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Sentiero attrezzato Orrido di Foresto



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Orrido di Foresto

Zielhöhe
630m

Talort
Bussoleno (420 m)

Höhenmeter
250m

Gehzeit
2:15h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(8 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Toller Schluchtklettersteig mit beinedruckendem Naturerlebnis.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Foresto (486 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
-
Anfahrt
Man verläßt die Autobahn A32 "Frejus-Turin" an der Ausfahrt "Chionocco". Von dort hält man sich Anfangs Richtung Bussoleno und dann Forresto (5,3km ab Autobahn). Im Ort befindet sich der Parkplatz auf der rechten Seite der Brücke, die über den Orrido führt.
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Wegverlauf Sentiero attrezzato Orrido di Foresto

Zustieg
Man überquert die Brücke und geht dann direkt die erste Straße nach rechts (Wegweiser "Orrido di Forresto"). Beim letzten Haus folgt man der Beschilderung nach rechts und betritt die Schlucht. Gleich am Anfang befindet sich auf der linken Seite das ehemalige Lepralazarett, sowie eine Infotafel für den Klettersteig. Je nach Wasserstand kann man entweder auf der linken Flußseite bis zu den ersten Sicherungen bleiben, oder muß den Fluß 2x queren (nicht leicht!).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
0:10h
Anstieg
Zunächst über den Fluß (2,5) und zu einer Felsplatte. Diese über Bügel (3) nach oben. Es folgt eine etwas längere Querung, teilweise über Bügel und kleine Leisten (2,5 / dann 3). Die Querung des folgenden Felskessels ist durch die Nässe (Wasserstaub des Wasserfalls) unangenehm glatt (trotz Bügel; 3). Der nun folgende Aufschwung direkt in Reichweite des Wasserfalls ist ausgesetzt und, da leicht überhängend, gerade im unteren Teil sehr anstrengend (4,5). Je nach Wasserstand wird man auf diesem Teil des Weges etwas feucht (angenehm im Sommer). Oberhalb des Wasserfalls gelangt man in einen kleinen, engen Talkessel und steht schon dem 3.Wasserfall gegenüber. Da der Steig auf der anderen Seite weitergeht, muß man sich an einem Seil (Gurt mit Karabiner einhaken, oder Seilrolle) über den Fluß hangeln (ca. 10m, wobei das Seil nur knapp 1,5m über dem Fluß gespannt ist). Der Steig geht nun über Bügel steil an der rechten Seite des Wasserfalls empor (senkrecht, 4). Auch diese Stelle ist meist feucht. Je nach Wasserstand handelt es sich um die Schlüsselstelle. Bei starkem Wasser wird man am Übergang Seilbrücke-Steilanstieg komplett durchnässt, da der Wasserfall diekt vor den Sicherungen auf den Felsen knallt. Am Ende des Steilanstieges quert man nach links in einen weiteren Talkessel. Auch hier muß man den Fluß noch einmal über ein Seil hangelnd queren. Über einen leichten Pfad erreicht man die nächste Querung (Bügel, 3,5), die entlang des glatten Felsens zum 4.Wasserfall leitet. Allerdings steigt man diesmal rechtzeitig über eine Bügelserie nach oben (3). Oberhalb des 4. Wasserfalls kann man auf der rechten Flußseite noch Reste der alten Traversierung sehen. Noch einmal geht es steil über zahlreiche Bügel (3,5) aus der Schlucht heraus, bis man auf einen Grat gelangt. Die Sicherungen leiten jetzt merklich leichter nach rechts über einige Felsstufen und Bänder in einen Wald (2,5). Hier wartet eine steile erdige Rinne, bis man auf einen Wegweiser "560" trifft. Diesem folgt man nach links und steht unvermutet vor der kleinen Kapelle und hat freien Blick auf einen Teil der Schlucht und den Ort.
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
1:30h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Ab hier geht es zwar steil, aber auf gutem Weg (einige Felsstufen überkletternd) rasch in den Ort zurück. Dort stößt man wieder auf den Zustiegsweg.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
0:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Sentiero attrezzato Orrido di Foresto

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Achtung: Bei Hochwasser lebensgefährlich. Bei starkem Wasser (zu erkennen, dass man im Zustieg den Bach oft queren muß), muß man mit einer Volldusche rechnen! Der gesamte Steig wurde 2001 komplett saniert und ist in einem Top-Zustand. Im Sommer sehr zu empfehlen.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
-
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
18.09.2019
Aufrufe
12125
Interne ID
838

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Literatur / Wanderkarte

Fotos zu Sentiero attrezzato Orrido di Foresto


von
 
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User-Kommentare zu Sentiero attrezzato Orrido di Foresto

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Kommentare von anderen Usern

