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Vaude Schmugglersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Gargellner Köpfe

Zielhöhe
2559m

Talort
Gargellen (1423 m)

Höhenmeter
425m

Gehzeit
3:00h

Schwierigkeit
(3.5 - C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(17 Bewertungen)

Eröffnung
2010

Resumee
Interessanter Steig mit zwie Varianten für jeden Schwierigkeitsgeschmack.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bergbahn Gargellen (2130 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Bergrestaurant Schafberg Hüsli 2130m, direkt bei der Bergstation
Anfahrt
Gargellen 1430m, erreichbar mit dem Auto über A14, Abzweigung Montafon, in St. Gallenkirch Abzweigung Richtung Gargellen.
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Wegverlauf Vaude Schmugglersteig

Zustieg
Auffahrt mit der Bergbahn Gargellen, von der Bergstation der Beschilderung Klettersteig folgen. 45 Minuten bis zum Einstieg (2270 m)
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Nach dem Einstieg geht es über einen schräg verlaufenden Grat (B), einem kleinen Absatz und einer Steilstufe (C) über ein leichteres Wandstück (B) zu einen bequemen Absatz, wo sich an einer Hinweistafel die Wege teilen. Über eine steile Plattenwand (B und C), einen kleinen Absatz und ein weiteres steiles Wandstück (B und C) führt der Steig zu einem großen Absatz (A). Hier einfach mal umdrehen und den Blick ins Verwall, den Rätikon und die Silvretta genießen. Am Ende des Absatzes, kurz vor dem Weiterweg über den Grat, zieht linker Hand ein breiter Pfad herauf, der als Notabstieg benutzt werden kann. (Vorsicht: Steil, Geröll, Gras). Der Klettersteig führt nun über mehrere Höcker über den Grat (A und B), wo er sich dann mit der schweren Variante wieder zusammenschließt. An der Abzweigung rechts, über eine schräg zu begehende Platte (B) und einem kleine Felskopf zur ersten Seilbrücke (19m, B). Danach ein kurzes Stück (B) zur zweiten Seilbrücke (23m, B/C) zum Einstieg in die Schmugglerwand. (Die Seilbrücken nur einzeln begehen). Am Ende der Seilbrücke gibt es einen Notausstieg. Links vom Einstieg in die Schmugglerwand führt ein kurzes drahtseilversichertes Band ein paar Meter von der Brücke weg: Idealer Fotopunkt mit Blick auf die zweite Seilbrücke. Bei der nun folgenden, leicht überhängenden Wandpassage, der Schmugglerwand, heißt es nun für ca. 20m gut zupacken (C und D). Danach führt der Steig hinauf auf einen plattigen Grat (B), einem kurzen Aufschwung mit Steilstufe (B/C), auf einen gehbaren Absatz zum Zusammenschluss der beiden Varianten. Nach dem Zusammschluss geht es über den Grat (A/B) mit schönen Aus- und Tiefblicken zu einem Quergang (B), an dessen Ende der letzte Steilaufschwung, die Kristallwand aufwartet. Kurz vor dem Einstieg in den Quergang führt ein steiler Pfad auch auf den Weiterweg am Grat. Man kann so bei Notwendigkeit die Kristallwand umgehen. Über viele Trittbügel erreicht man über eine steile Wandpassage einen grandiosen Aussichtpunkt mit Blick auf die Madrisa (2770m) und die Rätschenfluh (2703m). Über eine leichte Gratpassage (A) erreicht man dann in wenigen Metern den höchsten Punkt der Gargellner Köpfe (2559m).
Anstieg Höhenmeter
300m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Vom Gipfel seilgesichert hinunter auf den flacher werdenden Grat und auf einem kurzen Steig und Fahrweg wieder zurück zur Bergstation.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Vaude Schmugglersteig

GPS-Track/Höhenprofil Vaude Schmugglersteig

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Die schwierigere Variante (4,5) dauert eine Stunde länger, hat zwei Brücken und einen Notabstieg
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Alle Informationen und Bilder © Gargellener Bergbahnen GmbH & Co / Vaude
GPS-Track: Marc Asel
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
03.08.2011
Aufrufe
25034
Interne ID
1757

