Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1

THEMA: Pressemeldungen - Unfälle Klettersteig 2020

Pressemeldungen - Unfälle Klettersteig 2020 23 Feb 2020 09:01 #1

  • tom77
  • tom77s Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 1852
  • Dank erhalten: 1800
sehr traurig :(

Quelle: ooe.orf.at/stories/3035875/

Sechsjähriger in den Tod gestürzt

Eine Tragödie hat sich am Samstagabend auf der Drachenwand in St. Lorenz am Mondsee ereignet. Ein sechsjähriger Bub stürzte beim Abstieg vor den Augen seiner Mutter 60 Meter tief in den Tod. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Der sechsjährige Bub, seine Mutter und die zwei Begleiter stiegen in der Dunkelheit über den Hirschsteig ab. Im Bereich des Saugrabens, einer tiefen Schlucht, passierte das Unglück, so Einsatzleiter Heinz Hemetsberger von der Bergrettung Mondeseeland: „In diesem Bereich muss der Verunglückte gestolpert, ausgerutscht und anschließend 60 Meter über unwegsames, schroffes und teils senkrechtes Gelände abgestürzt sein.“

„Klettersteig eigentlich für Erwachsene konzipiert“

Die vierköpfige Gruppe aus Tschechien hatte vor dem tragischen Unfall den Drachenwand-Klettersteig bezwungen. Sieben Stunden brauchten die vier dafür. Ein Kraftakt für den Buben, so Hemetsberger: „Die Mutter und ihr Partner sind die Tour schon öfter gegangen, sie kannten den Auf- und Abstieg. Der Sechsjährige war noch nie dabei.“ Die Tour sei anstrengend, die Abstände vom Geländer zu den Trittstufen relativ hoch, also eigentlich für Erwachsene konzipiert, so Hemetsberger.
Bub in Drachenwand abgestürzt

Gegen 18.30 Uhr waren die Bergretter alarmiert worden. Auch mehrere Polizisten und zwei Hubschrauber standen im Einsatz. Für den Sechsjährigen konnten die Retter nichts mehr tun. Die Mutter des Sechsjährigen ist fassungslos, auch für die Bergretter war der Einsatz belastend, so Heinz Hemetsberger: „Man muss die Angehörigen dementsprechend versorgen und ihnen die Kraft geben, die Situation zu meistern. Das ist für uns auch nicht einfach, das sind schon Stresssituationen, die erstmal verarbeitet werden müssen.“ Im Tal kümmerte sich ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes um die Mutter und ihre Begleiter.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
  • Seite:
  • 1
Moderatoren: kletterkiki