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Rübezahlstiege


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Affensteine

Zielhöhe
419m

Talort
Schmilka

Höhenmeter
335m

Gehzeit
2:45h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(24 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Die Rübezahlstiege ist ein sehr anspruchsvoller Steig, sollte aber nur von erfahrenen Kletterern begangen werden. Mittlerweile wurde die Stiege saniert.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkplatz "Ortsmitte" in Schmilka (130 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
-
Anfahrt
Von Dresden (A17) über Pirna, Bad Schandau und Postelwitz bis nach Schmilka (direkt an der Elbe vor der tschechischen Grenze, 27 km ab Pirna). Dort im Ort gebührenpflichtige Parkplätze in der Ortsmitte.
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Wegverlauf Rübezahlstiege

Zustieg
Vom Parkplatz in Schmilka die einzige Straße im Ort ca. 130 Hm bergauf. Die geteerte Straße hört in einem Wendekreis auf und ein Wanderweg führt weiter nach oben bis zur Abzweigung bei der Zwieselhütte (Gelbstrich; insg. 40 Min.). Nun ca. 5 Min. links weiter aufwärts bis zum Abzweig "Heilige Stiege". Diesen nehmen und nach ca. 460m führt rechts ein Pfad ab: Die Rübezahlstiege (N50.90556 E14.23990, Markierung durch schwarzes Kletterdreieck)
Zustieg Höhenmeter
160m
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Die ersten 4 Meter des Einstiegs müssen ohne künstliche Steighilfen erklettert werden (FT2). Die früheren Klammern wurden entfernt. Im weiteren Verlauf klettert man mit Hilfe verwitterter Steighilfen (ca. 1935!) bergaufwärts bis in eine Höhle. Diese kann man nur über eine Öffnung im oberen Teil verlassen. Die Öffnung ist klein und die Wände dort sehr glatt, weshalb ein gewisser klettertechnischer Aufwand erforderlich ist, dieses Hindernis zu meistern. Danach mit weiteren, wenigen Steighilfen in Blockkletterei aufwärts bis zum Ausstieg am Reitsteig.
Anstieg Höhenmeter
175m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
1000m
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Dem Reitsteig nach rechts folgend gelangt man nach ca. 5 Min. zum Abzweig "Lehnsteig" (Wegweiser). Diesem folgen und über den Lehnsteig bergab. Unten rechts halten (Grünpunkt). Nach 5 Min. gelangt man zum Abzweig bei der Zwieselhütte. Dort talwärts zum Parkplatz.
Abstieg Höhenmeter
335m
Abstieg Zeit
1:15h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Südwest
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Übersichtskarte Rübezahlstiege

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Video

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
keine
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
keine Markierung
Sicherungen
-
Gesteinsart
Sandstein
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Hinweise

Hinweise
Sowohl am Einstieg wie auch am Ausstieg wurden Klammern entfernt, so dass der Weg nur mit FT2+ begangen werden kann. Vorhandene Metallstifte sind durch Verwitterung teilweise sehr scharf und gefährlich! Der Steig sollte wenn dann nur im Aufstieg begangen werden! Die Stiege wurde 2012 saniert. Aktuelle Bilder unter: http://www.4funweb.de/blog/ruebezahlstiege2012/thumb.html
Hintergrund
Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz (Tel. 035022-900600; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Urheberhinweise
Foto 1-3: Jörg und Michael
Fotos 4-12: Thomas Filke
Anfängereignung
nein
Letzte Änderung
03.04.2013
Aufrufe
47666
Interne ID
1108

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Webcam

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Blick auf die Schrammsteine

Bereitgestellt durch: https://www.saechsisch-boehmische-schweiz.de

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Fotos zu Rübezahlstiege


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User-Kommentare zu Rübezahlstiege

