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Bert Rinesch Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Großer Priel

Zielhöhe
2515m

Talort
Hinterstoder (591 m)

Höhenmeter
1975m

Gehzeit
11:00h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(5 Bewertungen)

Eröffnung
1994

Resumee
Extrem langer und ausgesetzter Klettersteig, der zu den schwersten Steigen in Österreich zählt. Nach Regenfällen lange nass.

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Diese Tour haben schon 5 User gemacht:
LenkaR tom77 martinaviki Zipfel twollweber
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Hinterstoder, Parkplatz Johannishof (605 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Prielschutzhaus (1420 m)
Anfahrt
Auf der Autobahn Linz Graz zur Ausfahrt Sattledt, dort Richtung Steyrbrücke und nach Hinterstoder zum Parkplatz Johannishof (an der Straße)
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Wegverlauf Bert Rinesch Klettersteig

Zustieg
Vom Parkplatz Johannishof erst eben und später recht steil entlang des markierten Wanderweges zum Prielschutzhaus (2:30). Von hier auf dem markierten Wanderweg Richtung Klinserscharte bis zur Abzweigung zum Gr. Priel (bei ca. 1531 m). Nach etwa 80 m zweigt rechts der Zustieg zum Klettersteig ab (rote Markierung). Nun folgt man der roten Markierung über ein Geröllkar bis unter den SO-Sporn zum Einstieg (grosser, roter Punkt und Tafel).
Zustieg Höhenmeter
1200m
Zustieg Zeit
3:30h
Anstieg
Der Steig teilt sich in drei Teile: der südseitige Einstiegsbereich bis zur Lokomotive; der lange Quergang mit anschließenden Steilaufschwüngen – der den schweren Bereich bildet, und die leichteren aber langen Ausstiegsgrate bis zum Gipfel. Der Steig ist mit seiner Streckenlänge von ca. 1300 m und seinen teilw. überhängenden Leitern eine sehr anspruchsvolle Unternehmung, die keinesfalls für Kinder und untrainierte KlettersteiganwärterInnen geeignet ist. Aufgrund der langen Quergänge ist der Rückzug ab der 2. Wandhälfte problematisch.
Anstieg Höhenmeter
700m
Anstieg Zeit
3:30h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Über den markierten Normalweg d.h. entlang des Westgrats zur Brotfallscharte ins Kühkar zum Prielschutzhaus. 1100 Hm, 1,5 - 2 Std.. Achtung: unterhalb der Brotfallscharte (Unterstandshöhle) teilw. versicherte Steilstücke (A, B) oder Schneereste im Frühjahr!
Abstieg Höhenmeter
1900m
Abstieg Zeit
3:00h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Bert Rinesch Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Video

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Bei Nässe ist die NO-Wand des Grossen Priels lange nass und eine Begehung äußerst schwierig bzw. unmöglich!
Hintergrund
Den Namen hat der Klettersteig nach dem Bergführer Bert Rinesch, der maßgeblich an der Errichtung mitwirkte und 1995 im Toten Gebirge verunglückte.
Urheberhinweise
Fotos 1-7 und Beschreibung von Gerald Grindlhuber (www.naturfreunde-pucking.at)
Fotos 8-12: Marcin Pietka
Anfängereignung
nein
Letzte Änderung
16.10.2014
Aufrufe
15083
Interne ID
275

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Fotos zu Bert Rinesch Klettersteig


von
 
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User-Kommentare zu Bert Rinesch Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

