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Boeseekofel-Südwand Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Boeseekofel (Pic da Lec)

Zielhöhe
2911m

Talort
Corvara (1555m)

Höhenmeter
400m

Gehzeit
5:30h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(21 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Ein schöner Steig, der eine abwechlungsreiche Routenführung aufweist. Von oben ein fantastischen Blick auf die umliegenden Dolomiten. Mit der Liftbenutzung eine schöne Halbtagestour jedoch … wehe man kommt zu spät!

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Liftstation Vallon (2537m) (Dienstags kein Betrieb) / Passo Campolongo (1875 m)
Ausgangspunkt GPS
- / -
Hütten
Seilbahnstation Crep de Mund (2198m), Franz-Kostner-Hütte (2510m)
Anfahrt
Corvara erreicht man von Bruneck über das Gadertal (34 km), oder vom Grödner Tal über das Grödner Joch. Von Süden wäre Arabba (10 km) der nächste Punkt. Sollte man auf den Lift verzichten, ist der Startpunkt Passo Campolongo, ca. 6 km Richtung Arabba (1875 m).
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Wegverlauf Boeseekofel-Südwand Klettersteig

Zustieg
Entweder mit dem Lift (zuerst Gondel-, dann Sessellift) zur Rif. Vallon (ab 8:00 Uhr). Von dort nach rechts in ca. 15 min zum Einstieg. Oder zu Fuß vom Passo Campolongo (1875 m) zuerst über eine steile Fahrstraße und dann Wanderweg zur Rif. Kostner (1,5-2 Stunden; im Abstieg ca. 1-1,5 Stunden). Ab hier in ca. 30 min zum Einstieg.
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Der Steig beginnt gleich kurz nach dem Einstieg mit einem kleinen Gradmesser, als es gilt eine kleine Felsstufe ohne große natürliche Tritte zu meistern. Im weiteren abwechslungsreich (Rinnen, Stufen …), nicht sehr ausgesetzt, aber recht steil, bis zu einer markanten Querung (nach rechts). Ab hier kurz ansteigend und dann einige steile, sehr exponierte Wandstufen, die man in einer Rechtskurve überwindet. Hier folgt leichteres, teils Gehgelände und man sieht schon die 2 Leitern, mit denen die folgende Wand bezwungen wird. Beide Leitern (je ca. 10 m) sind sehr steil und recht ausgesetzt. Der Übergang zwischen den Leitern ist nahezu senkrecht und anregend zu klettern. Der Ausstieg der zweiten Leiter ist leicht überhängend! Zwar helfen einige Bügel und Stifte (die Leiter ragt nicht über den Ausstieg), man sollte aber noch über Reserven verfügen. Dann noch eine kurze gesicherte Passage durch einen kleinen Riß und dann wird das Gelände deutlich gemäßigter. Ein paar Fixseile helfen anfangs noch. Die letzten ca. 60 Höhenmeter steigt man in einer sanften Rechtskurve zum Gipfel, der aber mit seinem Kreuz erst sehr spät zu sehen ist (ca. 250 m KS; ca. 1,5 Stunden ab Einstieg). Ein paar Fixseile helfen anfangs noch. Die letzten ca. 60 Höhenmeter steigt man in einer sanften Rechtskurve zum Gipfel, der aber mit seinem Kreuz erst sehr spät zu sehen ist (ca. 250 m KS; ca. 1,5 Stunden ab Einstieg).
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Auf dem gut markierten und sichtbaren Normalweg steigt man schnell in einigen Kehren, über eine kleine gesicherte Stufe und ein schrofiges Kar ab, bis man zu einer ca. 10 m hohen Wandstufe gelangt. Hier noch einmal an einem Seil, mit Bügeln gut gesichert, auf einen breiten Felsrücken. Hier die Möglichkeit zur Rif. Vallon oder Rif. Kostner rechts abzusteigen (wenn man mit dem Sessellift hinunter möchte). Geht man geradeaus weiter, gelangt man nach ca. 5 min zu einem weiteren Abzweig (nach rechts), der den Weg abkürzt, wenn man zur Station "Lago Boe" oder zum Passo Campolongo möchte. Ansonsten steigt man nach links in eine gut gesicherte Schlucht und gelangt auch zur Bergstation (ca. 1 Stunde ab Gipfel).
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Süd
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GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Entgegen der Führer sollte man diese Tour eigentlich höher einschätzen, als die Ferrata al Vallon. Zudem sich die technische Schlüsselstelle eigentlich am Ende der 2.Leiter findet. Man beachte die Liftnähe (erster Lift erreicht ca. 8:30 die Bergstation), gerade an Wochenenden sind Wartezeiten am Steig unerlässlich. Über den Normalweg kann man auch ohne Ausrüstung leicht den Gipfel erreichen (daher ist es am Gipfel immer gut gefüllt). Bis zur markanten Querung ist mit Steinschlag zu rechnen, da man sich mehr oder weniger in einer Rinne befindet. Sehr gut gesichert. Leiter sehr exponiert.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 1-4: Wolfgang Kuhlmann
Fotos 5-8: Udo (Team)
Foto 9: Scholli
GPS: Werner Pointner
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
21.10.2007
Aufrufe
24959
Interne ID
584