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Kommentare von anderen Usern

kaiflaemig1 schrieb am 13.07.2014
Ich habe den Rübezahlsteig am 12.07.2014 mir zum Ziel gesetzt.
Mit leichtem Marschgepäck allerdings ist es machbar.
Nur in dem Kamin musste ich meinen Rucksack ablegen und durch den Kamin durchreichen, dank der Hilfe der Wanderfreunde vor mir war es möglich, durchzukommen.
Freddy63 schrieb am 13.10.2013
Auch wir haben abgebrochen bzw. den Einstieg nicht geschafft. Wohl eher der Tatsache geschuldet das wir die ersten Meter unterschätzt haben und mit vollem Marschgepäck angerückt sind. Das bedeuten Rücksäcke von 15 und 13kg. Und da zieht es einen weit nach hinten und das ist für die ersten Meter nicht sehr hilfreich. Kein Vergleich mit Zwillingsstiege oder Häntzschelstiege. Das nächste Mal also nur mit leichtem Marschgepäck...
Mama Motte schrieb am 09.08.2013
Anfang August wollten wir die Rübezahlstiege erklimmen, nach dem wir als Neulinge im Klettersteig, mit viel Vorinfo und KS-Ausrüstung schon die Häntschelstiege mit erstaunlicher Leichtigkeit gemeistert hatten. Wir das sind 2 Erw. und 2 Jugendliche von 13 und 16 Jahren. Über eine Wanderbeschreibung zu Stiege haben wir uns erst einmal verirrt, die Stiege selber ist nun garnicht mehr ausgeschildert, was ich im allgemeinen ja gut finde.Leider war das ein immer wieder mal Regen-Tag. Als wir vor dem Einstieg waren, wir wussten das die ersten Klammer fehlten und die ersten Meter ohne Sicherung bestiegen werden mußten, laut Beschreibung aber kein Problem, standen wir da und ich versuchte raufzuklettern. Die ersten ein einhalb Meter gingen ja, da wußte ich aber nicht wie ich hier ohne Abzurutschen (meine Kinder müßten hier ja auch noch lang)weiter komme. Zudem, wenn hier doch mal der falsche Schritt gemacht wird geht es über den Rand weiter runter. Wir haben uns dann leider ,aber auf Rücksicht der Kinder, für einen Rückzug entschieden. Wer weiß wie der Weg weitergegangen wäre, wenn es so schon anfängt. Würde aber gerne dennoch mich an der Stiege versuchen, dann nur mit jemanden der sie schon sehr gut kennt. Ich frage mich bis heute, welche Ecke am Felsen ich übersehen habe um dort weiter hochzukommen.
Leipziger schrieb am 24.09.2011
Die Seite www.4funweb.de gibt wirklich sehr viele Informationen zu sämmtlichen Stiegen in der Sächsischen Schweiz. Klasse gemacht!
Offiziel ist es nur erlaubt die Rübezahlstiege im Aufstieg aus dem Heringsgrund zu begehen. Der Einstieg ist kaum verfehlbar (Holzgatter, schwarzer Pfeil, dann kleinem Waldpfad folgen bis zur Bofe-Felsüberhang und dann rechts halten - auf die zwei Klammern achten wie im Bild oben abgebildet). Vom Anspruch her nicht mit der Häntzschelstiege vergleichbar, da deutlich kürzer und weniger exporniert. Das Freiklettern am Anfang sollte niemanden vor Probleme stellen. In der Höhle am besten Rucksäcke nach oben durchreichen. Ansonsten ne lustige kurze Kraxelei mit ausreichend künstlichen (Klammern, Stifte) aber auch natürlichen Griffen im Fels.
Stephan schrieb am 23.11.2009
Das schöne Novemberwochenende hatte es mir ermöglicht ein paar Stiege und KS in Sachsen zu machen. Die Rüezahlstiege war der Höhepunkt des ersten Tages. Steil, wenig Sicherungen und die ziemlich enge Höhle sind schon eine besondere Herausforderung. Wer sich zutraut hat eine Menge Spaß. Eine super bebilderte Zugangsbeschreibung gibt es auf der Page: www.4funweb.de . Und dazu die Karte Affensteine von Rolf Böhm und der Steig ist dann relativ leicht zu finden.
Lars und Doris Reichenberg schrieb am 17.07.2009
