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Torre Clampil (Winkelturm Nordwand)


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Torre Clampil 2078m, Winkelturm 2040m

Zielhöhe
2078m

Talort
Tröpolach (601 m)

Höhenmeter
360m

Gehzeit
3:00h

Schwierigkeit
(5 - D/E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(4 Bewertungen)

Eröffnung
2007

Resumee
Schöner Klettersteig, kurzer Zustieg. Sehr kraftraubend, beansprucht viel Armkraft!

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Diese Tour haben schon 4 User gemacht:
Srajachjung Hannibal kboomdani joecool
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bergstation Madritsche (1902 m)
Parkplatz Talstation Millenniumsbahn Tröpolach
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Treßdorfer Alm
Anfahrt
Von Kötschach-Mauthen oder Villach Richtung Hermagor bis Tröpolach zum Parkplatz der Talstation "Milleniumsbahn"
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Wegverlauf Torre Clampil (Winkelturm Nordwand)

Zustieg
Von der Madritsche aus über den markierten Weg links oberhalb des künstlich angelegten Sees ca. 80 hm hinab zu den Wegweisern gleich nach dem Vespa/Scooter Rondell. Ausgeschildert, aber wegen der verblassten Markierungen kaum auszumachen, steigt der Zustiegspfad ca. 50 hm schräg nach rechts durch das Blockfeld zum Wandfuß an. Die Steigtafel ist nur von der rechten Seite des Speichersees gut am Wandfuß links des Altschneefeldes zu sehen.
Zustieg Höhenmeter
50m
Zustieg Zeit
0:25h
Anstieg
Der Einstieg liegt links des im Sommer nur kleinen Lawinenkegels am Fuß der Rinne zwischen dem Winkelturm und dem Torre Clampil. Anfangs leichter Steig (B), über einen steilen Aufstieg (B/C), teils mit Leitertritten versehen, gelangt man zu einer Querung. Der immer schwerer werdende Steig führt ca. ab der Hälfte durchwegs über Trittbügel (D). Gut gesichert und durchgehend ausgesetzt kommt man nach einer steilen Wandpassage (D) auf einen Absatz. Von dort aus über Platten (D) gelangt man zum Ende hin zur Schlüsselstelle, den Kamin (D/E). Nach dem Kamin über ein leicht mit grün bewachsenes Stück (A) zum Ausstieg.
Anstieg Höhenmeter
230m
Anstieg Zeit
1:00h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
Abstieg
Vom Ausstieg zunächst 1 Min aufwärts, dann kurz zum Gipfelkreuz des Torre Clampil (2078m) oder gleich den rot bemalten Steinen nach links abwärts zur Scharte folgen (GPS 46.556143, 13.244071) und seilgesichert (B) hinüber zum Winkelturm-Gipfelkreuz (2040m). Von dort rot markierter Abstieg (GPS 46.556180, 13.245097) über den leichten Ostgratklettersteig (B/C) hinunter zum Wegweiser am Scooterrondell und in 15 Min. wieder hinauf zur Bergstation der Seilbahn.
Abstieg Höhenmeter
280m
Abstieg Zeit
1:00h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
NO
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Übersichtskarte Torre Clampil (Winkelturm Nordwand)

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
Rastschlinge
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
gut beschildert, Markierungen beim Zustieg total verblasst (2018)
Sicherungen
durchgehendes Stahlseil, viele Tritthilfen (dünne Stifte / breite Bügel). Es fehlen Kongkegel oder Seilschlaufen gegen Karabinerbruch, und 4 Meter Ankerabstände im senkrechten D-Gelände sind deutlich zuviel.
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Steig ist gut gesichert (durchwegs ausgesetzt!), bei Nässe abzuraten! Nordwand Schnee ist im Frühsommer möglich, Abstieg gut markiert.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Beschreibung von: Jonas Barisch/ Björn Bergmann
Fotos 1,3-7: Philipp Gohlke
Fotos 8-11: Hans Kröpfl
joecoole Bearbeitung 7/18
Anfängereignung
Nein, zu schwer! Zu ausgesetzt! Nordwand!
Letzte Änderung
28.08.2018
Aufrufe
12323
Interne ID
1546

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Webcam

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Fotos zu Torre Clampil (Winkelturm Nordwand)


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User-Kommentare zu Torre Clampil (Winkelturm Nordwand)

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Kommentare von anderen Usern

