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Tegelberg Klettersteig


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Tourdetails
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Sicherheit
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Literatur
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Allgemeines

Ziel
Tegelberghaus/ Bergstation Tegelbergbahn

Zielhöhe
1707m

Talort
Schwangau (830 m)

Höhenmeter
900m

Gehzeit
4:30h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

Eröffnung
2011

Resumee
Sehr schön angelegter, sportlicher Klettersteig. Die einzelnen Abschnitte von 20 - 26 wechseln immer mit kurzen Gehpassagen. Gut zum Ausruhen und Panorama genießen zwischendurch.
Großes Lob an die Erbauer: einfach super gemacht, tolle Routenführung

Position/Lage

Ausgangspunkt
Talstation Tegelbergbahn (821 m), 87645 Schwangau, Tegelbergstraße 33: Parkgebühren: 4 Std. für 2,50 €; Tageskarte 4 €, 2 Euro davon werden nach Seilbahnbenutzung an der Talstation wieder erstattet (2018).
Talfahrt Erw. mit der Seilbahn: 13,30 €
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Tegelberghaus (1707 m); 47.55941 / 10.77857
Anfahrt
Von Füssen über Schwangau zur Talstation Tegelbergbahn (Parkplatz).
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Wegverlauf Tegelberg Klettersteig

Zustieg
Da der Tegelberg-Klettersteig vom "Gelbe Wand Steig" abzweigt, ist der Zustieg identisch.
Zwischen den großen Parkplätzen und der Talstation der Tegelbergbahn mündet die Sommerrodelbahn an einem Spielplatz (Trinkbrunnen, Kneippbecken, schattiger Ausschank). Der Zustieg führt auf dem asphaltierten Fahrweg unmittelbar links der Sommerrodelbahn bergauf, passiert zunächst die „Mountain Lodge“, das Infozentrum der lokalen Bergführer (Trainingselement mit ca. 10m langem Klettersteig, überdacht und frei zugänglich), wird alsbald unangenehm steil (15%) und geht nach ca. 30 Min. (Wegweiser: Tegelbergsteig) in einen in der Folge ebenso steilen Schotterweg über. Nach ca. 15 Min. geht der grobe Schotterweg in eine Linkskurve: hier sind rechts jenseits eines Grabens mit Rundhölzern befestigte Stufen zu sehen, die den Zustieg zum Gelbe Wand Steig markieren (Wegweiser zum Tegelbergsteig fehlen hier unverständlicherweise). Man quert also den Bach und gelangt nach ca. 20 weiteren Min. über z.T. sehr hohe Stufen zum Anseilplatz (1:15 Std. und 350 anstrengende Hm bis hierher; noch verlaufen beide Steige gemeinsam.
Zunächst noch dem Gelbe Wand KS folgen, bis ca. 10 Min. später an der steilen Leiter der Tegelbergsteig links abzweigt.
Zustieg Höhenmeter
350m
Zustieg Zeit
1:15h
Anstieg
Der Tegelberg-Klettersteig ist in mehrere Notrufabschnitte unterteilt. Es fängt an mit Abschnitt 20: gleich nach der Einstiegsleiter geht es zur Sache: Eine ausgesetzte Querung mit wenig, aber ausreichend eisernen Tritthilfen, die auch noch Platz für Felskontakt lassen (C). Nur bei Nässe hat man hier leichte Schwierigkeiten (dann D). Wer größere Schwierigkeiten hat, sollte an der Stelle wieder umdrehen, lt. Empfehlung der Hinweistafel am Fuße der Leiter. Anschließend ca. 5 m Fußweg und schöne Aussicht mit Pausenbänkle (A). 21:es geht gerade so weiter: wenig bis gar keine Eisenbügel, kleine Tritte im Fels (C). Beim Erstbesuch durch Nässe sehr rutschig und deshalb eher C/D. Anschließend einige Meter Fußweg (A). 22: Felsiges, zerklüftetes Gelände. Viele Griffe und Tritte im Fels vorhanden (B). Dann wieder 3 Meter gehen (B). 23: abwärts 1-2 m klettern, dann wieder hoch, eine Stelle leicht überhängend, aber umgehbar. Anschließend interessante Routenführung durch Felsrinne, viele viele Griffe - Seil wirklich nur zur Sicherung, nicht zum Halten (B/C). 24: überhängender Aufschwung (C), leicht abdriftende Querung mit wenig künstlichen Tritthilfen (C). 25: Bank, Wandbuch, wieder überhängend, um die Ecke auf einer Holzleiter gehen, um die Erde vor Erosion zu schützen. 26: in einer Klamm hoch, teils überdacht, bei trockenem Fels haftet dieser super. Klasse Plattenkletterei (C), da Seil kurzfristig endet, evtl. Klettersteig-Set am jeweiligen Ankerpunkt einhängen um zu überbrücken (geht ohne Probleme). 27: am Ausstieg angekommen. Wunderbare Sicht nach allen Seiten. Hier wird im Frühjahr 2012 noch ein Gipfelausstieg gebaut. Die Fixseile hängen schon. Zurück am KS entlang nach unten über Eisenbügel, Platten und Holzleitern. Nach wenigen Minuten trift man auf den Gelbe Wand Steig und muss sich entscheiden zwischen Abstieg nach rechts (ca. 1,5h) oder Aufstieg nach links Richtung Seilbahn und mit dieser abfahren (ca. 30 min)
Anstieg Höhenmeter
270m
Anstieg Zeit
2:00h
Anstieg Länge
1000m
Anstieg GPS
Abstieg
an der Einmündung rechts über den "Gelbe Wand Steig" absteigen (ca. 1:30 h); bei Nässe besser in ca. 30 Min. aufsteigen zur Bergstation der Seilbahn. Von dort entweder mit der Seilbahn (Talfahrt für Erw. 13,30 €) oder über den Wanderweg via Rohrkopfhütte hinunter zur Talstation. Der GPS-Track führt über Neuschwanstein in die Flussniederung und von dort zurück zum Startpunkt.
Abstieg Höhenmeter
620m
Abstieg Zeit
1:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Nord
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Übersichtskarte Tegelberg Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil Tegelberg Klettersteig