Wir sind den Steig am 30.05.2009 begangen. Er ist wegen der freien Kletterei und der teilweisen räumlichen Enge um einiges schwieriger als die Häntzschel- oder Zwillingsstiege. Schön ist, dass sie nicht so überlaufen ist wie die Häntzschelstiege - muss also schon an dem Schwierigkeitsgrad liegen sowie an dem nach erst etwa 500 m Zustieg etwas abseits gelegenen Einstieg (an der Boofe - großer Felsüberhang - rechts halten und dem schwarzen Dreieck mit dem "R" folgen). In der Höhle (Schlüsselstelle) hatte ich mit meinen 1,90 m und zusätzlichem Rucksack (Deuter Trans Alpine 30) so meine Probleme. Ich habe mich dann unter der Höhlendecke dazu entschlossen, unsere Rucksäcke durch den wirklich schmalen Höhlenausstieg vorab nach oben ins Freie zu stellen, was sehr gut funktionierte (genug Platz vorhanden). Bis unter die Höhlendecke kommt man, wenngleich schwierig, auch noch mit Rucksack, aber dann ist echt vorbei - zumindest mit meiner Körperlänge. Nächstes Mal probiere ich aus, ob ich den Rucksack irgendwo auf der Fläche unter der Höhlendecke vor dem Klettern zunächst hochreichen kann, bevor ich dann nachklettere. Müsste eigentlich auch klappen. Wenn man dann alle Unwegsamkeiten bewältigt hat, wird man mit einer tollen zunächst menschenleeren Landschaft belohnt, die eher an Amazonasgebiete erinnert als an Deutschland, insbesondere wenn die Wolken sehr tief hängen wie an unserem Begehungstag - was der Szenerie eine ganz eigene unbeschreibliche Note gab. Eigentlich schade, wenn man dann zurück auf den Reitsteig kommt und sich, übertrieben ausgedrückt, fast wie auf einer Wanderautobahn fühlt ;-)
Martin Potreck schrieb am 14.06.2009
Bin die Stiege am 09.06.09 begangen. Der Abzweig in den Heringsgrund kann (mittlerweile?) nicht mehr verfehlt werden. Er ist durch ein Gatter (baugleich wie das an der Häntzschelstiege) und eine grüne Hinweistafel (Klettergebiet) gut erkennbar. Wer den schwarzen Dreiecken (und später dem "R")folgt, kann den Steig selbst auch nicht verfehlen. Ohne den Mythos des Steigs schmälern zu wollen, wird in der Beschreibung wohl etwas übertrieben; meinem 1,90m (deswegen?) langen und 125 KG schweren "Feinkostgewölbe" boten sich keine nennenswerten Probleme. Weder empfand ich den Steig unterversichert, noch mangelte es an Tritt- oder Griffmöglichkeiten. Lediglich die Schlüsselstelle (kleiner Höhlenkamin) ist dank der mittlerweile recht speckigen Wände schwer. Was auch noch erwähnt werden sollte: Der Steig ist (dank Schlüsselstelle) zwar der schwierigste der Sächsischen Schweiz, ist aber lange nicht so exponiert wie die Häntzschelstiege und auch bei weitem nicht so lang (so war die Kürze die größte Überraschung). Aber klasse ist er natürlich schon...
Günter Näther schrieb am 16.10.2007
Empfehlung für eine schöne Wanderroute im Schrammsteingebiet Rübezahlstiege-Großer Winterberg- Wurzelweg- Lehnsteig-Frienstein- Satanskopf (eigene Erfahrung vom 26.07.2007): Voraussetzung: rutschfeste Wanderschuhe, Rucksack nicht allzu gefüllt, Erfahrung mit Griffen und Kaminbesteigungen oder Begleitung eines Wanderfreundes mit diesen Erfahrungen, Hinweis: Verabschieden Sie sich zuhause im vollen Bewußtsein einer nicht ungefährlichen Wanderung. Warnung: Wenn Sie zurückkehren, wird ihre Haut oder ihre Kleidung nicht mehr so aussehen wie vorher. Mit dem Bus nach Schmilka- dann zum Heringsgrund- bevor der Weg leicht nach links abbbiegt, gehen sie ca. 25 m zuvor nach rechts auf einem durchaus erkennbarem Weg. Hier ist ein Zeichen ca. 15cm *15 cm. Der Weg wird zum Pfad, dann kommen die bekannten schwarzen Dreiecke für Gipfelbesteigungen. Sie folgen diesen Dreiecken mit dem R daneben, also R und gelangen so zu zwei im Fels eingelassenen Steigeisen (Bauklammern mit