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Mathaisenkar


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Alpspitze

Zielhöhe
2628m

Talort
Garmisch-Partenkirchen (720m)

Höhenmeter
1850m

Gehzeit
7:00h

Schwierigkeit
(3 - B/C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(14 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Neben der Besteigung der Zugspitze durch das Höllental und dem Jubiläumsgrat wohl die schönste Klettersteigtour im Wetterstein und eine der schönsten Touren in den Bayerischen Alpen.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bergstation Osterfelder Kopf
Ausgangspunkt GPS
47.4712704527543 / 11.0616874694824 (WGS84, mehr Infos + Navi-Datei...)
Hütten
Höllentalangerhütte (1379 m)
Anfahrt
In Garmisch zur Talstation der Osterfelder-Kopf-Bergbahn
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Wegverlauf Mathaisenkar

Zustieg
Von der Bergstation der Beschilderung folgend erreicht man nach kurzer Zeit die Abzweigung zum Klettersteig nach rechts (geradeaus zum -> Nordwandsteig).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Da der Mathaisenkarklettersteig wegen der Länge und Höhe meist im Abstieg begangen wird, empfiehlt es sich, über die -> Alpspitz-Ferrata (Schwierigkeit 2,5) aufzusteigen (2,5 h).
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Von der Alpspitze größtenteils ungesichert am Grat hinunter Richtung Grieskarscharte. Vor dieser jedoch rechts hinab (30 min.) und dem Klettersteig folgend. Dieser ist etwas anspruchsvoller, als die Alpspitz-Ferrata. Landschaftlich wunderschön folgen wir dem Klettersteig immer tiefer, der schließlich auf großen Geröllhalden ausläuft. Im Frühsommer bietet sich hier die Mitnahme vom starken Plastiktüten an, um auf diesen die Altschneefelder abzurutschen, was neben viel Spaß auch eine kleine Zeitersparnis bringt. Wichtig ist jedoch, auf diesen Abstieg nur Leute mitzunehmen, die gute Kondition und keine Knieprobleme haben. Bei einer Begehung hatte ein Teilnehmer erhebliche Konditionsprobleme schon weit vor der Höllentalangerhütte, was letztlich dazu führt, dass die Beleuchtung in der Höllentalklamm schon aus war, als wir dort ankamen. Dem Weg immer tiefer folgend, gelangt man zur Höllentalangerhütte (3,5 h). Nach einer wohlverdienten Rast machen wir uns auf den wildromantischen Weg durch die Höllentalklamm zurück zum Ausgangspunkt (2 h).
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Mathaisenkar

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
von der Höllentalhütte kann man über den -> Höllentalsteig weiter auf die Zugspitze (ca. 5 h).
Hintergrund
-
Urheberhinweise
-
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
19.10.2006
Aufrufe
30274
Interne ID
82

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Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Blick vom Zugspitzgipfel Richtung Platt

Bereitgestellt durch: https://cms.zugspitze.de

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Fotos zu Mathaisenkar


von
 
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User-Kommentare zu Mathaisenkar

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Kommentare von anderen Usern

