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Kitzklettersteig (Kitzlochklamm)


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Endpunkt des Kitzlochklammweges

Zielhöhe
850m

Talort
Taxenbach

Höhenmeter
150m

Gehzeit
2:30h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

Eröffnung
2012

Resumee
Ein toller anspruchsvoller Sportklettersteig im Kalkschiefer mit fantastischen Tiefblicken auf die Klamm mit den Steiganlagen. Auch ohne die Variante Höhlensprint (F) sollte man den Steig nicht unterschätzen - eine steile Einstiegswand und v.a. viele kraftraubende Quergänge! Den Schwierigkeitsgrad (D) sollte man auch über längere Strecken durchhalten können, sonst macht der Steig schnell keinen Spass mehr.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkplatz Kitzlochklamm, Taxenbach
Ausgangspunkt GPS
Hütten
-
Anfahrt
von Bischofshofen oder Zell am See auf der B 311 nach Taxenbach, hier von der Bundesstraße abzweigen (Hinweisschild Kitzlochklamm), weiteren Schildern folgend in wenigen Minuten zum Parkplatz am Klammeingang.
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Wegverlauf Kitzklettersteig (Kitzlochklamm)

Zustieg
vom Klammeingang dem Klammsteig folgend in ca. 15 min zum Anseilplatz und in 5 Minuten weiter zum Einstieg
Zustieg Höhenmeter
50m
Zustieg Zeit
0:20h
Anstieg
Gleich nach dem Einstieg geht es steil in die Höhe (D und C/D, kaum leichter) auf die Spitze des ersten Pfeilers (fantastischer Tiefblick). Nach der Seilbrücke kommt dann die Steigverzweigung: links durch die alten Steigstollen zur Variante Höhlensprint (F), rechts ist der Notabstieg und nach oben geht es auf dem normalen Steig weiter - wieder im Schwierigkeitsgrad D und C/D. Es folgen kleinere Aufschwünge und vor allem anstrengende Quergänge. Kurz vor dem Flying Fox - hier mündet auch die Variante F wieder in den Steig - gibt es nochmals eine schwere Passage (D). Nach der kurzen Seilrutsche sind die Hauptschwierigkeiten überwunden; es folgen lange Querungen und schließlich der Abstieg zum Klammweg (B und C)
Anstieg Höhenmeter
180m
Anstieg Zeit
2:00h
Anstieg Länge
300m
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Vom Ausstieg dem eindrucksvollen Klammsteig zurück zum Parkplatz folgen (20 Min.)
Abstieg Höhenmeter
150m
Abstieg Zeit
0:20h
Wegverlauf KS-Buch
Steigbuch im sogenannten Liebeseck, kurz bevor der KS wieder zum Klammsteig hinabführt
Exposition
Nordost
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Übersichtskarte Kitzklettersteig (Kitzlochklamm)

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Video

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
Griffige Handschuhe, Rastschlinge sehr vorteilhaft auch für die vielen kraftraubenden Quergänge; Kletterschuhe für die F-Variante.
Fluchtmöglichkeiten
Entgegen der Darstellung auf den Hinweistafeln gibt es derzeit (Sommer 2013) anstatt zwei nur einen Notausstieg: nach dem ersten steilen Pfeiler und der Seilbrücke. Wer hier schon am Limit ist, sollte den Notausstieg auch benutzen.
Markierungen
Am Ende der F-Variante nach links weitergehen oder eine Ehrenrunde drehen...
Sicherungen
Es wurden bei diesem neuen Steig (2012) neben diversen kegelförmigen Dämpfern auch sogenannte Dynamik-Anker (aus Stahlseilschlaufen) verwendet, um Querbelastungen von Karabinern nach etwaigen Stürzen weitgehend auszuschließen.
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Der Zustieg zum KS ist nur über den Klammweg zu den Öffnungszeiten möglich (Eintritt für die Kitzlochklamm ist zu bezahlen) Infos unter www.kitzlochklamm.at.
Am Flying Fox sollte man sich besser direkt mit dem Anseilring des Gurtes in den Stahlkarabiner der Seilrolle einhängen, damit der weit oberhalb im Sicherungsseil laufende eigene Karabiner (ggf. verlängern) nicht ungewollt bremst. Den zweiten eigenen Karabiner ins umlaufende Nylonseil einhängen, um damit durch mehr oder weniger festes Ziehen bremsen zu können. Vorher checken, ob alles frei läuft!
Die Variante Höhlensprint (F) - im Sprint durch die waagerecht verlaufende Höhle, dann prangt vor dem folgenden Überhang ein fettes F) - trägt die hohe Bewertung zu Recht und gehört zu den schwersten Klettersteigabschnitten in den Alpen. Wer also den Schwierigkeitsgrad E über längere Passagen nicht wirklich im Griff hat, sollte die Finger von der Variante lassen!
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Grunddaten von kletterkiki, weitere Beschreibung von tom77, ergänzt durch joecool
Anfängereignung
Nein!!!
Letzte Änderung
21.08.2018
Aufrufe
13174
Interne ID
1842

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Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Blick auf den Großglockner

Bereitgestellt durch: https://www.osttirol-online.com

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Fotos zu Kitzklettersteig (Kitzlochklamm)

Tiefblick nach der Einstiegswand auf den Klammsteig
von tom77
 
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User-Kommentare zu Kitzklettersteig (Kitzlochklamm)

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Kommentare von anderen Usern

Synthomesc schrieb am 20.10.2018
In der Kitzlochklamm können gleich 4 Routen von einfach bis extrem schwierig absolviert werden.

