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THEMA: Klimawandel in den Alpen

Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 15:54 #1

  • Srajachjung
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Hallo ihr Lieben,

Klimaerwärmung und deren Folgen für den empfindlichen Lebensraum Alpen, war sicher schon oft ein Thema.
Seit vielen Jahren fahre ich immer wieder mal nach Kärnten, aber dieses Jahr habe ich es hier als besonders schlimm empfunden.
- Anfang August wurde in Dellach im oberen Drautal, ein neuer Hitzerekord mit über 40 Grad im Schatten erreicht.
- Seit 10 Wochen hatte es in ganz Kärnten , Friaul , Slovenien nicht mehr geregnet. Der Mais im Gailtal war höchstens 1 Meter hoch, vertrocknet und hatte keine Maiskolben, Laubbäume waren schon herbstlich gefärbt.
- Faaker und Pressegger See hatten 28 Grad Wassertemperatur.

Am 23.7.13 sind wir über den Nassfeldpass über Pontebba zum Monte Zermula ( via ferrata "der Freunde der Alpen " ) gefahren, dort lag schon überall Brandgeruch in der Luft.

Eine Woche später lag über dem gesamten karnischen Hauptkamm von Kötschach-Mauten bis Arnoldstein, dunkler Waldbrandrauch.
Beim Aufstieg über den via italiana und den slovenischen Klettersteig zum Mangartgipfel hatte man beißenden Rauch in der Lunge.
Für einen Waldbrand auf kärntner Seite , Gailtal,im Bereich der windischen Höhe, in Richtung Weisensee Ostufer, hat die Feuerwehr mehrere Tage gebraucht, um dieses unter Kontrolle zu bringen.

Eine schlimme Entwicklung wie ich finde, zu der wir alle mehr oder weniger mit dem Verbrauch von Gas, Öl, usw. :S beitragen. :(
Leider ein Problem, was nur global gelößt werden kann ??

Auf eure Meinung, Beiträge bin ich gespannt !!!

Viele Grüße:

Christian :laugh:
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Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 17:50 #2

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Srajachjung schrieb:
Leider ein Problem, was nur global gelößt werden kann ??

Stimmt, das ist nur global lösbar. Ich persönlich bin überzeugt, dass die Menschheit das aber nicht hinbekommt, dazu ist nämlich ein Umdenken erforderlich, zu dem die meisten nicht bereit sind. Was ist denn passiert seit Kyoto (1997) und seit Al Gores Film (2006). Was ist aus all den guten Ansätzen geworden. Wäre das Ruder überhaupt noch rumzureißen?

Trotzdem finde ich es wichtig, das jeder von uns zumindest in seinem eigenen Umfeld seinen Beitrag leistet, z. B. den Müll trennt, nicht jeden Weg mit dem Fahrzeug erledigt, sparsam mit Wasser und Strom umgeht...
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
Letzte Änderung: 27 Aug 2013 19:03 von kletterkiki.
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Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 18:48 #3

  • der Dan
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Da die "Liga der Entscheider" sich ja dann und wann zusammensetzt, bei feinem Essen und einem guten Wein versteht sich, und es dann trotzdem nicht auf die Reihe kriegt wen zu finden der Das Ruder zum rumreißen überhaupt mal in die Hand nimmt, geschweige denn das Ruder überhaupt zu finden, bleibt das wohl ein Problem von uns normalsterblichen.
Ist ja auch gut so, denn Gesetze und Reglen ändern in den Köpfen nichts...

Also dusche ich nur solange bis ich sauber bin, benutze einen Zahnputzbecher, verbiete meiner Freundin meine T Shirts zu bügeln, laufe zu Fuß zum Supermarkt (400m!), beleuchte meine Butze mit LED, und sende nicht jeden 2. Amazon / Zalando Drecksartikel zurück nur weil ich ihn mal anfassen wollte. Außerdem muss kein Bad 22 Grad warm sein für die 20 min die ich dort täglich verbringe. Und schlafen bei 17 Grad bereitet mir auch keine Höllenqualen...
Ich als Mieter kann da kaum mehr tun.

Als Häuslebesitzer/bauer geht da noch mehr. Stichwort Photovoltaik, Warmwasser aus Sonnenkollektoren, ne schlaues Heizungskonzept und energetische Sanierung allgemein.

Leider ist das alles ne Kostenfrage, denn nicht jeder kann sich das umweltverträgliche Vollprogramm für sein Haus leisten, außerdem hat auch jeder im Kopf daß sich das alles vor Ablauf seiner Lebenszeit ammortisieren muss. Das ist auch so ein Knackpunkt...
Es geht darum etwas zu erhalten, und zwar nicht für die jetzige Generation, kapiert nur leider kaum wer.

