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Zimmereben Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Gasthaus Zimmereben

Zielhöhe
853m

Talort
Mayrhofen

Höhenmeter
240m

Gehzeit
1:30h

Schwierigkeit
(5 - D/E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(26 Bewertungen)

Eröffnung
2008

Resumee
Sehr schön angelegter Klettersteig mit atemberaubenden Steilanstiegen.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Gasthof Zillertal (633m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Gasthaus Zimmereben am Ausstieg
Anfahrt
Von der Inntalautobahn Kufstein - Innsbruck ins Zillertal bis Mayrhofen. Vor dem Bahnhof rechts, dann wieder rechts über die Ziller. Dann rechts am Gasthof Zillertal vorbei zum Parkplatz bei einer ehemaligen Minigolfanlage.
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Wegverlauf Zimmereben Klettersteig

Zustieg
Vom Parkplatz zurück Richtung Gasthof Zillertal und vorher (Tafel) rechts bergan am Einstieg des Huterlaner Klettersteigs vorbei nach rechts oben zum Einstieg (10 min.)
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Der Einstieg hat es gleich in sich. Nach einer Querung nach links (4) geht es leicht überhängend nach oben (4,5). Nun etwas leichter durch eine Rinne zum Notausstieg. Hier senkrecht nach oben (4,5) zum leichteren Mittelteil (mit Hollywoodschauken?!). Es folgen die Schlüsselstelle (überhängende Querung, 5), eine Schlucht (Seilbrücke, 2,5) und der steile Ausstiegspfeiler (bis 4,5). Von der Bank am Ausstieg in weniger als 1 Minute zum Gasthof Zimmereben.
Anstieg Höhenmeter
220m
Anstieg Zeit
1:30h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Zur Terrasse des Gasthofes Zimmereben und am Wildgehege vorbei auf dem Wanderweg steil hinab zum Parkplatz (30 min.)
Abstieg Höhenmeter
240m
Abstieg Zeit
0:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Südost
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Übersichtskarte Zimmereben Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
kurze Rastschlinge
Fluchtmöglichkeiten
ja, nach dem ersten Drittel
Markierungen
-
Sicherungen
sehr gut
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Ergänzende Infos unter www.mayrhofen.at
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 1,3-14: Christian Hilgarter
Fotos 15-20, Topo: Gemeinde Mayrhofen
Anfängereignung
Nein!
Letzte Änderung
09.09.2015
Aufrufe
13513
Interne ID
1649

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Webcam

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Mayrhofen - Finkenberger Almen

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Fotos zu Zimmereben Klettersteig


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User-Kommentare zu Zimmereben Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

scheiss_die_wand_an schrieb am 18.07.2018
Die schwierigen Stellen sind auf jeden Fall konzeptionell einfach (etwas überhängende Klammerleitern hoch), den Quergang kann man ja wie üblich mit Rastschlaufe "aussitzen".

Im Zu- bzw. Abstieg des KS befinden sich an der Felswand mit den Lawinenverbauungen übrigens Kletterrouten, die z.T. einsteigergeeignet sind für "richtiges" Klettern (die viel bekannteren und größeren Ewigen Jagdgründe hinter Ginzling bieten da weniger für Anfänger).
Markus13 schrieb am 01.10.2016
Am 29.09.16 im Abstieg begangen.
Aus der Perspektive dieser Gehrichtung sind mir einige kleine Überhänge aufgefallen, die ich in Aufstiegsrichtung nicht so wahrgenommen habe, was meinen geschilderten Eindruck des Steiges vom 06.07.16 aber nicht grundlegend verändert. Wie gesagt: routiniertes Umhängen im Überhang und ausreichend Armkraft sind Bedingung.

