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Lärchenturm-Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Lärchenturm

Zielhöhe
2080m

Talort
Zell-Pfarre (948 m)

Höhenmeter
800m

Gehzeit
6:00h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(7 Bewertungen)

Eröffnung
2006

Resumee
Schwere Tour mit hohen Ansprüchen an Kletterkönnen, Nerven und Kondition!

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Diese Tour haben schon 7 User gemacht:
cooper Srajachjung rene60 Ronjohn76 sagler kboomdani joecool
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Koschutahaus (1280m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Koschutahaus mit Bewirtung am Ende der Mautstraße
Anfahrt
Von Ferlach kommend ist mit einem grünen Schild die Mautstrasse (4€) zum Koschuta Haus nach rechts (Süden), ausgeschildert. Die Abzweigung befindet sich ca. 300 Meter vor dem Hauptort mit der Kirche. Die Straße wird nach ca. 1 km zur Schotterpiste. Wer früh genug kommt, ergattert noch einen PKW-Parkplatz direkt hinter dem Koschuta Haus.
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Wegverlauf Lärchenturm-Klettersteig

Zustieg
Direkt am Parkplatz hinter dem Koschuta Haus ist eine Tafel mit Panoramakarte und detaliertem Verzeichnis des Wegverlaufes, für den Ö.T.K. neu und den Lärchenturm-Klettersteig samt Notausstiegen angebracht. Auf dem Weg 603 (gute Markierung),geht es durch ein Waldstück bergan. Nach ca. 15 Min. Gehzeit kommt die Abzweigung, bei der es nach rechts zum Lärchenturm und nach links zuk Ö.T.K.-Klettersteig geht. ( Wegweiser mit gelben Schildern). Man folgt den Markierungen durch die ausgedehnte Schuttzone bis zum Wandfuß (Helm! Anseilplatz)
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
1:00h
Anstieg
Mit dem Erreichen der Wand beginnt der Klettersteig gleich rasant. Es geht mit zunehmender Höhe immer ausgesetzternach oben. Der erst 2006 fertiggestellte Klettersteig ist sinnigerweise so angelegt worden, dass nur selten und für kurze Zeit Bergsteiger Andere durch Steinschlag gefährden können. (brüchiges Kalkgestein) Nach 20 Minuten steilem Anstieg , (3,5-4) geht es nach rechts in den leichteren zweiten Teil (2-3). Der dritte Teil ist etwa so schwierig wie der erste (3,5-4) und geht in einem angedeuteten Zickzackkurs weiter die steile Wand hinauf. Der Steig ist fast durchgehend mit Seil gesichert. Die Steighilfen sind sparsam gesetzt. Solide bergsteigerische Gundtechnik, Ausdauer, auch im Schulter-Arm-Bereich sind unbedingt Voraussetzung, sowie starke Nerven und Schwindelfreiheit. Je weniger Klettervermögen, um so mehr "Bizeps" -Einsatz ist gefragt. !! Die Sicherungen sind nach wie vor in einem hervorragendem Zustand. Kurz vor Erreichen des Gipfels, ca. 60 Meter unterhalb, hat man die Wahl: Senkrecht nach oben (5) oder in einer nach rechts abbiegenden Schleife (4) und dann von der Westseite zum Gipfel. glatter , gerader , senkrechter Fels , kaum natürliche Halte bzw. Trittmöglichkeiten , auch für uns ohne Drahtseil sicher nicht überwindbar und das am Ende eines schon sehr kraftraubenden Anstiegeswar dan noch mal voller (Oberarm)-Einsatz gefragt. Oben erwartet eine kein übliches Gipfelkreuz, sonder ein überdimensionierter Karabienerhaken. Der große Ähnlichkeit mit dem Bergsteigermahnmal im slovenischen Vratatal (Triglavnordwand) aufweist. Jetzt ist Jausenzeit ! Aber danach das Klettersteigvergnügen noch nicht zu ende . Auf der Westseite kommt ein ca. 100 Höhenmeterabstieg, entlag der des Lärchenturms, der es noch mal voll in sich hat. (4-5) Er endet auf einem fat ebenen ,schmalen Grad hin zur Mittelwand und setzt sich in einer Bergwanderei entlag der Mittelwand , nach Osten hin zum Koschutnik Turm ( 2136 Meter) fort.
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
Abstieg
Nach dem eigentlichen Klettersteig kommt eine ca. einstündige Bergwanderei, mit einem herlichen Blick auf die Steineralpen im Süden, Hochstuhl (Stol) im Westen und Hochobir im Nordosten. Es geht ohne große Höhendifferenzen entlang der Mittelwand, dem Breitkopf und dem kleinen Koschutnik Turm , schließlich zum Ö.T.K. neu Klettersteig ( 2) am Koschutnik Turm . Hier ist noch einmal Klettersteigsicherung gefragt. Der Abstieg ist eher einfach und kurz ( 20- 30 Minuten ). Es geht unter anderem über eine Hängebrücke.
Abstieg Höhenmeter
900m
Abstieg Zeit
2:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Lärchenturm-Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil Lärchenturm-Klettersteig