Meine LED Funzeln ammortisieren sich definitiv nicht mehr so lange ich lebe. Aber die verbrauchen weniger Strom - und zwar sofort (nicht wahr Herr Steinbrück??).
je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall.

500px.com/danielkubirski
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Letzte Änderung: 27 Aug 2013 19:01 von der Dan.
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Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 18:55 #4

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der Dan schrieb:
Ist ja auch gut so, denn Gesetze und Reglen ändern in den Köpfen nichts...

Das Ändern in den Köpfen beginnt dann, wenn:

1. man selbst davon überzeugt ist, dass sich was verändern muss
2. man auch bereit ist, etwas zu ändern

Nur so, könnte man global etwas bewirken.
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
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Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 19:00 #5

  • der Dan
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Es ist ein grundsätzliches Problem wenn man das als nicht hinnehmbare Einschränkung missversteht.
Einschränkung ja. Aber nicht soweit daß man seine Lebensqualität als ernsthaft eingeschränkt beurteilen müsste.
Man kann da doch noch ganz gut mit leben.

Aber ich will noch mal zurück zu den Alpen:
Die Russen haben für die kommenden Olympischen Winterspiele (weil man aus Kanada ja gelernt hat) bereits jetzt den Schnee vom Vorjahr eingebunkert, also auf riesige Haufen aufgeschüttet und mit simplen aber effektiven Planen abgedeckt... und siehe da das Zeug schmilzt deutlich weniger weg als wenn es so in der Sonne liegt. Und zwar bei 15 Grad plus !
Warum liegen diese simplen aber effektiven Planen nicht auf Alpengletschern ? So teuer können die nicht sein... Aber für so nen Wahnsinn wie Olympia macht mans dann schon... das kapiere wer will...
Gletscher sind das Wasser der großen Flüsse von morgen. Daran sollte man denken.
Wenn wer meint das sieht nicht besonders toll auf dem Urlaubsfoto aus, hat er sogar Recht. Aber sowas wäre dann der Preis unserer Existenz...

So, ich habe fertich.
je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall.

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Letzte Änderung: 27 Aug 2013 19:09 von der Dan.
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Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 19:03 #6

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der Dan schrieb:
Es ist ein grundsätzliches Problem wenn man das als nicht hinnehmbare Einschränkung missversteht.
Einschränkung ja. Aber nicht soweit daß man seine Lebensqualität als ernsthaft eingeschränkt beurteilen müsste.
Man kann da doch noch ganz gut mit leben.

Leider fühlen sich manche ersthaft eingeschränkt, wenn Sie zum Bäcker, der 300 Meter entfernt ist, nicht mit dem Auto fahren dürften. 300 Meter zu Fuß gehen, ist schließlich eine Zumutung!
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Walter Bonatti (1930-2011)
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Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 19:17 #7

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der Dan schrieb:
... Gletscher sind das Wasser der großen Flüsse von morgen. Daran sollte man denken.
Wenn wer meint das sieht nicht besonders toll auf dem Urlaubsfoto aus, hat er sogar Recht. Aber sowas wäre dann der Preis unserer Existenz...

So, ich habe fertich.

Am Sonntag kam eine tolle Terra X-Sendung. "Die Macht der Jahreszeiten: Herbst und Winter"
Untertitel: "Wie Herbst und Winter die Natur und das Leben der Menschen in Deutschland prägen und wie sich die Jahreszeiten durch den Klimawandel verändern werden".

Hier zum Nachschauen (Sehenswert!!!):
www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/19...reszeiten%2C-Folge-2

Nachtrag:
Hier noch ne Info zum 1. Teil: www.zdf.de/Terra-X/Die-Macht-der-Jahreszeiten-12-29131996.html
Auch hier gehts u. a. um den Klimawandel.
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Walter Bonatti (1930-2011)
Letzte Änderung: 27 Aug 2013 19:24 von kletterkiki.
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Klimawandel in den Alpen 27 Aug 2013 21:54 #8

