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Panorama Klettersteig Jägihorn (Jegihorn)



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Jägihorn (Jegihorn)

Zielhöhe
3206m

Talort
Saas Grund (1559 m)

Höhenmeter
825m

Gehzeit
6:00h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(11 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Ein Schweizer Klassiker und zudem einer der höchsten Klettersteige der Alpen, der mit schöner Kletterei und gewaltigem Bergpanorama glänzt. Schon allein wegen der Preise der Bergbahn und der integral wichtigen Aussicht ist der Steig nur bei sicherem Wetter zu empfehlen.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Mittelstation Kreuzboden (2398 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Weissmieshütte (2726 m)
Anfahrt
Von Visp im Rhonetal auf der Kantonsstraße 212 nach Süden nach Stalden. Dann am Kreisel in Stalden geradeaus ins Saastal (nach rechts ginge es nach Zermatt). Der Kantonsstraße 212 folgt man weiter bis Saas Grund. Im Dorf muss man etwas aufmerksam sein, um den Abzweiger nach links zur Gondelbahn Saas-Grund-Hohsaas nicht zu verpassen. 100 Meter weiter steht die Talstation mit großem, gebührenpflichtigem Parkplatz.
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Wegverlauf Panorama Klettersteig Jägihorn (Jegihorn)

Zustieg
Ab Kreuzboden folgt man den Wegweisern mit der Aufschrift Klettersteig und den blau-weißen Markierungen. Erst auf einer unschön planierten Skipiste, dann eher links am Hang durch eine mit Felsblöcken übersäte Wiese. Bei 2739 m Höhe erreicht man erst den Abzweiger zur Weißmieshütte (nach rechts) und gleich darauf die Verzweigung für die zwei Wege zum Jägihorn. Links ist der Normalweg, auf dem wir beim Abstieg herunterkommen werden. Wir folgen aber den Markierungen geradeaus durch Blockgelände zum Einstieg des Klettersteigs. Der Einstig ist mit einem großen Schweizerkreuz markiert.
Zustieg Höhenmeter
450m
Zustieg Zeit
1:15h
Anstieg
Wir folgen den Sicherungen erst durch die Südflanke des Jägigrats. Nach einiger Zeit folgen wir dem Südgrat aufwärts bis knapp unterhalb des Grats, wobei die schwierigsten Stellen durch Leitern entschärft sind. Dieser ganze Aufstieg bewegt sich in wechselnden Schwierigkeiten bis maximal C/D, wobei es viele Gelegenheiten zum Ausruhen gibt. Vom Grat steigt man ca. 50 Höhenmeter in der Nordflanke zum Punkt 3093 m ab. Auf halbem Weg des Abstiegs gibt es eine Verzweigung: Variante A über die Seilbrücke und einen anschließenden Kamin (D, Schlüsselstelle). Variante B via Punkt 3093 m etwas leichter (max. C), aber eisig kalt. Über beide Varianten nimmt man den Westgipfel in Angriff und auf halber Höhe treffen sich die Varianten wieder. Am Ende läuft der Steig recht leicht beim Gipfelkreuz aus.
Anstieg Höhenmeter
375m
Anstieg Zeit
3:00h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Wir steigen gegen Westen ab und folgen den blau-weißen Markierungen. Es gibt auch gelbe Markierungen für eine andere Route. Von beiden scheint keine schwieriger zu sein. Der Abstieg über das Blockgelände führt zu einem kleinen Sattel und dann in eine teilweise grasige Rinne, in welcher sich noch einige Stahlbügel zum Festhalten befinden. Vom Sattel aus hat man aber schon den Abzweiger im Blick, den man vom Aufstieg kennt. Der weitere Rückweg ist vom Aufstieg bekannt.
Abstieg Höhenmeter
807m
Abstieg Zeit
1:45h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Süd
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Übersichtskarte Panorama Klettersteig Jägihorn (Jegihorn)

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
Handschuhe für die Passage in der Nordflanke
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
ausreichend (blau-weiß; im Abstieg teilweise gelb)
Sicherungen
opulent und vorzüglich
Gesteinsart
Gneis
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Hinweise

Hinweise
Der Panorama-Klettersteig am Jägihorn bietet Klettersteiggenuss pur. 5 Leitern, 400 Haken, Tritte, Griffe, 1000m Stahlseil, Tiefblicke und Weitblicke im Kranz der Saaser Viertausender. Frühzeitiger Start (erste Seilbahn) dringend empfohlen. Die Tour ist nur bei sicherem Wetter zu begehen. Anfangs Sommer kann es im Abstieg noch Schneefelder haben.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Übersichtsfoto: www.klettersteig.ch
Fotos 1,3,4: "bri"
Fotos 5-7: Andreas Borchert
Fotos 8-10: Yolanda Richner
Fotos 11-13: Heinz Wulff
Anfängereignung
nein, außer man vertraut sich einem Bergführer an.
Letzte Änderung
03.01.2022
Aufrufe
22607
Interne ID
879