 
 

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
Selbstsicherungsschlinge
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
sehr gut
Sicherungen
sehr gut: dickes, sehr straff gespanntes Seil mit reichlich Verankerungsbolzen: fleißiges Umhängen der Karabiner auch in anstrengenden Positionen ist nötig.
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Vorsicht bei Nässe! Die wenigen Tritte in den schweren Passagen sind vielfach schon abgespeckt, was besonders bei Nässe mehr Armkraft erfordert und so die Schwierigkeit in Richtung D verschiebt.

Für das Gipfelerlebnis steigen Viele von der Bergstation der Tegelbergseilbahn weiter aufwärts bis zum Gipfelkreuz am Branderschrofen (1881m, teilweise versichert A, ca. 30 Min.)
Betriebszeiten der Bergbahn und Status der Klettersteige (Begehungszeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober; Demontage einiger Seile zwischen Nov. und April) etc. finden sich auf: https://www.tegelbergbahn.de/startseite.html
Weitere Infos: https://bergsportzentrum.tegelbergbahn.de/klettersteige.html
Hintergrund
Erstbegehung am 04.06.2011 durch Franz Klopfer und Bergführer Thomas Hafenmair, den Erbauern des Steiges
Urheberhinweise
Beschreibung: Bergblumenwiese
GPS-Track: Sven Zeis. Aktualisierung 6/18 durch joecool.
Anfängereignung
nein
Letzte Änderung
13.06.2018
Aufrufe
79810
Interne ID
1795

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Webcam

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Skigebiet Kolben, Oberammergau

Bereitgestellt durch: https://www.oberammergau.de

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Fotos zu Tegelberg Klettersteig