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Natürlich geben einem solche Extreme wie in Kärnten arg zu denken, ich glaube, dass es einen Klimawandel gibt, wird kaum noch jemand bestreiten können. Kann man wohl an jedem Gletscher ablesen, leider. Ich bin mir auch sicher, dass das verhalten der Menschen durchaus eine Komponente ist, die darauf Einfluss nimmt. Ich frag mich dennoch, wie weit liegt eine natürliche Entwicklung vor (die sicherlich durch anthropogene Einflüsse verstärkt wird). Oder anders ausgedrückt, ist das nun ein Extrembeispiel für einen durch Menschen verursachten Klimawandel, oder sind das Wetterkapriolen, die sich angesichts des Klimawandels verstärkt äußern? Sicher kann jeder einzelne die Möglichkeit, mit den beschränkten Möglichkeiten, die man als Individuum hat, etwas zu tun. Sollte jeder auch, aber das eben nach den Möglichkeiten. Und das möglichst freiwillig. Ich halte den menschlichen Verstand immer noch besser als irgendwelche oktruierten Zwangsregelungen. Da gibt es viele negative Beispiele. Ich denke dabei z.B. an das Glühlampenverbot. Es gibt mit LED und Energiesparlampen sicher gute Lösungen, die ich übrigens auch benutze, schon vor dem Verbot. Aber manchmal ist das Zeugs eben einfach ungeeignet. Oder auch zu kurz gedacht. Glühbirne wird warm, keine Frage, lichttechnisch eine blöde Energiebilanz. Aber denkt mal jemand darüber nach, dass die nicht mehr entstehende Wärme, auch wenn es nicht viel ist, im Zweifel durch die Heizung wieder ausgeglichen wird? Und es ist keine Frage, dass man für 400 m zum Bäcker nicht den dicken SUV starten muss (muss man auch nicht unbedingt, um den Schulkindern einen km Schulweg zu ersparen. Sicher gibt es da im Einzelfall auch gute Gründe. Die meisten von uns wohnen nicht mitten in den bergen, müssen also irgendwie zur Ausübung unseres schönen Hobbys dahin kommen. Das gönn ich jedem. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass jeder einzelne sich Gedanken macht, was er tun kann, und das soll nicht immer gleich Verzicht heißen. Es kann schon viel bringen, sich etwas mehr Zeit auf dem Weg zu lassen. Und wer die Möglichkeit hat, gerne auch die eigene alternative Energieerzeugung. Wichtig ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach, dass jeder sich Gedanken macht, was er/sie persönlich tun kann.
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Klimawandel in den Alpen 29 Aug 2013 09:43 #9

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Und hier zufällig grad eine Gegenstimme zum Klimawandel gefunden.
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/pause-...ermung-a-919066.html
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Klimawandel in den Alpen 29 Aug 2013 16:12 #10

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cschnell schrieb:
Und hier zufällig grad eine Gegenstimme zum Klimawandel gefunden.
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/pause-...ermung-a-919066.html

Der Artikel zeigt schön, daß Klima ein multifakorielles Geschehen ist , in das viele ,sich gegenseitig beeinflußende Fakoren hineinspielen.
Weil dies so abstrakt ist, ist es für viele Menschen kaum nachvollziehbar, auch offensichtlich für viele Politiker nicht.
Zum Anderen steht Klimaschutz massiv kurzfristigen Interessen der Industriestaaten und der Schwellenländer entgegen.
So schein die Devise zu gelten: Klimaschutz ja, aber erst später und zuerst die Anderen !!
So bleibt dem Einzelnen nur, möglichst viel selbst zu tun und auf Einsicht der Verandwortlichen zu hoffen.
Hoffentlich nicht zu spät für diesen Planeten

LG: Christian
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Klimawandel in den Alpen 30 Aug 2013 15:59 #11

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Der Klimawandel ist meines Erachtens klar auf den Menschen zurückzuführen. Die Menschheit verhält sich wie Krebs, der seinen Wirt zerstört. Sie wächst in ihrer Zahl und ihren Ansprüchen unaufhörlich, ohne ihrem Wachstum Grenzen zu setzen und nennt diese geplante Selbstzerstörung FREIHEIT.

Das von Politikern und Wirtschaftsführern hochgelobte Wachstum ist hauptursächlich für die rapide Verschwendung unserer Ressourcen, Umweltzerstörung und den Klimawandel. Die Nebenwirkungen sind Kriege, Wasserknappheit und Hungersnöte. Doch es ist zu spät: Politiker und Regierungen können gar nicht mehr umkehren. Der Versuch würde zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft führen. Soweit kommt es aber gar nicht, denn ohne kräftige Spenden aus der Wirtschaft würde kein Politiker jemals einen Wahlkampf gewinnen können.

Wen es interessiert, wie ich auf diese Schlussfolgerung komme, dem lege ich das folgende Filmchen ans Herz. Unser Wirtschaftssystem hat einen logischen und fatalen Fehler: Das Erheben von Zinsen bei Schulden! Nur wer wächst, kann Schulden zurückzahlen.

www.youtube.com/watch?v=ygaiWEXmuv0

Ohne eine radikale Neuordnung unserer gesamten Gesellschaft ist die Erde nicht zu retten. Es bleibt abzuwarten, was zuerst kollabiert: die Weltwirtschaft, die Gesellschaft oder das Klima. Und dabei hören wir „Das Narrenschiff“ von Reinhard Mey.

Und jetzt? Machen wir mit? Nach dem Motto „Nach uns die Sintflut!“?
Das ist eine Frage des Gewissens und der Ehre, die jeder selbst beantworten muss.