 
 

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
Karabiner mit Kurzseil, um sich einzuhängen , wenn die Kraft mal nicht mehr reicht
Fluchtmöglichkeiten
Am Ende des Klettersteigs, hinter ( südlich) des Lärchenturms, nach Osten durch eine ,auch im Hochsommer noch mit Altschneeresten durchsetzte Rinne. Ein wohl dauerhaft feuchter , rutschiger Weg , der mit Geröll angefüllt ist . NICHT EMPFEHLENSWERT, auch h
Markierungen
zum Klettersteig in sehr unübersichtlich, wir haben uns an der Schotterhalde verstiegen und mußten diese dann nach Süden hin ,auf nicht ausgewiesenen Wegen ( mia kulpa) queren.
Sicherungen
super
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Gefahr: eine Woche bevor wir die Tour machten ist ein Klettersteigler dort tödlich verunglückt. Wenn man sich nicht selbst überschätzt und die Klettersteigtechnik gut beherscht aber machbar.Bei schlechtem Wetter oder Gewitterneigung ist der Steig lebensgefährlich !! Da die Tor neu ist und somit auch bei Einheimischen noch sehr beliegt ist, sollte man nicht am Wochenende gehen. Pro Person mindesten zwei Litter Wasser und ausreichend Proviant mitnehmen !
Hintergrund
-
Urheberhinweise
übernommene Fotos: Astrid (Team, Cooper (Team)
Beschreibung: Christian Röher
GPS-Track: Werner Pointner
Anfängereignung
auf keinen Fall
Letzte Änderung
08.07.2018
Aufrufe
15413
Interne ID
1527

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Webcam

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Dreiländereck

Bereitgestellt durch: https://dreilaendereck.it-wms.com

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Fotos zu Lärchenturm-Klettersteig


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User-Kommentare zu Lärchenturm-Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