Einstiegsleiter für C-Steig
von Helge
 
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User-Kommentare zu Tegelberg Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Joey schrieb am 15.12.2017
Am Dienstag, den 22.08.2017 um 09:30 startete ich bei bestem Wetter mit meiner Tochter
von der Talstation der Tegelbergbahn aus die Doppeltour auf die beiden neuen Klettersteige am Tegelberg, den Tegelbergsteig u. den Fingersteig. Nach ca. einer Stunde Aufstieg erreichten wir die Leiter, wo der Tegelbergsteig vom Normalweg (Gelbe Wand) abzweigt. Hier stieg gerade ein junges Paar die Leiter wieder herunter, da sie vor dem Ausstieg der Leiter kapitulieren mußten.
Zu unserem Glück war es die letzten Tage zuvor trocken, so daß wir wenig naße Stellen vorfanden. Trotz des sonnigen Tages im August war relativ wenig los. Wir kamen zügig voran. An manchen Abschnitten waren nach meinem Geschmack zu viele Bügelhaken gesetzt. Die Sicherungen sind vorbildlich und durch Nummerierungen so markiert, daß bei Notfällen die Bergwacht schnell und präzise informiert werden könnte. Es gibt immer wieder sichere Standplätze, von wo aus man die fantastische Aussicht geniesen kann. Nach 3 Stunden um ca. 12:30 erreichten wir den Ausstieg, (Gehzeit für den Tegelbergsteig ohne Zustieg: 2 Stunden) Danach mußten wir ca. 50 Höhenmeter wieder absteigen bis zu der Wegkreuzung, wo der Normalweg über die Gelbe Wand heraufkommt. Da wir ja auch zum Fingersteig wollten, ging es wieder gemütlich nach oben zur Scharte auf der Almwiese Richtung Bergstation der Gondel. Auf der Almwiese machten wir dann
unsere ca. 30-minütige Mittagspause. Anschließend stiegen wir auf der Almwiese Richtung Nordost ab bis zu dem Zaun vor der Skipiste. Dort immer links an der Felskante entlang abgestiegen, erreichten wir nach ca. 15 Min. den Einstieg des Fingersteiges um ca. 14:00. (Der Pfahl mit dem Hinweisschild zum Fingersteig steht ein wenig unglücklich unterhalb der Felskante und damit schlecht sichtbar von der Skipiste aus.)
Wie corno801 in seinem Kommentar vom 31.05.2012 schon schrieb, liegen die schwersten Abschnitte (D/E)des Fingersteigs im mittleren Teil. Teilweise sind die Abstände zum Umhängen des Karabiners sehr kurz, was bei senkrechten oder auch leicht abdrängenden Stellen viel Kraft kostet, ich möchte hier den Begriff "giftig" verwenden. Nach Überwinden des schwierigen mittleren Teils kommt am Schluß noch eine wunderbare Genußkraxelei an sonnigen Querungen. Um 15:35 erreichten wir abgekämpft aber zufrieden den Ausstieg.
(Unsere Gehzeit für den Fingersteiges ohne Zustieg betrug 1,5 Stunden). Nach einer ausgiebigen Panorama-Pause und einigermaßen erholt von der großen Anstrengung, gönnten wir uns die Talfahrt mit der Gondel.

Fazit: Eine für uns sehr anstrengende aber schöne Doppeltour. Ich hatte den Fingersteig aufgrund seiner Kürze unterschätzt. Da wir zuvor den Tegelbergsteig begangen hatten, ging es bei mir doch an meine Kraftgrenzen im Fingersteig.
Meine Empfehlung: Fingersteig allein begehen ohne zuvor den Teglbergsteig. Mit ausreichender KS-Erfahrung und sehr guter Kondition ist die Doppeltour natürlich ein markantes Erlebnis.

(Ich stelle den gleichen Kommentar auch beim Fingersteig ein, da darin meine Eindrücke
beider Steige beschrieben sind.)


