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Via ferrata Pesciola (ex Domenico Rebuzzini)


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Zucco di Pesciola

Zielhöhe
2092m

Talort
Barzio (769 m)

Höhenmeter
450m

Gehzeit
4:00h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(2 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Der Comer See bietet sich, durch die Lage, vor allem im Frühling und Herbst an, wenn in den anderen Gebieten noch nichts geht und man eine Alternative zum Gardasee sucht. Das Gebiet ist auch bei weitem nicht so überlaufen (selbst im Sommer nicht), deutsche Laute sind eher seltener. Daher bieten sich die Touren (am Comer See sind alle Schwierigkeitsgrade vertreten) fast das ganze Jahr über an, die Ruhe lädt ein zum Verweilen und die Freundlichkeit der Leute (und die noch sehr zivilen Preise) laden ein zum Wiederkommen. Die Tour gehört zu den schwierigsten in diesem Gebiet.

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bergkristall falter
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bergstation "Piani di Bobbio (1662 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rif. Lecco (1780 m)
Anfahrt
Barzio liegt auf der Straße von Lecco über den Colle Balisio, ca. 16 km nördlich (769 m). Im Ort zur Liftstation fahren. Dort großer (kostenpflichtiger) Parkplatz.
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Wegverlauf Via ferrata Pesciola (ex Domenico Rebuzzini)

Zustieg
Sollte man nicht den Lift nehmen, muß man die 800 HM bis zum Piani di Bobbio aufsteigen (zusätzlich ca. 2 Stunden). Ab der Liftstation (1662 m) auf breiten Wegen zur schon sichtbaren Rif. Lecco (1770 m) aufsteigen. Von dort sieht man schon das Tal (östlich), in dem sich der Abstieg befindet. Man folgt dem Wegweiser in Richtung Süden über ein kleines Joch und umgeht die Berge in östlicher Richtung auf einem schmalen Pfad, der die Höhe beibehält. Plötzlich erfolgt der Abzweig nach links, zum Beginn des Klettersteiges (ca. 45 min ab Station).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Die gesamte Anlage ist gut versichert (neueren Datums), etwas gewöhnungsbedürftig sind die im gesamten Comer See-Gebiet immer wieder auftretenden Sicherungsketten, anhand der Stahlseile. Der Steig zieht steil, aber mit guten Tritten und Griffen versehen, nach oben. Immer wieder recht ausgesetzt, halten sich die Schwierigkeiten in Grenzen. Im letzten Teil gelangt man zum Kernstück, einem gut 80 m Turm, der sehr schwer ist. Senkrecht, mit viel Kraft zu meistern. Wer hier seine Bedenken hat, kann aber vor dem Turm eine leichtere Variante wählen, die vorher rechts abzweigt und über Bügel und Leitern auch auf den Gipfel führt (ca. 1-2 Stunden ab Einstieg).
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
a) Ferrata Minonzio (mittlere Schwierigkeit), über die Grate nach Norden halten und auch wieder zur Rif. Lecco; b) ab dem Gipfel in der ersten Scharte (nördlich) links in die steile Schlucht absteigen (Vorsicht Steinschlag bei mehreren Personen) und zur Rif. Lecco (ca. 1 Stunde), von der Hütte zum Lift (ca. 30 min), oder ins Tal (zusätzlich ca. 1,5 Stunden)
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Via ferrata Pesciola (ex Domenico Rebuzzini)

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Eine Eigenart der hiesigen Klettersteige sind die oben schon erwähnten Eisenketten (anstelle der Stahlseile). Diese sind zwar solide verankert, machen aber einen viel starreren Eindruck (KS Karabiner zwingend notwendig (große Öffnung), Handschuhe zu empfehlen). Der Lift ist nur in der Haupsaison in Betrieb. In der Vor- und Nachsaison besteht manchmal die Möglichkeit sehr früh und sehr spät einmal mitzufahren, da auf der Piani di Bobbio einiges gebaut wird. Am Wochenende sehr voll.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 1-4: Patrick Zahn
Fotos 5-9: Gianfranco Pivi
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
16.05.2009
Aufrufe
12003
Interne ID
794

