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Seewand Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Bergstation Krippensteinbahn

Zielhöhe
1788m

Talort
Hallstatt, Winkl, Bad Goissern

Höhenmeter
1220m

Gehzeit
6:30h

Schwierigkeit
(5.5 - E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(10 Bewertungen)

Eröffnung
2005

Resumee
Mit einer der schwersten und schönsten Steige überhaupt.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
In der Kesselkurve zwischen Hallstadt und Winkl, Gegenüber dem Strand Parkplatz (Umkleide und WC vorhanden) (ca. 520 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Schilcherhaus (1738 m)
Anfahrt
Von Salzburg über Gmunden nach Hallstadt am gleichnamigen See und weiter Richtung Winkl
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Wegverlauf Seewand Klettersteig

Zustieg
Der Aufstieg beginnt 10 Meter enfernt vom Parkplatz mit Bild des Steigs. Es geht in einem Laub Wald den Schildern "Klettersteig" folgend hinauf zur Hirschaualm. Die Alm rechts liegen lassen und in wenigen Minuten an die Seewand mit Einstieg.
Zustieg Höhenmeter
400m
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Überraschender Weise ist der Einstieg nicht gleich eine Schlüsselstelle aber es geht gleich los, mit dem ersten Zug am Stahlseil. In einem stetigen Hin und Her erreicht man bald eine bewaldete Stelle wo eine erste Rast gut tut. Die nächsten Höhenmeter geht es erdig weiter bis man wieder vor der nächsten Einstiegswand steht (wie nach jeder Rast). Es geht wieder eine Wand nach oben, die wie alle Steilen Passagen mit Tritt-Stiften sowie kleinen Trittbügeln, die ca 1 cm hervorstehen, gut versichert sind. Es folgt wieder eine kurze Gehstrecke bevor das "Doppeldach" erklommen wird (Gedenktafel). Nun weiter über die "Rampe" (1138 m) mit Möglichkeit zur Rast. In anspruchsvoller Kletterei mit anschliesendem Gehgelände zum "Seit 1881". Sehr guter Rastplatz (Höhle). Es folgt eine längere Wand, perfekt gesichert, ehe wir den nächsten begrünten Absatz gennant "Fledermausbiwak" (1291m) erreichen. Über schwierige Stellen folgt wieder ein kleine Rampe am "Igel" (1431m ). Knackige Stelle, bennant wegen der aus der Wand stehenden Bolzen. Über ein Latschen bewachsenes, ansteigendes Felsband zum "Putzband". Teils überhängend quert hier das Band auf 40 m westlich, sehr ausgesetzt mit herrlichen Tiefblicken. Am Einstieg zum Finale, dem "100 m Pfeiler" (1518 m), befindet sich das Steigbuch. Herrlicher Platz zum regenerieren. Es folgt nun das schwerste Teilstück des Steigs. Der Latschenbewachsene nach rechts leitende Ausstieg auf (1631m) lässt Freudengefühle aufkommen. Hier Hinweistafel Gjaitalm 45 Min. und Bergstation 1 Std. Über eine wie Mondkrater ausehende Karstlandschaft ist die Gjaitalm in einer 3/4 Std ereichert. Hier gibt es die vergünstigten Tickets für die Bergbahn Krippenstein.
Anstieg Höhenmeter
700m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
idealerweise mit der Seilbahn
Abstieg Höhenmeter
1220m
Abstieg Zeit
2:00h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Nord
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Übersichtskarte Seewand Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Video

Video von "Mountain Sports"

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Ermässigte Bahnfahrt nach Begehung des Steigs erhält man auf der Gjaitalm (Schilcherhaus).
Hintergrund
Name wegen der Lage am Hallstatter See Erbaut 1997 Fa.Outdoor Leadership bekannt auch wegen des Baues des Ewigen Wand und Leadership Steigs in Bad Goissern.
Urheberhinweise
Fotos: 1,3-6 Peter Poetzelsberger
Fotos 2,7,8 und Beschreibung: Falter
Fotos 9,10: Rainer Jost
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
29.08.2019
Aufrufe
21049
Interne ID
349