Metallleiste darauf). Dort geht es hoch und weiter entlang des R. Nun ist man bald am Aufstieg. Er ist zu erkennen an Eisenringen und Eisengeländer im sichtbaren oberen Teil. Dort will man hin. Jetzt machen Sie ein schönes Foto vom Ziel ihres Aufstieges, vielleicht noch mit ihren Wanderfreunden darauf- hier noch alle unverletzt. Jetzt zum Einstieg. Der ist schwierig, insbesondere wenn man unter 1.70m groß ist. Da müsste wahrscheinlich etwas von unten nachgeschoben werden. Nun versuchen Sie, Arme und Beine so zu platzieren, dass Sie halbwegs sicher stehen können und mit den Händen vollen Griff haben. Vorsicht: Unsichere Rücklage vermeiden. Und jetzt entscheiden: Nach oben oder aufhören. Ein Zurück gibt es dann nicht mehr. Hat man die ersten 5m geschafft, kann man erst mal durchatmen. Keine Hast, Sie brauchen Geduld und Ruhe, um den Weg zu finden. Ist er nicht sichtbar, so suchen Sie ein Loch, wo Sie ohne Rucksack nach oben einsteigen können. Gefunden, nehmen Sie den Rucksack ab und schieben ihn an eine Stelle, wo er Sie beim Aufstieg nicht behindert. Wenn der Weg nach oben im Dunkeln unmöglich erscheint, so denken Sie an eine Kaminbesteigung- Füsse fest gegen entgegenliegenden Felsen drücken- mit Hintersten ruckweise nach oben rutschen- Füsse dann auch nach oben bringen usw. Bemerkung: Beim Lesen denken Sie sicher spätestens jetzt an Höhentauglichkeit. Ich kann Sie beruhigen. Sie kommen gar nicht dazu nach unten zu schauen, denn Sie sind mit sich selbst allzu sehr beschäftigt. Ja, so geht's es nun kontinuierlich nach oben. Die übrig gebliebenen Stummel der abgesägten Steigeisen sollten zum Klettern nicht genutzt werden, da sie sehr kurz und glatt sind. Aber sie sind ein gutes Orientierungszeichen, dass man auf dem richtigen "Weg" ist. Die Stiege ist zu Ende, wenn wieder ein kleiner Pfad zu sehen ist. Den geht man entlang zum Reitsteig. Ich hoffe, Sie haben nicht allzu viele Abschürfungen bzw. Löcher und Flecken in Ihrer Bekleidung. Geschafft dürfen Sie sich rühmen, die für Wanderer schwerste Stiege der Sächsischen Schweiz bestiegen zu haben. Sollten Sie anderer Meinung sein, so würde ich mich gern korrigieren. Als weiteren Wanderweg empfehle ich den Reitsteig zum Großen Winterberg, hier Mittagessen, zurück bis Wurzelweg, Wurzelweg hinunter bis Lehnsteig, Lehnsteig hinauf- P a u s e. Dann weiter über Reitsteig zum Frienstein- von dort zurück bis zur Quelle- dann nach rechts in Richtung Beuthenfall. Nach ca. 200m nach links oben zum oberen Affensteinweg - hier durch zwei Felslöcher einfach durchkriechen, am ersten jedoch nur rückwärts nach unten klettern. Dann an roten Dreiecken am Satanskopf (Hinweistafel fehlt leider inzwischen) weiter in Richtung Süden (kleines Tal talaufwärts)-Reitsteig-Schrammsteinaussichten.
Dirk Köhler schrieb am 07.09.2007
Die Bewertung mit 4 - C/D ist deutlich übertrieben. Zwar sind am Einstieg ein paar Meter frei zu klettern. Diese Kletterpassage dürfte aber nicht viel mehr als 1 oder 2 sein. Bitte vergleicht die Rübezahlstiege mit dem Nonnentsteig, Alpinen Grat oder der Sachsenstiege. Die Rübezahlstiege erreicht noch nicht einmal den Schwierigkeitsgrat des Nonnensteigs. Daher ist eine Bewertung mit 2 - A/B eher angemessen.
Andreas Biscop schrieb am 20.10.2006
Die beste Stiege in der Sächsischen Schweiz. Ich kenne fast alle, die die Bezeichnung Klettersteig verdienen - in der Sä. Schweiz. Wer einen Eindruck davon bekommen möchte, auf meiner Homepage gibt es Videoclips - auch zur Häntzschelstiege und zur Zwillingsstiege - und natürlich eine ausführliche Beschreibung - www.zwillingsstiege.de
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