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Seeben Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Seebenwände

Zielhöhe
1575m

Talort
Ehrwald (994 m)

Höhenmeter
470m

Gehzeit
3:45h

Schwierigkeit
(5.5 - E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(25 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Atemberaubender Klettersteig. Nur für sehr Erfahrene mit viel Armkraft!

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Talstation Bergbahn zur Ehrwalder Alm (1108 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Seebenalm (1575 m)
Anfahrt
Von Garmisch-Partenkirchen in Richtung Fernpaß, nach Erreichen des Ehrwalder Beckens links nach Ehrwald abbiegen. Im Ort der Beschilderung ´Ehrwalder Almbahn´ folgen bis zum Parkplatz.
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Wegverlauf Seeben Klettersteig

Zustieg
Zunächst am Bach entlang aufwärts , dann der Beschilderung zum Einstieg folgen.
Zustieg Höhenmeter
250m
Zustieg Zeit
0:45h
Anstieg
Als sehr schwierig gilt bereits der Einstieg, besonders bei Nässe (Sprühnebel vom Wasserfall). Wer den Einstieg nicht locker bewältigt, sollte umkehren! Dem Seilverlauf folgend erreicht man schließlich die neu trassierte Ausstiegswand, wo die verbliebene Armkraft darüber entscheidet, ob man die sehr hohen Schwierigkeiten bewältigt oder ein weiterer "Fall" für die Statistik wird - siehe Hinweise. Dies ist kein Übungsklettersteig für sportliche Bergwanderer, sondern ein sehr schwerer, sehr kräftezehrender Steig für Spezialisten, die, wenn sie den Anforderungen gewachsen sind, mit einem tollen Erlebnis belohnt werden.
Anstieg Höhenmeter
220m
Anstieg Zeit
1:30h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Abstiege
a) Wanderweg zur Bergstation Ehrwalder Almbahn (1500 m) und Talfahrt zum Ausgangspunkt. Einfache Fahrt 10 €, Betriebszeiten der Seilbahn beachten: www.ehrwalderalmbahn.at
b) Hoher Gang A/B (Weg 812): 15 Min. Aufstieg zum Seebensee, dannn - ausgeschildert - alpiner Abstieg vom Seebensee (1656m) zur Talstation (1108m) der Ehrwalderalm-Bahn.
http://www.klettersteig.de/klettersteig/hoher_gang/96
c) Immensteig: Teilweise versicherter alpiner Steig ("Nur für Geübte"), Verbindung zwischen der Talstation der Ehrwalder Almbahn und dem Weg Bergstation-Seebensee, der bei Trockenheit passabel begehbar ist, bei Nässe aber schnell rutschig und entsprechend gefährlich wird. Beschreibung siehe unter http://bergsommer.itsmyplanet.info/printready/Route_Seebensee.pdf; weitere Infos und Fotos unter: http://www.acht-seligkeiten.de/2009%20AVWandern/09Immensteig.htm
Abstieg Höhenmeter
470m
Abstieg Zeit
1:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Nord
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Übersichtskarte Seeben Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
Sehr gut, in der sehr schweren Ausstiegswand vorbildlich mit Gummikegeln als Karabinerschoner
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Nach der Neu-Trassierung des letzten Viertels (Ausstiegswand) wurde der Steig deutlich schwerer. Dem wurde mit einer Anhebung der Schwierigkeitsbewertung Rechnung getragen. Der Einstieg ist nicht mehr als Schlüsselstelle zu betrachten (außer bei Nässe), sondern die durch die Seilführung sehr kräftezehrende Ausstiegswand (Armkraft!).
Wer den Einstieg nicht locker bewältigt, sollte umkehren!
Laut Bergunfallstatistik 08/09, (S. 30) des DAV ist der Seeben-KS der mit Abstand am häufigsten vertretene Steig in den Schadensmeldungen.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 1-8: Patrick Zahn und Wolfgang Schmidt
Fotos 9-11: Andreas Weiss
Foto 12: Daniel Hirsch
Foto 13: Marco Walther
Foto 14: Fino
Anfängereignung
Nein!
Letzte Änderung
10.09.2012
Aufrufe
31810
Interne ID
94

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Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Ehrwalder Almbahn, Bergstation 6er-SB Gaistal

