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Felix Kuen Steig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Hundskopf

Zielhöhe
2243m

Talort
Gnadenwald (890m)

Höhenmeter
750m

Gehzeit
3:30h

Schwierigkeit
(3 - B/C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(6 Bewertungen)

Eröffnung
1975

Resumee
Der ursprünglich schon kurze KS wurde im Zuge einer Sanierung noch mal deutlich kürzer. Die Tafel und Leiter gibt es nicht mehr, der eigentliche KS startet jetzt weiter westlich im Bereich der Mannl- u. Weibele-Scharte nur mehr ca. 40hm unter dem Gipfel. Der Abstieg über den Ostgrat ist mittlerweile auch an den exponierten Stellen versichert. Insgesamt daher eher eine schöne alpine Bergtour mit kurzer (aber durchwegs steiler) KS Einlage als eine eigenständige Klettersteig Unternehmung.

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Diese Tour haben schon 6 User gemacht:
El_Tom phuncity Jörg Bergblumenwiese kboomdani tom77
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Hinterhornalm (1522 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Hinterhornalm (1522m)
Anfahrt
Von der Inntalautobahn Ausfahrt Wattens (aus Richtung Kufstein) oder Ausfahrt Hall i.T. (aus Richtung Innsbruck, dann nach Gnadenwald. Beim Gasthof "Speckbacher" beginnt die "Gnadenwalder Höhenstraße" (Maut 5,00 € / Stand 2018) zur Hinterhornalm (6 km).
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Wegverlauf Felix Kuen Steig

Zustieg
Direkt gegenüber der Hütte beginnt der Zustieg, der zunächst einem bequemen Wanderweg folgt, sich aber bald in einen anstrengenden Steig verwandelt, der steil durch Latschenbestand und Schuttreißen zieht, ehe er sich unterhalb des Grades kurzfristig ganz auflöst und auch die Markierung nicht die beste ist. Zur Orientierung dient hier eine orange-schwarze Stange am Grat. Hier links dem Weg folgend immer weiter aufwärts, bereits hier einzelne gesicherte Stufen und man braucht auch mal die Hände, bis der Weg auf ca. 2100 m auf die Nordseite wechselt. (Geradeaus kommt der Abstiegsweg über den Ostgrat herunter) Hier quert man teilweise gesichert unterhalb der Gipfelwand des Hundskopf nach Westen zur Mannl- u. Weibele-Scharte zum neuen Einstieg der sich links etwas oberhalb der Scharte befindet. Rote Pfeilmarkierung.
Zustieg Höhenmeter
700m
Zustieg Zeit
1:45h
Anstieg
Der Steig führt über schönen steilen Fels in fast gerade Linie aber mit Tritthilfen entschärft zum nahen Gipfel der dann auch allzu rasch erreicht wird.
Anstieg Höhenmeter
40m
Anstieg Zeit
0:15h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Über den Ostgrat, der mittlerweile an der ausgesetzten Gratpassage und auch kurz bevor man wieder die Wegteilung erreicht gut gesichert ist absteigen. Dann über den selben Weg wie am Zustieg zurück zum Ausgangspunkt.
Abstieg Höhenmeter
750m
Abstieg Zeit
1:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Felix Kuen Steig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Wegen der nordseitigen Lage sollte der Steig nicht zu früh im Jahr begangen werden. Am Anstiegweg immer wieder ungesicherte leichte Kletterstellen (I). Ein gewisses Maß an alpiner Erfahrung ist für die gesamte Tour grundsätzlich notwendig.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos: Jörg und Michael
Foto 9: Jürgen Brombacher
Anfängereignung
Klettersteig ist nicht schwierig, jedoch immer wieder ungesicherte Passagen die alpine Erfahrung erfordern.
Letzte Änderung
24.10.2018
Aufrufe
15097
Interne ID
121

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Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Hall bei Innsbruck, im Hintergrund Karwendel

Bereitgestellt durch: https://www.heiligkreuz.at

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Fotos zu Felix Kuen Steig


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User-Kommentare zu Felix Kuen Steig

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Kommentare von anderen Usern

Bergblumenwiese schrieb am 29.06.2013
Sind den Steig heute gegangen. Beim Losgehen wenig Nieselregen, oben dann Schneetreiben und beim Abgehen immer mehr Regen. Steig ging trotzdem recht gut zu bewältigen: Oben vorm Einstieg über die letzten Schneefelder haben wir mit Seilsicherung gearbeitet, damit keiner der Mitgeher hinab rutscht! War auch gut so, der Schnee war mit 20 cm Neuschnee bedeckt, der darunter sehr rutschig war.
Der Steig selber ist nagelneu versichert, die Leiter auf dem Titelbild liegt auf der Seite, die gibt es nicht mehr. Routenführung sehr schön, gut machbar auch für unsere Anfänger.
Der Abstieg auf dem Grat ist inzwischen auch wunderbar fast durchgehend vesichert. Für Kinder würde ich trotzdem ein zusätzliches Seil empfehlen, da man auch am Grat ab und an nochmal frei gehen muss.
Da wir zu Fünft waren und zwischendurch 2 stellen gesichert haben, waren wir insgesamt fast 5 Stunden unterwegs
Marcus Stauber schrieb am 08.10.2007
Sind den Steig im Juli gegangen. Der Aufstieg war leicht. Selbst am Steig hatten wir keine Probleme. Nur empfehle ich den Steig nicht zu gut, da die Aussicht nicht so hervorragend ist und der Steig selbst an manchen Stellen ausgefranste Drahtseile besitzt. Der Ostgrat war "spannend" aber in keiner Weise für Anfänger geeignet, da er komplett ohne Sicherung ist und es einige knackige Stellen gibt. Wer ihn dennoch gehen möchte, dem empfehle ich eine kurze Einkehr in der Jause am Parkplatz.
Gernot schrieb am 03.05.2007
mit ungeübten oder Anfängern würde ich den Klettersteig lieber benutzen als den großteils ungesicherten Ostgrat!
Jürgen Brombacher schrieb am 19.06.2006
Ich bin den Steig im August 2005 mit meinem 9-jährigen Sohn gegangen, dem es sehr gut gefallen hat und der noch heute gerne davon spricht. Ein tolles Klettersteigerlebnis mit sagenhaften Tiefblicken ca. 1.000 m fast senkrecht hinab ins Vomper Loch. Allerdings setzt gerade dies eine gute Sicherung (Klettersteigset, Helm und Sicherungsseil für Kinder unerläßlich) und absolute Schwindelfreiheit voraus, auch wenn der technische Anspruch des Steiges eher leicht ist. Etwas ungemütlich fand ich den Abstieg über den Ostgrat, der ziemlich exponiert, aber trotzdem sehr sparsam und wirklich nur an einer Stelle mit einem Drahtseil gesichert ist, an der der Grat "messerscharf" ist. Evtl. macht es deshalb Sinn, über den Ostgrat aufzusteigen und über den gut gesichterten Klettersteig abzusteigen.
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