Synthomesc schrieb am 15.09.2019
Landschaftlich eindrucksvollster Schluchtklettersteig den wir bisher geklettert haben.
Die Via Ferrata Orrido di Foresto gehört in jedes Klettertagebuch wenn man mit Schwierigkeitsgrad D Erfahrung hat!
Kletterzwergin schrieb am 31.05.2019
Begangen am 11.05.2019, alle Sicherungen sind in perfektem Zustand. Dieser Klettersteig war auch für mich ein tolles Erlebnis.
ISAAC schrieb am 13.08.2018
Begangen am 11.08.2018
Direkt vorweg: Vielleicht einer der spektakulärsten und schönsten Klettersteiganlagen der westlichen Alpen! 5 min Zustieg und man steht in der malerischen noch ruhigen Schlucht. Keine Ferrata Schilder, keine Pfeile oder Wegweiser und doch weiß man wo es lang geht... Schuhe aus und 2 Mal den Bach gequert erkennt man das erste Stahlseil an der linken Wandseite. Das Abenteuer beginnt... Immer enger wird die Schlucht und das Wasser wilder. Als Highlight dann die beiden Wasserfallüberhänge. Der erste extrem nass und rutschig aber nicht ganz so kraftintensiev und der zweite dann relativ trocken aber etwas länger überhängend. Beide sind mit einem ordentlichen D zu bewerten. Der Rest des Steiges lässt sich jedoch relativ genußvoll klettern (max. C). Das Setting sucht seinesgleichen und selbst der Rückweg über den alten Wirtschaftspfad mit Traumblick ins Susatal lässt einen dahinschmelzen. Gäbe es eine Klettersteig Hall of Fame wäre dieser Steig garantiert ganz weit oben zu finden. Traumhaft! Wer vor Ort ist und ein wenig Erfahrung mit D Steigen hat muss diesen Steig gehen...
Manni schrieb am 30.09.2015
Ein ganz toller Steig der sowohl landschaftlich als auch klettermäßig viel zu bieten hat. Mit den drei Drahtseilbrücken und senkrechten Abschnitten mit ein wenig Überhang läßt er kaum Wünsche offen. Ende Sepbember war es in der Sonne noch richtig heiß, so dass wir die schattig Kühle in der Schlucht als sehr angenehm empfunden haben. Unser sechser Team war von dem Steig rundum besteistert, so dass wir sicher noch mal wieder kommen werden :-)
barolo01 schrieb am 21.11.2011
Kann mich hier nur meinen Vorgängern anschließen.
Sehr schöner Klettersteig, aber man sollte ihn nicht nach Regenfällen oder im Frühjahr wärend der Schneeschmelze machen.
In den beiden Überhängen benötigt man schon etwas Armkraft.
Eine kurze Bandschlinge zum selbstsichern oder ein kurzes Seil zum nachsichern ist schon sinnvoll bei schwächeren Teilnehmern.
Bergblumenwiese schrieb am 13.07.2011
Er war gut machbar für GEÜBTE Klettersteigbegeher! Ein D-KS ist ja von vornherein nix für Anfänger, in italienischen Führern ist er sogar mit 2x D/E beschrieben, da zwei Ausgangsstellen aus dem Wasserfall leicht überhängend sind!!
Anfänger, die sportlich sind, sollten nur in Begleitung eines Erfahrenen diesen Steig besuchen! Dann ein 20m Seil zum Nachsichern mitnehmen!
Im Vorstieg zu sichern fände ich ansonsten nicht notwendig, aber eine kurze Bandseilschlinge mit zusätzlichem Karabiner um entspannt umhängen zu können ist sicher von Vorteil - sollte aber eh zum Standard-Equipment gehören und immer dabei sein!! Man weiß ja nie, was kommt...
Natürlich war der Fels kurz vorm 2. und 3. Wasserfall nass und glitschig, da rechnet man aber bei einem Schluchtensteig immer damit und meine Bergschuhe haben da super gehalten.
Adventurix schrieb am 04.07.2011
Sind immer Anfang Juni im Piemont zum steigln. Dieser Klettersteig sollte nur erfahrenen Steiglern vorbehalten sein, vor allem bis Juni bei der großen Schmelze. Von gut machbar kann überhaupt nicht die Rede sein. Die letzten 150m zum Wasserfall verlaufen auf schlüpfrigen nassem Untergrund mit hohem Absturzrisiko(siehe Bild). Der Eisenweg am und im Wasserfall ist zu dieser Zeit gefährlich! Zusätzliches sichern mit Vorstieg kann ich nur empfehlen. Ich finde man sollte eine bestehende Gefahr nicht künstlich abschwächen.
Jochen bringt es aber auf den Punkt, ein absolutes muss, dieser Steig.
Bergblumenwiese schrieb am 26.04.2011
War am 18.04.2011 dort und bin den Steig mit zwei zufällig anwesenden Einheimischen gegangen. Grüße hiermit an Mirco aus Turin und Joschua aus Cuneo - waren super \"Fremdenführer\".
Steig ist echt Klasse! Beeindruckendes Naturschauspiel. Trotz April und Schmelzwasser war der Steig gut machbar - sind auch nicht nass geworden!!
Inzwischen muss man von vorn herein erstmal das Bachbett überqueren (am Besten Schuhe aus), außerdem gibt es die Hangelseilbrücke nicht mehr! Ist abgebaut worden. Man braucht also keine Seilrolle mehr mitnehmen. Es sind aber genügend Steine da zum \"Drüberhüpfen\".
Oben am Ausstieg kann man gleich links abbiegen und kommt somit direkt zum kleinen Kirchlein
Jochen schrieb am 04.06.2010
Begehung 18.5., Steig ist in sehr gutem Zustand, zwecks Wasserstand schon begehbar, allerdings wird´s am großen Wasserfall richtig nass! Da kommt einem die Gischt schon um die Ecke entgegengedröhnt! Mit den Seilbrücken und luftigen Tritten über kleineren Wasserfällen eine spannende Sache, man kann hier aufgrund der Schönheit des Steiges und Umgebung auch locker mehr Zeit verbringen. Ein super Erlebnis und absolutes Highlight, gerade an warmen Tagen eine ganz tolle Sache!! Ganz weit oben auf meiner Lieblingssteigliste.
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