Der Hauptklettersteig Kitzklettersteig fordert mit fast durchgehendem Schwierigkeitsgrad D.
Es ist ein elementarer Unterschied ob ein Klettersteig ein paar D Stellen beinhaltet, oder ob man auf diesem Level die ganze Zeit klettern muss.
Srajachjung schrieb am 26.08.2018
Am 23.08.2018, nach dem wir 6 € an der Kassa pro Nase bezahlt hatten , sind wir alle möglichen Varianten in der Kitzlochklamm gegangen. Zusammen sind sie eine schöne Halbtagesbeschäftigung gerade an heißen Sommertagen, da die Klamm etwas kühle verspricht, ohne das man sich direkt in das Hochgebirge begeben muss. Verglichen mit den Silberkarklamm K.S. am Dachstein und den Galitzenklammsteigen in Osttirol sicher die technisch schwierigste Klamm und zwar nicht nur wegen dem E/F Aufschwung .
Schnell zum zusätzlichen Spektakel für die " normalen " Klammbesucher wird man in allen!
Die kompette Sicherungstechnik ist neu und somit in eimem hervorragenden Zustand. Lediglich die spektakuläre Seilbrücke am Ausstieg ganz zum Schluß des Freifall -Steiges war noch nicht fertig.
Joe 69 schrieb am 12.08.2018
Wir sind den Steig am 7.8.18 mit der Familie begangen. Zuerst den Familienklettersteig , dann bin ich die Variante gegangen und wir haben uns beim Freifallklettersteig wieder getroffen. Der Höhlensprint war sehr schwer und es war das erste mal , dass meine Unterarme wirklich am Ende waren. Den Freifall haben wir auch etwas unterschätzt , und die Kinder hatten schon zu kämpfen am Ende. Ich finde es gibt leichtere CD-Steige.
Thilo schrieb am 31.07.2017
Ein schöner Steig inmitten der Kitzlochklamm. Diesmal bin ich diesen Steig mit meinem Bruder begangen. Eigentlich wollten wir diesen Steig eher als kürzere Entspannungstour machen. Allerdings gingen wir dann zur F-Stelle "nur um sie mal anzusehen", und spontan sind wir dann tatsächlich da hoch. Wir können sagen das enorm viel Armkraft und Willenskraft dazugehörte diese Wand zu meistern! Der Fels ist nicht (wie voran geschrieben) glatt, sondern besteht schon aus diversen Unregelmäßigkeiten. Aber es stimmt das man nie so richtig halt hat, sondern immer irgendwie gegen den Fels stehend sich mit den Armen halten muß. Und das zusätzliche umhängen war für uns nur mit äußerster Kraftanstrengung gerade so machbar.
Dagegen ist der Überhang der Wilden Gams ein Klacks. Natürlich waren wir nach dem Meistern dieser Stelle unglaublich happy und stolz! Wir hätten es vorher nicht für möglich gehalten das wir dies schaffen...
tom77 schrieb am 18.05.2016
Alles soweit gut mit dem Steig in der Kitzlochklamm (Stand 18.5.2016) Allerdings war der Notausstieg gesperrt (Hinweis am Anseilplatz und am Abzweig - warum auch immer) Dies evtl. berücksichtigen! In der Übersichtstafel mit Topo am Anseilplatz wurde für die Variante Höhlensprint auch ein "F" eingezeichnet und nochmals wie joecool schon im Kommentar geschrieben hat wird auch noch nach dem Tunnel nochmal auf die Schwierigkeit hingewiesen - ist auch sicher gerechtfertigt. Ich bin jedenfalls nur die Normalvariante gegangen.
cayenne77 schrieb am 23.09.2015
Kurze Erklärung zu der (F) Stelle.
Ich habe schon viele KS gemacht und (E) war für mich nie übermäßig schwer.
Als ich am Kitzloch KS die (F) Stelle geschafft hatte war ich fix und fertig.
Man muß es sich so vorstellen:
Es geht senkrecht nach oben.
Es gibt keine Möglichkeiten seine Füße auf Tritte zu stellen, die Wand ist glatt und teilweise überhängend.
Die nächste Seilbefestigung ist von der, auf der man steht nicht zu erreichen (ich bin 1,88m groß).
Die untersten zwei, drei Seilabschnitte mögen noch halbwegs gehen aber es wird nicht leichter, eher überhängender.
Man muß sich quasi ins Seil hängen, Füße an die Wand (auch überhängend) und auf Reibung senkrecht nach oben und das über ca. 25 Meter.