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Fotos zu Via ferrata Pesciola (ex Domenico Rebuzzini)


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User-Kommentare zu Via ferrata Pesciola (ex Domenico Rebuzzini)

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Kommentare von anderen Usern

Werner schrieb am 18.09.2013
Diesen Klettersteig sind wir am 30.06.13 gegangen. Mit Seilbahn unterstützung konnten wir den Aufstieg verkürzen. Der Pesciolasteig ist in seiner Linienführung sehr gut angelegt. Sehr gute Kletterstellen.Der Steig ist seiner C/D Bewehrtung gerecht. Toller Ausblick vom Gipfel. Mich persönlich stören die Ketten ein wenig,da ich Drahtseile gewohnt bin. Aber trotzdem ein Genuss.
ploync.de schrieb am 27.07.2013
Wir sind den Klettersteig Mitte Juli 2013 gegangen. Das Teil ist wirklich hübsch und an manchen Stellen echt knifflig. Da muss man ein bisschen überlegen, bevor man wild drauf los steigt.

Bei dem Turm schließen wir uns Andreas an. Der hat es wirklich in sich und man kann ihn durchaus eine 5 bis 6 geben. Umgehen kann man den Turm durch einen schönen Weg, da aber auch mindestens eine 3 ist.

Wer mit der Seilbahn Piani di Artavaggio hochfahren möchte, sollte sich auf jeden Fall vorher informieren, wann die Bahn fährt. Diese hat zum Teil sehr exotische Fahrtzeiten, aber fährt mit großer Wahrscheinlichkeit am Wochenende. Ich habe hier mal die Daten zusammen gefasst, doch darauf würde ich mich auch nicht hundertprozentig verlassen: http://www.ploync.de/reisen/5492-seilbahnen-lecco-lago-di-como.html. Wir mussten trotz des eigentlichen Fahrtbetriebs rund 1 1/2 Stunden warten, bevor eine Bahn auf den Berg hoch fuhr. Also auf jeden Fall Zeit mitbringen ;)
joachim schrieb am 16.06.2011
Ich wollte den Steig am Mittwoch 15.06.2011 gehen - aber die Seilbahn fährt im Juni nur an den Wochenenden :(
Andreas schrieb am 21.09.2010
Sind den Steig vor 2 Wochen gegangen. Den Steig würde ich Prinzip im C/D Bereich ansiedeln bis auf eine Ausnahme. Dieser 80m-Turm ist für mich ganz klar eine E. Lange überhängende Passagen, wenig Rastmöglichkeiten, Karabiner klinken im senkrechten überhängenden Bereich, besondere Schwierigkeiten im unteren und mittleren Bereich, zur Mitte hin leichter aber immer noch C-D bevor es oben kurz vor dem Ausstieg noch mal einen stark überhängenden Felsblock zu überwinden gilt. Auch glatt E. Wer bei den ersten 10 Meter Probleme bekommt, sollte umkehren und die leichtere Variante wählen. Die Problematik ist, das man auf die Ketten bei senrechten und überhängenden Stellen nicht den Zug bekommt, wie am straff gespannten Drahtseil. Die Kette hängt durch und man bekommt keine Spannkraft mit Gegendruck. Das ist wesentlich anstrengender, zumal der Griff in die Kette auch unangenehmer ist. Deshalb sind die Steige am Comer See grundsätzlich etwas höher einzustufen im Vergleich zu gleich schweren Klettersteigen mit Drahtseil.
Michael Galeris schrieb am 20.07.2005
Hallo aus Bensheim, ich denke, der KS Domenico Rebuzzini hat eine gute 4,5 verdient. Ich wollte ihn damals mit meiner Frau als Zweierseilschaft frei klettern. Das war mir dann aber doch zu schwer. Aus Bandschlingen bastelten wir uns schnell ein "Klettersteigset". Problem war, daß ich während der ganzen kräfteraubenden Tour ein 50m Seil und diverses an Eisen im Rucksack hatte. Das zog an dem 80m-Turm ganz schön nach unten... Kein Steig für Anfänger! Grüße Michael
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