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Madonnen-Steig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Grosse und Kleine Gamswiesenspitze

Zielhöhe
2486m

Talort
Lienz (673 m)

Höhenmeter
1000m

Gehzeit
8:00h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(10 Bewertungen)

Eröffnung
2006

Resumee
Schöner Klettersteig, der das Gebiet und die Touren rund um die Karlsbaderhütte deutlich aufwertet.

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Diese Tour haben schon 10 User gemacht:
Holger Klaus Marco Hippi Renato Srajachjung Watze2002 Maja kboomdani Wadlbeißer
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkplatz Dolomiten Hütte (1616m).
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Lienzer Dolomitenhütte (1616 m), Karlsbader Hütte (2260 m)
Anfahrt
Von Lienz nach Tristach, von dort auf Mautstrasse zur Lienzer Dolomitenhütte.
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Wegverlauf Madonnen-Steig

Zustieg
Vom Parkplatz auf der Strasse in Richtung Karlsbader Hütte. In einer grösseren Kurve leitet der Steig über einen ausgeschriebenen Pfad zur Gedenktafel (hier Vereinigung einiger Wege). Die Hütte ist nun sichtbar.Hier geht es Südlich zuerst leicht Bergab, dem Weg in Richtung der deutlich zuerkennenden Scharte das Kerschbaumer Törl folgend. Vom Törl in Richtung Kerschbaumeralb absteigen,nach einer Geröllrinne die (Westlich) herabfliesst,folgt gleich anschliessend ein Hinweisschild Gamswiesenspitze. Diesem Weg folgen bis zum Einstieg (Links vom Weg), hier Hinweistafel (am Fels) auf den "Madonnen" Klettersteig.
Zustieg Höhenmeter
750m
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Der Steig beginnt wenig spektakulär, zuerst ungesichert über eine Felsplatte, um dann mit erdigen grassbewachsenen Passagen, gesichert am durchgehenden Stahlseil, Zick Zack schnell nach oben kommend, in festeren Fels überzugehen. Das Gelände wird nun steiler und die Schwierigkeiten nehmen bis zur Hängebrücke deutlich zu. Von der Brücke ist die Madonnen Statue bereits zusehen. Über die bombenfest gespannte Seilbrücke läuft man auf einem schmalen Stahlblech auf die 10 m gegenüberliegende Felsseite. Es folgt eine weitere Wand, die über einen Grat in die Nordwand führt, ausgesetzt unterhalb der schönen Felstatue vorbei zum Finale einer 30m hohen gut gesicherte Aussteigs-Schlusswand. In leichtem Gehgelände 10 Minuten zum Gipfelkreuz der Vorderen Gamswiesenspitze. Sektion II Abstieg über den Normalweg zur Scharte der Gamswiesenspitzen. Hier Gabelung der Wege: links Abstieg zurück zum Ausgangspunkt, Rechts Abstieg Normalweg zum Einstieg, oder Klettersteigfortsetzung zur kleinen Gamswiesenspitze.
Aufstieg Sektion II: Zuerst Steil nach oben, dann nördlich querened bis zum Beginn einer brösligen Steinschlag gefährlichen steilen Flanke. Flott geht es am gut gesicherten Stahlseil Himmelwärts zum Gipfelaufschwung. Es wird nun am Grat bis zum Vorgipfel äusserst spannend. Der Übergang zum Hauptgipfel, ist die eigendliche Schlüsselstelle der Kleinen Gamswiesenspitze, die aber bestens versichert, keine allzugrossen Schwierigkeiten bereiten sollte. Der Abstieg in steilem Gelände, ist an den schwierigsten Stellen mit Stahlseilen gesichert. Vorsicht loses Gestein. Schnell ist das Kerschbaumer Törl erreicht und der Kreis wieder geschlossen.
Anstieg Höhenmeter
400m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
650m
Anstieg GPS
46.7684898 / 12.8023691 (WGS84, mehr Infos + Navi-Datei...)
Abstieg
Vom Kerschbaumer Törl, in umgekerhrter Richtung wie Aufstieg.
Abstieg Höhenmeter
650m
Abstieg Zeit
1:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Madonnen-Steig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
Im Steig selber keine. Gipfelabstieg über Normalweg möglich.
Markierungen
ausreichend
Sicherungen
Neu
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Karte: Kompass Wanderkarte Nr.47 Lienzer Dolomiten
Hintergrund
Der Steig erhielt seinen Namen von einem Felszacken dem ein verzierter Metall Ring aufgesetzt wurde. Erbauer/Betreuer: Hannes Wallensteiner. Finanziert durch den Tourismusverband Lienzer Dolomiten
Urheberhinweise
Fotos 1,3-8 und Beschreibung: Falter
Fotos 9-13: Stephan Bösel
Anfängereignung
nicht geeignet
Letzte Änderung
28.04.2015
Aufrufe
15480
Interne ID
1525

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Fotos zu Madonnen-Steig


von
 
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User-Kommentare zu Madonnen-Steig

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Kommentare von anderen Usern

