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Via attrezzata Giulio Segata (Segatta)


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Dos d'Abramo

Zielhöhe
2140m

Talort
Trient (192 m)

Höhenmeter
630m

Gehzeit
4:00h

Schwierigkeit
(5.5 - E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(10 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Eine gerade bei schönem Wetter fantastische Tour, auf der man alle 3 Gipfel machen sollte. Zeit nehmen, Zeit lassen. Nichts für Anfänger! Für Kinder ist der Steig nicht geeignet, da zu wenig Armkraft. Die "normale" Wanderung ist zwar unschwierig, weist jedoch einige ausgesetzte Passagen auf.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkplatz am Eingang ins Val del Merlo (1566m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rif. Viote (1566m)
Anfahrt
1) Autobahn Brenner-Modena, Ausfahrt Trient Centro, Richtung Gardasee-Arco, Auffahrt nach links zum Skigebiet Bondone, Ort Vason, über den höchsten Punkt gelangt man nach einem Tunnel zur Rifugio (2 km) auf der linken Seite; 2) Von Arco-Dro-Cavedine gelangt man zur Auffahrt (rechts weg) zum Monte Bondone
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Wegverlauf Via attrezzata Giulio Segata (Segatta)

Zustieg
Entweder ab der Hütte oder noch ein Stück weiter zum Parkplatz (beschildert). Der Aufstieg erfolgt am besten über den Rücken (Nr. 607) in Richtung des Cornetto (es handelt sich hier um die Tre Cime di Bondone: Cima Verde - Dos d' Ambramo - Cornetto, wobei das Ziel der mittlere Gipfel ist). Kurz vor dem Gipfel des Cornetto wendet man sich nach links zu einem Joch. Dieses nach Osten etwas absteigend, umgeht man den markanten Zielgipfel, da sich der Klettersteig auf der Nordseite befindet. Auf diesem Stück (schmaler Weg) fantastische Tiefblicke in das Tal der Autobahn (Etsch/Adige). Nach insgesamt ca. 1-1,5 h erreicht man plötzlich den Klettersteig. Man kann auch über die Cima Verde zusteigen (Nr. 636), der Weg ist jedoch unangenehm steil und man hat unterwegs nicht diese Ausblicke.
Zustieg Höhenmeter
520m
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Die ersten 10 m gehen senkrecht durch ein Felsenloch, das es jedoch in sich hat (sehr kraftraubend, wenig Tritte). Hier gelangt man auf ein Band: Die letzte Rastmöglichkeit für die nächsten 100 m und gleichzeitig Übergang zum leichteren Abstiegsklettersteig nach rechts. Sollte man bis dahin auch nur kleine Probleme gehabt haben, ist ein Ausweichen nicht das Verkehrteste. Der weitere Weg, wenn auch kurz, ist eine der schwierigsten Klettersteigpassagen, die es gibt. Der Steig führt fast senkrecht nach oben, nach den ersten 40 m schaffen einige Trittbügel einen leichten Verschnaufer. Der ganze Weg ist mehr oder weniger trittlos, man braucht entweder ungemein viel Armkraft, oder gute Technik und Kletterschuhe. Immer noch sehr steil, aber gut gesichert erreicht man dann einen 15 m hohen Schacht, an dessen Ende sich der latschenbewachsene Gipfel befindet.
Anstieg Höhenmeter
80m
Anstieg Zeit
0:30h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Man kann auf dem sehr viel leichteren Klettersteig (Normalaufstieg) schnell zum Joch zum Cima Verde absteigen. Von dort entweder den gleichen Weg zurück, oder über die Cima Verde kürzer, aber steiler, zum immer sichtbaren Startpunkt.
Abstieg Höhenmeter
630m
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Via attrezzata Giulio Segata (Segatta)

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
Auf dem ersten Band
Markierungen
-
Sicherungen
altertümlich-traditionell, aber stabil und fest.
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Viele Italiener nutzen das Gebiet als Erholungsgebiet, so dass die ganzen Trentiner am Wochenende keinen leeren Platz unten frei lassen. Auf dem Weg zerläuft es sich zum Glück. Der Klettersteig ist auch nicht für viele das Ziel, sondern vielmehr die schöne Überquerung aller 3 Gipfel. Die Aussicht gehört zu den schönsten der südlichen Dolomiten. Vom Cornetto hat man einen fantastischen Blick auf die Brenta, Gardasee (Teil), Lessinischen Dolomiten und die angrenzenden Berge nach Norden. Die ganze Umgebung lädt auch mit Kindern ein. Der Steig (wenn auch kurz) gehört für mich immer noch zu den schwersten. Hochgerechnet auf die Länge einer Martinswand oder Pisetta wäre es eine kaum zu schaffende Angelegenheit. Durch die Höhe und nordseitige Ausrichtung nicht so früh im Jahr zu begehen, wie die anderen Gardaseesteige; im Herbst schön ruhig. Die Hütte ist außerhalb der Saison (Winter sehr gutes Langlaufgelände) geschlossen und sonst nur tagsüber offen. Außer auf der Hütte gibt es hier oben nirgends Wasser! Evt. tröpfelt Wasser in einen Trog zwischen Cornetto und Abramo.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Foto 8: Fino
Anfängereignung
Nein!!!
Letzte Änderung
03.09.2012
Aufrufe
21556
Interne ID
737

