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Via ferrata de la Chal


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Mont Rond

Zielhöhe
1522m

Talort
Chambery (272m)

Höhenmeter
260m

Gehzeit
3:00h

Schwierigkeit
(5 - D/E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(4 Bewertungen)

Eröffnung
1997

Resumee
Eindrücklicher und nervenzerreissender Klettersteig mit einer Hängebrücke und zwei Affenbrücken. Die einzigartige und äusserst kräfteraubende "Fissure en oblique" ist eine der schwierigsten Klettersteigpassagen in der Maurienne.

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BLR babyface Ralf! Kletterzwergin
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Position/Lage

Ausgangspunkt
La Chal, Parkplatz oberhalb der Siedlung (1210m)
Ausgangspunkt GPS
45.279808789863 / 6.21036529541016 (WGS84, mehr Infos + Navi-Datei...)
Hütten
-
Anfahrt
Von Chambéry fährt man auf der Autobahn A41 bis Montmelian und wechselt auf die A43, welche in die Maurienne führt. Dabei fährt man immer in Richtung Turin/Torino. Bei der Ausfahrt Nr. 26 (La Chambre) fährt man auf der Strasse D927 Richtung Col du Glandon bis nach St-Colomban-de-Villards. Vom Dorfeingang weg führen Wegweiser mit der Aufschrift "Via Ferrata" durch das Dorf, links an der Siedlung La Chal vorbei und über eine Brücke. Gleich rechts nach der Brücke gibt es einen Parkplatz für 10 Autos. (50 Minuten)
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Wegverlauf Via ferrata de la Chal

Zustieg
Zwei Möglichkeiten: A. über die Via Ferrata Ecole du Rocher de Capaillan (beginnt gleich beim Parkplatz); B. beim Parkplatz auf einem Weglein direkt hoch. 40 Höhenmeter weiter oben kommen die beiden Varianten wieder zusammen. Von dort weiter hoch, bei einer ersten unbeschilderten Verzweigung (unterhalb von Wald und Felsen) rechts und bei der nächsten Verzweigung links (Wegweiser). Dann noch wenige Meter zu einer Infotafel.
Zustieg Höhenmeter
100m
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Wuchtig ragt der "pilier jaune" über dem Klettersteigler auf und durch ein System von Verschneidungen, kräfteraubenden Querungen und ausstehenden Felsnadeln (4) führt der Steig in eine Felswand (3.5), die an ihrem oberen Ende mit einem Überhang (4.5) und einer Verschneidung (4) aufwartet. Auf der folgenden Klippe kann man ausruhen und steigt dann über etliche weitere Klippen ("l'Arête des moulins", 2.5) zur "Passerelle des Chèvres" auf. Zur 23 m langen Hängebrücke gelangt man anstrengend in einem Überhang querend (4). Nach der Hängebrücke gabelt sich der Weg. Nach oben steigt man aus ("Sortie de la Croix"), nach unten geht es über gestuften Fels (2.5), eine Platte (3.5) und eine grasige Passage (2) weiter zur "Pont de Singe des Tânnes", der 7m langen 2-Seilbrücke. Nochmals kurz über erdig-grasiges Gelände (2) und man erreicht die "Pont de Singe des Sarrazins", die 15 m lange 2-Seilbrücke. Hier wiederum in eine grasige Flanke, die zunehmend steiler wird und in eine Platte übergeht ("Descente sous les toits", 3.5). Nun äusserst ausgesetzt in 100 m Höhe über Balken und Eisenstifte absteigend ("Traversee de 66", 3.5), wobei die Passage nach dem ersten Holzbalken fast trittlos ist und ein überlegtes Angehen erfordert, 4.5). Nach dem zittrigen Abstieg gelangt man in das "Vire", wo man gut gesichert mehrmals auf und wieder absteigt (3.5) und dabei zwei kleine Kanzeln erreicht. Ein Grasband (1.5) und ein senkrechter Anstieg (3.5) leiten nun zur sehr schweren "Fissure en oblique". Diese besteht aus einer etwa 15 m langen Spalte, die in senkrechtem Fels ca. 45° ansteigt. Die Spalte bietet gerade mal für den Fussballen Platz, ansonsten sind keine künstliche Tritte vorhanden. Dafür sind für die Hände auf verschiedenen Höhen genügend Griffmöglichkeiten vorhanden. Es gilt nun, die 15 m aus der Wand hängend aufsteigend zu queren, wobei die Karabiner dreimal umgehängt werden müssen (5). Wer nicht genügend Kraftreserven hat, kann hier wirklich ernsthafte Probleme bekommen. Dankbar steht man auf die folgenden Stahltritte, doch der Steig geht direkt hoch in die "Dalle Noire" (3.5), wo die Stahltritte direkt am unteren Ende einer auskragenden Platte montiert wurden: Luft unter den Sohlen. Weiter steil und ausgesetzt hoch in die "Renfougne", eine Verschneidung (3), die den Kletterer wieder ausruhen lässt und auf die Gipfelwiese führt.
Anstieg Höhenmeter
160m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
600m
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Nach dem Steig führt eine deutliche Wegspur (Wegweiser) in den "Descente de Reposeu". Dieser "Abstieg der Erholung" führt in gemütlichen Kehren durch den Wald zur Verzweigung vor dem Einstieg. Von dort ist der Rückweg zum Parkplatz bekannt.
Abstieg Höhenmeter
260m
Abstieg Zeit
0:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Südost
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Übersichtskarte Via ferrata de la Chal

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
unbedingt einen Stand (Bandschlinge mit Karabiner) zur zusätzlichen Sicherung mitnehmen.
Fluchtmöglichkeiten
Nach der Hängebrücke. Wer bis dahin schon Probleme hatte, sollte unbedingt dort aussteigen.
Markierungen
Wegverlauf ohne Markierungen immer ersichtlich
Sicherungen
tadellose Sicherungen
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
weitere Infos (französisch): http://viaferratafr.free.fr/liste.php?via=33
Gemäss einem französischen Klettersteigführer aus dem Jahr 2000 werde die Entschärfung der "Fissure en oblique" mit Trittstiften in Betracht gezogen. Offenbar hat man davon abgesehen, womit diese Passage weiterhin sehr schwierig bleibt. Für einen französischen Klettersteig weist die Via Ferrata de la Chal viele natürliche Tritte auf, teilweise muss man am steilen Fels gar mit Reibung arbeiten. Wer mit dem Auto in der Gegend ist, kann den Col du Glandon und den Col de la Croix de Fer auf einer eindrücklichen Pässefahrt erkunden.
Hintergrund
Erbaut durch PRISME, St-Jean-de-Maurienne
Urheberhinweise
Fotos, GPS und Beschreibung: Stephan (Team)
Anfängereignung
Definitiv nein!!! Die Klettersteigschule Rocher de Capaillan liegt aber gleich daneben.
Letzte Änderung
19.06.2007
Aufrufe
6261
Interne ID
951

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Fotos zu Via ferrata de la Chal


von
 
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