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Via ferrata Escale (a Peille)


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Cime de la Morgelle

Zielhöhe
720m

Talort
Peille (630 m)

Höhenmeter
225m

Gehzeit
3:00h

Schwierigkeit
(5 - D/E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(7 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Spätestens hier scheiden sich die Geister, was einen KS zu einem KS macht. Ob man das Netz absolviert oder nicht, kann für manchen weniger eine Frage der Psyche, als vielmehr der Ethik werden. Ansonsten eine abwechslungsreiche Tour. Sehr schön war allerdings der verträumte kleine Ort Peille, sowie die tolle Aussicht auf die Cote d\'Azur. Die Tour gehört mit den KS Ciappea und Comtes Lascaris zur \"Circuit des Comtes Lascaris\".

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Peille (630 m)
Ausgangspunkt GPS
- / -
Hütten
-
Anfahrt
Peille liegt ca. 15 km nördl. von Monaco, bzw. 25 km von Nizza entfernt. In beiden Fällen Richtung La Turbie fahren. Der Parkplatz befindet sich oberhalb des Ortes (bei der Kirche auf enger und steiler Straße nach oben), eigentlich nur beschildert für Campingmobile ist er aber dennoch wegen der Lage und Größe auch für PKW anzufahren. Schon bevor man in den Ort einfährt sollte man anhalten und die gesamte Route einsehen.
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Wegverlauf Via ferrata Escale (a Peille)

Zustieg
Zurück zur Hauptstraße und weiter abwärts in Richtung Dorfkern. Nach ca. 100 m das erste Hinweisschild (öffentl. Toilette), nach weiteren 50 m sieht man auf der linken Seite die Bar Absinthe (Gebühr). Ab hier den Schildern folgen, aus dem Dorf heraus und im Tal abwärts zur ersten Hängebrücke (mit Infotafel; ca. 15 min).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Man beginnt mit einer 30 m Hängebrücke (solide!) und beginnt in freier Sicht auf das Palais der Lascaris mit einem gemächlichen Start (KS3). Es folgen einige kleinere Überhänge, die anschließend in eine ausgesetzte Querung nach rechts enden und zur zweiten Hängebrücke (32 m) führen (KS4). Hier die Möglichkeit vor der Brücke auszusteigen. Nach der Brücke gelangt man an steilen, ausgesetzten Fels, der mit zahlreichen kleineren Überhängen erklettert wird (KS4+). Man gelangt etwas oberhalb zu einem schon von weiten sichtbaren Laternenmasten (man hat nun die Straße über den Tunnel hinweg überquert; 45 min). Hier hat man auch die Möglichkeit auszusteigen (Gruppen nutzen die Möglichkeit um eher nur für den folgenden Teil einzusteigen). Im folgenden geht es etwas leichter (KS3) weiter über gestuften Fels zu einer 2-Seil-Brücke. Danach leicht absteigend zu einer kleinen Höhle (hier zahlreiche Funde aus verschiedenen Epochen). Man steigt in die Höhle ein und verläßt sie über einen zweiten, rechten Ausgang wieder ... und steht am eigentlichen \"Highlight\" (ca. 20 min): Anhand eines Stahlnetzes kann man einen Überhang mit ca. 20 m Höhe überwinden. Besonderer Kick hierbei: Man klettert anfangs zwischen Netz und Felswand, d.h. mit dem Gesicht zum Tal und fällt sozusagen in das Netz hinein. Wenn sich der Fels wieder neigt, wechselt man wieder zur Wand. Zu Beginn des Netzes gibt es folgende Varianten (alle Varianten führen in ca. 45 min zum Ende). a) Surplomb de la Justice: Man folgt dem Netz (nicht schwer, aber die Psyche!) und gelangt dann sich links haltend an einen sehr mächtigen Überhang (KS5). Diese Passage ist sehr kraftraubend, schnelles Umhängen sollte kein Problem sein. Danach in einer ausgesetzten Querung nach rechts, bis man auf den anderen Weg von unten trifft. b) Dalle de la Morgelle: Am Netz vorbei über ein Stahlseil querend nach rechts. Im folgenden sehr steil (KS4), mit einigen kleineren senkrechten Stellen zur Einmündung des Weges von a). c) Man macht zwar das Netz, aber nicht den Überhang, sondern quert auch nach rechts. d) man kann absteigen. Alle Aufstiegsvarianten führen dann zu einer zweiten Seilbrücke (KS4; 20 m). Danach mit einigen kleineren Überhängen rasch zum Ausstieg. Hier gäbe es noch die Möglichkeit (seit Neuem) zum Schluß noch eine 65 m Tyrolienne zu absolvieren (gelber Petzl-Tandem), oder gleich auszusteigen.
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Auf dem markierten Rückweg gelangt man durch einen Wald rasch wieder zum oberen Parkplatz zurück (15 min).
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Video

