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Ferrata del Centenario C.A.O.



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Monte Grona

Zielhöhe
1736m

Talort
Breglia (749 m)

Höhenmeter
1050m

Gehzeit
4:45h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(9 Bewertungen)

Eröffnung
1985

Resumee
Eine der schönsten Touren am Comer See, wenn man mit den Schwierigkeiten umgehen kann

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Breglia (749 m)(Parkplatz) bzw. Monti di Breglia (1046m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rif. Menaggio (1400 m)
Anfahrt
Menaggio (198m) liegt in der Mitte des Westufers des Comer Sees. Von dort fährt man oberhalb des Ortes in Richtung Plesio und dann weiter mach Breglia (749m). Dort zahlreiche Parkplätze. Sollte man früh unterwegs sein, kann man noch nach Monti di Breglia (996m) weiterfahren bis zu einem kleinen Schotterparkplatz (1046m)(beschränkte Parkmöglichkeiten).
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Wegverlauf Ferrata del Centenario C.A.O.

Zustieg
Von Breglia steigt man in Richtung "Rif. Menaggio" zuerst über die Straße nach Monti di Breglia (45min). Ab hier auf bequemen Wanderweg, gut markiert, in leichten Serpentinen bis zu einer Wegteilung (1380m) und weiter zur Hütte (1400, 1 h). An der Hütte vorbei über einen schmalen Steig (Wegweiser) in einen Sattel. Hier gabeln sich die Wege. Rechts zweigt die Direttissima ab, die durch das Canalone della Grona auch zum Gipfel führt und mehrfach als Fluchtweg zu Verfügung steht. Zum Einstieg (die gesamte Route ist hier schon sichtbar) steigt man noch einige Meter ab zum 1.Turm (1350m; 15min).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Der erste Turm kann links umgangen werden. Zuerst leiten einige Bügel senkrecht die Wand rauf (3,5). Dann weicht die Route etwas nach links aus und leitet in ein kurzes Band über (3). Noch ein paar leichtere Felsstufen und der erste Turm ist geschafft. Ein kurzer Wanderweg (auf den der Umgehungsweg vom Einstieg mündet) leitet gesichert (1) zu einem längeren Gratstück. Dies beginnt fast senkrecht (4) und führt über Platten (3,5) in einen markanten Spalt. Wieder über einige Felsstufen, bis eine leichtere Passage (2,5) mit einer Querung nach links zu einem weiteren Gratrücken leitet (3,5). Zum Schluß fast Gehgelände, das an den Fuß des 2.Turmes führt (1556m; 60min). Hier besteht die Gelegenheit nach rechts auf die Direttissima auszuweichen. Der 2.Turm beginnt senkrecht (4). Platten leiten weiter (3,5) nach links zu einem Band unter einem Felsendach. An diesem vorbei in eine Verschneidung (4). Ab hier kommt eine Folge von Gehstücken und kleinen Kletterpassagen (3), bis man an den Fuß des 3.Turmes gelangt (1632m). Die folgenden 15m sind die Schlüsselstelle des Steiges: Eine nach links zu querende Platte (Bügel), die nach oben senkrecht zu Ende geklettert wird (anstrengend; Bügel; 4,5). Danach wieder leichter und auf einem kurzen Wanderpfad an den Fuß des 4. und letzten Turmes (1646m; 1h). An dieser Stelle erneut eine Fluchtmöglichkeit zur Direttissima. Anfangs eine Querung nach rechts (3,5), dann steil über einen Grat (4). Der Steig führt noch einmal nach links (3,5), bis dann nach einem kurzen grasigen Grat die Schlussplatte (3) erreicht ist. Kurz darauf steht man am Gipfel (1736m; 30min) und kann das grandiose Panorama geniessen.
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Am schnellsten steigt man über die Direttissima in 30min wieder zur Hütte (unterwegs gute Blicke auf den Klettersteig). Alternativ kann man auch im Sattel unterhalb des Gipfels nach links auf dem Sentiero Panoramico (schöne Aussichten) zur Hütte gelangen (1:30h). Ab der Hütte auf bekanntem Weg wieder zum Auto.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Ferrata del Centenario C.A.O.

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
mehrere (wie beschrieben)
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Im Sommer sehr heiß und überlaufen. Weitere Infos: http://www.caocomo.it/cao4.htm
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Foto 1: Peter Geelen
Fotos 3-6: Thomas Küng [thomas.kueng@gmail.com]
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
04.02.2009
Aufrufe
30622
Interne ID
819

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Fotos zu Ferrata del Centenario C.A.O.