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Fotos zu Seewand Klettersteig


von
 
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User-Kommentare zu Seewand Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Zipfel schrieb am 23.11.2013
Klasse Steig
Habe den Steig mit meinem Sohn, Lukas, am 15.08.2013 gemacht. Wir sind früh von Grundlsee aufgebrochen und waren gegen 7:00 Uhr am Parkplatz kurz vor Hallstadt und 7:20 Uhr letztendlich startklar. Ca. 1 Stunde Zustieg, dann konnte es in aller Ruhe und ohne großem Gedränge los gehen. Mit Respekt und auf eine lange Tour vorbereitet ging es in die Wand. Das Doppeldach war interessant, dann die Rampe und Pause am Seit 1881. Hier habe ich mir ganz unspektakulär bei einer Fotosession mein Knie angeschlagen, die Stelle tat verdammt weh. Wohl eine kleine Mahnung, daß größere Sachen noch viel mehr weh tun können. Nach der Stärkung und gut gemeinten Mahnung ging es weiter. Der Igel macht nach seinem Aussehen nach aller Ehre, ist aber nicht weiter schwierig die Stifte sind für einen Erwachsenen ideal gesetzt. Am Putzband machten wir eine Trinkpause und dann ging es anschließend den Pfeiler hoch, ist ähnlich wie der Igel.
Um 12:00 Uhr waren wir ohne großen Stress aber dennoch gut verschwitzt oben angelangt. Am Ausstieg folgt man dem einzigen Pfad Richtung Gjaidalmer Seilbahn. Es empfiehlt sich unterwegs weitere Fotos in Richtung Dachstein zu machen. Wir hatten ein sehr schönes und sehr warmes Wetter mit einem schönen Weitblick.
Nach einer Stunde Wanderung beschlossen wir kurz vor der Seilbahn, wie bisher immer auf unseren gemeinsamen Wanderungen (!), auf die Seilbahn zu verzichten und die steile und verflucht Kniegelenksunfreundliche Skipiste Kippenbrunn runter zu laufen. Den Abzweig nach Wink darf und sollte man nicht verpassen, sonst kommt man vermutlich an der Talstation raus.
Die Österreicher machen es sich schon einfach. Da wandert man 2,5 Stunden den Berg herunter und plötzlich ist ein Absperrband quer über den Weg gespannt mit einem „Weg gesperrt“ Schild. Auf mehreren hundert Quadratmeter waren Bäume kreuz und quer gefällt worden. Vorsichtig passierten wir eine Materialseilbahn deren Drahtseil zum Teil von Bäumen bedeckt war. Ist unglaublich, aber wir fanden nicht mehr auf den richtigen Weg, liefen wir quer den Wald runter. Da Steilfelsen zur Straße hin in der Karte eingezeichnet waren hielten wir uns rechts bis wir an einer steilen Böschung runter steigen konnten. Nicht zum Nachmachen empfohlen. Jetzt noch an der Straße erst am FKK-Bad vorbei und dann noch ca. 20 Minuten bis zu unserem Parkplatz.

Um 15:30 Uhr nahmen wir bereits ein Bad im Hallstädter See. Der ist vielleicht kalt, ideal zum Regenerieren. Anschließend nahmen wir eine Stärkung am Grill mit der netten älteren Dame, die wirklich alles im unweiten Umfeld vom Kiosk in Ordnung hält.
Gut erholt konnten wir nicht nach Hause ohne den Echernwand-KS auch noch anzugehen. So standen wir um 17:15 Uhr vor der Wand. Kurzer Zustieg entlang des Standseilbahns und dann ab in die Wand. Den herrlichen Blick von der Panoramaleiter auf der etwas wacklig befestigten Aluleiter die nach außen geneigt ist noch genießen und dann die letzten zwei kurzen und kraftvollsten Etappen des heutigen Tages bewältigen. Ausstieg ca. 15 Minuten zur Bergstation, die natürlich um diese Uhrzeit, 18:30 Uhr, nicht mehr fuhr. Zum Abschluss gab es noch ein Abschiedsbild auf der Plattform am Bergstation Rudolfsturm mit Hallstätter See unter uns. Und dann eine halbe Stunde runter im Zick-Zack zum Parkplatz an der Talstation.
Zurück nach Grundlsee, wo unsere Mädels uns mit einem deftigen Essen erwarteten.

