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Innsbrucker Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Kemacher

Zielhöhe
2480m

Talort
Innsbruck (574 m)

Höhenmeter
700m

Gehzeit
6:00h

Schwierigkeit
(3.5 - C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(31 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Phantastische Tour, tolle Aussicht, kurzer Zustieg, klasse Klettersteig, da passt einfach alles!

Haben Sie diese Tour schon gemacht?

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bergstation Hafelekar (2269 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Bergstation Hafelekar (2269 m)
Anfahrt
In Innnsbruck zur Talstation der Hafelekar-Seilbahn (868 m). Alternativ zum Parkplatz der Hungerburgbahn Talstation.
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Wegverlauf Innsbrucker Klettersteig

Zustieg
nur wenige Minuten von der Bergstation (Beschilderung)
Zustieg Höhenmeter
50m
Zustieg Zeit
0:10h
Anstieg
Da können sich andere Klettersteigbauer etwas abschauen: Gleich der Einstieg ist hier (neben dem Ausstieg, da es sich um eine Gratüberschreitung handelt) die schwierigste Stelle. So braucht man sich nicht während der ganzen Tour Gedanken machen, was noch kommt, sondern kann die Tour genießen, was auf diesem Klettersteig nicht schwer fallen sollte. Schon nach kurzer Dauer und netten Kletersteigstellen erreicht man den ersten Gipfel (Seegrubenspitze 2350 m). Ab hier bietet sich eine wohl einzigartige Kulisse. Zur linken das bis ins letzte domestizierte Inntal und Innsbruck selbst, zur rechten die unberührte, unglaublich schöne, unberührte "Mondlandschaft" des Karwendel. Wer diesen Kontrast einmal gesehen hat, wird ihn nicht mehr vergessen. Spaß bietet auch der Klettersteig, der sich immer wieder spannend, zum Teil auch schon recht anspruchsvoll am oder knapp unter dem Kamm hinzieht, bis man nach weiteren Gipfeln den Kemacher (2480 m) erreicht (2,5 h). Von diesem absteigend gelangt man, zunächst noch gesichert, zum Langen Sattel (2258 m)(30 min.) Nach einer Wandereinlage geht es noch einmal ans "klettersteigen", nämlich hinauf zur Westlichen Sattelspitze (2369 m). Deren Abstieg bildet das furiose Finale, eine senkrechte, teils leicht überhängende 25 m Wand mit Trittbügeln hervorragend gesichert, über die man den Frau-Hitt-Sattel (2270 m) erreicht (1,5 h).
Anstieg Höhenmeter
550m
Anstieg Zeit
4:30h
Anstieg Länge
3800m
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Von hier steigen wir über den "Schmidhubersteig" zur Seegrube (1905 m) / Mittelstation der Seilbahn ab (1,5 h).
Abstieg Höhenmeter
700m
Abstieg Zeit
1:05h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Süd
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Übersichtskarte Innsbrucker Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil Innsbrucker Klettersteig

 
 

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
Der Steig wurde teilweise saniert.
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Die in vielen Führern gezeigte Hängebrücke ist in Wirklichkeit leider wenig spektakulär. Neben diversen anderen Sehenswürdigkeit in Innsbruck empfiehlt sich ein Besuch des Kaiserjägermuseums am Berg Isel.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos: Andreas, Annett und Matthias Witt sowie Klaus Beyer
GPS-Track: Daniel Moj
Anfängereignung
Aufgrund der niedrigen Schwierigkeiten kann der erste Teil von schwindelfreien und Konditionsstarken Anfängern begangen werden.
Letzte Änderung
12.10.2014
Aufrufe
35226
Interne ID
115

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Webcam

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Hall bei Innsbruck, im Hintergrund Karwendel

Bereitgestellt durch: https://www.heiligkreuz.at

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Fotos zu Innsbrucker Klettersteig