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User-Kommentare zu Ferrata del Centenario C.A.O.

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Kommentare von anderen Usern

knotenschlinge schrieb am 22.09.2020
Im September 2020 war der Steig in einem Super-Zustand. Gummiummanteltes Drahtseil für die Sicherung und zusätzlich noch eine Kette zum Anfassen. Lässt sich sber fast rein am Felsen klettern.
sulibats schrieb am 08.05.2016
Steig am 07.05.2016 begangen, alle Sicherungen in perfektem Zustand. Klettersteig kann bei bestem Fels nahezu ohne Griff in Seil/Kette geklettert werden - das hat man nicht häufig. Steig war jetzt am Wochenende trotz Nebensaison auch schon gut besucht, im Sommer sicher überlaufen. Toller Blick vom Gipfel, auch wenn es etwas dunstig war.
INGO schrieb am 13.04.2015
Wir waren am 09.04.2015 am Steig, der leider wegen Renovierungsarbeiten gesperrt war. War für uns schade war, ist für alle zukünftigen Kletterer gut: Es wurden das Drahtseil und die Verschraubungen erneuert, also ist der Steig in ein paar Tagen wieder in bestem Zustand. Wir sind dann auf dem Normalweg hoch auf den Gipfel und die Direttissima wieder runter, die zwar steil aber dennoch gut gehbar ist (30-35 min zurück zur Hütte).
yax01 schrieb am 22.07.2013
Am 19.7.2013 sind wir den Steig am Vormittag gegangen (ab oberem Parkplatz: 7:15). Von der Sonne her ging es gut und durch die Höhe wurde es auch nicht zu warm. Im Steig ist uns nur ein weiterer Kletterer aufgefallen, ansonsten erst beim Abstieg einige Wanderer. Der Steig bietet einen schönen Blick und ist toll zu klettern. Der Fels bietet meist gute Griffe und Tritte, die Eisen sind nur sparsam gesetzt. Zwischen den einzelnen Türmen bieten sich schöne Rastplätze mit toller Aussicht, von daher haben wir auch etwas länger gebraucht - ich frage mich aber bei einigen Zeitangaben sowieso, wie die Leute rennen ;o). Einstieg 8:45 (beim Hinweg eine Kaffeepause auf dem Rifugio und dann halt das Equipment anziehen) und am Gipfel um 12:15 (mit Foto- und Futterpausen). Für den Abstieg sind wir erst über den Grat nach Norden und dann rechts runter zur Hütte (45 min, gut zu gehen). Von der Direttissima wurde uns wegen dem losen Untergrund abgeraten.
logoo schrieb am 26.09.2012
Niklas & Begleitung begingen den Steig am 14. September 2012
Wie oben beschrieben einfach den Wegweisern in Richtung Refugio Menaggio folgen, dass ist die Hütte, die ich unten auch in den Fotos hochgeladen habe. Der beschriebene Schotterparkplatz ist unten bei den Fotos ebenfalls abgebildet und gut erreichbar, auch wenn man kein Allradfahrzeug hat. Tiefergelegte Autos sind dennoch unten zu bleiben...die überleben die Fahrt da hoch nicht. Ab dem Parkplatz geht es ein bisschen serpentinenmässig zur Refugio Menaggio mit genialen Blicken auf den Comer See. Wir hatten Glück und konnten bis weit nach Como blicken...einzigartig kann ich nur sagen! An der Hütte ist dann auch der Klettersteig ausgeschildert und von dort ist es auch nicht mehr lange bis zum Steig, vielleicht 20 bis 30 Minuten, je nachdem wie lange man zwischendrin stehenbleibt und die Aussicht geniesst. Kurz vor dem Steig sieht man dann auch auf den Luganer See....das muss man wirklich gesehen haben! Am Steig angekommen geht es dann auch schon gleich mal recht steil nach oben, wobei aber wirklich alle Stellen zu meistern sind, denn die wirklich schwierigen Stellen zwischendrin dauern meist nur ein paar Sekunden an. Zwischendrin sind auch ein paar wenige Notausstiege drin, 2 davon sind auch ausgeschildert. Wer also auf dem Weg nach oben merkt dass er Schwierigkeiten bekommen hat und diese eher nur mit Glück gemeistert hat sollte aufhören und auf dem Wanderweg den Gipfel erstürmen. Der Steig wird auf dem Weg nach oben nicht einfacher...eher schwieriger! Auf den Gipfel bin ich dann auch alleine hoch, meine Begleitung hat sich entschlossen doch lieber den Wanderweg zu nehmen. Zu unterschätzen ist der Steig also nicht! Aber einer der schönsten überhaupt die ich bisher kennenlernen durfte. Ein Steig, der rund 3 Stunden (mit ein paar Pausen um die Aussicht zu geniessen dann doch schnell bei 3.5 Stunden) dann doch die eine oder andere Schwierigkeit bietet, aber dafür mit einzigartigen und gigantischen Aussichten entschädigt! Überzeugt Euch selbst unten bei den Fotos....