Bereitgestellt durch: https://www.ehrwalderalmbahn.at

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Fotos zu Seeben Klettersteig


von
 
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User-Kommentare zu Seeben Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Markus13 schrieb am 18.10.2016
Am 17.10.2016 begangen.
Da mir im Zustieg keine Hinweise auf eine Sperrung aufgefallen sind, bin ich den Steig gegangen.
Damit war ich nicht der Einzige, denn vor mir hat ein Kletterer den Seeben-KS als Zustieg zum Tajakante-KS genutzt und vom Ausstieg aus habe ich am Einstieg eine Gruppe von ca. 6 Leuten einsteigen sehen.
Bevor ich zu der Schilderung meiner subjektiven Eindrücke komme, ein paar Worte zu den Sanierungsarbeiten:
Ab etwa 10m oberhalb des sogenannten erdigen Bandes bis zum Ausstieg - also im Schlussteil - wurde neues Drahtseil verlegt und ein paar Drahtseilanker neu eingeklebt. Laut Eintrag im Steigbuch waren es insgesamt 70m neues Seil. Eine Veränderung der Routenführung kann ich ausschliessen. Am Ausstieg auf der Ebene vor der Seebenalm habe ich dann auch ein Hinweisschild mit der Sperrung bemerkt.
-
Die folgende Schilderung soll nicht als Untertreibung verstanden werden; sie richtet sich an Kletterer, die schon mehrere D-Steige gegangen sind und sich in diesem Bereich wohl fühlen. Und aus dieser Sichtweise heraus habe ich auch dese Zeilen geschrieben. Die Begehung dieses Klettersteiges ist eine ernste Unternehmung, was nicht zuletzt die häufigen Rettungseinsätze in diesem Steig eindrucksvoll zeigen.
-
Der Steig ist - anderes als man von unten gesehen meinen könnte - nie wirklich ausgesetzt, weil die Routenführung über etliche Felsstufen verläuft. Als luftig, wie ich sonstwo auch schon gelesen habe, würde ich ihn deshalb nicht unbedingt bezeichnen wollen.
Der Einstieg (zwischen dem 1. und 3. Drahtseilanker) ist aus meiner Perspektive die schwerste Stelle im Steig.
Es gibt im weiteren Verlauf des Steiges einige Stellen, die der Einstiegswand zumindest ähneln. Soll heissen: keine guten Tritte und sehr abgespeckter Fels! Es gilt somit weiterhin der Satz: wer am Einstieg Schwierigkeiten hat, sollte umkehren.
Hinzu kommt noch eine charakterliche Besonderheit des Steiges, die mir bei anderen Steigen so noch nicht aufgefallen ist: Beim Übergang von flacherem Gelände an die nächste (trittarme) Felswand ist das Drahtseil öfter etwas sparsam einfach mal schräg rüber gespannt. Was zur Folge hat, dass man an der Wand, wo man eigentlich einen Reibungstritt setzen will, das Drahtseil im Rücken hat und es erst in Kopfhöhe am Fels ankommt!!! Ich habe wirklich grosse Freude an präzisen Tritten und ästhetischen Bewegungsabläufen, aber leider war mir das in diesem Steig (ohne Kletterschuhe) nicht immer möglich.
Aus meiner persönlichen Sicht wird der Steig mit Erreichen der Ausstiegswand keinesfalls schwerer - im Gegenteil. Jedoch sollte man beim Erreichen dieser Wand nicht schon zuviel Armkraft durch falsches Klettern verbraten haben (hochzerren am Drahtseil, statt klettern am Fels).
Im unteren Teil der Ausstiegswand - direkt ab dem Steigbuch - ist zwar nochmal ein Wandabschnitt ohne künstliche Tritte zu überwinden, aber für brauchbare Tritte bietet sich ein parallel zum Seil verlaufender durchgehender Felsriss an. Die Wand ist in diesem Abschnitt noch deutlich geneigt. Vor der sogenannten Stöpselplatte hatte ich - um ehrlich zu sein - vorher richtig Angst, weil andernorts von einem rassigen Überhang zu lesen ist. Ich habe in der kompletten Ausstiegswand keine Stelle gefunden, die mehr als senkrecht gewesen wäre.
Ich gebe gerne zu, dass ich in anderen Klettersteigen auch mal die Rastschlaufe eingesetzt habe, jedoch habe ich das bei diesem Klettersteig z.B. in der gesamten Ausstiegswand nur 2 mal ausschliessich (!) wegen Fotos und Videoschwenks machen müssen. Und durch die Tatsache, dass in der Stöpselplatte mehr Tritthilfen gebohrt sind, als im gesamten vorangegangenen Steig zusammen, habe ich persönlich die Stöpselplatte als eines der leichtesten Elemente des Steiges wahrgenommen.
Jetzt, da ich die 3 Zustiege zum Tajakanten-Klettersteig kenne (Fahrstrasse, Hoher Gang und Seebenklettersteig)und sie vergleichen kann, bin ich der Meinung, dass der Seebenklettersteig der kürzeste und kräfteschonendste Zustieg zum Tajakanten-KS ist. Wenn man nicht auf die erste Seilbahn angewiesen ist und somit entsprechend früh starten kann, wirkt sich das durch das Herabsetzen des Zeitdrucks entsprechend positiv auf die große Tour über den Tajakopf aus.