Joey schrieb am 15.12.2017
Am Dienstag, den 22.08.2017 um 09:30 startete ich bei bestem Wetter mit meiner Tochter
von der Talstation der Tegelbergbahn aus die Doppeltour auf die beiden neuen Klettersteige am Tegelberg, den Tegelbergsteig u. den Fingersteig. Nach ca. einer Stunde Aufstieg erreichten wir die Leiter, wo der Tegelbergsteig vom Normalweg (Gelbe Wand) abzweigt. Hier stieg gerade ein junges Paar die Leiter wieder herunter, da sie vor dem Ausstieg der Leiter kapitulieren mußten.
Zu unserem Glück war es die letzten Tage zuvor trocken, so daß wir wenig naße Stellen vorfanden. Trotz des sonnigen Tages im August war relativ wenig los. Wir kamen zügig voran. An manchen Abschnitten waren nach meinem Geschmack zu viele Bügelhaken gesetzt. Die Sicherungen sind vorbildlich und durch Nummerierungen so markiert, daß bei Notfällen die Bergwacht schnell und präzise informiert werden könnte. Es gibt immer wieder sichere Standplätze, von wo aus man die fantastische Aussicht geniesen kann. Nach 3 Stunden um ca. 12:30 erreichten wir den Ausstieg, (Gehzeit für den Tegelbergsteig ohne Zustieg: 2 Stunden) Danach mußten wir ca. 50 Höhenmeter wieder absteigen bis zu der Wegkreuzung, wo der Normalweg über die Gelbe Wand heraufkommt. Da wir ja auch zum Fingersteig wollten, ging es wieder gemütlich nach oben zur Scharte auf der Almwiese Richtung Bergstation der Gondel. Auf der Almwiese machten wir dann
unsere ca. 30-minütige Mittagspause. Anschließend stiegen wir auf der Almwiese Richtung Nordost ab bis zu dem Zaun vor der Skipiste. Dort immer links an der Felskante entlang abgestiegen, erreichten wir nach ca. 15 Min. den Einstieg des Fingersteiges um ca. 14:00. (Der Pfahl mit dem Hinweisschild zum Fingersteig steht ein wenig unglücklich unterhalb der Felskante und damit schlecht sichtbar von der Skipiste aus.)
Wie corno801 in seinem Kommentar vom 31.05.2012 schon schrieb, liegen die schwersten Abschnitte (D/E)des Fingersteigs im mittleren Teil. Teilweise sind die Abstände zum Umhängen des Karabiners sehr kurz, was bei senkrechten oder auch leicht abdrängenden Stellen viel Kraft kostet, ich möchte hier den Begriff "giftig" verwenden. Nach Überwinden des schwierigen mittleren Teils kommt am Schluß noch eine wunderbare Genußkraxelei an sonnigen Querungen. Um 15:35 erreichten wir abgekämpft aber zufrieden den Ausstieg.
(Unsere Gehzeit für den Fingersteiges ohne Zustieg betrug 1,5 Stunden). Nach einer ausgiebigen Panorama-Pause und einigermaßen erholt von der großen Anstrengung, gönnten wir uns die Talfahrt mit der Gondel.

Fazit: Eine für uns sehr anstrengende aber schöne Doppeltour. Ich hatte den Fingersteig aufgrund seiner Kürze unterschätzt. Da wir zuvor den Tegelbergsteig begangen hatten, ging es bei mir doch an meine Kraftgrenzen im Fingersteig.
Meine Empfehlung: Fingersteig allein begehen ohne zuvor den Teglbergsteig. Mit ausreichender KS-Erfahrung und sehr guter Kondition ist die Doppeltour natürlich ein markantes Erlebnis.

(Ich stelle den gleichen Kommentar auch beim Fingersteig ein, da darin meine Eindrücke
beider Steige beschrieben sind.)


jonnylander schrieb am 27.05.2016
25.05.2016
Bis zu diesem Steig habe ich mich immer nur über Klettersteigführer über die Schwierigkeit informiert. Wie auch am Einstiegsschild beschrieben, wird dieser hier mit C bewertet. "Genau unser Ding", haben wir uns gesagt, schwieriger muss es für uns eigentlich nicht sein.
Problem an der Sache ist, dass die Feuchtigkeit dem ganzen einen Strich durch die Rechnung macht. Dadurch war es zwischendurch um einiges schwieriger (für uns). Nur leider gibt es das Kriterium "Nässe" in keiner Bewertungsskala für Klettersteige.
Im Gespräch mit Einheimischen hörten wir, dass der Steig eigentlich fast immer feucht ist und es lange Trockenperioden braucht, dass diese verschwinden. Man sollte also eigentlich immer damit rechnen.

Trotzdem war es ein toller und schlüssiger Steig, der auch noch interessante Kombinationsmöglichkeiten bietet (Fingersteig, Abstieg über Gelbe Wand). Für uns ging es gut, doch wir waren nach den Informationen aus Einstiegsschild und Klettersteigführer auf etwas anderes eingestellt.
Einige andere Kletterer übrigens auch: Am Ende mussten 2 Personen von der Bergwacht aus dem Fels geflogen werden und auch hinter uns viel ein Mann in sein Set, weil er abgerutscht ist.
Unverantwortlich war für mich ein Bergführer vor uns, der mit einer Gruppe völliger Anfänger den Steig beging und dabei immer wieder Steilsicherungen einbauten musste, um den völlig verunsicherten Frauen und Männer über die glatten Stellen zu helfen.