PS: Achja, Klettersteig-Handschuhe sollte man dabei haben...ist besser so :-)
ralltelago schrieb am 21.09.2012
Bin den Steig am 10.09.2012 gegangen. Die Straße nach Monti di Breglia ist ohne Probleme befahrbar. Parkplätze sind auch genügend vorhanden. Der Steig bietet ein grandioses Panorama. ( nach vorne schaut man in die Schweiz Richtung Luganer See und im Rücken erstrahlt der Comer See)
Die Doppelsicherung mit Seil und Kette ist auf dem sehr anstrengenden Steig sehr angenehm und in einem sehr guten Zustand.Den letzten Notausstieg auf den Direttissima mußte ich dann doch nehmen.
Auch diese sind gut zu ersehen und gut angelegt. Die sehr heiße Sonne und das Dolce Vita am Comer See rauben einem die Kräfte.
PS: Der Monte Grona hat ein neues Gipfelkreuz.
wunderkinnd schrieb am 05.08.2012
Bin den Steig Ende Juli 2012 gegangen. Als Nachtrag vor allem für Neulinge (wie mich): Vor dem letzten Abschnitt kommt ein Notausstieg zum Direttissima. Von diesem Notausgang geht es zuerst wie gewohnt weiter, bis man zu dem als \"Schlüsselstelle\" bezeichneten Abschnitt kommt. Um nicht einen sehr unangenehmen Rückweg über den Steig nehmen zu müssen sollte man hier als Anfänger sicherheitshalber aussteigen. Ansonsten ist es ein sehr gut gesicherter Steig, der sämtliche Erwartungen befriedigt.
miwe schrieb am 08.03.2011
Sind den Steig im Oktober 2010 gegangen. Top gesicherter Steig, höchster Genuß bei bester Felsqualität und Fernsicht. Ich würde die Schwierigkeit maximal mit C/D einstufen, vor allem im Vergleich mit den Dolomitensteigen. Die Schlüsselstelle ist nur kurz und mit etwas Armkraft problemlos zu meistern. Sehr schön ist die Länge des Steiges, es warten mindestens drei Stunden immer neue Herausforderungen.
Die Anfahrt zum oberen Parkplatz ist nur für sehr geländegängige Fahrzeuge möglich, die Rinnen auf der Schotterstraße sind teilweise fast einen halben Meter tief.
Stefan schrieb am 18.07.2009
Sind den Steig am 11.7.09 gangen. Die Straße ist bis zum Schluß fahrbar, teils geschottert und ausgewaschen. Der Steig ist wirklich einer der schönsten, vom Panorama genauso wie von der Routenführung und dem sehr schönen Fels. Bin alles ohne zuhilfenahme der Seile geklettert. Wir waren an einem Samstag auch Mutterseelenallein im Steig. Die Bewertung geht i.O.
Michael Siegle schrieb am 02.06.2009
31.5.2009: Anfahr mit dem Auto über Breglia und Monti die Breglia bis es nicht mehr weiter geht, erst am Ende befindet sich der Parkplatz (davor ist schon ein kurzes Stück Schotter, sehr steil, ist aber befahrbar). Sehr langer Steig, mit Ketten und Stahlseil Absicherung, der Abstand der Seile war an manchen schwierigen Stellen ziemlich groß (5 m), deshalb auch die Kette zum Sichern benutzen. Der Steig ist sehr lange und man sollte genügend Zeit einplanen. Abstieg ist schwierig da es steil ist und man öfters auf dem Geröll und Boden ausrutschen kann. Fazit: Traumhafter Klettersteig, Aussichten von denen man nicht genug bekommt, super Griffe --> eine der besten in den Alpen
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