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Webcam

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Gletscher-Skigebiet Saas-Fee

Bereitgestellt durch: https://www.saas-fee.ch

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Fotos zu Panorama Klettersteig Jägihorn (Jegihorn)


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User-Kommentare zu Panorama Klettersteig Jägihorn (Jegihorn)

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Kommentare von anderen Usern

Kletterzwergin schrieb am 17.09.2021
Begangen am 18.08.2021
Wunderschöner Klettersteig im Genussmodus. Alle Sicherungen waren perfekt. Die Routenführung wurde mittlerweile etwas verändert und das Netz gibt es auch nicht mehr. Die Seilbrücke hat Bretter im Fußbereich bekommen. Der Abstieg ist nicht ohne. Es geht lange Zeit nur über Blockgestein und Geröllhänge. 6-7 Stunden für die gesamte Tour ist realistisch.
BLR schrieb am 04.07.2016
Presseberichten zufolge sind Seilbrücke und Strickleiter wieder repariert.
fran schrieb am 31.08.2014
Klasse steig. Seilbrücke und schwierige Variante ist nach einem offensichtlichen Felssturz zerstört (bereits im zweiten Jahr). Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies in absehbarer Zeit repariert wird, so auch Aussagen von Einheimischen. Dennoch super schöner Steig, Schwierigkeit nach meiner Meinung knapp über c (Einzelstelle), meist aber leichter, allerdings auch stellenweise recht ausgesetzt und vor allem lang. Abstieg nochmal anstrengend und bei Schlechtwetter heikel. Insgesamt: sehr alpin in tollem Ambiente
Zipfel schrieb am 25.08.2013
So ein Pech! Die Seilbrücke und Strickleiter sind weg. Bin mal gespannt ob die jemals wieder dran kommen. Die Schwierigkeit kann deshalb nach meiner Meinung auf C/3 herabgesturft werden.
Zipfel schrieb am 26.05.2013
Ein klasse Steig, hier kann man noch parallel zum Seil im Felsen klettern. War mein erster Steig, den ich im September 2009 machte. Da keiner vor mir die Strickleiter hoch ging habe ich sicherheitshalber diese ausgelassen. Die Brücke bin ich bis zur Mitte und zurück. Doch dieses Jahr kommt ein neuer Anlauf mit Strickleiter.
Thomas Falkenberg schrieb am 15.08.2009
Begehung am 14.08.2009. War um 8:15 Uhr nach Übernachtung in der Weissmieshütte der erste am Steig, aber ca. 10 nachfolgende Personen waren schon sichtbar. Die Seilbrücke ist echt der Hammer, ich wollte eigentlich in der Mitte ein paar Bilder machen, ging dann aber doch zügig weiter und war froh, dass ich am anderen Ende war. Die spinnennetzförmige Strickleiter ist die Schlüsselstelle, da man sich dort so oft umhängen muss, und somit gut 5 Minuten dafür braucht. Wenn man danach die Beine korrekt einsetzt ist der Rest nicht mehr schwierig. Fazit: Ein toller KS, den man gemacht haben muss. Der Kontakt zum Fels ist da, man hängt nicht immer am Seil.
Michael schrieb am 17.07.2008
05.07.2008 Die Seilbrücke, die anschließende spinnennetzartige Strickleiter und der Schlußteil sollten nicht gerade von Anfängern begangen werden ( wenn doch : Nervenstärke ist durchaus gefordert, vor allem wenn noch kräftige Böen die Drahtseile schön zum schwingen bringen ). Ein genialer Klettersteig- Hochachtung vor den Erbauern des Steiges.
Carla schrieb am 01.10.2007
Steig zufällig beim Aufstieg zu Weissmiesshütten entdeckt-Mensch in Luft zwischen zwei Gipfeln gesehen-nix wie hin..wunderbare Idee- der Wegverlauf witzig und anspruchsvoll-was mag wohl Eugen Hüsler dazu sagen?
raimund oberlechner schrieb am 25.09.2007
der klettersteig ist in sehr guten zustand es ist einfach schön ihn zubegehen danke
Swen Deubler schrieb am 26.08.2007
August2007,bin den Steig mit meinen beiden Töchtern(10+11)und meiner Frau gegangen,die kleinere ist mit mir die schärfere Strecke geklettert,in der mitte der Brücke wurden die Seile recht ausladend und mir schlotterten auch plötzlich die Beine ,das Netz ist gut zum Hände-wieder-aufwärmen,das anschließende Steilstück brachte dann aber Lena an ihre Grenze-heil durchgekommen sind wir trotzdem. Fazit: der Steig ist Top versichert und die Elemente äußerst spektakulär für Kinder nur bedingt geeignet,weil recht anstrengende Tour(6-7h)und man eigentlich pemanent am klettern ist
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