber alle schwierigeren Stellen mit neuen Drahtseilen entsch├Ąrft und bieten stellenweise reizvolle Kletterei (A-C). Man bleibt im Mittelteil meist auf der Gratschneide, h├Ąlt sich dann auf der S├╝dseite, bevor es vor den Tunneln unter La Mesolina nochmals kurz auf die Nordseite geht (heute verschneit). Zwischen dem 1. und 2. Tunnel liegt Gehgel├Ąnde und zwei Klettersteigpassagen ├╝ber ein originelles ├╝berdachtes Band (B) und eine Plattenquerung (C). Wenn die Nordseite schneefrei ist, kann der Weiterweg bis zum Bivacco absolut empfohlen werden. Vom Bivacco f├╝hrt nach kurzem Absteig Richtung SE (180 HM) ein H├Âhenweg (gelbe Markierung) zur├╝ck zur Porta Vescovo, man kann aber nach ungef├Ąhr der H├Ąlfte ├╝ber einen unmarkierten aber deutlichen Steig diagonal zum Fedaiasee absteigen (wenn man von dort aus gestartet ist).
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