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Fotos zu Boeseekofel-Südwand Klettersteig


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User-Kommentare zu Boeseekofel-Südwand Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Bergsteiger schrieb am 19.07.2016
Am 15.07.2016 gegangen. Die Seilbahn ist willkommen, bietet jedoch Anfängern die Möglichkeit \"mal eben da hoch zu gehen\".
2 Anfänger wurden von uns überzeugt, nicht weiter zu gehen.
C/D ist übertrieben, m.E. C, aber halt auch kein Anfängersteig.
Wunderschöne Aussicht, Höhe ist zu beachten, ist mit vielen Felstritten ausgestattet. Die Aussicht ins Mittagstal ist beeindruckend.
ferratamassi schrieb am 18.09.2014
We are a couple in the forties. On our first ferrata trip we tried this ferrata on day 3 after doing Bepi Zac and Roda da vael (Rotwand).
For us the ferrata was demanding but very rewarding. The scenery around and on top of this Ferrata is magic.
We loved it!
The ferrata was in good condition.

Bergblumenwiese schrieb am 19.09.2011
Um zwischen zwei anspruchsvollen Touren einen Pausentag einzulegen ist der Bösekofel genau der Richtige! Mit Seil- und Sesselbahn hoch und runter, gemütlich auf den Gipfel und zurück braucht man ca. 3-4 Stunden. Ideal auch für Anfänger und Konditionsschwache.
Schön ist, man kann etwas abseits vom Seil auch viel klettern.
Die Leiter ist inzwischen wieder komplett befestigt (man sieht die neuen Verankerungen!), aber leider sind fast alle Drahtenden aufgesplisst. Also gut achtgeben und unbedingt gute Handschuhe anziehen!
Bergfreund schrieb am 14.09.2010
Ich war am 17.08.2010 als Leiter einer Jugendgruppe im Steig. ACHTUNG: die (vermutlich wichtigste) Verankerung nach den beiden Leitern (am Überhang) ist locker. Ich habe fast einen Herzschlag bekommen, als beim Hochziehen die Verangerung locker 5 cm aus der Wand rutschte. Ich habe meine Schützlinge an dieser Stelle von oben zusätzlich gesichert. Ansonsten ist der Steig in einem Top-Zustand.
Karsten Krasselt schrieb am 27.08.2009
Gegangen am 23.08.09 Im unteren Teil wie schon gesagt recht anspruchsvoll, weiter oben dann einfacher werdend. Sicherungen in Ordnung bis auf eine lose Seilbesfestigung am Ende der Leitern, manchmal Seil etwas weit von guten Griffen / Tritten entfernt.
Eva Maria schrieb am 04.09.2008
26.08.08sind wir diesen Klettersteig gegangen. Schwieriger Klettersteig ,neues Seil,leider sehr dünnes Seil mit langen Abständen zwischen den Verankerungspunkten.Sonst sehr lohnender Klettersteig. Toll zu verbinden mit den Vallon Klettersteig.
Jochen Hemmleb schrieb am 25.07.2007
Der Steig ist eindeutig höher als der Vallon-Klettersteig einzustufen, da länger und von den Einzelstellen her mindestens gleich schwer. Unangenehm ist im unteren Teil das relativ dünne und rutschige Seil sowie die oft langen Abstände zwischen den Verankerungen. Der Ausstieg aus der 2. Leiter ist hübsch luftig, technisch aber wegen der gut gesetzten Eisenklammern weniger schwierig. Die Verlängerung des Abstiegs bis zur Seilbahnstation "Lago Boe" (links durch die gesicherte Flanke, nicht rechts über das Pistengelände!) empfielt sich wegen des netten Blicks auf den Boésee und die schönen Wiesen am Schluß.
Tom schrieb am 06.09.2006
der steig ist (nun) in einem einwandfreien Zustand; gleich zu Beginn werden die eigenen klettertechn. Fähigkeiten auf die Probe gestellt; das Highlight und die Schlüsselstelle sind die Leitern mit dem Austieg aus der Leiterpassage (sehr ausgesetzt, senkrecht); oben ein toller Blick; beim Abstieg erhöhte Vorsicht vor Steinschlag!
Udo Bodensee schrieb am 27.09.2005
Der Klettersteig war im September 2005 in einem schlechten Zustand. An zwei exponierten Stellen war das Seil fast durchgebrochen. Erhöhte Vorsicht!!!!!
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