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Imster Klettersteig



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Maldonkopf

Zielhöhe
2632m

Talort
Hochimst (1050 m)

Höhenmeter
500m

Gehzeit
5:30h

Schwierigkeit
(5 - D/E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(23 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Super Klettersteig, schönes Naturerlebnis, leider etwas ungünstiger Abstieg..

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Vorderes Alpjoch (Bergstation Sessellift)(2121 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Muttekopfhütte (1934 m)
Anfahrt
Von Imst im Inntal nach Hochimst (Talstation der Imster Bergbahn)
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Wegverlauf Imster Klettersteig

Zustieg
Vom Vorderen Alpjoch über den Drischlsteig (Schwierigkeit 1,5) zur Muttekopfhütte (30 min.)
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Von der Muttekopfhütte zum Einstieg, der gleich die Richtung weist: steil und schwierig. Höhepunkt der Tour: Im oberen Drittel folgt man zunächst einer Verschneidung nach rechts oben und steht dann vor einer senkrechten Wand, in der jeder zweite Tritt fehlt - nichts für schwache Nerven. Danach folgt eine weitere "Bizepsstelle", ehe das Seil nicht mehr so schwierig zum Gipfel (2,5 h) leitet.
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Durch ein steiles Schuttkar (Steinschlaggefahr!) zurück zur Muttekopfhütte und (wenn man rechtzeitig dran ist) zum Sessellift (2 h). Die anderen treten (wie wir) den Weg nach Hochimst zu Fuß an (ca. 1 h mehr).
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Imster Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil Imster Klettersteig

Video

https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=eRicuBtVJ30

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Bestens gesicherter Steig, nichts für Anfänger!
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos: Francesco Agnoli, Manfred Blenk
GPS-Track: Achim Neumann
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
01.07.2020
Aufrufe
30019
Interne ID
48

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Webcam

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Blick über das Lechtal nach Osten in die Lechtaler Alpen

Bereitgestellt durch: https://www.ausserfern.net

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Fotos zu Imster Klettersteig


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User-Kommentare zu Imster Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Torsten schrieb am 26.08.2021
Begangen am 25.08.2021

Parken an de Talstation in Hochimst kostenfrei möglich.
9:15 mit dem Sessellift die erste Sektion parallel zum Coaster hinauf. Beim Kauf für die Abfahrt gleich entscheiden, ob Sessellift oder Coaster (Gepäck wird dann mit der Seilbahn transportiert).
9:30 zu Fuß ca. 450h, zur Muttekopfhütte gelaufen, da Sommer 2021 die 2. Sektion der Seilbahn gebaut wird. In Zukunft kann man hier ggf. wieder etwas Kraft im Zustieg sparen.
10:30 ab Muttekopfhütte weiter im Zustieg Wanderung über Wiesenwege, überwiegend gut gekennzeichnet aber nicht durchweg eindeutig. Am besten das GPS Tracking mitnehmen und mit den querenden Wanderwegen abgleichen.
11:30 Einstieg, gleich länger steil bist tw senkrecht, im oberen Bereich bereits zwei kleine Überhänge, die etwas Kraft und Mut erfordern. Im weitern Verlauf klassisch auf C–Niveau. Die Seilbrücke kann mit Miniumweg umgangen werden, trainiert aber die Schwindelfreiheit, die z.B. an „der Wand“ vorhanden sein muss. Eben diese Querung an der Wand und der sich anschließende steile Aufschwung an der glatten Wand mit wenigen Klammern ist schon etwas kraftraubend, danach folgen noch einige nicht mehr so schwere Aufschwünge und kleinere Abstiege. Zweimal endet die Seilversicherung im unkritischen Bereich, der weitere Strecken erlaufen ist durch Steintürmchen sichtbar. Insgesamt eine anspruchsvolle Strecke für Kraft und Kondition aber auch mental. Der Steig ist überhaupt nicht für Einsteiger geeignet!
13:15 Gipfel mit einem schönen Ausblick, der heute leider durch noch zu tief hängende Wolken eingeschränkt war
13:30 Abstieg nach nur kurze Pause, da die Topo im Einsteig 2,5h für den Abstieg in Aussicht gestellt hat. Nach einer Weile auf Grathöhe ein steiler aber gesicherter Kletterabstieg, Seilhesichert und mit Klammern versehen, tw aber ausgesetzt und deswegen im Blick nach unten nicht so schön. Das steile Schutkar ist gerade im oberen Bereich nicht ganz ungefährlich, das der Schotter sehr lose ist und man auch mit große Vorsicht schnell Steine lostritt und ich tw auf allen Vieren „stand“. Hier in der Tourvorbereitung auf die GPS Daten gucken. Nach Ende der Seilversicherung nach links direkt unterhalb des Felsens queren, dann an dem abgeschlossenen Pfad talabwärts sportlich in rutschenden Schritten hinab. Wer bereits die blauen Markierungen in der Querung erreicht hat ist bereits zu weit, also wieder etwas zurück
Und dann hinunter. Später findet sich etwas rechts haltend ein Weg im wieder grün bewachsenen Gelände und führt nach einer Weile auf den Zustiegsweg
14:30 Ankunft Muttekopfhütte und anschließend weiter zu Fuß zur Bergstation der 1. Sektion und mit dem Sessellift oder Coaster talabwärts.
15:45 wieder Ankunft am Parkplatz, also aktuell 6,5h, wenn die Seilbahn wieder fährt, entsprechend wieder etwas kürzer.
Torsten schrieb am 24.08.2021
23.08.2021