Bitte verwechselt meinen pessimistischen Realismus nicht mit Zynismus… ich würde mir ehrlich wünschen, es würde alles ganz anders kommen…

Das Narrenschiff:
www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg
"Wenn du allein bist, bist du still, und wenn du still bist - vor allem wenn du zwei Monate still bist-, bewegen sich Dinge in dir."
Silvia Vidal
Letzte Änderung: 30 Aug 2013 16:00 von BLR.
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Klimawandel in den Alpen 30 Aug 2013 16:34 #12

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Passend dazu auch:
www.youtube.com/watch?v=l-XYBJOKNMg

"Übersetzter Text:
Wo ist der Ort
wo der Teufel seine Kinder bekommt
das is der Platz
wo alles zusammenläuft
wo ist das Feuer
(hey) wo schlägt denn grad ein Blitz ein
wo ist denn da der Stall
wo die Hütte verbrennt?

Haben wir mal Pech oder einen Lauf
Fallen wir um oder auf
Sind wir dünn oder dick
Haben wir einen Reim oder Glück
teilen wir aus, schenken wir ein
machen wir uns runter oder freuen wir uns
Wären wir Christen, dann hätten wir gewusst
Wo der Teufel den Mist baut

Jeder weiss, dass Geld
nicht auf der Wiese wächst
und essen kann man es auch nicht
aber brennen tut es gut
aber heizen tun wir mit Weizen
und Rüben und mit Mais
wenn wir noch lange so weiter heizen
brennt der Hut

Wo is das Geld
das überall fehlt
ja ist das denn niemandem peinlich
wieso kommen immer die nach vorn
die lügen, die die Wahrheit verbiegen
und wenn sie nicht bekommen was sie wollen
dann wird es gestohlen,
diese Gauner soll der Teufel holen

Da ist der Platz
wo der Teufel seine
Kinder bekommt
wo alles zusammenläuft
wo ist das Feuer
(hey) wo schlägt denn grad ein Blitz ein
und die Hütte brennt
grad in diesem Moment

jeder weiss...
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
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Klimawandel in den Alpen 24 Jun 2019 09:58 #13

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" Fridays for future " läßt schön grüßen ! Da ist mir dieser Thread von 2013 wieder eingefallen. :unsure:
Ich hole in hiermit mal aus der Versenkung und wenn es nur darum ist, zu zeigen wie die Zeit vergeht und geändert hat sich nichts !! :ohmy: :dry:
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Klimawandel in den Alpen 30 Jun 2019 10:59 #14

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Guter Thread, du hast Recht...

Tja, ich hab immer noch die gleiche Meinung. Ich schaue, dass ich persönlich meinen Beitrag leiste. Leider ist das auch ein Thema, bei dem ich mich ereifern könnte. Ich stelle immer mehr fest, in was für einer verlogenen Gesellschaft wir leben. Nur mal drei Beispiele:
  • Da gab es in Bayern kürzlich eine Unterschriftensammlung "Rettet die Bienen". Da gehen dann Leute hin, die ihren Vorgarten zubetonieren, damit auch ja keine bienenfreundliche Pflanze ein Chance hat. Aber das Gewissen ist beruhigt, man hat ja unterschrieben.
  • Da wird eine Industrie zur Produktion von Elektroautos angekurbelt, aber mal ehrlich, am umweltfreundlichsten ist es doch, wenn man beim Autokauf auf den Bezinverbrauch schaut und sein Auto möglichst lange fährt. Wer macht sich eigentlich Gedanken darüber, aus welchen Materialien so eine Batterie für das Elektoauto besteht?
  • Da werden beim Deutschen Fernsehpreis (oder war es Die Goldene Kamera?) von den meisten Preisträgern und Laudatoren flammende Reden gehalten und Appelle ausgesprochenen. Sogar die Greta war da. Und am Schluss kriegt das Nachwuchssternchen man SUV geschenkt.

So etz hab ich mich wieder aufgeregt. Nein, bei sowas könnt ich :sick: ...
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Walter Bonatti (1930-2011)
Letzte Änderung: 30 Jun 2019 13:19 von kletterkiki.
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Klimawandel in den Alpen 30 Jun 2019 11:29 #15

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Hi Anja,
also wir haben uns fest vorgenommen keine Flugreisen mehr zu machen, wegen dem Klimawandel, da die Fliegerei die schlechteste CO2-Bilanz aller Verkehrsmittel hat und den touristischen Klimakiller schlechthin, eine Kreuzfahrt nie anzutreten. :S
Da wir aber extreme Alpenfans sind , fällt uns das auch nicht besonders schwer. So könnte aber jeder auf einen Klimakiller verzichten , dann sehe die Sache schon ganz anders aus. :side:

Zum Thema Auto gab es im letzten DAV Panoramaheft einen richtig guten Beitrag :

www.alpenverein.de/der-dav/jubilaeum-150...berge_aid_33409.html
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