Fazit: In Zukunt muss ich mich auch noch im Internet über Klettersteige informieren, da Schilder und Literatur offensichtlich nicht ausreichen. Gleichzeitig melde ich mich hier an und schreibe meinen Kommentar, damit sich vielleicht der ein oder andere besser darauf einstellen kann, was einen hier erwartet.
scheiss_die_wand_an schrieb am 30.08.2015
bin im spätsommer 2014 durch. toll, dass es am tegelberg mit kurzem zustieg nun 2 klettersteige gibt (durch die gelbe wand selber gibt es ja schon seit ewigkeiten eine steiganlage).
leider ist der tegelberg-KS sehr lange nass. gleich die querung am einstieg zeigt an, wie es weitergeht: anstrengend, da glitschig...
so war es *wesentlich* anstrengender als z.b. der lachenspitze-KS -- also besser eine längere trockenperiode abwarten.
revo schrieb am 28.10.2013
03.10.2013
Der Umstieg am Ende der Einstiegsleiter ist bereits die erste Prüfung für den weiteren Klettersteig. Wer hier schon Probleme hat sollte lieber dem Gelbe Wand Steig weiter folgen. Nässe macht den Steig schnell zu einer rutschigen Angelegenheit.
Christo Hutschel schrieb am 01.10.2013
Gelbe Wand Klettersteig auf den Tegelberg und dessen Gipfel Branderschrofen. Nicht zu verwechseln mit den beiden anderen Steigen: Tegelbergsteig und Fünf-Finger-Steig. Diese sind ernst zu nehmende Touren!
Beachte meinen YouTube-Kanal: Ich habe viele Klettersteig- Bike- und Skivideos.
Youtube: chigago0815
http://youtu.be/QVFPydsoBPM
Martini schrieb am 12.08.2013
Ich bin den Steig letztes Jahr gegangen. Er war wirklich schön. dazu habe ich noch ein Video gemacht: http://www.youtube.com/watch?v=dBYV0gh17BI
Mike Technokrat schrieb am 16.05.2013
Ich bin den Steig am 14.05.2013 gegangen, da der Tegelberg mein jährlicher Saisonauftakt ist. Die Wand war durchgehend nass und von oben kam auch permanent Wasser runter, so dass ich doch 2x etwas weggerutscht bin, dadurch ging es sehr in die Arme, aber es war machbar mit genügend Pausen halt. Ich hatte allerdings auch einen großen Rucksack dabei, da die Tour ideal ist um sie mit dem Kleinen Säugling via Marienbrücke zu verbinden. Wer die Tour von der Talstation über den Tegelbergsteig, Tegelberg Gipfel, Marienbrücke, Säugling und dann über die Pöttalschlucht zurück gehen will, sollte allerdings dann mindestens 13 Stunden einplanen, aber es lohnt sich, jedenfalls wenn man ca. 22 km Wegstrecke mag.
Schuhbändel schrieb am 21.01.2013
Das einschätzen der Schwierigkeit ist wohl ein wenig subjektiv, ich halte C für ausreichend. Es empfiehlt sich die Schuhe ein wenig sauber zu halten den sonst kann es natürlich schmierig werden. Eine gute Idee war die Bank am Wandbuch, da kann man bei nem Becher Kaffee die schöne Aussicht genießen. Wer den Tag vollmachen will sollte unbedingt noch den Brandnerschrofen mitnehmen.
Marc schrieb am 18.10.2012
Bin den Tegelbergsteig am 17.10. bei gutem Wetter gegangen. Ist sehr abwechslungsreich und mit 500Hm auch einigermaßen fordernd, Sicherungen sind in einwandfreiem Zustand. Denke, die Bewertung hier im Forum mit C/D ist Ok, da gleich nach der Leiter am Einstieg und im oberen Drittel einige knackige Stellen zu bewältigen sind. Es wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit steile Aufschwünge mit Querungen und kurzen Gehpassagen ab. An einigen Stellen war es durch das schlechte Wetter der vorangegangenen Tage noch ziemlich rutschig, was die Schwierigkeiten etwas nach oben schraubt.
Kann daher nicht so ganz nachvollziehen, daß in anderen Foren und auf der Homepage der Tegelbergbahn nur mit C bewertet wird. Könnte auch den ein oder anderen weniger Geübten zum Einstieg verleiten, ist definitiv nichts für Einsteiger.
Verglichen z.B. mit dem Pfeilspitzsteig (Zillertal C/D), oder Drachenwandsteig (Mondsee C), habe ich den Tegelbergsteig subjektiv anspruchsvoller empfunden.
LG,
Marc
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