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Schlicker Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Große Ochsenwand

Zielhöhe
2700m

Talort
Fulpmes im Stubaital (937 m)

Höhenmeter
1425m

Gehzeit
8:30h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(12 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
In allen Belangen klasse Tour (sieht man vielleicht vom langen Zu- und Abstieg ab), technisch höchstes Können nicht notwendig, wohl aber gute Kondition.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Mittelstation Froneben (1326 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Berggasthof Schlicker Alm (1643 m)
Anfahrt
Von Innsbruck über die Brennerautobahn ins Stubaital nach Fulpmes zur Seilbahnstation.
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Wegverlauf Schlicker Klettersteig

Zustieg
Vom Ausgangspunkt geht es gemütlich auf breitem Weg zur Schlicker Alm (1643 m)(45 min.). Den Markierungen weiter folgend gelangt man immer höher steigend nach weiteren 45 min. zum Einstieg.
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Auch hier haben die Erbauer sich etwas gedacht und zeigen gleich am Einstieg, welche Schwierigkeiten den Begeher im weiteren Verlauf erwarten. Ihn erwartet ein Steig der Extraklasse, was die Länge der Sicherungen anbelangt. Was die Schwierigkeit anbelangt, empfand ich ihn (im Gegensatz zur überwiegenden Meinung in der Literatur) allenfalls überdurchschnittlich, da bestens gesichert. Immer wieder sind stark exponierte Stellen zu überwinden, ohne jedoch technische Höchstforderungen zu stellen. So vergeht die Zeit wie im Flug und ehe man sich´s versieht, ist man am Gipfel (3 h), der ein klasse Panorama bietet.
Anstieg Höhenmeter
700m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Der Abstieg in die Alpenklubscharte (2451 m) vervollständigt das Klettersteigerlebnis, da auch er noch interessante Klettersteigstellen birgt, ohne in extreme Schwierigkeiten auszuarten (1,25 h). Der Weg von hier zur Schlicker Alm (1 h) und dann zur Mittelstation Froneben (45 min.) ist Formsache.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Schlicker Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
Dolomit
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Hinweise

Hinweise
Die eigene Form, sprich Kondition muss zwangsläufig überprüfen, wer wie wir die letzte Talfahrt (bei unserer Begehung 17.00 Uhr) verpasst. Ihn erwartet nochmals eine gute halbe Stunde Abstieg.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 1-10: Christian Hilgarter
Foto 11: C.Scheffold
Anfängereignung
Nein.
Letzte Änderung
22.06.2018
Aufrufe
16570
Interne ID
170

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Webcam

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Blick von Hötting-West/Innsbruck nach Westen

Bereitgestellt durch: https://www.viwe.org

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Fotos zu Schlicker Klettersteig


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User-Kommentare zu Schlicker Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Thilo schrieb am 17.07.2018
Wir sind zu zweit am 17.07.2018 bei wechselnder Bewölkung/Sonnenschein mit der ersten Bahn (leider fährt diese erst ab 9Uhr) bis zur Bergstation gefahren (also beide Stationen). Von dort führt ein gut ausgebauter Weg direkt Richtung Einstieg.
Dieser Weg war auf unserer Wanderkarte (Kompass - Stubaier Alpen) noch nicht vorhanden, weshalb wir fast die Route Mittelstation - Schlicker Alm - Einstieg Schlicker KS bzw. Ochsenwand KS gewählt hätten.
Jedenfalls waren wir nach ca.3 Stunden (angegeben sind 4-5) auf dem Gipfel der grossen Ochsenwand (bei zügigem Tempo). Der obere Teil des Steiges zieht sich leider als Alpiner Wanderweg dahin, die Sicherung reicht bis Abschnitt 9. Danach kommen noch kurze Abschnitte mit Sicherung.

Nach einer Pause am Gipfel sind wir zügig weiter über den einfacheren KS zur Alpenclubscharte, und von dort weiter vorbei an der Schlicker Alm und vorbei an der Mittelstation (ca. 2 Stunden vom Gipfel) zur Talstation über den Wanderweg. An der Talstation traffen wir gegen 15 Uhr ein. Die gesamte Tour liefen wir zügig. Eine Bahnfahrt von der Mittelstation bis Talstation finden wir aufgrund der geringen Höhenmeter für nicht nötig.

Die schwierigste Stelle befindet sich unserer Meinung nach nicht am Anfang, allerdings ist der gesamte Steig eher einfach (wie mit C/D angegeben). Das Seil befindet sich zumeist im guten Zustand.