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Webcam

Fotos zu Via attrezzata Giulio Segata (Segatta)


von
 
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User-Kommentare zu Via attrezzata Giulio Segata (Segatta)

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Kommentare von anderen Usern

Haubentaucher schrieb am 18.04.2017
Wir sind den Klettersteig am 15.4.2017 gegangen. Es war noch etwas zu früh im Jahr und einige Schneefelder plus Matsch waren noch da. Der Zustieg zum Klettersteig war für uns schwierig zu finden, weil wir die Abzweigung nach rechts auf dem Joch Richtung Cima Verde verpasst haben und dann an den viel leichteren zweiten Klettersteig gekommen sind. Die Abzweigung ist wohl nicht beschildert (?) oder war von Schnee bedeckt(?).

Also: Es gibt drei Klettersteige auf den Gipfel: Einen leichten auf der Ostseite, die \"Segata\" auf der Nordseite und den \"Abstiegsklettersteig\" knapp daneben auf der Nordseite.
Im Jahr 2009 hat scheinbar eine Frau den leichten Ost-Klettersteig mit der Segata verwechselt und ist letzteren im Abstieg ohne jegliche Klettersteigausrüstung gegangen, abgerutscht und tödlich verunglückt.
Angeblich war dieser Unfall mitentscheidend für die Schliessung. Die Sicherungen sind sehr rostig, das Seil nicht mehr gespannt und die Fallhöhen nicht mehr Stand der Technik.

Der Hinweis auf die Schließung des Klettersteiges ist ein Schwarz-Weiss Din A4 Papier, in dem auf Italienisch im Kleingedruckten steht, dass der Klettersteig geschlossen ist. Wer nicht Italienisch spricht und das Papier nicht genau liesst wird daran vorbeilaufen.

Ansonsten: Toller Steig, super Kamin, einmalige Sicht!
haasi schrieb am 06.08.2016
Achtung! Der Klettersteig ist seit Juli 2013 gesperrt! Der Grund ist mir nicht bekannt. Das Stahlseil ist verrostet und nicht mehr gut gespannt. Der Abstiegssteig (A/B) wurde bereits erneuert und kann begangen werden. Einen Hinweis auf den gesperrten Steig habe ich leider erst am Einstieg gefunden.
Ramanujan schrieb am 08.06.2015
Der Steig ist offiziell immer noch gesperrt, ich bin ihn aber trotzdem gegangen (auf die Gefahr hin, dass ich wieder teilweise absteigen muss, was in einem E-Klettersteig kein Vergnügen ist). Der Steig ist aber in einem Top-Zustand, ich habe keine Ahnung, warum er geschlossen ist. Alle Sicherungen sind fest. Vielleicht ist irgendein Unfall passiert und man hat sich daher einfach dafür entschieden, den Klettersteig zu schließen. Das ist aber reine Spekulation.

Meiner Meinung nach gehört der Segata-Steig zu den schönsten Klettersteigen, auch wenn er sehr kurz ist (wann hat man schon mal so schöne Kamine?).