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
event. Rastschlinge
Fluchtmöglichkeiten
1 Fluchtmöglichkeit
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Alle Zeitangaben bei franz. Sportklettersteigen sind (meiner Ansicht nach) sehr großzügig bemessen und dürften sicherlich als Obergrenze gelten. Die Gebühr (3,- EUR) wird in der Bar Absinthe entrichtet (guter Cafe au lait; auch Ausrüstung möglich). Dafür gibt’s aktuelle Infos und eine gute Broschüre. Super gesichert. Für mehr Hinweise bitte bei Interesse die eigen zusammengestellte \"Frankreich-Broschüre\" vom Autor anfordern. Es soll Gruppen geben, die nur zum Netz steigen und danach auch wieder runter (Überholen?). Den Überhang nicht unterschätzen, auch der Teil nach der zweiten Brücke hat es in sich. Nicht versäumen nach der Tour noch zum (vom KS sichtbaren) Kriegerdenkmal im Ort zu gehen (schöner Blick auf den Steig und das entfernte Meer). Nicht erwähnt wurden in der Beschreibung die obligatorischen Bügel.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
-
Anfängereignung
Nein
Letzte Änderung
10.04.2017
Aufrufe
12758
Interne ID
1014

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Webcam

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Limonetto-Skigebiet

Bereitgestellt durch: https://www.colleditenda.com

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Fotos zu Via ferrata Escale (a Peille)


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User-Kommentare zu Via ferrata Escale (a Peille)

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Kommentare von anderen Usern

BastiEckoldt@me.com schrieb am 02.07.2017
Wir waren heute da - und der Steig ist leider bis auf weiteres wegen Instandhaltungsarbeiten geschlossen.
Ein Termin für die Wiederöffnung steht laut Aussage in der Bar noch nicht fest :-(.

Leider war dies auf der Homepage nicht vermerkt - daher am besten vorher nochmal anrufen. Damit kann man sich die Anfahrt und die Enttäuschung sparen !!

Kontaktinfos: http://peille.free.fr/infos.php
Synthomesc schrieb am 29.09.2015
Für mich definitiv die geilste Ferrata der Seealpen...
Bewertung finde ich ein bisschen zu hoch gegriffen. Abgesehen vom "Surplomb de la Justice" , welche nicht nur Kraft sondern auch Psyche fordert, würde ich die gesamte Tour als C einstufen...Überhänge nach der 2. Seilbrücke..aber auch nicht wirklich D ...Auf alle Fälle sehr abwechslungsreich ...sehr schöne Akrobatenroute im Hinterland der Cote D' Azur..