joecool schrieb am 28.07.2018
Christian hat schon alles gesagt, fast alles:
Die roten Punkte beim Zustieg durch das Blockfeld sind inzwischen total verblasst. Aber seit heute markieren 2 Steinmänner den Pfad nach schräg rechts oben zur Steigtafel am Wandfuß.
Ich selbst hab keine D/E-Stelle angetroffen, aber irgendwie war ich auf den letzten steilen Metern mit z.T. 4m Bolzenabständen plötzlich müde in den Armen. Viel D = D/E ? Andererseits könnte man/frau ja an jedem Seilanker ausruhen, dann ist es nicht mehr als D. Schön war's allemal! Die kurze Strecke zur versicherten Winkelgasse vom Torre Clampil hinüber zum Winkelturm ist dagegen gefühlt auf jedem zweiten Stein rot markiert. Auch der Abstieg von dort über den Ostgrat ist nicht zu verfehlen.
Srajachjung schrieb am 25.03.2016
Die Millenium Bergbahn von Tröpolach aus, ermöglicht über das Nassfeld einen kurzen und einfachen Zustieg, wie bei einem talnahen K.S. Die Bergstation Madritschen (1909 m) teilt man sich mit Massen von Touristen , die den Geo Trail besuchen wollen.
Dem Wanderweg folgend, an einem Wasserbecken für Schneekanonen vorbei, zur imposanten Nordwand des Torre Clampil. (2079 m)Der Einstieg war im August 2013 schneefrei. Der Steig hat seine Tücken, da er mit zunehmendem Verlauf nicht nur ausgesetzter, sondern immer schwieriger wird ! Es gibt keine Querungen , es geht ausschließlich nach oben. So kommt die erste D-Stelle erst nach knapp der Hälfte des K.S. Ab dann, bis auf eine kurze C-Stelle, nur noch D bis D/E !
Die Schlüsselstelle ist der Ausstieg (D/E ), der überhängend voll in die Arme geht. Wer hier keine "Körner" mehr hat, kommt sofort in Bergnot. Einen Notausstieg gibt es nicht. In dieser Situation wieder runter, dürfte nicht nur für einen selbst , sondern auch für die möglicherweise von unten nachsteigenden Bergkameraden äußerst gefährlich sein. Zumal es eine zweite D/E Stelle unterhalb des Absatzes nach ca. zwei Dritteln des Steiges gibt.
Der Abstieg über den östlich gelegenen Winkelturm Ostgrat K.S. ist hingegen einfach ( maximal B ) und macht das Ganze zu einer schönen Halbtagestour.
Manfred Luniaczek schrieb am 27.03.2008
Ein schöner(landschaftlich) Steig,aber leider durch die unsinnig und unnötig vielen Tritthilfen zur reinen Aufstiegsleiter umfunktioniert.Ich hoffe dass dieser Trend bei den Steigbauern aufhöhrt und die Natur wieder in den Vordergrund tritt(siehe Tabarettasteig).
Kröpfl Brothers schrieb am 09.09.2007
09.09.2007 Von der Bergstation Madritschen zum Einstieg hinter dem neuen Speichersee gut markiert. Wie schon beschrieben beginnt der Steig ´relativ´ einfach, und wird immer ausgesetzter und schwieriger. Nicht so sehr klettertechnisch, vielmehr armkraftmässig ;-) Beim Aussteiegskamin wackelt ein Stahlstift ein wenig, und die Hilfstritte zwischen den Klammern und Stiften weisen auch schon Gebrauchs spuren auf. Zeichen daß diese neue Herausforderung unter den Sportkletter steigen recht beliebt zu sein schein.
Klaus Lamprecht schrieb am 27.08.2007
Der Winkelturm wurde von uns am 25.August 2007 begangen. Perfekt mit einem griffigen Seil versichert, technisch jedoch keine Herausforderung. Man sollte im unteren Teil möglichst viel mit den Beinen arbeiten, die obere Hälfte fordert die Oberkörpermuskulatur extrem, da einige überhängende Passagen. Speziell der Ausstieg durch den Kamin fordert einem alles ab.
Christian Schmidt schrieb am 23.08.2007
Begangen am 17.8.2007, keine großen technischen Schwierigkeiten, dafür viel Armkraft nötig (lange senkrechte bis überhängende Klammerreihen). Schlüsselstelle ist der enge Ausstiegsriss. Tipp: Abfahren kann man auch mit der neuen hightec Sommerrodelbahn (2km lang) bis zur Mittelstation des Millenium Express!
Hans Goldberger schrieb am 23.07.2007
neu angelegter Klettersteig; sehr gut versichert; sehr ausgesetzt; aufgrund seiner steilheit viel Armkraft notwendig; vieeeeele Eisenstufen;
Paul Petutschnigg schrieb am 16.07.2007
Der Steig ist wirklich schön angelegt! Wenn man mit dem PKW bis zur alten Zollstation fährt und dort Richtung Madritsche wandert ist man in etwa 1 Std. am Einstieg. Dieser befindet sich ziemlich genau hinter dem neuen Speichersee, der direkt vor dem Winkelturm errichtet wird. Der Steig selbst ist tatsächlich extrem ausgesetzt, aber da er nur verhältnismäßig kurz ist, gut zu bewältigen. Der Abstieg über die Winkelalm (Klettersteig Enrico Contin) zieht sich dann doch ziemlich hin. Alles in allem ein wirklich toller Klettersteig, der einiges an Armkraft erfordert!
Philipp schrieb am 25.06.2007
ein sehr schön angelegter Steig mit viel Luft unter den Sohlen aber meiner Meinung nach mit 5,5 zu hoch bewertet, die Martinswand wird gleich eingestuft ist aber physisch und technisch um einiges schwieriger. Man kann auch mit dem Auto bis zur Tressdorfer Alm fahern (Mittelstation des Millenium Express) und von dort zur Madritschen laufen ca. 45min und dann von dort in ca 20 min zum Einstieg. Zum Einstieg geht man über ein Geröllfeld und die Markierungen sind bis jetzt sehr dürftig also Augen offen halten!!!
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