Im oberen Kamin hausen anscheinend Alpendohlen, ich habe mich jedenfalls extrem erstreckt, als ich plötzlich aus den Augenwinkeln etwas Dunkles auf mich zusammen sah, das aussah wie ein großer Stein. Gott sei dank, war es nur eine Alpendohle.
omamone schrieb am 13.11.2013
Wollten den Steig in der zweiten Septemberwoche gehen - war leider noch immer gesperrt, so dass wir über den kurzen Abstiegssteig hoch sind und die Ausicht genossen haben. Die Runde über die drei Berge war auch so sehr schön, auch wenn ich mich auf eine Wiederhlung dieses sehr schönen Steiges gefreut hatte.
Berg+Brass schrieb am 16.06.2013
Wollte den Steig am 11.6.13 gehen. Am Einstieg hängt ein Schild: Wegen Arbeiten geschlossen. Der Abstiegssteig ist offen. Auch ohne den KS Segata schöne Runde.
joecool schrieb am 13.10.2011
Zustieg:
Der schöne Zustieg über Weg 607 zum Cornetto ist ausgeschildert vom großen Parkplatz direkt an der Hauptstraße Lasino-Trento/Kreuzung Zufahrt Rifugio Viote. Der steinige und gar nicht soo steile Abstieg über den Weg 636 von der Cima Verde durch den Wald wird bei Nässe schnell glitschig, ist aber ansonsten ganz nett. Am Joch zwischen Cornetto und Abramo wartet eine Quellfassung auf durstige Wanderer.
Abstieg:
Der 5-minütige Abstieg vom KS Segata in Richtung Cima Verde erfolgt gewöhnlich entlang des überraschend steilen, gesicherten Steigs 638a (fabrikneue Seile und Befestigungen), weswegen man das Klettersteigset erst danach ablegen sollte. Alternative Steige bzw. Steigspuren verlaufen links und rechts um den Abramo herum.
Seile und Befestigungen sind derzeit in gutem Zustand; Gummikegel zur Vermeidung von Querbelastung der Karabiner bei einem eventuellen Sturz wären wünschenswert.
Die Bewertung mit E geht in Ordnung. Vom ersten Band aus kann man notfalls gesichert horizontal zum Wanderweg flüchten.
Trotz fortgeschrittener Klettertechnik lassen sich Kraftakte am Seil nicht immer vermeiden. Wer aber das kleine 1x1 des Kletterns beherscht, kann auf dem Segata und anderswo fast immer auf einem Befestigungsbolzen stehend verschnaufen (2000 Hm über Arco ist die Luft schon merklich dünner und der Sauerstoffverbrauch der Muskeln ist enorm)! Im Einstiegskamin kann man häufig die Hände und Füße auf die Tritte an der Kaminwand verspreizen und abwechselnd die Füße höher setzen; das gleiche gilt für den Ausstiegskamin. Im oberen Teil des Steigs habe ich zusätzlich zu den Seilbefestigungen noch 21 (einundzwanzig) Stifte gezählt, für die ich an den senkrechten Wandabschnitten ohne Ausspreizmöglichkeit ganz dankbar war. Im Ausstiegskamin konnte ich aber auf die vielen zusätzlichen Stifte leicht verzichten. Und das mit Trekkingstiefeln. Mit Kletterschuhen wäre das Ganze noch etwas entspannter gewesen. Insgesamt eine wunderschöne Tour mit einem kurzen, sehr schweren und überraschend attraktiven Klettersteig!
Rodigan schrieb am 04.06.2011
Tolle Tour, die sich sogar ohne den Steig wegen der fantastischen Ausblicke lohnt.
Auf Grund der Routenführung ist es auch möglich, dass ein Partner den Steig macht, während der andere den Wanderweg geht. Nach dem Gipfel treffen sich beide wieder.
Nach dem Notausstieg kommt die Schlüsselstelle, so dass man die Möglichkeit zum Rückzug Ernst nehmen sollte.
Mit entsprechender Technik und/oder Armkraft aber machbar.
Die Ausgesetztheit mal außer Acht gelassen, schwerer als Monte Albano. Sicher vergleichbar mit Rino Pisetta, wenn die auch deutlich länger ist.
Volker Peter schrieb am 22.08.2009
Bin den Klettersteig letzte Woche mit meinem Freund Alex gegangen,war ein super Ding aber für Anfänger oder Kinder absolut nicht geeignet.Man sollte vorher mindestens den Monte-Albano in Mori machen um einen Geschmack auf das zu bekommen was einen hier erwartet.Der Steig ist super gesichert hat im mittleren Drittel fast nur natürliche Tritte was ein klettern mit Kletterschuhen sehr erleichtert,hohe Armkraft und Kondition sind gefragt und bei Nässe unbedingt meiden.Denke er ist noch einen guten Tick schärfer als der in Mori zumindest was die Armkraft betrifft.
Kletterratte schrieb am 01.07.2009
Hallo ! Bin den Steig vor gut 2 Wochen gegangen. Mit Kletterschuhen und dritter Sicherung ist er eigentlich zu 90 Prozent wirklich gut zu gehen. Die einzig schwere Stelle etwa in der Mitte die tatsächlich fast trittlos ist, ist auch gut zu bewältigen. Wenn man allerdings die Umhängepunkte nicht auch zum ausruhen nutzt und dort schon gestresst und entkräftet ankommt kann man da wohl schon Probleme haben. Ansonsten aber absoluter Genuss der Fels ist super griffig und hat soviel natürliche Tritte dass man sich manchmal gar nicht entscheiden kann. Auch die Tour hin und zurück ist sehr schön wenn auch lange. In Summe ein absoluter Hit
Andreas Hiller schrieb am 01.06.2009
Nach einer Woche Klettersteige, war der hier bei traumhaftem Wetter der krönende Abschluß. Hierbei ist Kraft und Technik von Vorteil sonst wirds sehr schwer. Aber die Quälerei hat sich gelohnt.
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