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Via Ferrata delle Aquile



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
La Paganella

Zielhöhe
2121m

Talort
Andalo

Höhenmeter
200m

Gehzeit
2:45h

Schwierigkeit
(4 - C/D)

Team-Bewertung

Eröffnung
2017

Resumee
Bestens gesicherter, moderner Klettersteig,gewaltige Tiefblicke auf den vielen Passagen im Quergang, die schwersten Teilstücke befinden sich im mittleren Teil und sind abkletternd zu überwinden. Zum Schluss geht es wieder aufwärts zum Ausstieg.

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Diese Tour haben schon 3 User gemacht:
Manfred kboomdani Markus13
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bergstation der Paganella Bergbahn in Andalo
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Diverse Gastronomie im Gebiet um die Bergbahn
Anfahrt
Von Norden kommend bis Mezzocorona, weiter nach Mezzolombardo und Andalo, dort an der Talstation der Bergbahn parken.
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Wegverlauf Via Ferrata delle Aquile

Zustieg
Mit der Seilbahn zum Rifugio Paganella (alternativ zu Fuß, ca. 2,5 Stunden), über die Skipiste absteigen bis zu einer Scharte (auffälliges Gitter), durch Latschen hinunter zum Einstieg.Der Zustieg ist beschildert. Besser jedoch ist der Zustieg über den Sentiero delle Aquille. Man folgt der Schotterstraße in Richtung der vielen Sendemasten auf dem La Roda Gipfel. Zwischen einem einzelnen Sender mit Hütte und den vielen Hauptsendern beginnt der "Sentiero delle Aquile" auf dem man zur besagten Scharte mit dem großen Gitter absteigt.
Zustieg Höhenmeter
50m
Zustieg Zeit
0:15h
Anstieg
Im grossen und Ganzen viele Querungen gepaart mit einigen Steilaufschwüngen. Update Juni 2020: Es wurde eine neue Variante in den Klettersteig eingefügt. Nach der ersten Seilbrücke zweigt eine neue Variante ab, die vor Ort auf einem Schild mit E gekennzeichnet ist. Die Variante beginnt mit einem aufsteigenden Drahtseil am Fels ohne künstliche Tritte in nicht besonders schwerem Gelände. Nach ca. 2m endet das Drahtseil und ca. 5m weiter links führt ein weiteres Drahtseil ebenfalls steil nach oben, welches direkt am Anfang der zweiten Seilbrücke einmündet. Die Hauptschwierigkeit dieser Variante besteht darin, das weiterführende Drahtseil mit Hilfe eines dicken Drahtseilpendels zu erreichen. Dies ist jedoch extrem schwer, weil das Pendel viel näher zum ersten / hinführenden Drahtseil liegt, als zum zweiten / weiterführenden Drahtseil. Somit ist der rückwärtige Zug des Pendels extrem stark. Der Versuch, die dazischen liegende, teils sehr glatte Felswand durch reines Klettern zu überwinden, scheint vom Erbauer nicht so gedacht zu sein, da der große Ausleger des Pendels dafür sorgt, dass man von der Felswand eher weggezogen wird. Der starke rückwärtige Zug zum Ausgangspunkt tut sein Übriges zur Erschwerung. Die Variante kann auf der bisher bestehenden Route am sogenannten Pfeiler umgangen werden.
Anstieg Höhenmeter
150m
Anstieg Zeit
2:10h
Anstieg Länge
450m
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Vom Ausstieg dem Weglein folgend zurück zur Einstiegsscharte. Von dort zurück zur Bergstation.
Abstieg Höhenmeter
50m
Abstieg Zeit
0:20h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Süd
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Übersichtskarte Via Ferrata delle Aquile

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
keine
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
sehr gut beschildert
Sicherungen
Dickes Stahlseil,Massive Bügel,2 Helixleitern in der schwierigen Variante
Gesteinsart
Dolomit
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Hinweise

Hinweise
Die beiden Helixleitern fordern eine gehörige Portion Mut.
Hintergrund
https://www.paganella.net/en/via-ferrata
Urheberhinweise
paganella.net, Markus13
Anfängereignung
nein
Letzte Änderung
23.06.2020
Aufrufe
7894
Interne ID
2192

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Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Blick auf das Dörfchen Girlan (Eppan), teils auf den Schlern(Dolomiten) und auf den Kohlerer Berg und auf den Latemar (Dolomiten). www.steinegger.it

Bereitgestellt durch: https://www.steinegger.it

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Fotos zu Via Ferrata delle Aquile


von Manfred
 
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User-Kommentare zu Via Ferrata delle Aquile

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Kommentare von anderen Usern

