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Via ferrata Monte Pelsa-Fiamme Gialle


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
La Palazza Alta

Zielhöhe
2255m

Talort
Alleghe

Höhenmeter
1300m

Gehzeit
8:00h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(6 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Die Tour weist eine schöne Routenführung auf und wird zu unrecht so selten begangen. Ab dem Gipfel hat man schöne Blicke auf die Marmolada und die Civetta.

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Diese Tour haben schon 6 User gemacht:
bergkristall schroff Manni-Fex Hippi Joey Elmar
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bastiani (971m), Bricol (1091m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
evtl. Riv. Treviso (1631m)
Anfahrt
Cencenighe (774 m)(westlich des Civettamassivs), ist in ca. 2-3 Stunden von der Brennerautobahn zu erreichen (bevorzugt Grödnertal - Sella - Fedaia). Von dort geht eine enge Fahrstraße zum Weiler Bastiani (971 m). Dort sehr begrenzte Parkmöglichkeiten (6-8 Autos !) am Ende der Straße.
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Wegverlauf Via ferrata Monte Pelsa-Fiamme Gialle

Zustieg
Von Bastiani folgt man der z.T. steilen Straße zum Hof Bricoli (1070 m), hier Wegweiser zur Ferrata. Weiter in Serpentinen durch Wald und Latschen, bis in ca. 1400 m der Einstieg erreicht ist.
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Die ersten 2/3 der Tour sind nur mäßig schwierig. Das Stahlseil dient oft nur als loses Führungsseil, ist aber stets gut gesichert. Klettersteig- und Gehgelände wechseln sich ab. Das letzte Drittel der Tour stellt die eigentliche Schwierigkeit dar. Eine Farbmarkierung weist auf die leichtere Variante nach rechts in eine Rinne. Über diesen Weg dann gut gesichert bis zum Gipfel. Wendet man sich der schwereren Route zu, quert man die markante Wand auf einem gesicherten Band nach links (bzw. geradeaus weiter). Den Beginn dieser ca. 150-200 HM stellt eine ca. 5 m hohe Wand dar. Danach geht es äußerts luftig, anstrengend und ausgesetzt weiter bis man etwas südlich des Gipfel den Ausstieg erreicht hat (ca. 4 Stunden Gehzeit).
Anstieg Höhenmeter
800m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
a) Sehr steile Variante (teilw. II) wenn man sich am Gipfel nach Norden wendet (Weg 562) und in einer Scharte wieder nach Bastiani absteigt (ca. 3 Stunden). b) Knieschonender, aber etwas weiter ist der Abstieg zuerst nach Nordosten zur sichtbaren Hüttenansammlung Favretti. Dort folgt man dem Weg 560 nach Norden und am Pass der Markierung zum Bivacco Mandro. Ab hier recht angenehm (aber weit) umrundet man meist durch Wald gehend das Felsmassiv Richtung Süden bis zum Ort Bolp (vor Ortschaft Collac gelegen). Hier auf den Wegweiser nach links achten, der uns wieder nach Bastiani führt (ca. 4 Stunden)
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Via ferrata Monte Pelsa-Fiamme Gialle

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Eine sehr lange und einsame Tour. Selbst im Sommer kann einem passieren, dass man nur ein paar Klettersteiglern begegnet. Die Tour nicht unterschätzen. Die Schwierigkeit ist einem Tomaselli gleichzusetzen (wenn auch nicht so lang). Im Abstieg auf die Wegweiser achten. Durch den vergleichsweise niedrigen Gipfel kann diese Tour auch im Herbst bgegangen werden, wenn die Civetta schon lange wieder Schnee hat.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos: Manfred Kostner
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
29.07.2009
Aufrufe
10838
Interne ID
683

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Fotos zu Via ferrata Monte Pelsa-Fiamme Gialle


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User-Kommentare zu Via ferrata Monte Pelsa-Fiamme Gialle

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Kommentare von anderen Usern

Joey schrieb am 30.03.2015
Am 30.08.2011 startete ich die Fiamme-Gialle-Tour bei bedecktem Himmel
von Bastiani aus um ca. 09:00.(Die in der Beschreibung angegebenen
6-8 Parkplätze am Ende der Straße sind zwar vorhanden, werden aber durch
die Anwohner teilweise selber benutzt. Ein Brunnen ist auch gleich in der Nähe.)
Auf dem ca. zweistündigen Weg zum Einstieg, der anfangs angenehm durch Bergwald,
dann später teilweise mühsam durch Latschen führt, traff ich Roberto, einen Italiener,
und wir beschlossen, gemeinsam weiterzumarschieren. Der Steig ist, wie in der
Beschreibung zu lesen, auf den ersten beiden Dritteln "mäßig schwierig".
Im letzten Drittel wird es saftig, ein Schild zeigt "Variante difficile".
Es ist eine anspruchsvolle Kraxelei, die mich an den Rino Pisetta erinnerte.
Ankunft am Gipfel bzw. Hochplateau um ca. 14:00. Das Wetter hatte sich
verschlechtert, leichter Nieselregen setzte ein und es war empfindlich kühl.
Nach der Brotzeit wählten wir für den Abstieg die kurze, schwierige Variante.
Diese sog. kurze Variante hat es in sich: in einer Schlucht bzw. engem Bachbett,
sehr steil, teilweise 2. Grat ohne Seilsicherung. Mein italienischer Begleiter Roberto
stürzte einmal sogar auf mich, zum Glück fielen wir in die Latschen.
Der Regen hatte wieder aufgehört, trotzdem erschwerte die Nässe den
ohnehin schon heiklen Abstieg. Um ca. 18:30 erreichten wir erschöpft Bastiani.

Fazit: Eine stramme, schwere Tour.
Den Absteig über die sog. kurze Variante würde ich nicht mehr machen !

Hippi schrieb am 05.10.2010
Der schwierige Schlußpfeiler ist keine 150-200 m, sondern ca. 70 Meter hoch, aber trotzdem nicht zu unterschätzen mit einer kurzen D-Stelle. Insgesamt eine nicht zu unterschätzende, aber lohnende und nicht überlaufene Tour mit langem Abstieg. Wasser gibts bei den Hütten von Favretti und am Biv. Col Mandro.
Einziger Wehmutstropfen ist der halbstündige Latschenhatscherer nach dem ersten Wandstück.
Zur Parksituation: die o.g. 6-8 Parkplätze sind nur für Anwohner, ca. 300 m vor dem Weiler gibt es drei öffentliche Parkplätze.
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