joecool schrieb am 08.07.2018
Begehung am 7.7.18
Nun ja, wir haben den Wetterbericht morgens sicherheitshalber erneut gecheckt (Pflicht!), weil wir die um 2 Std. längere Tour mit Abstieg über den ÖTK Steig machen wollten, so wie im GPS Track dargestellt. Ggf. hätten wir die Verlängerung gecancelt. Der Aufstieg von der Lärchenturm Scharte zum Lärchenberg weist nur arg verblasste rote Markierungspunke auf: besser als nix. Der Gratsteig hinüber Richtung Koschutnikturm erfordert absolute Trittsicherheit und ist stellenweise seilversichert. Der Abstieg über den ÖTK Steig beginnt bei der Scharte VOR dem Koschutnikturm und wird leicht übersehen. Keine Schneefelder auf der ganzen Runde. Wunderbare Tour!
Ronjohn76 schrieb am 27.07.2015
UNBEDINGTVORHER den WETTERBERICHT für die Tourzeit einholen !!!!
da oben kann alles passieren!!! dieser berg hat mich schon 3 mal überrascht, wo ich schlussendlich abrechen musste, UNTER LEBENSGEFAHR!!!!
VERMEIDET DIE RINNE ALS AUFSTIEG BZW: NOTABSTIEG !!! WER DA FÄLLT, FÄLLT BIS RUNTER !!! ES GIBT KEINE SICHERUNGEN !!!! bei meinem abstieg hats geregnet, ALLE 2min. STEINE VON OBEN !!! fast unpassierbar wenn ALTSCHNEE drinn liegt !!!
WENN ES BEWÖLKT IST ÜBER DER KOSCHUTA LIEBER NICHT LOSGEHN !!!! kann tödlich ausgehn !!!!
aber bei nem supertag kein problem und sehr schön zum klettern. aber nicht kindertauglich !!!
rene60 schrieb am 25.08.2013
Haben am 23.08.13 den Klettersteig in Verbindung mit dem Lärchenberg über die Breitwand zum Koschutnikturm gemacht. Der Klettersteig ist in Top Zustand und durchgehend versichert über die Breitwand muß mann aufpassen da dort einige Stellen ohne Seil sind und dort Absturtzgefahr besteht(Trittsicherheit ist Pflicht).
Abgestiegen sind wir über den ÖTK-Klettersteig und wieder zurück zum Koschutahaus.
Die Runde kann ich nur empfählen da sie Klettersteigtechnisch und landschftlich super ist.
Srajachjung schrieb am 21.11.2011
2008 bin ich diese Tour schon einmal gegangen und habe auch die hier zu lesende Tourbeschreibung verfaßt.
Am 6.09.2011 bin ich den Lärchenturm alleine gegangen und habe diesmal auch den Notaustieg entdeckt.
Nach etwa 3/4 des Steiges erreicht man einen schmalen Grad.
Hier ist die einzigste Stelle wo es einige Meter bergab geht.
Dann an der tiefsten Stelle des Grades geht ein schmaler Weg genau nach Westen ab( sehr rutschig, nicht gesichert) der in einem Bogen um den Turm wieder zum Koschuta-Haus führt.
Wer bis hierher schon Probleme hatte oder mit der Kraft am Ende ist, sollte unbedingt absteigen. Denn die Schlüsselstelle und der Abstig im D- Bereich folgen noch.
Leider ist kein Schild \"Notausstieg \" oder ähnliches vorhanden.
Auch dieses Jahr war der Steig technisch in einwandfreiem Zustand.
Ein klarer Sonnentag , fast allein im Steig und in der Kombinaton mit dem neuen ÖTK Koschutnikturmsteig für mich das Schönste, was Kärnten an Klettersteig zu bieten hat.
P.S.Das erste\"Großfoto\" (ganz oben bei dieser Seite) der Bilder vom Steig zeigt den ABSTIEG vom Lärchenturmgipfel.
Carsten schrieb am 25.07.2010
Bin den Steig am 21.7.2010 gegangen. Eine wunderschöne Tour, die Kondition, Kraft und Trittsicherheit verlangt. Die Sicherungen sind wieder in einem hervorragenden Zustand. Beim Zustieg haben wir aber auch die richtige Abzweigung verpasst und sind dann mühsam über´s Geröllfeld hoch. Sehr anstrengend, also lieber aufpassen. Der richtige Zustiegsweg ist an einer Tafel am Parkplatz eingezeichnet und leicht zu übersehen. Wenn man´s verpasst hat lieber wieder zurückgehen. Der Abstiegsweg über den Grat vom Ausstieg Lärchenturm bis Einstieg ÖTK verlangt Trittsicherheit und hin und wieder auch mal Handanlegen an den Fels (sehr leichte Kletterei, vor der man sich allerdings keine Sorgen zu machen braucht). Schwierigere Stellen sind dort auch mit Drahtseil gesichert. Kann mich ansonsten der Klettersteigbeschreibung nur anschließen. Der Steig ist anspruchsvoll (insb. der gesicherte Abstieg vom Lärchenturm ist sehr kraftraubend) aber machbar, wenn man sich nicht überschätzt. Für Schwächere empfiehlt es sich durch jemanden der´s kann ein kurzes Seil zum Sichern mitzunehmen. Wir haben auf dem Steig eine ältere einheimische Geherin getroffen, die sich offenbar nicht ausreichend informiert hatte (oder vermutlich eher gar nicht) und mussten ihr mehr oder weniger mühsam über viele Stellen helfen, da sie weder ausreichend Kondition noch Kraft hatte, was die Tour einige Stunden verlängert hat. Der Abstieg über den ÖTK-Steig ist nicht schwer, sehr schön und hervorragend neu gesichert. Viel Wasser mitnehmen und auf jeden Fall auf´s Wetter achten. Regen oder Gewitter unbedingt vermeiden und sind dort oben gefährlich. Gleiches gilt auch für die Notausstiege. Dort sind auch ohne unser Zutun ständig Steinschläge abgegangen. Klettersteigsets mit Helm können übrigens auch an der Koschuta-Hütte geliehen werden. Insgesamt aber eine der schönsten Touren seit langem ...
Paul Petutschnigg schrieb am 15.06.2009
Bin den Steig am 14.06.2009 begangen. Der Einstieg liegt noch unter dem Schnee und das Seil ist dort durch Steinschlag zerstört. Etwa nach 1/3 des Steiges ist das Seil wieder ab. Das Vertrauen in die Sicherheit ist dadurch natürlich ein wenig erschüttert. Aber an den wirklich gefährlichen Stellen ist das Seil OK. Es würde aber nicht schaden, wenn an der Tafel der Koschuta-Hütte ein Vermerk angebracht wäre, das das Begehen des Steiges aufgrund der Mängel ein erhöhtes Risiko darstellt. Dafür ist der ÖTK-Steig (der offensichtlich unlängst neu errichtet wurde) 1A!
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