Ich habe für mich entschieden keine (F) mehr zu gehen, das ist kein Klettern mehr sondern "am Seil hochziehen" und eine Mutprobe.
Das Gefühl am Ende durch die Klamm zu gehen und zu sehen was man geschafft hat ist logisch genial aber fix und fertig in der Wand stehen/hängen ist....
Thilo schrieb am 31.08.2015
Bin den Steig die Tage begangen. Wetter sonnig und warm.
Lange hatte ich hin und her überlegt ob ich für diesen Steig überhaupt soweit bin (bisher verschiedene Klettersteige, der "schwerste" dürfte der Saulakopf gewesen sein). Jedoch bin ich entweder fitter als ich selbst dachte, oder die Bewertungen sind etwas zu extrem für meinen Geschmack angegeben. Jedenfalls bin ich froh den Steig gemacht zu haben!
Offenbar war ich trotz 11Uhr wohl recht früh dran, da ich den Steig für mich hatte. Lediglich einige Klammbesucher waren unterwegs. Erst als ich später auf dem Rückweg war, waren nun auch andere Kletterer am Steig zugange.
Der Steig ist mein bisher Schwerster gewesen. Allerdings finde ich die Teilbewertungen (Mut etc.) meiner Meinung nach teils zu hoch angegeben: So sind die Steige bei Hohenems (glaube das sind Via Krapf etc.) deutlich einfacher "Teilbewertet", ich fand aber gerade Psyche und Mut fordernder als beim Kitzlochklettersteig, da dieser doch nicht sonderlich hoch gelegen ist. Weiterhin sind beim Kitzlochsteig fast überall Tritte verbaut wo der Fels recht glatt ist, wodurch man kaum gezwungen ist sich an der Wand entlang zu hangeln. Wo Tritte fehlen, befinden sich fast immer Kanten zum abstützen.
Dennoch kann ich mich nur den Vorrednern anschließen das man einiges an Kondition mitbringen muß. Es gibt nach dem Ersten "steil Bergauf" einen gut ausgeschilderten Notausstieg. Aber wer dort weitergeht muß durchhalten.
Viel Armkraft und Kondition (danach Erfahrung) sind meiner Meinung nach hier die Grundvoraussetzungen um den Steig mit Spaß zu meistern.
joecool schrieb am 30.07.2013
Begehung am 29.7.13: Wildromantische Landschaft, super Steiganlage, perfekte Sicherungen!
Da bleibt kaum was zu meckern: drei rutschige, ungesicherte Meter im Absturzgelände am Einstieg, ein etwas splittriger Kalkschiefer, Touristentrubel statt Bergeinsamkeit, tropische Bedingungen kurz vor dem Ende der Rekordhitze. Das Schild „F“ am Ende des Sprints durch den Tunnel kam dann doch etwas überraschend, nachdem die großen Hinweistafeln alle „nur“ ein E angekündigt hatten. Für mich die anstrengendste KS-Passage bisher und deutlich schwerer als etwa die „Wilde Gams“ (E/F) eine halbe Autostunde weiter westlich. Zu Recht von E auf F hochgestuft.
felsfun schrieb am 30.08.2012
18.08.2012 Bemerkenswert sind die perfekten Tritthilfen an den Umhängestellen. Flying Fox ist mühsam durchzuziehen, aber originell. Bericht und Video: felsfun.de
tom77 schrieb am 10.07.2012
Nach der Höhenburg in Kaprun haben wir uns am Sa Nachmittag noch den Kitzklettersteig in Taxenbach angeschaut. Ein toller anspruchsvoller Sportklettersteig mit fantastischen Tiefblicken auf die Klamm mit den Steiganlagen. Auch ohne die Variante (E/F) sollte man den Steig nicht unterschätzen - eine steile Einstiegswand und v.a. viele kraftraubende Quergänge! Den Schwierigkeitsgrad (D) sollte man auch über längere Strecken durchhalten können sonst macht der Steig schnell keinen Spass mehr. Wir haben den normalen Steigverlauf gemacht (ist m.E. nach auch schöner) - die Variante (vom Klammweg aus gut zu sehen) zieht über ca. 25m wirklich kompromisslos nach oben und trägt die Bewertung (E/F) sicher zu recht. Der Flying Fox war bei uns sehr schwergängig dh. man musste sich trotz Seilrolle eher hinüberziehen - vom \"flying\" war da nichts zu spüren - offenbar war das Teil zu Beginn etwas zu schnell und man hat es jetzt mit dem Entschärfen etwas übertrieben. Der Klettersteig ist zum größten Teil vom normalen Klammweg einsehbar und man hat eigentlich ständig interessierte Zuschauer - ideal also auch für einen Familenausflug wo nur ein Teil der Familie den Klettersteig macht.
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