Markus13 schrieb am 19.06.2020
Am 13.06.2020 begangen.
Sicherungen in vorbildlichem Zustand.
Der Steig beginnt in versichertem, jedoch lehmigen Gehgelände steil bergab. Nach Regentagen ist das Schuhprofil erstmal mit zähem Lehm dicht, wenn man nicht auf die spärlich vorhandenen Steine und Steinchen tritt. Später wird es aber besser.
Der Großteil des Klettersteiges ist eine technisch leichte, jedoch zum Teil recht ausgesetzte Querung auf einem Felsband, welche durch ein, zwei interessantere abwärts zu kletternde Stellen aufgelockert wird. Eine kleine Höhle (mit interner schummriger Beleuchtung - die Grotta del Mistero - liegt auch noch mitten im Steig. Der Eingang - wie könnte es anders sein - ist auch sehr lehmig.
Später gewinnt der Steig schlagartig an Abwechslung, wenn der Felssporn mit der ersten Seilbrücke sichtbar wird.
!!! Dort wurde eine neue Variante in Form eines Pendels gebaut !!!
Die Variante führt nach der 1. Seilbrücke hinauf zur 2. Seilbrücke, wobei sie den in den Topos genannten "Pfeiler" links umgeht.
Die Variante ist zwar vor Ort mit einem E angegeben, jedoch hatte ich es wegen Schwierigkeiten mit dem Pendel nicht geschafft, sie zu durchsteigen, obwohl ich mit E keine Probleme mehr habe.
Die Variante stellt sich wie folgt dar:
Ein hinter der 1. Seilbrücke nach oben führendes Drahtseil in moderat schwerem Gelände endet abrupt.
Geschätzt 5 Meter weiter links führt das nächste Drahtseil ebenfalls in moderat schwerem Gelände weiter nach oben. Die Distanz kann nur mit einem Pendel überwunden werden.
Die Aufhängung des Pendels liegt aber NICHT mittig zwischen beiden Drahtseilen, sondern deutlich rechts der Mitte, was es (für mich) unmöglich gemacht hat, mit Pendeln die Gegenseite zu erreichen, weil der rückwärtige Zug des Pendels einfach zu stark wurde, bevor ich auch nur halbwegs in der Nähe des zweiten Drahtseiles war.
Hinzu kommt noch, dass der Ausleger, an dem das Pendel hängt, einen relativ weiten Abstand vom Fels hat, so dass der Anpressdruck der Füße am Fels überaus gering war.
Der Landebereich des Pendels, den jedenfalls ich gerade noch erreichen konnte, liegt in einer überaus gering strukturierten Felsfläche (immerhin noch ca. 1,5m vom weiterführenden Seil entfernt), die es mir nur schwer möglich gemacht hat, das Pendeln dort überhaupt zu stoppen, geschweige denn, ab dort weiter zu klettern.
Natürlich kann es daran liegen, dass ich nicht die richtige Pendeltechnik angewandt habe - mit waagerechtem Körper, die Schulter zum Tal, das Gesicht zum Ziel - sondern seitlich pendeln wollte.
Ich glaube auch, dass ich nicht aggressiv genug an die vielen Pendelversuche herangegangen bin. Etwas unterhalb des Pendels war die Felsstruktur zwar viel besser, das hätte aber geheissen, dass ich mit gespanntem KS-Set und ohne direkten Griff an das Drahtseilpendel hätte klettern müssen.
-
Ein weiteres Highlight - und meiner Meinung nach in dieser extremen Form einzigartig - sind die beiden aufeinander folgenden Helix-Leitern in der Variante "Il Volo dell' Aquila". Für diese Leitern ist absolute Schwindelfreiheit erforderlich und eventuell vorhandene Reste an Höhenangst würden auf jeden Fall zu einer Blockadesituation auf den Leitern führen.
Die erste Helixleiter hat zwar in das Drahtseil eingefügte massive (!) Sprossen, jedoch macht die Leiter 3,5 oder 4 Umdrehungen und ist sehr lang.
Die zweite Helixleiter ist zwar deutlich kürzer, jedoch bestehen deren Sprossen aus dickem Drahtseil, welches sich bei jedem Griff und Tritt durchbiegt und somit die Sache etwas erschwert.
Eine auf die zweite Leiter folgende Kletterpassage empfand ich persönlich etwas schwerer als in gängigen Topos angegeben. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich in der Stelle dachte, dass ich den Skywalk-KS leichter fand. Vielleicht hatte ich aber nur einen schlechten Tag....

Lohnender Steig, der aber leider mit Zusatzkosten verbunden ist (parkplatz und Seilbahn/Sessellift)

Video kommt noch
Manfred schrieb am 10.09.2016
Eine schöne Alternative zum Rio Secco wenn man auf dem Weg zum Gardasee ist.
Bitte nicht unterschätzen: die Abkletterstellen erfordern gute Technik und wenn möglich lange Beine ;-)
Wir haben, bei bestem Wetter, einige Klettersteiggruppen überholt und die lange nicht mehr gesehen - ich hoffe mal die sind nur umgedreht.
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