PS: Wer sich über die grossen Rohre entlang am Grat wundert. Diese sind automatisierte Lawinenkanonen für den Winter.
Bergblumenwiese schrieb am 04.09.2012
Wir sind die Ochsenwand am 30.08.2008 gegangen und haben damals auf der Schlicker Alm übernachtet. Dies kann ich nur empfehlen!
Anreisetag: Hinfahrt und Autotaxi zur Schlicker Alm, Aufstieg zum Übungsklettersteig Kreuzjoch. Am 2.Tag in aller Gemütlichkeit Ochsenwand, nochmal Übernachtung, morgens gleich wieder Autotaxi retour und weiter zur Elferspitze. Anschließend Heimreise. Das war ein gelungenes Wochenende.
MonteRossu schrieb am 04.10.2011
Bin den Steig im September 2009 gegangen; konditionell fordernd, mit Abstand schwierigste Einzelstelle (D) ist der Einstiegsüberhang, weil leicht abdrängend - bei Problemen Vorsteigern auf Hände und Füße schauen oder (so konnte ich es bei einer Dreiergruppe beobachten) rechts auf einem kleinen Band (ungesichert, aber einfach)umgehen und wenige Meter oberhalb des Überhangs zum Drahtseil queren. Danach nie schwieriger als C, und das auch nie über längere Abschnitte - zudem wirklich nicht ausgesetzt, was aber den Gesamtreiz nicht schmälert. Trittsicheres alpines Steigen ist hier aber unbedingt angezeigt, weil es immer wieder auch ungesichrte Passagen gibt. Unangenehm war, dass mir beim anfangs sehr steilen (C) Abstieg eine Verankerung herausbrach und ich an einer Hand wie ein Fähnchen im Wind am Stahlseil flatterte - es bleibt eben ein Sport im Freien, und das Material ist widrigen Umständen ausgesetzt - letztlich hat mich das mal wieder sensibilisiert ... die letzte Gondel von der Mittelstation habe ich übrigens wegen Bummelei dann auch nicht mehr erreicht.
Norbert K. schrieb am 03.10.2011
Bei Superwetter sind wir zu Dritt des Schlicker KS am 02.10.2011 gegangen. Das haben an dem Tag auch viele weitere KS-Geher vor und hinter uns gemacht. Klettertechnisch liegen die fordernden Kletterstellen im unteren Bereich. Im oberen Bereich viel Gehstellen und leichtes Klettern. Hier wird mehr die Kondition gefordert. Am Gipfel wunderbare Aussicht. Rückweg zieht sich hin. Ist nicht zu unterschätzen. Insgesamt eine lohnende Tour.
Gerhard schrieb am 27.11.2010
Ich habe diesen schönen und wirklich lohnenswerten Klettersteig in meinem Sommerferien 2009 gleich zweimal absolviert. Sehr zu empfehlen ist, mit der Gondelbahn bis zur Bergstation Kreuzjoch hinaufzufahren und dann zum Einstieg des Klettersteigs abzusteigen. Für die gesamte Tour habe ich insgesamt rund 7 Stunden benötigt. Der Klettersteig selbst ist nicht zu schwer, nur der Einstieg verlangt etwas Kraft und Technik, ansonsten liegt der Schwierigkeitsgrad bei C/D. Aber über eine gute Kondition muss man schon verfügen. Wer rechtzeitig startet, sollte auch problemlos auf den Rückweg die Seilbahn an der Mittelstation Froneben erreichen.
Christian schrieb am 10.09.2006
Begehung am 9.9.06: für konditionsstarke eine wunderschöne Erfahrung. Wir (keine Schleicher) sind um 08.35 Uhr mit der Bahn gestartet und mußten uns sputen, um nach einer schnellen Erfrischung auf der Schlicker Alm um 16.30 Uhr bei der Mittelstation Froneben zu sein. Den Abstieg von der Alpenklubscharte bis zur Schlicker Alm haben wir in knapp 45 min "heruntergerissen" (angeschrieben sind 2 Stunden); Den Zeitfaktor ja nicht unterschätzen - auch den Abstieg nicht !!
Marvin und Christian schrieb am 25.06.2005
Ein langer Klettersteig, eher C aber durch die Länge sehr anstrengend. Einstieg besser über die Bergstation (und dann nach unten) als über die Mittelstation (und dann nach oben!) Anseilmöglichkeit für Kinder vorsehen, es gibt mehrere steile Gehstrecken ohne Versicherung! ansonsten ist der Steig sehr gut versichert. Ab Einstieg haben wir (Marvin 11 Jahre und ich) rund 5 Std bis zur Schlicker Alm benötigt (und wir ware sehr schnell unterwegs!). Seilbahnbetrieb war da schon vorbei. Danke an die netten Menschen der Schlicker Alm die uns nach unten mitgenommen haben!! sonst wären weitere 1,5 h Fussmarsch nötig gewesen. (Auf der Schlicker Alm gibts ein super Bier, also einkehren!!)
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