Uns hat der Tag sehr viel Spaß gemacht. Zu Unterschätzen sind die Steige auf keinem Fall.
Norbert Kinast schrieb am 23.09.2010
Am 11.09.2010 bin ich den KS gegangen. Auch wenn ich die 16 Jahre schon sehr lange überschritten habe, bereitete der KS mehr Vergnügen als Probleme. Dies setzt allerdings eine gute Vorbereitung und Fitness voraus. Dieser KS ist eine anspruchsvolle Tour für visierte Klettersteiggeher und nichts für Anfänger. Wunderbar der stete Ausblick auf den Hallstätter See. Der Rückweg ist etwas mühselig. Man folgt dem Weg 612. Nach 2/3 des Weges kommt der Abzweig nach Obertraun/Winkl . Den kann man schnell übersehen, da der 612 kurz vorher mal wieder von der Skipiste rechts abgeht. Das Hinweisschild ist etwas entfernt (in der Nähe eines Naturfreundehauses).
Manfred Schönegger schrieb am 14.06.2010
Hallo zusammen, wir sind den Klettersteig letzte Woche gegeangen und waren besonders vom Routenverlauf positiv überrascht. Mann kann die Klettesteigbegehung wunderbar mit einem Ausflug zum Salzbergwerk Hallstatt verbinden (zu Fuß 45min. vom Zentrum oder mit der Salzbergbahn in 5 min). Die angegebenen GPS Koordinatan vom Ausgangspunkt sind jedoch Falsch!!! Nach Überprüfung auf Google Earth (auch das Navi vom Auto) sind volgende GPS-Koordinaten die richtigen: 47.32458 / 13.39506.
Rainer Jost schrieb am 31.12.2007
Hab den Steig am 20.05.07 begangen und war so ziemlich alleine in der Wand. Den Einstieg habe ich erst einmal verfehlt weil ich der sichtbaren Markierung gefolgt bin und irgend wann mal auf dem Weg nach Hallstatt war. Bin dann quer Beet zu dem Punkt an dem der Einstieg sein müsste und hab ihn tatsächlich gefunden. - Vorweg: Für einen trainierten Klettersteiggeher sollte der Steig bei trockenem Wetter kein Problem da stellen, wehe wenn es regnet oder nass ist! Gerade im unteren Teil sind die Felsen oft mit Erde verschmiert, was eine äußerst rutschige Angelegenheit ist. Für sehr wichtig erachte ich es dass man sich vorher genau informiert was da auf einem zukommt, die Tour gut plant und eine dementsprechende Einteilung in Abschnitte mit Pausen vornimmt. Immer wieder hat man nach Steilpassagen die Möglichkeit zum Rasten. Wer also noch fit am "Igel" ankommt hat für den Rest keine Probleme zu befürchten. - Eines sollte jedoch auch klar sein: Für "Einsteiger" ist der Steig nicht geeignet, weil sehr lange und immer wieder D bzw E-Stellen. Absolut schwindelfrei, gute Nerven und Vertrauen zu seinen Fähigkeiten müssen selbstverständlich sein. Es gibt keine "Standprobleme" beim Umhängen am Eisenseil und richtigen Spass hatte ich ab dem "Igel". Wer Kletterschuhe im Rucksack hat sollte diese wie im Führer beschrieben, dann anziehen. - "Klettersteigherz was willst Du mehr"! Der Abstieg: Vom Ausstieg des Steiges bis zur Gjaidalm hatte ich gehofft einem "Bruno" zu begegnen, es wäre sein Terrain, urig, bärig und dann diese Ausblick auf den Dachsteingletscher, einfach super! - Anschließend begann die Tortour: Gjaidalm und die ganze Skiregion menschenleer und geisterhaft. Außer 2 schwarze Hängebauchschweine kein Lebewesen weit und breit in Sicht, glücklich wer jetzt noch etwas zum Trinken dabei hat. Bei Sonneneinstrahlung befindet man sich in dieser Latschenregion in einem Heißluftkissen. Keine Möglichkeit zum "Auftanken". Der weitere Weg über die