www.imster–Bergbahnen.at: 2. Sektion Doppelsesselbahn Alpjoch im Sommer 2021 wegen Neubau geschlossen, also etwas mehr Zeit für den Zustieg zu Fuß (+450hm) einplanen
Markus13 schrieb am 19.08.2020
Am 16.08.2020 begangen. Sicherungen alle in bestem Zustand.
Ein anspruchsvoller Klassiker hoch über der Hahntenjoch-Straße, auf die man vom Gipfel aus hinunterblicken kann.
Der KS wird in seinem Verlauf immer etwas anspruchsvoller. Die in Topos genannte D/E-Stelle empfand ich als viel leichter, da man bequem auf Klammern stehend umhängen kann, und sich rückwärtig auch die Tollsten Tritte zum Verspreizen anboten.
Das soll aber ncicht die Gesamtanforderung des Steiges herabsetzen, da es immernoch einige andrer Stelle in diesem KS gibt, welche schwerer als die sogenannte Schlüsselstelle sind und die man als sehr anspruchsvoll beschreiben darf.
Der Fels ist von der Oberfläche noch recht griffig für Reibungstritte und bietet auch sehr gute Möglichkeiten, ausschließlich am Fels zu klettern.
Der Abstiegsklettersteig wurde nach Aussage eines Locals mit einigen Klammern zusätzlich versehen.
Auch das andernorts genannte dünne Drahtseil wurde wohl gegen ein dickeres Ausgetauscht. Der Abstiegsklettersteig wirkt sehr robust und sicher.
Der folgende Abstieg durch das Engelkar ist im oberen Teil sehr heikel, da dort das kar auf steilem Schotter ungesichert an der Felswand gequert wird (Rote Punkte am Fels beachten).
Im oberen Zentrum des Kars geht es nochmal ca. 30m steil hinunter in dann flacheres Schottergelände. Der Schotter ist dort sehr homogen und weich, sodass er sich gut abfahren lässt. gegen Ende des Kars ändert sich das allerdings wieder etwas in's Negative, weil der Schotter gröber wird.
Der Abstiegsweg stößt alsbald darauf wieder auf den Zustiegsweg oberhalb der Muttekopfhütte.
Toller Klassiker, der so schnell nicht langweilig wird.
ollikan schrieb am 07.10.2018
Wir sind den Steig am 3.8.18 nach den Sanierungsarbeiten gegangen. Die härtesten Stellen wurden entschärft. U. a. wurde auch eine neue Seilbrücke installiert. Insgesamt hat mir der Steig sehr gut gefallen, griffiger Fels in alpiner Umgebung und schöne abwechslungsreiche Route.
Gerhard schrieb am 16.08.2015
Ich war am 03.08.2015 zum zweiten Mal auf dem Imster Klettersteig, das letzte Mal vor etwa 6 Jahren. Insgesamt finde ich den Steig sehr schön, mit griffigem Fels und auch einigen schwierigen Stellen. Einige Passagen muss man schon einmal auf Reibung absolvieren, wie beispielweise die ausgesetzte Klammerreihe kurz hinter dem Zwischenausstieg oder eine Stelle kurz vor dem Gipfel. Ich finde den Klettersteig aber nicht überfordernd und er ist bei guter Kondition mit Seilbahnunterstützung einschließlich Zustieg und Rückweg in gute 6 Stunden zu schaffen. Eine Fahrt mit dem Alpin Coaster rundet die Tour dann noch zu einem schönen Tageserlebnis ab.
askul schrieb am 04.07.2015
Am 03.07.15 bin ich vom Hahntennjoch mit Vollmondunterstützung (Stirnlampe war nicht nötig) zum steilen Scharnitzsattel aufgestiegen und in insgesamt 3h sehr gemütlich zum Einstieg, um mich nach dem gestrigen KS nicht schon im Zustieg zu verausgaben. Und um 6h hatte ich ihn endlich vor mir: meinen ersten KS, bei dem nicht ständig der Griff zum Stahlseil erforderlich ist, um hochturnen zu können. Denn der Imster KS hat so schönen griffigen Fels, dass ich oft sogar neben dem Seil gemütlich (weil genießend) in 2h bis zum Zwischenausstieg kletterte.
Leider musste ich mich dann aber zum Ausstieg entschließen, weil die Wolkentürme schon früh am Morgen in die Höhe wuchsen, die Gewitter entgegen der Vorhersage also nicht erst gegen Abend kamen. Im Zwischenausstieg sind, wie Monika S. schon schrieb, einige Verankerungen aus dem Fels gerissen, das war für mich aber noch kein Problem. Zu schaffen machte mir vielmehr das sehr steile Schuttkar, das genau am Ende des Zwischenausstiegs extrem ausgeräumt war - sprich: der grobe Schotter, auf dem man wunderschön talwärts abfahren kann, ist aufgrund der Steilheit von der halbverdichteten sandig-splittigen Grundmasse in die Tiefe abgerutscht. Und ich hatte größte Sorge, diese Masse loszutreten und dem Schotter in die Tiefe hinterherzukullern. Ich war heilfroh, als ich den ausgeräumten Bereich endlich gequert und den schönen Schotter erreicht hatte, um bequem abfahren zu können.
Tja, und dann kam mir auf dem Wanderweg ein weiterer Klettersteigler entgegen, der sich trotz meines Hinweises auf die Wetterentwicklung nicht vom Einstieg abhalten ließ. Wie wohl er sich wohl fühlte, als zwei Stunden später die ganze Bergregion unter schwarzen Gewitterwolken hing und die Hänge den Donnerhall zurückwarfen?