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Fotos zu Vaude Schmugglersteig


von
 
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User-Kommentare zu Vaude Schmugglersteig

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Kommentare von anderen Usern

Karabiner schrieb am 04.08.2017
Wir sind den Steig am 31.7.17 zum 4. Mal geklettert (je 2x die C- und die D-Variante). Dieses Mal die D-Variante.
Stahlseil und Klammern sind in tadellosem Zustand.
Zum wiederholten Mal sind uns kurz nach dem Einstieg Kletterer entgegengekommen, die wegen Überforderung umdrehten. Für Klettersteigneulinge und Geher mit wenig Erfahrung empfehlen sich zuerst die nahen Klettersteige Röbischlucht und Rongg Wasserfall (beide hier gelistet). Die C-Passagen dort finden wir einfacher, weil sie kürzer und durchgehend mit Klammern versehen sind.
rückenwind schrieb am 24.08.2014
Am 17.08.2014 bei strahlendem Sonnenschein begangen - wie viele andere auch. Da leicht zu erreichen, auch entsprechend frequentiert. Trotz allem - toller Steig mit tollem Ausblick. Die Kristallwand zum Schluss ist nochmal ein Highlight mit viel Luft untern Hinterm. Für mich das erste Mal - absteigen im Klettersteig.
Felswanderer schrieb am 07.08.2013
Am 07.08.2013 begangen. Ich mit der 8-jährigen Tochter über die C-Variante , meine Frau mit der 10 Jährigen über die D-Variante. Über die C-Variante gibt es eine sehr schöne Felskletterei. Der Fels ist sehr griffig, es hatte Morgens um 8 Uhr noch geregnet um 11 Uhr war der Fels schon trocken. Wer den Einstieg "C" schafft kann auf dem C-Weg weitergehen. Es ist weiter oben nicht mehr ganz so steil wie unten. Leider bahnte sich ein Wetterumschwung an, so daß wir uns nach der Wiedervereinigung der beiden Routen für den "Notabstieg" über den Ostgrat entschieden haben. Eine Körpergröße von 1,3m sollte man für den Steig haben.
cschnell schrieb am 10.07.2013
Am 05.07.2013 begangen. Kleine Restschneefelder im Zustieg, können aber leicht gequert oder umgangen werden. Der Steig selbst ist in bestem Zustand (zumindest die schwere Variante). Insgesamt sehr schön angelegt, unten etwas abdrängend, dann die Seilbrücken und die Schmugglerwand und zum Schluss der einfache Grat. In der einfachen Variante sicher eine gute Einsteigertour.
Steffen schrieb am 30.08.2010
Bin den Klettersteig am 23.08.2010 mit Freunden gegangen. Ist ein sehr schöner Steig, den man prima mit der Gondel von Gargellen aus erreichen kann. Die Bergbahn fährt im Sommer zu jeder vollen und halben Stunde, wobei um 12:30 Mittagspause (keine Fahrt!) ist. Der Steig an sich hat kompakten griffigen Fels und man kann noch schön klettern, sofern man die teilweis vorhandenen Eisen und die gut hergerichteten Sicherungesseile nicht verwenden will. Der "Notausstieg" kommt etwa nach 3/4 des Steiges, wo die beiden Varianten wieder zusammenlaufen und leicht am Grat bis zum Gipfel führen. Haben diesen als Abstieg gemacht um dann ein zweites Mal (über die schwerere rechte Seite) aufzusteigen. Dann auch mit Gipfelerlebnis =) Generell liegt der Steig ganz nett, manche Spielereien (z.B. die große Seilbrücke) wären jedoch nicht nötig gewesen und sind reine Show-/ Spaßelemente. Schwierigkeit D ist auch für den rechten Steig wohl etwas zu hoch angesetzt. Wer schwindelfrei, trittsicher ist, etwas Bergerfahren und Kondition für 2 Stunden hat schafft den Steig wahrscheinlich ohne große Mühe. Zudem ist der Zustieg ja ziemlich unkompliziert. Tip: auf dem Gipfel Klettersteigset nicht gleich ausziehen - es wird an 2 oder 3 Stellen im Abstieg nochmals benötigt!
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