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Wasserwand Klettersteig



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
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Galerie
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Allgemeines

Ziel
Wasserwand

Zielhöhe
1363m

Talort
Grainbach/Samerberg (ca. 700 m)

Höhenmeter
570m

Gehzeit
3:00h

Schwierigkeit
(2.5 - B)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(10 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Nette Halbtagestour für Anfänger oder wenn größere Unternehmungen nicht möglich sind. Ein paar Minuten A/B mit wenigen Metern B sind einfach genug, dass erfahrene Klettersteigler bei trockenem Fels ohne großes Risiko auf das Set verzichten können.

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Diese Tour haben schon 9 User gemacht:
Jörg Marc Manfred floppy fabianski ulueth Solli kboomdani joecool
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Wanderparkplatz Schweibern (800 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Daffnerwaldalmen (1059 m)
Anfahrt
Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Achenmühle, dann Richtung Törwang. Kurz vor Törwang links nach Grainbach, dort rechts Richtung Gasthof Duft(bräu). Am Gasthof vorbei, nächste links (Beschilderung Wald-/ Wanderparkplatz).
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Wegverlauf Wasserwand Klettersteig

Zustieg
Vom Ausgangspunkt wandern wir durch Wald aufsteigend, bis wir eine Kreuzung erreichen (30 min.). Wir folgen dem Hinweisschild Wasserwand (Schwarzer Bergweg) bis zu den Daffnerwaldalmen nahe Mailach.
Zustieg Höhenmeter
540m
Zustieg Zeit
1:30h
Anstieg
Am Stahlseil zuerst kurz unschwierig nach links aufwärts, dann etwas schwieriger nach rechts aufwärts, bis man den Gipfelgrat erreicht, der nach rechts zum Gipfelkreuz leitet.
Anstieg Höhenmeter
30m
Anstieg Zeit
0:10h
Anstieg Länge
30m
Anstieg GPS
Abstieg
Zunächst über den Steig hinab und dann dem Weg folgend nach links abwärts zu den Daffnerwaldalmen (1050 m). Von hier auf befestigter Straße abwärts bis zur oben genannten Kreuzung und zurück zum Ausgangspunkt Wanderparkplatz Schweibern.
Abstieg Höhenmeter
570m
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Südost
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Übersichtskarte Wasserwand Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil Wasserwand Klettersteig

Video

https://www.youtube.com/watch?v=Yz559TQwPBs

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
nicht vorhanden, aber bei 30 hm Anstieg auch nicht nötig!
Markierungen
Die Beschilderung ist gut und informativ; die Markierungen zwischen den Wegweisern allerdings miserabel bis nicht existent, weswegen sich kaum eindeutige Pfade herausbilden. Der Aufstieg auf den Kitzstein ist leider nicht markiert, ein Pfeil aus weißen Kalksteinen (seit Mitte Juli 21) ist hoffentlich noch immer sichtbar. Der Abstieg vom Heuberg zur Kindlwand ist markiert; der Kindlwand-Bergsteig hinunter nach Mailach ist nicht markiert, aber im Abstieg(!) ohne große Schwierigkeiten zu finden.
Sicherungen
Der kurze Aufstieg zur Wasserwand ist gut mit einem Stahlseil zum Festhalten oder Einhängen gesichert; wer nur am Fels hinauf- oder abklettern will, sollte sich auf den Grat UIAA I-II einstellen.
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Wer neben dem Quicky an der Wasserwand auch zum Kitzstein und Kindl möchte, sollte folgende Route erwägen:
Aufstieg Richtung Wasserwand zu den Biertischen der Deindlhütte und kurz danach auf breiter Trasse mitten durch die Weide hinauf bis kurz vor den Wald, dann 90° nach links ansteigend auf einem Pfad - unterwegs einen Weidezaun queren - bis zum Sattel zwischen Heuberg und Kitzstein. Am Kitzstein nicht auf dem offensichtlich Pfad weitergehen, sondern am Pfeil aus weißen Kalksteinen rechts zunächst steil bergauf, wo man 1 Min später den dann auch erkennbaren regulären Aufstiegspfad trifft. Abstieg wie Aufstieg, dann das Niveau haltend auf dem stellenweise mit dünnen Käbelchen an z.T. losen geschlagenen Haken versicherten Steig recht mühsam hinüber zum Heuberg. 50m weiter wartet der eigentliche Aufstieg zum Gipfelkreuz der Wasserwand. Abstieg und wieder zurück zum Kreuz am Heuberg: dort auf dem Pfad rechts zunächst in Falllinie bergab und weiter absteigend hinüber zum Kindl-Sattel und weiter zum Kindl-Wandfuß, wo der Kindlwand-Bergsteig hinunter nach Mailach führt, bis man unterhalb der Deindlhütte auf den Zustiegsweg trifft.

