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Sentiero delle Bocchette Centrale


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Bocca degli Armi

Zielhöhe
2749m

Talort
Madonna di Campiglio (1522m)

Höhenmeter
1350m

Gehzeit
4:30h

Schwierigkeit
(3 - B/C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(21 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Die Brenta sind immer noch die Krone der Klettersteige, wobei nicht ein Steig herausragt, sondern die gesamte Anlage mit den tollen Blicken auf die Guglia (Campanille Basso), Cima Brenta, Adamello etc., den gesicherten Bändern, Gletscherpassagen, Leiternserien etc. die komplette Harmonie ergeben. Der \"Bocchette Centrale\" ist das (leider überlaufene) Herzstück der Brenta, zudem gespickt mit den Namen berühmter Bergsteiger, die sich in den angrenzenden Wänden verewigt haben.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Rif Vallesinella (1513m), 5km von Madonna entfernt
Ausgangspunkt GPS
- / -
Hütten
Rif Casinei (1825m), Rif Brentei (2182m), Rif Alimonta (2581m)
Anfahrt
Nach Madonna di Campiglio kommt man am Schnellsten über die Brennerautobahn (Ausfahrt Mezzocorona). Dort Parkplatz der Groste-Seilbahn anfahren. Bei Zustiegen ab Valesinellahütte mit dem Auto nach ca. 5 in das gleichnamige Tal (zu Fuß 1 Stunde), großer Parkplatz.
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Wegverlauf Sentiero delle Bocchette Centrale

Zustieg
a) Über \"Bocchette Alte\", b) Valesinellahütte (1551 m) in ca. 3 Stunden zur Alimontahütte. Ab der Alimontahütte (2580 m) in ca. 30 min zur Bocca degli Armi (2749 m). Hierbei über den harmlosen Sfulminigletscher (oft mit einer Spalte am Ende).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Hier beginnt mit einer Leiternserie der Aufstieg zu den berühmten Bändern, auf denen der Klettersteig meist verläuft. In der Mitte der Tour (ca. 2 Stunden) der Abstieg zur Gugliascharte (bei Schnee heikel). Jetzt wieder weiter über Bänder, kleine Leitern und kleine Schluchten zum Ende, dass sich bei der Bocca Brenta befindet (2552 m; ca. 4 Stunden).
Anstieg Höhenmeter
110m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
a) Durch das Tal Brenta Alta Abstieg über Schotter zur Brenteihütte und dort entweder zur Valesinellahütte oder nach Madonna; b) in wenigen Minuten zur südl. Tosahütte und weiter über den Sentiero Brentari.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Der Bocchette Centrale (1936 erbaut) gehört zur klassischen \"Brentarunde\" mit \"Sentiero Benini\", \"Bocchette Alte\" und \"Bocchette Centrale\", die man am bequemsten in 2 Tagen absolviert. Von diesen 3 Steigen der, mit den spektakulärsten Ausblicken. Nur für geübte Bergsteiger ratsam, jedoch nicht so ausgesetzt wie der \"Alte\". Zahlreiche Steige, Abkürzungen, Zustiege etc. durchziehen die Brenta, am besten mit AV-Karte orientieren. Die Höhe der Steige beachten, Pickel oder/und Leichtsteigeisen gehören ins Gepäck. Die Brenta ist bekannt für die unsichere Wetterlage (selbst Hüttenwirte treffen keine Aussage über mehr als 2-3 Tage), Wetterstürze sind einzuplanen (Schnee im August!). Im Sommer hoffnungslos überlaufen (sehr früh starten), einen Schlafplatz ohne Reservierung zu bekommen ist absolut utopisch! Wenn man die 3 Steige kombinieren möchte, wären die ersten beide am besten am ersten Tag zu begehen, da man sich den Wiederanstieg von der Hütte zum Tuckettpaß spart (700 Höhenmeter).
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Foto 5: Manfred Kostner
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
22.10.2011
Aufrufe
21502
Interne ID
768

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Webcam

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Zona Spinale

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Fotos zu Sentiero delle Bocchette Centrale


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User-Kommentare zu Sentiero delle Bocchette Centrale

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Kommentare von anderen Usern