Markus15 schrieb am 22.06.2017
Aktuell (Mitte Juni) muss man beim Abstieg durch massive Schneereste 'rutschen', ebenso beim Schmermberg-KS.
Werner schrieb am 05.08.2015
Bin den Steig mit Rainer und Norbert am 01.08.2015 ,bei besten Bergwetter gegangen. Der Verlauf des Steiges ist gut angelegt.Seile
straff gespannt,nur einige Bügel lassen schon zum wünschen übrig.Im Grossen und Ganzen ist der KS zu Empfehlen. War meine 2.te Begehung
nach fast 18 Jahren. Abstieg über den Normalweg ist auch sehr Interessant, mit Schneefeldabfahrt.Kontimäßig - Anspruchvoll, mit 1100hm
vom Prielschutzhaus Klasse!!!
Norbert K. schrieb am 17.07.2014
Bin den Klettersteig am 28. Juni 2014 gegangen. Bin dabei am Vortag nachmittags in Hinterstoder gestartet und habe auf der Prielschutzhütte übernachtet. Dadurch kann man das Ganze entspannter angehen. Am Morgen dann um 07.00 Uhr von der Hütte gestartet. Nach ca. einer Stunde kommt der Einstieg in den Klettersteig. Der Klettersteig ist immer noch in einem akzeptablen Zustand. Wie schon beschrieben, sind die Schwierigkeiten überschaubar. Die Leitern habe ich nicht als groß fordernd erlebt. Danach brauchts noch etwas Zeit, bis der Gipfel erreicht ist. Die Aussichten sind sehr schön. Danach zurück zum Parkplatz in Hinterstoder. Das sind dann fast 2000 Höhenmeter. Nach vier Stunden war ich dann unten. Die größte Herausforderung bei diesem Klettersteig ist die Länge der Tour. Konditionell muss man hier gut drauf sein. Vor allem, wenn man keine Übernachtung im Schutzhaus einplant.
Zipfel schrieb am 08.11.2013
Seit Jahren fasziniert mich dieser Klettersteig. Damals waren die Kinder noch klein und wir residierten fast am Fuße des Großen Priels in Windischgarsten-Roßleiten. Meine erste große Wanderung war damals von Wurzeralm über das Warscheneck nach Roßleiten. Seit dem bin ich von diesen Kalkbergen begeistert. An das Klettersteig gehen dachte ich damals noch nicht, schien mir eher als eine alpine Herausforderung ähnlich wie Klettern im Fels. Ganz so ist es ja seit dem man es praktiziert dann doch nicht.
In den letzten Jahren begleitet mich mein nicht mehr kleiner Sohn auf meinen Wandertouren, so auch dieses Jahr auf den Großen Priel. Und er wartet auch geduldig auf mich, wenn ich mal eine Pause einlegen muss um ein Photo zu machen. :-)
Der 22.08. dieses Jahres war unser Gipfeltag. Am Vortag sind wir vom Grundlsee aufgestiegen und sind im Prielschutzhaus eingekehrt. Eigentlich wollten wir auf dem Weg auch den Stoderklettersteig machen, doch das Wetter war nicht beständig und wir waren etwas unterkühlt vom ständig wehenden kühlen Wind. Am nächsten Tag, dann gut gestärkt um 8:00 Uhr gestartet und den Bert Rinesch KS gemacht. Die umworbene überhängende Leiter muss man runter klettern, ein ungewohntes Gefühl. Der Steig geht tief in den Berg hinein bevor es steil wieder nach oben über mehrere Leiter geht. Oben angekommen ist es noch ein gutes Stück an den Gipfel zu wandern. Gegen 12:00 Uhr waren wir oben. Stärkten uns und machten uns gleich wieder auf den Weg zum Grundlsee.
Um halb acht nahmen wir dann ein Bad im Grundlsee um den Schweiß abzuwaschen.
War eine lange und sehr eindrucksvolle Tour, wird uns beiden lange in Erinnerung bleiben.
tom77 schrieb am 20.08.2012
Wir haben den Steig am 19.8.2012 ebenfalls vom Parkplatz in Hinterstoder aus gemacht. Gigantische alpine Klettersteigtour - als Tagestour aber v.a. konditionell schon eine Herausforderung (ca. 2000hm - 11h sind realistisch) Mit einer Übernachtung im Prielschutzhaus könnte man die Tour sicher etwas entspannter angehen. Steig war bei besten Wetter in gutem Zustand (ein paar ausgebrochene Verankerungen störten nicht) Wer lange schwere alpine Steige mag wird mit dem Rinesch sicher auf seine Kosten kommen. Die Bewertung (D) ist für einzelne Stellen (überhängende Leitern, kurze Stellen die Armkraft erfordern) sicher gerechtfertigt. Die Gesamtschwierigkeit des Steiges liegt aber eher in der Länge der Unternehmung begründet und nicht so sehr an besonders schweren Einzelstellen) Siehe auch mein Tourbericht: http://www.klettersteig.de/forum/16-tourenberichte/1277-bert-rinesch-ks-auf-den-grossen-priel-totes-gebirge#1800
Reinhard Vollmer schrieb am 02.08.2006
19.07.2006 Der KS ist eine Konditionstour und mit 11 Stunden vom Parkplatz und zurück anzusetzen. Da der Zustieg schon fast 4 Stunden in Anspruch nimmt, muß man kräftemäßig gut drauf sein. Der KS selbst hat fast alles, was man erwartet. Nur die vielen Leitern im Mittelteil sind nicht unbedingt der Hit. Dafür sind die Tiefblicke gigantisch. Ich finde auch, daß die Tour unbedingt ein Muß für KS-Fanatiker ist!
master00max schrieb am 06.02.2005
Vom Stützpunkt Prielschutzhaus locker an einem Tag zu machende Gipfelüberschreitung des Großen Priel. Der Steig hat meines Erachtens keine wirklich großen Einzelschwierigkeiten, zeichnet sich dafür aber durch lang anhaltende Herausforderung aus. Die Hauptschwierigkeiten liegen im unteren Wandteil. Sobald man auf den Grat gelangt, hat man das übergroße rote Gipfelkreuz vor Augen, aber wider Erwarten zieht sich der (nicht mehr schwierige) Gipfelgrat ganz schön in die Länge. Am Abstieg über den Normalweg kann man aus der Brotfallscharte noch unmarkiert den Brotfall "mitnehmen". Während man am Priel an einem schönen Tag hunderten Leuten begegnet, ist man auf dem kleinen Abstecher zum Brotfall ganz alleine. Alles in allem eine Traumtour, die man als KlettersteiglerIn unbedingt gemacht haben MUSS!
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