Das dazugehörige Video: https://www.youtube.com/watch?v=2d2XiygBvlI
Mein Kanal: www.youtube.com/markus923

LG, Markus
kletterkiki schrieb am 17.10.2016
Uns erreichte Post:
\"Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Seebenklettersteig in Ehrwald ist wegen Sanierungsarbeiten ab sofort - 13.10.2016 - bis auf weiteres gesperrt!

Bitte um Publizierung.

Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Prok. Ing. Peter Spielmann
Bereichsleiter Hoch- Tiefbau\"
zwergsteiger schrieb am 05.09.2016
Hab ihn am 31.08.2016 wieder mal \"gemacht\". Die Ausstiegswand ist tatsächlich deutlich schwerer geworden. War das früher eine Alternative als Hüttenzustieg zur Coburger, so würde ich heute davon abraten, hier mit \"dem großen Gepäck\" aufzusteigen.

Denn: Je leichter der Rucksack... Kletterschuhe sind nicht unbedingt nötig, könnten aber bei richtiger Anwendung die Armkraft etwas schonen.

Was auch zu beachten ist, dass gerade die Ausstiegswand noch mal recht \"luftig\" ist, was der \"Moral\" bei schon geschwächtem Zustand der Muskulatur/Armkraft nicht unbedingt zuträglich ist.

Der Immensteig, von mir bis dahin sträflich missachtet, ist bei Feuchtigkeit (zwei Tage nach Regen) eine sehr seifige Angelegenheit, allerdings wohl der schnellste Abstieg zur Seilbahntalstation.
Bernd-001 schrieb am 10.10.2014
Am 09.10.2014 war der Steig in einem hervoragendem Zustand. Vielen Dank an Alle, die dazu beitragen.
Es ist kein Anfängersteig. Warum? Weil der Anfänger meistens gelernt hat, mit einer Hand am Seil zu bleiben oder es gewöhnt ist, Tritte und Griffe in Seilnähe zu finden. Hier muss man aber an mehreren Stellen Griffe und Tritte etwas weiter weg suchen und der Geübte wird sie auch finden. Einge Stellen erfordern auch, dass man sich auf die Reibung der Sohlen am Fels verlassen kann, was Anfänger erst noch üben müssen, aber bitte nicht im Alleingang an diesem Steig. Andere Stellen erfordern, um Armkraft zu sparen, dass man an ausgestreckten Armen am Seil entlang geht, was für viele Anfänger auch noch etwas gewöhnungsbedürftig ist, vor allem wenn der Tourenrucksack nach unten hinten/unten zieht. Fazit: Der Steig bietet viele Stellen, an denen Anfänger durch falsche Technik in Versuchung geraten können, sich vorrangig durch Armkraft nach oben zu ziehen. Das kann selbst bei diesem eher kurzen Steig zu einem massiven Problem oder zum Fiasko führen. Es kann einem auch die Energie für weitere Steige am Tajakopf kosten.
Es gilt, was man in vielen Berichten über diesen Steig lesen kann: Wer schon beim Einstieg Schwierigkeiten hat und nur mit Armkraft die paar Meter überwinden kann, darf diesen Steig nicht fortsetzen. Besser wäre es dann, unter Anleitung eines Bergführers, sich zeigen zu lassen, wie man diesen Steig, vorrangig mit den Beinen bewältigt.
Zu den Abstiegsmöglichkeiten: egal ob Hoher Gang oder Immensteig, beide sind bei Nässe nicht zu empfehlen, was auch für Geübte gilt.
Ramanujan schrieb am 27.08.2013
Ich bin den Steig am 23.08.13 gegangen. Da ich noch vom Mauerläufersteig durch das viele Am-Drahtseil-Hochziehen eine Blase an der rechten Hand hatte, hatte ich mir für diesen Kletterstieg vorgenommen, möglichst wenig Eisen zu berühren. Insbesondere hatte ich diesmal Kletterschuhe benutzt. Teilweise hab ich auch versucht Trittstifte zu überklettern, allerdings war das im oberen Teil nicht möglich. Generell hab ich aber festgestellt, dass das Klettersteiggehen (mit möglichst wenig Eisenkontakt) noch deutlich mehr Spaß macht. Auf jeden Fall ist das am-Fels-festhalten sehr viel Hände-Schonender, theoretisch hätte ich sogar auf Handschuhe verzichten können

Insgesamt war es ein sehr schöner Klettersteig, allerdings ein wenig zu kurz. Auf ein paar Trittstifte hätte man durchaus verzichten können.
bedalein schrieb am 29.07.2013
Wir haben diesen Steig am 26.07.2013 gemacht.
Aufgrund der hohen Bewertung, der Bergunfallstatistik und den vorherigen Kommentaren habe ich mich hier auf einiges gefasst gemacht.