Der gpx-Track zeigt den Aufstieg über das Wassertal zum Kindl-Sattel und weiter zum Heuberg, dann Besteigung der Wasserwand mit Rückweg durch die Weide hinunter zu den Biertischen der Alm.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 1-4: Jörg
Foto 5: Jochen
Foto 6: Familie Brombacher
GPS: Christian Schuller
GPS-Track: Christoph Winter
Anfängereignung
Der kurze Aufstieg zum Gipfel der Wasserwand ist auch für Anfänger gut machbar - aber bitte mit KS-Set und Helm! Die optionale Querung zwischen Heuberg und Kitzstein erfordert Trittsicherheit UND alpine Erfahrung, denn die windigen, mit Plastik ummantelten Drahtlitzen fallen schon beim Anfassen auseinander.
Letzte Änderung
22.08.2021
Aufrufe
50399
Interne ID
148

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Fotos zu Wasserwand Klettersteig


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User-Kommentare zu Wasserwand Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

joecool schrieb am 24.08.2021
Begehung am 19.7.21: Trotz Regen am Vortag war der zentrale Aufstieg durch die Almwiesen passabel, wenn auch nicht wirklich gut, doch waren die Profilsohlen schon wieder sauber, als wir – ohne Set – auf den Grat der Wasserwand stiegen. Wer nicht oder noch nicht zu den gestandenen Bergsteigern und unerschrockenen Kraxlern zählt, tut gut daran, sich mit einem KS-Set in den Seilabschnitten zu sichern – vor allem beim Abstieg zumindest mental hilfreich. Die Gratpassage zum Gipfelkreuz ist relativ harmlos, wenn man unmittelbar vor Erreichen des Grats auf den Pfadspuren nach rechts ansteigt, anstatt oben über den Grat zu balancieren. Aussicht genial, Abklettern mit Vorsicht(!).
Querung über Heuberg zum Kitzstein zunächst leicht, dann nur für Trittsichere, die die rostig-versifften Wäscheleinen zum Festhalten nicht brauchen. Aufstiegspfad zum Kitzstein mangels Markierung verpasst, irgendwie ungut hochgekämpft, im Abstieg dann leicht verfolgbar: Markierungspfeil mit weißen Steinen ausgelegt: Prosit (es möge nützen). Interessanter Rückweg vom Heuberg über Kindl hinunter zum Gasthaus am Fuß der Almwiesen.
Solli schrieb am 14.06.2017
Ich habe auf diesem Steig mein Klettersteigset eingeweiht, aber ehrlich gesagt hätte ich mir diese Wand auch ungesichert zugetraut. Die (ungesicherte) Kindlwand nebenan ist meines Erachtens die größere Herausforderung. Natürlich muss aber jeder selbst wissen wie er sich sichert, und bei feuchtem Wetter ist ein KS sicher nicht verkehrt. Der Ausblick von der Wasserwand ist den Anstieg auf jeden Fall wert!