Ergänzung 8.9.15:
Vor einigen Tagen bin ich bei schönem Wetter den ganzen KS durchstiegen. Mir persönlich hat die D/E-Stelle an der glatten Wand leider überhaupt nicht gefallen: Wo liegt der Sinn, sich wie ein Klammeraffe senkrecht am Seil hochzuzerren und mit den Schuhsohlen auf Reibung hochzustemmen? Andere KS haben an solchen Stellen eine ausgesetzte Leiter, das erfordert auch Mut und Überwindung und macht dazu auch noch viel Spaß...
Känguru schrieb am 31.08.2014
Schön an diesem Steig ist die Aussicht und der Mangel an Eisen (außer bei den Sicherungsseilen). Empfehlen kann ich ihn aber dennoch nur bedingt. Ich klettere maximal 6- im Vorstieg und hatte mit diesem Klettersteig in soliden Bergstiefeln stellenweise große Schwierigkeiten. Die Tritte sind an manchen Stellen sehr rar und man braucht dort gut Armkraft, um dies auszugleichen. Der Steig ist im Durchschnitt deutlich schwieriger und auch deutlich steiler als z.B. die Tajakante. Für Leute wie meinen Partner (klettert bis 7+) ist der Steig kein Problem. Leute auf meinem Kletterniveau sollten sich aber besser Kletterschuhe mitnehmen. Alle mit geringer Kletter(steig)erfahrung sollten diesen Steig unbedingt meiden, der "point of no return" kommt eventuell schon nach ca. 50m (es sei denn, ihr habt ein Seil und Abseilgerät dabei)
revo schrieb am 22.07.2014


18.07.2014 Der Drischlsteig ist seit Pfingsten wieder geöffnet. Der Abstieg zum Engelkar ist jetzt perfekt gesichert und auch die Sicherung wurde weiter ins Kar hinab verlängert. Ein Super Klettersteig wo bis auf die Schlüsselstelle fast ausschließlich auf Eisentrittklammern verzichtet wurde. Bericht: felsfun.de
felsfun schrieb am 30.08.2012
24.08.2012 Der Drischlsteig ist nach Aussage des Liftbetreibers bis zum Herbst GESPERRT, Zustieg nur von der Mittelstation, der Latschenhütte oder vom Hahntennjoch aus möglich. Bericht und bilder: felsfun.de
Andreas A. schrieb am 05.08.2011
Eine sehr schöne Kletterlinie in sehr alpiner Umgebung.
Man findet fast immer gute Trittmöglichkeiten.
Wenn man die berühmte Schlüsselwand im oberen Drittel vor sich hat, kann man bereits das Gipfelkreuz sehen.
Nach dieser Wand kommen dann allerdings noch mehrere kleinere Gegenanstiege bei gleichbleibender Schwierigkeit (das zieht sich dann doch noch etwas) bis man dann plötzlich das Gipfelkreuz vor sich hat.
Beim Abstieg bekommt man dann noch mal den alpinen Charakter der Tour zum erleben.
Es gibt dann einen großen Schutthang den man sehr schön Lehrbuchartig \"abfahren\" könnte, wenn man jetzt die guten alten
zwiegenähten \"Louis Trenker-Botten\" an den Füßen hätte !
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