https://www.youtube.com/watch?v=RJ8j2VPlCVU

OliB schrieb am 26.10.2014
Oktober 2014, nach den Beschreibungen hier auf dieser Seite war Parken und die Bar finden, kein Problem. Die freundliche Frau hat auf alles hingewiesen was wichtig ist. Achtung Seilbahn-Stopp mit 2 Matten am Fels. Dazwischen ist ein Steigbügel, diesen bitte zum Ausbauen benutzen, so die Info der Frau in der Bar und die Erfahrung vorort. Nur der Beginn der Tour...die zweite Seilbrücke ist vom Dorf aus gut zu sehen, aber die ist nicht die Einstiegsbrücken. Da im Tal abwärts wandern bis zur kleineren Brücke unten. Alles ist mit Schildern ausgeschrieben. dann gehts los. Schon nach einigen Metern an Fels und Wand zu den ersten kleineren Überhängen. dann wird gequert und die grosse Hängebrücke rüber. Ab da wird des bis zum beschriebenen Punkt mit der weit sichtbaren laterne etwas schwerer. Die Überhänge sollten eher D - bewertet werden. Dann kommt das Netz und es ist prima beschrieben wie der Weg weitergehen kann. Es ist auch alles gut zu sehen. Die Seilbrücke ist zwar für Leute unter 160 cm etwas schwerer, da das Halteseil etwas lockerer ist als gewohnt und zum Ende hin immer höher hängt. Die Seilbahn macht dann den schönen Abschluss, ist aber am Ende etwas ungeschickt gelöst wie die Rolle und Sicherung wieder ausgebaut werden soll. Der Stand dort ist nicht gerade bequem und der Steigbügel zwischen den Matten sollte auch benutzt werde. Dann nur noch abwandern zum Dorf. Alle Ausstiegs- und Einstiegsvarianten sind super beschrieben und genauso wiederzufinden.
Bergblumenwiese schrieb am 02.06.2013
War am 25.Mai 2013 mit einem sportlichen 14 jährigen (160 cm groß) vor Ort. Für ihn war es erst der 2.KS (erster KS Rocca dei Corvi) Aber hat es super gemeistert und war ganz scharf auf die schweren Varianten. Großes Kompliment Valentin!! Super gemacht!!
Eine Exe oder kurze Bandschlinge ist auf jeden Fall empfehlenswert für die Überhänge. Gut ist die Sicherung, sie ist so angebracht, dass man nicht in schweren Stellen umklippen muss. Für die Tyriolenne ist die Tandem cable die richtige Wahl (kann vor Ort ausgeliehen werden) Die Tandem speed bekommt zuviel Geschwindigkeit und man prallt ordentlich auf die Matte auf. Dann ein KS-Bügel ans 2.Seil zum Bremsen hängen.... sonst sind blaue Flecken vorprogrammiert.
Gipfelstürmer schrieb am 16.10.2012
Ich habe den Klettersteig am 3. Oktober 2012 gemacht. Einer der schönsten Klettersteige der Seealpen! Schöne Aussicht auf den kleinen Ort Peille und anspruchsvolle Kletterei durch senkrechte und überhängende Wandstücke. Der extreme Überhang Surplomb de la Justice am Ende der Variante gehört zu dem Schwierigsten, was in den Seealpen zu finden ist! Deutlich schwieriger als Via Ferrata de Tende (Voie des Heretiques) und Via ferrata de la Ciappea. Selbst die sehr anspruchsvolle Via ferrata du Baus de la Frema hat keinen so extremen Überhang zu bieten!
gkuerbis schrieb am 12.06.2012
Ich bin gestern Nachmittag den Klettersteig gegangen. Es war SUPER! Ich war ganz alleine unterwegs. Auch bei mir herrschte sehr starker Wind, der mir (1,70 m) auf den Hänge-und Seilbrücken zu schaffen machte (Tip: Express mitnehmen). Trotz der zwischenzeitlichen Überlegung einen der Notausstiege zu benutzen bin ich den Steig durchgegangen. Ich benötigte vom Parkplatz und zurück etwa 2 h ohne große Pausen zu machen (nur Fotopausen). Echt lohnenswerter, anspruchsvoller Klettersteig. Gute Sicherungen aber fast ausschließlich Eisen klettern. Leider konnte ich keine Gebühr in der Bar entrichten (geschlossen), aber den Steig kann man trotzdem gehen (gute Ausschilderung)! Da ich keine Seilrolle hatte, verzichtete ich auf die Seilfahrt am Schluss.
Karin schrieb am 10.10.2008
Wir waren im Ende September dort und waren sehr begeistert. Für uns war es wirklich herausfordernd aber auch gut machbar. Das Netz empfand ich als problemlos, das Stahlseil bereitete mir da mehr Probleme. Das erste Stahlseil ist relativ kurz und man kann es mit Blick zur Wand (Psyche mal wieder!) überqueren, das war kein Problem für mich. Wer hier erhebliche Probleme hat, der sollte lieber direkt vor dem Netz aussteigen. Das 2. Stahlseil ist viel länger und man muß mit Blick in die Ferne (konnte ich nicht genießen...) bewältigen. Bei uns pfiff dazu noch ein starker Wind. Ich bin 1,67cm groß und viel kleiner sollte man auch nicht sein, da das Seit an den man sich mit den Händen entlang hangelt recht hoch angebracht ist. Unter 1,60 würde ich das 2. Stahlseil auf jeden Fall auslassen! Der Steig ist grundsätzlich in hervorragendem Zustand. Wir waren vollkommen alleine dort. Wir hatten etwas Schwierigkeiten den Steig zu finden. Am Besten durch den Ort durchfahren und am Ende parken. Die kl. Bar, in der man die Gebühr zahlen muß, ist direkt im Ort. Dort erfährt man auch wo der Einstieg ist. Uns hat ein freundlicher Franzose zur Bar geleitet. Peille hat sich uns als verschlafenes Nest präsentiert.
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