LG, Markus
Srajachjung schrieb am 28.08.2016
Am 25.08.2016 bei 32 Grad Hitze im Zillertal begangen.
Obwohl Bäume immer wieder Schatten spenden, ist die Sonnenexposition bei diesem talnahen Sportklettersteig am Vormittag erheblich, da westliche Tallage.
Bis auf die fehlenden \"Kongs\" waren die Sicherungen in einem sehr guten Zustand. Obwohl eine \"glatte\" E-Stelle fehlt, da der Steig sich immer wieder im C bis D/E Bereich bewegt, insgesamt erhebliche Anforderungen an die Schulter/Arm Muskulatur . Dank der Erbauer sind aber immer wieder gute Rastmöglichkeiten eingebaut.
Fazit: da talnah , und dank der durchdachter Routenführung, ideal für K.S.-Geher , die sich einem E-Steig annähern möchten. Ohne entsprechendes Training der Schulter/Arm Muskulatur und bei Nässe : LEBENSGEFÄHRLICH !!
Markus13 schrieb am 06.07.2016
Am 25.06.16 begangen
Persönlich sehe ich die eigentliche Schlüsselstelle am Anfang des Steiges. Die sogenannte überhängende Querung fällt für mich aus weiter unten genannten Gründen als Schlüsselstelle komplett raus.
Die Schlüsselstelle ist genau das, was vom Boden aus harmlos aussieht:
Die etwas rutschige Rampe mit ihrem Mini-Überhang (kleine Eisengriffe) in der Einstiegspassage stellt schonmal einen Anspruch an die Psyche. Nicht umsonst Einstiegsprüfung genannt. Mit Überwindung der darauffolgenden Klammernreihe (grosse Klammern), die ebenfalls durch einen kleinen Überhang führt, hat man meiner Meinung nach schon das Schlimmste hinter sich. Wenn man diese Klammern seitlich direkt am Fels greift und nicht an der Querstrebe wird übrigens die Rückenlage deutlich geringer. Für Kletterer, die sich hier verausgabt haben, bietet sich später noch ein Notausstieg an. Um diesen zu erreichen, ist jedoch noch die steile Verschneidung zu überwinden. Wenn man beim Einstieg in diese meint, dass die Klammern zu große Abstände haben, empfiehlt sich ein Blick an die rechte Seite der Verschneidung. Dort finden sich die Griffe und Tritte, die auf den ersten Blick vermeintlich fehlten.
Jetzt hat man die Chance nochmal in sich zu gehen und zu entscheiden, ob man nicht doch lieber aussteigen möchte.
Es wird technisch zwar nicht mehr schwieriger, jedoch - und das ist das Wichtigste - sollte noch ausreichend Armkraft vorhanden sein. Wenn man es genau nimmt, sollte am Ende eines jeden Steiges noch ausreichend Armkraft vorhanden sein ;o)
In der Passage nach dem Notausstieg fand ich die kräftezehrendste Stelle den nun folgenden Pfeiler Morgensonne.
Die in den Topos als Schlüsselstelle ausgewiesene überhängende Querung finde ich persönlich mit D/E etwas übertrieben bewertet und nicht die schwerste Stelle im Steig. Man braucht zwar Kraft und Routine beim Einsatz des Langen Armes beim Gehen der Querung zwischen den Umhängepunkten, jedoch sind an jedem Umhängepunkt Tritteisen eingelassen, die den Überhang aufheben, sodass man relativ entspannt auch ohne Rastschlaufe stehen kann.
Tja, der Ausstiegspfeiler...hier scheiden sich wohl die Geister.
Auch hier möchte ich nur meine rein persönlichen Eindrücke wiedergeben.
Bis zu dem letzten Überhang am oberen Ende des Ausstiegspfeilers wäre ich der Meinung, dass der Pfeiler keinerlei Armkraft erfordert.
Wer vor dem imposanten Überhang am Ende des Steiges (bequem) steht, und ihn sich vorher genau anschaut, wird sehen, dass man maximal einmal im Überhang umhängen muss, um durchzukommen.
Freilich sollte das Umhängen im Überhang schon vor Begehung dieses Steiges souverän beherrscht werden.
Es erst im Zimmereben-KS zu lernen, führt wohl eher in die Katastrophe.
Aufgrund der deutlich geringeren Länge des Zimmereben-KS im Vergleich zum Pfeilspitz-KS wäre ich mir noch nicht einmal sicher, ob der Zimmereben in der Summe - nicht in Bezug auf Einzelstellen - wirklich schwerer ist.
Steig und Sicherungen in Top-Zustand.