Fazit: Nette Ergänzung zum "Familiengipfel" Heuberg, schön auch in Kombination mit der Kindlwand.
Bergfex schrieb am 08.09.2009
8.9.09 sind heute auf Empfehlung von Nußdorf auf die Wasserwand, das Kitzstein und den Heuberg gewandert bzw. geklettert. Bei ca. 28 Grad war der Einstieg nach gut 2 Stunden steilen Aufstieg entlich erreicht. Der Steig ist kurz und eher mit A/B zu bewerten, jedoch nicht ohne Sicherung zu begehen da er recht speckig ist. Belohnt wird man mit einer super Aussicht bis zum Chiemsee.
Simone schrieb am 20.07.2009
Wir waren gestern an der Wasserwand. Der Weg ab der Daffneralm aufwärts ist sehr schlammig, hier besteht auch an Sonnentagen Rutschgefahr. Der Steig selbst ist nichts wirklich aufregendes, der einzige "Aufreger" ist, dass das Seil einem an nicht nur einer Stelle einfach nur im Weg ist, es wären genug natürliche Tritte und Griffe vorhanden. Schade! Belohnt wird man am Gipfel von einem wirklich tollen Ausblick! Grüße, Simone
Jürgen Brombacher schrieb am 16.06.2009
Nach 3 Jahren sind wir am 13.6.2009 mal wieder auf die Wasserwand gestiegen und haben Kitzstein und Heuberg gleich mitgenommen. Der Klettersteig ist nett, aber kurz und einfach, auch wenn die kleine Schlüsselstelle in der Mitte wegen Steilheit und der speckigen Felsen nichts für Totalanfänger ist. Helm (weil immer viele Leute auf- und absteigen) und Selbstsicherung sind empfehlenswert, der unterste Bohrhaken am Drahtseil ist aktuell herausgebrochen. Kleiner Tip: wir sind diesmal nicht von der Daffnerwaldalm aufgestiegen, sondern über den teilweise ausgesetzten Pfad direkt von Nußdorf (AV-Steig 224). Dieser zweigt nach ca. 200 Metern im Wald von der Mountainbikeautobahn rechts ab (rote Markierung an einem Baum) und führt über die Bichleralm direkt auf den Heuberggipfel. Zwischen Kindlwand und Wasserwand kann man mit etwas Glück ein Gemsenrudel beobachten.
Stephan Lukanow schrieb am 04.05.2009
Wir sind am 3. Mai 2009 gegen 15.00 Uhr den Steig gegangen. Zustieg über die Mailachalm und den Heuberg. Mitlerweile ist alles schneefrei. Von oben hat man wirklich eine tollen Ausblick. Der Weg von der Wasserwand zu den Daffnerwladlamen ist sehr erdig und bei Nässe dementsprechend rutschig. Wir sind noch im Wald links dem alten Weg, markiert mit roten Punkten, gefolgt. Er führt am Ende auf einen Weideweg und zu den Almen. Der "neue" Weg führt fast in der Falllinie den Berg runter und ist allein dadurch schon ohne Sinn und Verstand. Nicht nur die Gelenke, auch die Almwiese leidet unter dieser potentiellen Errosionsrinne.
CJ schrieb am 11.01.2009
Bin den Steig heute um die Mittagszeit ohne KS-Set als kleines "Zuckerl" zum Heuberggipfel gegangen. Im Steig lag an einigen Stellen noch etwas Schnee, was in der Verbindung mit dem teils sehr speckigen Fels am durchhängenden Drahtseil eine recht luftige Angelegenheit war. Bei schlechteren Bedingungen, nicht drahtseilartigen Nerven wirklicher Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist eine Selbstsicherung absolut angebracht. (Ja, auch wenn es nur ein kleines Stück ist!) Ich kann mich Matze nur anschließen: "... denn einmal Aurutschen endet hier sicher mit schwersten Verletzungen, wenn nicht tödlich." Ausblick ins Inntal ist absolut herrlich! Insgesamt lohnenswert!
Matze schrieb am 28.04.2008
Ich bin den Mini-Klettersteig gestern wieder einmal gegangen, eine typische Tour um diese Jahreszeit, wenn höhere Ziele wegen des Schnees noch unerreichbar sind. Die Schwierigkeiten sind rein technisch nicht hoch, aber der abgespeckte Fels ist manchmal unangenehm. Für ungeübte Geher ist eine Sicherung unbedingt zu empfehlen, denn einmal Aurutschen endet hier sicher mit schwersten Verletzungen, wenn nicht tödlich. Sieht man den Manövern einiger (offensichtlich ungeübter) Besucher zu, so kann es einem ganz anders werden...
Michael Bodenbach schrieb am 25.06.2007
Am 10.06. bin ich den Klettersteig mit meinem 5-Jährigen Sohn gegangen. Wir hatten Helm und Klettersteigset dabei, und da der Steig nicht so schwierig war hatten wir viel Spass. Das Wetter war nicht zu Warm und nicht zu kalt. Auf dem Weg von Steig übern Grat zum Gipfelkreuz sollte man Kinder bei sich anseilen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sollte man schon mitbrigen -ist aber nicht besonders ausgesetzt. Wer möchte kann mir gerne eine email schicken. Grüße aus Kirchseeon, Michael und Malte
Jürgen Brombacher schrieb am 03.07.2006
Bin den Klettersteig mit meinem 10-jährigen Sohn am 2.7.2006 gegangen. Sehr schöne Tour mit kurzem Klettersteig mit tollem Rundblick als "Finale". Klettersteig mit 2 anspruchsvollen Stellen ziemlich am Anfang, dort und auch sonst keine Steighilfen (aber ein solides Drahtseil) und speckiger Fels. Am kurzen Übergang vom Klettersteigende zum Gipfelkreuz sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung, da der Grat schmal und ungesichert ist. Ich empfehle trotz der Kürze des Steiges auf jeden Fall eine Selbstsicherung; für Kinder ist diese unabdingbar. Da der Klettersteig aufgrund seiner Anlage steinschlaggefährdet ist, würde ich beim nächsten Mal auch einen Helm mitnehmen. Gestern mußte eine Dame von der Bergwacht geholt werden, die einen Stein auf die Schulter bekommen hatte.
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