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User-Kommentare zu Innsbrucker Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

richti123 schrieb am 05.09.2018
Hab den Steig Ende August 2018 gemacht. Schöner Steig, mit toller Aussicht auf das fast 2000 Meter tiefer gelegene Innsbruck, sowie die Stubaier, Zillertaler und Ötztaler Alpen. Bei klarer Sicht dürfte man die Dolomiten sehen. Auf der anderen Seite sieht man die wilde Seite des Karwendels. Der Steig ist sehr gut gesichert, die Schwierigkeiten sind mit C-D korrekt bewertet. Es gibt in paar Stellen, da sind die Verankerungen der Drahtseile nicht ganz fest bzw. herausgerissen. Die Klammern sind aber immer fest. Am Einstieg und im weiteren Verlauf liegen diese teils weit auseinander, so dass man auch im Fels Tritte suchen muss. Für Teil 1 benötigt man etwa 4 1/2 Stunden, da es auch unter der Woche zu Wartezeiten kommt. Die erste Bahn ins Hafelekar (obere Bergstation) fährt ab der Seegrube um 9 Uhr, dies sollte man bei der Planung berücksichtigen. Der Abstieg vom Langen Sattel zur Seegrube dauert etwa 1 Stunde. Die letzte Talfahrt ist dort um 17.15 Uhr, dies sollte man bei der Planung berücksichtigen. Parken kann man in Innsbruck in der Congress bzw. Citygarage. Dort gibt es an der Talstation der Hungerburgbahn Klettersteigtickets. Beim Kauf ist dann das Parkticket bis 18 Uhr im Preis drin.
scanline schrieb am 18.06.2016
Wirklich schöner Steig, im letzten Teil aber teilweise D meines Erachtens nach.
Video (ohne letzten Teil): https://www.youtube.com/watch?v=VZG7Jl5TlSM
Klaus schrieb am 31.12.2012
Bin dieses Jahr im Sommer den Steig gegangen.
Ich finde er ist sehr gut für Anfänger geeignet. Der Erste Teil bis zum Sattel ist nicht besonders schwer, sollte man dann jedoch bereits an seine Grenzen stossen, kann man ab dort bequem zur Seilbahn absteigen.
Der zweite Teil ist anspruchsvoller, jedoch nichts wo vor man sich fürchten muss. Insgesammt ein sehr schöner Steig bei dem idealerweise der Beginn gleich neben der Seilbahn liegt.
Daniel schrieb am 31.07.2011
Ich bin am 16.07.2011 den Steig gegangen. Bei herrlichem Wetter war ich zwar im ersten Lift aber nciht der erste am Steig. Dennoch verteilt sich der Ansturm am Einstieg rasend schnell auf einem sehr schönen und anspruchsvollen Klettersteig. Ich würde diesen Steig nicht für Anfänger empfehlen. Die Sektion 1 wird technisch von dem zweiten Teil des Steiges getoppt. Viele spannende Auf- und Abstiege in Scharten enden auf einer senkrechten Wand, die nochmal Kraft fordert. Ich bin dannach noch auf den Brandjochspitz aufgestiegen und dann zurück zur Seilbahnstation Seegrube. Insgesamt: Eine sehr anstrengende aber sensationell schöne Tour, die ich bestimmt irgendwann noch einmal mache.
Omit-the-Brain schrieb am 07.06.2011
Der Zugang zum Klettersteig war am 04.06.2011 leider noch gesperrt. Nach Aussage des Lift-Personals muss die Alpin Schule den Klettersteig erst freigeben bevor dieser begangen werden darf. Das war bis Samstag aber leider noch nicht der Fall! Wir haben unsere Zeit aber sinnvoll genutzt und uns den Start von rund 50 Drachenfliegern angesehen.
Christian Brauer schrieb am 17.07.2010
Bin den Klettersteig heute mit einem Spezl komplett gegangen.Trotz Nebel eine gelungene Tour.Steig in top Zustand,alle Sicherungen perfekt.Berg Heil aus Oberbayern
Andreas Koller schrieb am 22.10.2009
Klettersteig (Ostteil) begangen im Okt. 2008: Klettersteig in bestem Zustand. Schlüsselstelle im Ostteil ist sicher die Einstiegswand, die jedoch gut zu klettern geht (ein wenig kraftraubend) -> C. Die Anfahrt ist garnicht so kompliziert, wenn man sich vorher schlau macht, wie man zur Hungerburg gelangt. Da muss man auch nicht durch das Zentrum fahren und erreicht den Parkplatz recht rasch. Außerdem nimmt man ohnehin eine der ersten Auffahrten.