Rosiopa schrieb am 15.09.2016
Empfehlenswerte Rundtour: Von der Alimontahütte über die Bocchette Centrale zur Pedrottihütte. Von da aus zur nebenan gelegenen Tosahütte und über den Weg 303 zum Sent. Spellini. Dieser endet am Bocca degli Armi. Von hier sind es ja nur noch 30 Minuten zur Alimontahütte. Dieser Rundweg kann auch mit etwas bergerfahrenen Kindern begangen werden.
1fpa1 schrieb am 29.07.2012
Tipp für alle, die es nicht schaffen eine 2-3 Tage Hüttentour zu planen (weil z.B. die Frau keine Lust hat) und den Bocchette Centrale trotzdem gehen wollen.
- Habe Familienurlaub in Madonna di Campiglio geplant. (Schönes 4 Sterne Hotel mit Spa / Wellness und für Frau und Tochter Aussicht auf Shopping und Fahrt nach Riva.)
- Bin morgens (8.30Uhr) mit der 1. Gondel zum Paso del Groste hoch.
- Dann Weg 316 zur Tuckett-Hütte. (Dort keine Pause gemacht)
- Auf Weg 303 zum SOSAT-Klettersteig. (305B) Der SOSAT ist einfach, schafft man gut. (Wenn nicht, sollte man den Bocchette Centrale auch nicht gehen !)
- Weg 323 zur Alimonta-Hütte. (Erste Wolken mit Nieselregen / Dort ein Bier getrunken und was gegessen. / Wolken verziehen sich. / Schnell weiter. Es ist 13.00Uhr)
- Weg 323 weiter über das Schneefeld zum Einstieg des Bocchette Centrale. (Habe mir in Madonna di Campiglio Leichtsteigeisen geliehen. / War gut so !)
- Am Einstieg mußte ich 20min warten, weil von oben 2 Familien mit Kindern kamen und die 4 Leitern nur langsam runter kamen. (Von den Leuten hat mich keiner zurück gegrüßt, sahen ziemlich gestresst aus.)
- Dann ging es los in den Bocchette Centrale. (Weg 305)
- 1. Hälfte war total genial. War ganz allein. Sicht war gut. Habe mir Zeit gelassen und Fotos gemacht.
- Am Campanile Basso mußte ich schon 10min warten, bis die Wolken mal für ein Foto wegzogen.
- 2. Hälfte war sehr speziell. / Nebel und Nieselregen. / Sichtweite max.10m. / Reicht gerade um die nächste Markierung zu finden. / Kletterpassagen nur noch mit Händen und Füßen, Fels ist glatt. (Weiß jetzt auch, warum die Familien am Einstieg so ernst waren.)
- Keine Sicht aber absolute Ruhe ! (Bis auf die Karabiner)
- Bin dann nach 4 Stunden ganz froh, als ich durch war.
- Stelle fest, daß ich total nass bin, habe vor Konzentration vergessen Softshell oder Regenjacke anzuziehen.
- Abstieg zur Brentai-Hütte. / Dort ein Bier.
- Weiter auf Weg 318 zum Rif. Casinei und auf Weg 317 zum Rif. Vallesinella.
- Dort hat mich meine Frau mit dem Auto aufgelesen.
- War ca. 10 Stunden unterwegs.
- War mein 2. und 3. Klettersteig überhaupt. (Den ersten bin ich 2 Tage vorher mit meiner Tochter gegangen. / Via Ferrata Gustavo Vidi am Groste Pass)
- Die Füße haben zum Schluß schon geschmerzt und im Nebel auf dem Bocchette Centrale war ich froh, dass ich nur auf mich aufpassen mußte !!

- Der Tipp kam übrigens vom Verkäufer im Olimpionico Sportgeschäft in MdC. Dort kann man auch alles leihen oder kaufen. (Klettersteigset 10€/Tag, Steigeisen 5€/Tag)

- Wegen dem Nebel muß ich aber noch mal gehen. Macht aber nichts, es gibt ja noch andere Touren.

Viele Grüße
1fpa1



Hippi schrieb am 10.10.2011
Tipp für Genießer: Tagestour ab Rif. Vallesinella - an einem wolkenlosem Ende-Septemberwochentag insgesamt nur fünf Klettersteigler getroffen.
Aufstieg vom Rif. Alimonta über den Gletsche ohne Steigeisen gerade noch machbar (größtenteils links zu umgehen), zwar spaltenfrei, aber harter Altschnee.
Gehrichtung Nord-Süd zwar aufgrund Abkletterpassagen schwieriger, wegen der Besonnung jedoch vorteilhaft.
Bergblumenwiese schrieb am 02.09.2011
Diesmal zweimalige Übernachtung in der Pedrottihütte. Dadurch mit leichtem Gepäck eine schöne Runde: Orsi bis zum Einstieg des neuen KS Felice Spellini, diesen im Aufstieg zur Bocca Sfulmini, Pause auf der Alimontahütte, dann Ausflug auf den Bochette Alte über Detassis hoch, Umberto Quincevalle zurück auf die Bocca Sfulmini und über den Bochette Centrale zurück zum Rif.Pedrotti. Der Bochette Alte Abstecher kostete 2 Stunden Extrazeit, hat sich aber erneut gelohnt.
Den Centrale soll man ja der schöneren Ausblicke wegen in diese Richtung laufen. Wenn man aber mit ungesicherten Kletterstellen im Abstieg Schwierigkeiten hat, dann sollte man die Runde anders herum wählen. Man muss sonst viele ausgesetzte ungesicherte Stellen am Ende eines langen Tages bewältigen... Lieber mal stehen bleiben und umdrehen...
Joachim Finzel schrieb am 19.10.2009
es heißt wenn, dann Guglia (eigentlich eher Campanile Basso) bei besagtem Gletscherlein gab es keine Probleme mit Spalten (September 2009)
G.Paul schrieb am 25.06.2007
Sfulminigletscher - ja, schon harmlos wenn man sich nicht im Aufstieg nicht zu nahe am linken Rand bewegt. Auf Eurem Foto meine ich die Stelle, wo der "Weg" nach dem geraden Aufstieg dirkt an den Felsen nach rechts abbiegt. Hier liegt die Spur fast immer zu nache am Fels; gerade dort sind meist einige Kreuzspalten. Meist tückisch durch Geröll verdeckt. Besser hier Abstand wahren und über die meist vorhandene mittlere Spalte springen. Steigeisen sollte mann dabei haben. Viel Glück.
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