Der Klettersteig ist sehr schön und geht ordentlich steil hoch. Definitiv nichts für Anfänger, wenn auch die schwierigen Stellen mit vielen künstlichen Tritten (Eisenstifte oder -bügel) entschärft sind.
Als versierter Klettersteiggeher und Sportkletterer fand ich den Steig jedoch angenehm und nur bedingt fordernd. Allerdings war ich froh, dass ich meine Bergstiefel gegen meine Kletterschuhe getauscht hatte. Als am Schluss die Schlüsselstelle kam, freute ich mich, dass es jetzt richtig losgeht, war dann aber enttäuscht, als ich feststellte, dass ich bereits am Ausstieg war.


Fazit:
--> Für Könner ist dies ein schöner Steig, der gut in unter einer Stunde machbar ist. Als Tagesziel ist er allerdings nicht ausreichend.
--> Für Anfänger ist er wirklich NICHT geeignet, da man hoch über dem Tal in der Steilwand hängt und einige Stellen vorhanden sind, die entweder ausdauernde Kraft und/oder gute Klettertechnik erfordern.
--> Die krasse Unfallstatistik kommt wohl wirklich daher, dass die Leute sich überschätzen und sich dann in hoher Höhe an einer Wand wiederfinden, die sich nicht überwinden können.
Jeboe schrieb am 25.05.2012
Steig am 25.05.2012 zu zweit begangen. Gute Ausschilderung von der Ehrwaldalmbahn. Immer Richtung Wasserfall…. Ca. 45 min. Einstieg etwas feucht, da der Wind die Feuchtigkeit vom Wasserfall herein drückt. Der Steig an sich wunderschön, aber nix für Anfänger, die mal nen KS probieren möchten. Wirklich nur für Geübte…. Haben 1:10 h gebraucht, mit Aussicht genießen und Fotos schießen, also ganz entspannt. Keine weiteren Kletterer weit und breit…. Dann weiter zum Seebensee und durch ne Menge Schnee zur Corburger Hütte. Abstieg dann wie empfohlen über Hohen Gang. Vom Einstieg unterhalb des Sees ne gute Stunde… war ne tolle Tour….
sixer schrieb am 17.10.2011
Bin den Steig am 15.10.2011 gegangen.
Für mich das bisher sportlichste Erlebnis in der Vertikalen.
War allerdings schon nach 40min wieder am Ausstieg.
Als Schlüsselstelle wird hier die Einstiegswand genannt, was ich für absoluten Unsinn erachte, da man hier noch bei vollen Kräften ist. Für mich ist dies eindeutig die Schlußwand (Bewertung teilweise D-E), die einem bei mangelnder Armkraft und kondition durch teilweisen Überhang zum Problem werden kann.
(Als ich zurück am Parkplatz war, hab ich beobachtet wie ein Klettersteigler per Hubschrauber aus der Wand geborgen wurde!)
Für Könner ein absolutes Muß, vor allem in Verbindung mit der Tajakante bei frühzeitigem Aufbruch ein geiles (& einsames) Erlebnis.
Andreas A. schrieb am 05.02.2011
Bin den Steig am 17. Januar dieses Jahr (2011) bei einem kurzen Frühlingsintermezzo vom Wetter her mal wieder gegangen (ca. 10°C+, trockene Wandverhältnisse, aber noch einigermaßen viel Schnee in den Latschenkiefern im Zustieg [Schneeschuhe empfohlen]).
Gegenüber meiner ersten Begehung im Sept. 2005 ist dieser Steig für mich zu einem Lieblingsklettersteig mutiert.
Die haben den Steig komplett saniert (neues dickeres Stahlseil, neue längere Verankerungen).
Im oberen Drittel unterhalb dem Ausstiegsfinale neue Routenführung (noch sportiver an Steilwand).
Außerdem haben die am Stahlseil oberhalb der Verankerungen und auch zwischen längeren Verankerungsabständen jeweils so ein Gummikegel gesetzt. Dadurch ist diese Alptraumgefahr – brechende Karabiner an der Zwischenverankerung bei Sturz – weitestgehend eliminiert.
Hier hat sich endlich mal jemand richtich´n Kopp jemacht !
Damit ist dieser Steig jetzt auf dem Ultra neuesten Stand der Technik würde ich sagen.
Großes Lob an die Sanierer !
So sollte jeder Klettersteig ab C bzw. KS4 beschaffen sein !
Und wenn man den Steig etwas meditativer durchsteigt, findet man auch fast immer sehr schöne Bewegungsauflösungen.
LämmerHans schrieb am 25.10.2010
Auf dem letzten Stück ist es hilfreich wenn man sich einen Stand mit Bandschlinge machen kann sofern es sich oben staut. So kann man etwas die Arme ausruhen, die Stifte gehen schon gut an die Kraft.

Zudem scheinen mir 4 der hochgeladenen Photos einen anderen Steig zu zeigen.
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