Joachim schrieb am 04.10.2009
Hier mal ein paar kritische Zeilen zur Anfahrt. Wir fuhren am 29.09.09 nach Innsbruck um den Innsbrucker Klettersteig zu gehen. Den Hinweis Nordkettenbahnen folgend lernten wir nun fast die ganze Innenstadt kennen und das bei chaotischem Verkehr. Wir kamen schließlich in eine riesige Tiefgarage und landeden nach langen Suchen in einer Art U-Bahn Station. Hier nun eine Wegbeschreibung für Alle die aufs Hafelekar wollen und nicht in die Innenstadt. Vom Fernpass über Telfs, Zirl B171 kommt man auf der nördlichen Seite des Inns vorbei am Flughafen nach Hötting. Unbedingt immer geradeaus fahren und nicht rechts der grünen Beschilderung Nordkettenbahnen folgen. An der Polizei auf der rechten Seite vorbei an der nächsten Ampel genau an der alten Innbrücke nach links in eine schmale Einbahnstrasse abbiegen. An einer Verzweigung rechts und gleich wieder links die Höhenstrasse nach Hungerburg benutzen (Beschilderung). Bis zum 2. Parkplatz direkt zur Seilbahn hochfahren. Kommt man östlich aus Richtung Hall B171 dann an der alten Innbrücke rechts ab usw. Der Parkplatz kostet Gebühr wird aber beim Kauf einer Berg oder Talfahrt verrechnet. Gegenüber der Fahrt aus der Innenstadt spart man sogar noch ein paar Euro und einmal umsteigen. An der Bergstation Hafelekar umrundet man diese nach links und kommt danach ein paar Treppen hoch in wenigen Metern zum Einstieg des Klettersteigs. Wir kamen erst um 14:30 wegen der oben geschilderten Anfahrt dort an. Die ersten 10 m waren für uns schwierig. Einige Trittbügel sind sehr weit auseinander und im Fels gibt es nur wenige Möglichkeiten. Weiter oben ist eine leicht überhängende Stelle. Wer dennoch hoch kommen will geht rechts vom Einstieg in eine Scharte aufwärts und quert nach ein paar Metern nach links zum Drahtseil. Ungesicherte leichte Kletterei. Dort kommt man dann auch schon über der Schlüsselstelle an. Schnell ist man am ersten Gipfel und über einen Grat abwärts auf einen eifachen Weg. Hier hört das Seil erst einmal auf. Man steht über einer Scharte und sieht tief unten die Mittelstation Seegrube. Wir wollten die letzte Talfahrt nicht verpassen und sind durch die Scharte abgestiegen. Ist aber nicht zu empfehlen. Zu steil und zu lang. Man kann es von oben nicht richtig einschätzen. Wir haben fast 2 Stunden gebraucht und die Bahn gerade noch so erwischt. Bei nächster Gelegenheit machen wir den Steig komplett.
Reinhard schrieb am 04.10.2009
26.09.09 Es ist immer wieder unglaublich, mit welch abenteuerlicher Ausrüstung manche unterwegs sind. (z.B. Reepschnur-Konstruktion mit Schraubkarabinern, Turnschuhe, Stirnband, Kopftuch etc.) Bei diesem stark besuchten Klettersteig und insbesondere im Teil 2 beim Abstieg ist ein Helm eine gute Lebensversicherung. Siehe Bilder >felsfun.de<
Werner Müller schrieb am 20.09.2009
Sind den Klettersteig gestern , bei herrlichsten Herbstwetter, vom Frau Hittsattel aus gegangen. der Steig war im guten Zustand, wegen seiner Länge ist etwas Ausdauer erforderlich. die C/D Stelle im Aufstieg zur östlichen Sattelspitze, einige Gratteile, die Seufzerbrücke und den Abstieg von der Seegrubenspitze C ,haben mir am besten gefallen. Viel Gegenverkehr hatten wir , da wir den Steig rückwärts gingen, was aber kein Hinterniss darstellte. Der Steig ist jeden einigermassen Ausdauernten zu empfehlen, das auch meine Partner bestättigen. Sehr schöne Aussicht ins Karwendel und den Zentralalpen.
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