Wadlbeißer schrieb am 28.07.2019
Bin die Tour am 23.07.2019 gegangen
Von der Karlsbader Hütte über das Kerschbaumer Törl.Am Einstieg beginnt das Sicherungsseil schon an der Tafel mit der Steigbeschreibung.Von hier aus links halten.Wie Watze schon beschrieben hat.Anders als wie oben beschrieben,findet sich hier keine D- Stelle.Maximale Schwierigkeit ist C .Würde den Steig aber auch eher für Geübte einstufen.
Eine schöne Kletterei am top gesicherten Steig.Der mit der Brücke ein Zuckerl parat hält.
Berg Heil aus Tirol
Watze2002 schrieb am 12.10.2014
Sind den Steig am 08.09.14 nach einer Nächtigung auf der Kerschbaumer Alm bei super Wetter gegangen. Technisch oft im C-Bereich. Die Broschüren Vor-Ort und die entsprechende Literatur bewertet m.E. alle KS der Region im Vergleich zu anderen KS (z.B. in den ital. Dolos) etwas zu niedrig. Wenn also im Heft B/C steht ist die Wirklichkeit eher C. Dennoch eine tolle Tour, die sehr zu empfehlen ist. Der KS kommt ohne Tritthilfen und Fun-Schnick-Schnack (außer die Seilbrücke) aus, was ich toll finde. Ist also ein alpiner Klettersteig der Neuzeit.
Srajachjung schrieb am 20.08.2013
Wir sind am 26.7.2013 über die Linzer Dolomitenhütte, Lasertzkessel und Kerschbaumtörl ,wo der der Steig nach der 2. Sektion auch endet, dann weiter zum Einstieg gelaufen. VORSICHT : der Notausstieg endet am ausgeschilderten Anseilplatz, dessen Seilsicherungen stechen einem zuerst ins Auge !! nicht wie wir fälschlicherweise diese für den Beginn der Ferrata halten !!
Vom Anseilplatz links halten ( Westen ) um einen kleinen Felsen herum, der einem den direkten Blick auf den Einstieg verwehrt!!
Ansonsten auch landschaftlich sehr schöne Ferrata, top Sicherungen in gutem Zustand mit garantiertem Genußklettern.
Klaus schrieb am 15.08.2011
Super Klettersteig. Nach dem Einstieg ist es noch etwas unspektakulär, es geht dort noch eine Stück über Gras und Erde aufwärts. Dann jedoch ist es eine tolle abwechslungsreiche Felsenkletterei die auch über eine tolle Seilbrücke führt, bis zum Madonnenfelsen der mit glitzer Kugeln geschmückt ist.
Der Hinweg und der Rückweg ist etwas länger, man sollte schon etwas Kondition mitbringen.
Es gäbe auch noch die Möglichkeit, nach der Tour auf der Karlsbader Hütte zu übernachten und am nächsten Tag noch den Laserz-Klettersteig zu gehen. Die Abzweigung zum Einstieg des zweiten Steiges ist keine 500m von der Karlsbader Hütte entfernt.
Werner Müller schrieb am 06.08.2010
Den Madonnensteig sind wir am 02.08.10 von der Karlsbaderhütte aus gegangen. Dieser Steig ist sehr gutgesichert, mit guten Kletterstellen, hervorragend angelegte Brücke. Gute Routenführung. Mir persönlich hat der Plattenaufschwung zur Kl. Gamswiesenspitze am besten gefallen. Der Steig ist seinen mittleren schwierigkeitsgrad gerecht. Die Abstiege über die beiden Gamswiesen,setzenTrittsicherheit vorraus, besonders bei nässe, Sehr schöner Klettersteig
Hafner Alexander schrieb am 28.07.2009
26.07.2009 Bei Kaiserwetter konnte ich erstmals den Madonnen-Klettersteig begehen. Der Steig befand sich in einem ausgezeichneten Zustand und war bestens versichert. An dieser Stelle ein großes Kompliment an die Erbauer und Betreuer dieses Klettersteiges. Ich war begeistert von der Routenführung, die das Herz eines jeden Klettersteigfan höher schlagen läßt. Der Steig ist sehr abwechslungsreich, liegt im mittleren Schwierigkeitsbereich und ist für Anfänger nicht geeignet. Für alle geübte Klettersteigler bietet der Klettersteig aber ein einmaliges Bergerlebnis. Sehr empfehlenswert !!
Josef Schlierkamp schrieb am 14.07.2009
Sehr schöner Steig, dessen erste Hälfte (bis zum Notausstieg) ich (männlich, 62 Jahre alt) am 11. Juli 2009 in einer Gruppe gegangen bin. Die Seile waren im allerbesten Zustand. Ich hatte nicht den Eindruck, dass Klammern oder Trittstifte fehlten. Die Strecke ist so geführt, dass der Fels überall Griff- und Trittstellen bereit hielt. Anstrengend war der Aufstieg über den Gipfelaufschwung zur Großen Gamswiesenspitze. Ich benutzte den Notausstieg vor dem Aufstieg zur Kleine Gamswiesenspitze, um einen Bergkameraden mit Knieproblemen ins Tal zu begleiten.
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