Ellen schrieb am 13.07.2015
11.07.2015
Diesen Klettersteig habe ich im Rahmen einer Tagestour angegangen. Eigentlich war der Alpspitzsteig geplant. Ein Abstieg über den Matheisenkar und das Höllental bot sich im Anschluss an. Der Abstieg durch den Klettersteig hat viel Spaß bereitet. Allerdings war dies auch der erste Steig, den ich von oben nach unten gegangen bin ;-)
Am Ende des Steigs ging es vom puren Fels über ein Geröllfeld in immer grünere Regionen. Später sogar Erdwege. Die Höllentalklamm war als Abschluss der Tour ein echtes Highlight.
Der Steig an sich ist deutlich spannender als der Alpspitz-Ferrata. Es sind nur wenige metallische Tritthilfen vorhanden - sehr schön. Wer ein wenig Klettertechnik beherrscht, tut sich deutlich leichter. Der Abstieg ging bei mir ganz schön auf die Knie.
alexis-mch schrieb am 08.10.2010
Am 5.Juni versuchten wir den Aufstieg von der Höllentalangerhütte durchs Matheisenkar auf die Alpspitze. An diesem sehr sonnigen Tag mussten wir ab ca. 2000m im Neuschnee aufsteigen. Anfangs haben wir die Klettersteigseile noch ausgebuddelt, etwas höher war das dann unmöglich. Durch den relativ festen Schnee konnten wir dann doch die Grieskarscharte erreichen. Leider war der Grat zur Alpspitze mit meterhohen Wächten bedeckt und wir beschlossen den Rückweg durchs Matheisenkar anzutreten. Durch die sehr starke Sonneneinstrahlung im Juni war der Schnee am Nachmittag eine einzige Soße. Jeder Schritt abwärts war jetzt kritisch und wohl zu überlegen. Nun ja, nach 15 Stunden waren wir wieder am Parkplatz in Hammersbach.
Martin schrieb am 18.07.2009
Umgekehrt in meinen Augen auch eine schöne, wenn nicht sogar bessere Tour: In der Höllentalangerhütte nächtigen, über den Mathaisenkar aufsteigen und über die Alpspitzferrata absteigen. Dann entweder über den Rinderweg zurück zur Hütte oder mit der Seilbahn ins Tal. Nachteil: Gegenverkehr, Vorteil: Der Abstieg über den Matheisenkar ist sehr lang und steil und dürfte stark auf die Knie gehen. Umgekehrt ist das über die Alpspitzferrata kein Problem, welche im Abstieg auch noch besser gesichert ist als der Matheisenkar
Axel M schrieb am 13.10.2008
Begehung am 12.10.2008 im Aufstieg zur Alpspitze: Nach den kurzen Anfangs-Sicherungen kommt man sich mit der Klettersteigausrüstung (abgesehen vom Helm) etwas deplaziert vor. Geraume Zeit geht es, teilweise schlecht markiert, steil und ungesichert über brüchigen Fels nach oben. Im oberen Teil beginnen die Sicherungen und, zumindest bei den gegenwärtigen Schneebedingungen, ist man essentiell darauf angewiesen! Sobald der Steig in die schattige Flanke wechselt, sind natürliche Tritte (so vorhanden) unter Schnee und Eis verborgen, so daß man auf die, glücklicherweise fast durchwegs verfügbaren, Sicherungsseile auch als Haltepunkte zurück greifen muß. Steigeisen oder Grödel würden die Situation wohl vereinfachen, was aber nichts an dem doch hohen Schwierigkeitsgrad des Steiges ändert.
Claus Holland schrieb am 18.09.2007
Schöner, weitgehend einfacher Klettersteig als Abstieg von der Alpspitze (16.9.07), aber sehr lang!! Insgesamt ist aufgefallen, daß einige Stellen, mit Drahtseil versehen sind, wo es nicht unbedingt nötig gewesen wäre, insbesondere auf dem Grat zur Grieskarscharte. An anderen Stellen hätten wir uns dagegen manchmal ein Seil gewünscht (meist nur 10-20m). Aktuell sind einige Stellen des Seils etwa auf der Hälfte des Steigs eingeschneit (ca. 5x 15m). Diese sind nicht ungefährlich! Gegangen nach Angabe aus Hüslers Klettersteigführer Nordalpen, dort mit 2,5 Std zur Höllentalangerhütte angegeben. Wir haben aber 4,5 Stunden gebraucht!. Damit sind wir fast in Zeitnot (Dunkelheit) gekommen und im Schweinsgalopp durch die Höllentalklamm (die anderen beiden Zeitangaben als für Aufstieg über Schöngänge und Ostgrat als auch Rest von Höllentalangerhütte nach Hammersbach passten, nur dieser Abstieg ist definitiv viel zu kurz angegeben). Ferrata und Nordwandsteig waren an diesem Tag offiziell gesperrt, allerdings haben wir haufenweise Leute dort beobachtet.
Frank Zehnpfennig schrieb am 24.07.2007
Wir waren dort am 15. 07. 2007, bei 36 Grad im "Schatten". Die Tour liegt um die Mittagszeit gnadenlos in der Sonne ! Wer dann so wie wir im Aufstieg unterwegs ist, braucht viele Getränke !!. Schöne Tour, aber etwas steinschlaggefährdet. Klettersteigset im Zweifel lieber mitnehmen, es könnte an ein oder zwei Stellen helfen.
Klettersteig.de Team schrieb am 18.06.2006
Laut Auskunft der Alpspitz/Zugspitz-Seilbahn sind die Alpspitz- und Zugspitz-Klettersteige derzeit offiziell noch geschlossen. Wir haben aber schon Leute auf die Alpspitze hochgehen sehen.
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