Video unter: www.youtube.com/markus923
terry schrieb am 17.06.2014
Hier ist vor allem Kraft gefragt und Kraftausdauer! Die lieben netten Erbauer haben nämlich nach der Schlüsselstelle noch eine ordentliche senkrechte D+ Ausstiegswand gemacht und wenn man nach der Schlüsselstelle (die man übrigends mit ner kurzen Rastschlinge entschärfen kann da waagrecht - erleichtert das Umhängen) recht ausgepowert ist hat man hier ein großes Problem. Auch machen es dann die Klammerabstände beim letzten Überhang nicht einfacher, wenn der rechte Arm nicht mehr will... Ohne Muckis keine Chance!
Berggoaß schrieb am 07.10.2012
Griass enk ;-)

und gestern mal wieder...... der Zimmereben macht einfach Spass.
Gottseidank ist dieser Steig noch nicht sooooo überlaufen, da alleine schon die Einstiegswand eine kleine Herausforderung an Technik (wer diese nicht hat dann eben mit Kraft) darstellt.

So eine etwas knackigere Einstiegswand sollten meines Erachtens eigentlich alle schwereren Klettersteige haben - dann würden so manche Möchtegern-Klettersteigler gar nicht erst auf die Idee kommen sich selbst zu überschätzen. (Was wir auch gestern wieder einmal miterleben mußten - völlig überfordert, panisch und kraftlos und einen eher unfähigen "Führer" dabei - Traumkombi!!!!)

Ich mache den Zimmereben gerne in Kombi mit dem Pfeilspitz - da hat man dann wirklich bissl was getan und kann sich die Brotzeit auf dem Gasthof Zimmereben gut schmecken lassen!

wünsche Euch allen einen hoffentlich noch lange so herrlichen Herbst!
Wadlbeißer schrieb am 29.06.2012
Grüß Euch.
Habe diesen Klettersteig am 16.06.2012 gemacht.Er ist einfach klasse.Wartet mit so manchen Schmankerln auf.Zwischendurch kann man sich auch mal auf dem Schwebebalken ausrasten.Man hat eine tolle Aussicht ins Zillertal und auf die umliegenden Berge.
Stellenweise sind die Arme etwas gefordert.Speziel beim Karabiner umhängen.Dafür wird man mit viel Luft unter den Sohlen belohnt.
Bei Schönwetter viel zu trinken mitnehmen.Wenn er auch nur in 11/2 Stunden zu begehen ist,brennt die Sonne gnadenlos in den Felsen.Also,mit nix mit ist hier dann nicht ratsam.
Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.
Für Ausdauernde bietet es sich an, die Pfeilspitzwand auch mit zu machen.Einstieg ist vom P nur 5-10min zu gehen.
Ist aber eh auch hier aufgelistet.
Wünsch Euch noch ein Berg Heil und viel Spass bei weiteren Steigen.
lg, Wadlbeißer
felsfun schrieb am 10.05.2012
02.05.2012 Am Ende der Schlüsselstelle ist ein Sicherungsanker gebrochen. Ansonsten ist der Steig in perfekter Verfassung.
felsfun schrieb am 27.03.2011
22.03.2011 In den Hochlagen kann man noch Schifahren und zum Tagesausklang den \"Zimmereben\" hochklettern. Der Einstieg stellt sich wegen des starken Ausholzens recht trist dar. Der Steig ist aber in hervorragendem Zustand.
Harald Schwenk (Falter) schrieb am 18.07.2009
Unglaublich was sich hier im Zillertal entwickelt hat, ich bin der Meinung das hier euphorie pur entstanden ist, ein kommen und gehen, nicht nur an denn zwei Steigen die wenige Meter über dem Gasthaus Zillertal entstanden sind. Ebenfalls erwähnendswert ist die Tatsache das wir von denn Betreibern des Gasthauses Zimmereben mit einem Schnaps beglückwunscht wurden. Ja die Chefin übt sich öfters an denn Steigen nicht nur vor Ort, und ist ein guter informant für die Anlagen im Zillertal. Eigendlich verrückt oder? das die hießige Bergrettung solche Steige baut! Aber gelungen sind sie allemal, echt gute Arbeit!
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