Skiabfahrt, wenn man das Weg nennen kann, ist der wirklich schwierigere Teil des ganzen Tages, da haben mir die Füße so richtig gebrannt. Diese Schotterpiste war richtig krass! Die Abzweigung zum Wanderweg nach Winkl sollte man auf keinen Fall verpassen sonst nimmt das Leiden kein Ende. Mein Fazit: Schöner Klettersteig, - schöner Ausblick über den Hallstätter See - schwieriger, ewig langer und äußerst beschwerlich Abstieg zurück zum Parkplatz. - Mein Tipp: Den Steig machen wenn die Seilbahnfahrt ins Tal möglich ist, da die sonst eigentlich schöne Tour als Tortour endet.
powerslave schrieb am 16.08.2007
Steig gestern begangen (sehr feucht nach Gewitter am Vortag), ab dem Igel sehr schön und lohnend, im Mittelteil, naja... grüne Hölle. Vor allem bei Nässe extrem rutschig und erdig. Gelände dort auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Achtung auch auf Steinschlag! Von den Einzelschwierigkeiten her nicht so schwer, allerdings die Länge machts und der Armkrafteinsatz nimmt nach oben hin eher zu. Kletterschuhe bringen wenig bis nichts (ist sowieso zu erdig). Aktuell ist die Dachsteinseilbahn wegen Wartungsarbeiten nicht durchgehend in Betrieb, alternativ kann die Bundesheerseilbahn vom Oberfeld aus zum Abstieg benützt werden. Aber Achtung, teilweise sehr lange Wartezeiten (gestern bis 2,5 h!). Da ist man zu Fuß schon im Tal....
Michael Bernhard schrieb am 18.07.2007
Ich bin die Seewand am 8.7.07.Und muss sagen mir kamm sie ned so schwer vor. Naja ich bin 16Jahre alt und noch Jung.
Manfred Luniaczek schrieb am 24.05.2007
Bin diesen wunderbaren Steig am 19.5.07 bf gegangen und habe heute noch geschwollene Füße.War ein einmaliges Erlebnis für Kopf und Körper.
Harald Schwenk (Falter) schrieb am 10.09.2006
Ja der Seewand das ist echt ein Top Steig, insbesondere wenn man die Tage davor ebenfalls in harten Steigen unterwegs war. Es ist sehr viel Armkraft vonnöten, es sind zwar einige Gehpassagen und Top Plätze zum Erholen dabei, aber das Powern am Stahl Seil an einem wirklich Super Fels kostet verdammt viel Armkraft. Es ist nicht der schwerste in den einzelnen Stellen, aber Summa Summarum ein verdammt langer, harter, wunderschöner Klettersteig, diesen vergisst man nie mehr. Für alle Könner bzw. Erfahrene ein echter Pflichtsteig!!! Wirklich aber nur bei sicherem Wetter angehen.
gerald schrieb am 06.07.2006
toller steig - bei dem mann aber auch topfit sein sollte - die hände bekommen im oberen teil noch jede menge arbeit - das einzige das ich bemängeln kann sind die etwas weitauseinander gesetzten sicherungsbolzen im igel und im pfeiler - kurzum: einer der schönsten klettersteige - mit traumhaften blick auf den see und umgebung. postbus hällt übrigens am kesselparkplatz ;-) man erspart sich die 6 kilometer von der bergbahn
Roberto schrieb am 12.10.2005
Jörg, tu´ mir den Seewandklettersteig bitte nicht in die Steiermark ! Der Dachstein als Bergmassiv ist ja oberösterreichisch-steirisch, die Seewand selbst mit Zu- und Abstieg ist aber eindeutig in der Region BUNDESLAND ÖBERÖSTERREICH. Ausser meiner Geographielektion kann ich diesen Steig allen empfehlen, welche es etwas anspruchsvoller bevorzugen und "Schmalz" haben. Nach Regenwetter kann er stellenweise etwas dreckig und deshalb rutschig sein.
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