Druckansicht

Todtnauer Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Todtnau

Zielhöhe
630m

Talort
Todtnau

Höhenmeter
100m

Gehzeit
0:45h

Schwierigkeit
(3.5 - C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(43 Bewertungen)

Eröffnung
1994

Resumee
Kurzer Mittelgebirgssteig mit Überraschungen; wer in der Nähe ist, sollte ihn besuchen.

Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkstreifen an der B 317 auf Höhe Hotel Waldeck/Freibad Todtnau am Ortsausgang von Todtnau nach Donaueschingen. Die Querung des Wildbaches "Wiese" über die morsche Holzbrücke hinüber zum Hotel Waldeck bzw. zum Freibad Todtnau (Baustelle Schwimmbad-Neubau an alter Stelle) ist aktuell (Mai 2018) verboten.
Ausgangspunkt GPS
Hütten
-
Anfahrt
Von Freiburg nach Todtnau, dort kurz Richtung Donaueschingen. Am Ortsende nach einer Rechtskurve links zum Hotel Waldeck (Hinweisschild, Parkplätze nur für Gäste) abbiegen, jedoch noch vor der Brücke rechts auf dem Streifen zwischen Bach und B 317 parken.
↑ nach oben

Wegverlauf Todtnauer Klettersteig

Zustieg
Auf der Brücke über den Bach zum Hotel Waldeck und wenige Schritte über dessen Parkplatz bis zu einer markanten Tanne. Hier scharf links, dann in 2 Serpentinen bergauf bis zu einer Tafel mit Hinweisen zum Klettergarten (Spendenbox). Nun kurz weiter bergauf etwas links haltend zu den Felsen und fertig angeseilt dem roten Pfeil zum Einstieg folgen.
Zustieg Höhenmeter
20m
Zustieg Zeit
0:08h
Anstieg
Zunächst führt ein dünnes Seil leicht steigend zu einer Abzweigung. Wir halten uns an das linke Seil, das kurz nach links leitet, ehe der Steig nach rechts oben zeigt und an Schwierigkeit zunimmt. Nach einem Anstieg über plattiges Gelände führt der Steig luftig um ein Eck herum, ehe man sich erneut entscheiden muss: Links knapp mittelschwer und kurz zum Gipfel oder rechts deutlich spannender und länger (Schwierigkeit 3,5) zum oberen Felsrand. Dort wartet ein weiterer Höhepunkt, nämlich eine Zwei-Seil-Brücke über eine kleine Schlucht. Wem das zu heftig ist, der kann gesichert durch die Schlucht absteigen, die anderen finden knapp nach der Seilbrücke den alten Steilabstieg (rechts unter der Felswand halten und gesichert (Schwierigkeit 1,5) zurück zum Einstieg.
Besser man folgt dem Stahlseil nach der Seilbrücke noch ein paar Meter nach oben zur Felskuppe und steigt rückwärtig über den Pfad im Wald links haltend ab.
Anstieg Höhenmeter
30m
Anstieg Zeit
0:30h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
Abstieg
Von der höchsten Felskuppe im nordseitig angrenzenden Wald links haltend in einer Senke zum Zustiegsweg zurück (deutlicher, z.T. mit Laub bedeckter, nicht markierter Pfad)
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
0:10h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Süd
↑ nach oben

Übersichtskarte Todtnauer Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
↑ nach oben

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
60er Bandschlinge mit Klemmknoten sowie Seil zum Nachsichern für den schweren Quergang
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
rote Pfeile am Fels weisen den Weg zum "Klettersteig". Die anderen, nicht markierten Passsagen mit den dünnen Seilchen dienen den Kletterern als gesicherte Abstiege zum Wandfuß
Sicherungen
Historisch bedingt dienen die Stahlseile vorwiegend den Vereinskletterern als gesicherte Abstiegswege. Daher sind keine Felsanker, sondern kostengünstige Bohrhaken gesetzt, an denen die dünnen Stahlseilchen befestigt sind. Stellenweise besteht Verletzungsgefahr an beschädigten Seilen. Handschuhe tragen!
Der schwere Quergang in Wandmitte dient den Felskletterern offenbar als Mutprobe: eine Stelle ist nur dann vernünftig im 3. Grad UIAA frei kletterbar, wenn man mit dem Anseilpunkt meterhoch über dem durchhängenden Stahlseil klettert - was ja nicht sein darf! Die Schlüsselstelle kurz darauf verlangt frei geklettert den 5. Grad UIAA, wobei das Hangeln am dünnen Seil hier möglich ist (D/E), Kletterschuhe und eine Körpergröße von >170cm helfen dabei. Selbstsicherung in Form eines Bandschlingenklemmknotens und Zusatzsicherung für schwächere Nachsteiger empfohlen!
Gesteinsart
Gneis
↑ nach oben

Hinweise

Hinweise
Am Gasthof gibt es keine Hinweisschilder, die Seile sind meist sehr locker.
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Google-Maps von Dominik
Fotos 1,3: Jörg (Team)
Fotos 2,4-7: Stephan Tögel
Fotos 8-9: Thomas Falkenberg
Fotos 10,11: Jochen (Team)
Fotos 12,13: Philipp Herre
Anfängereignung
Jein. Schöner rauer Fels (Gneis), der auf der leichten Variante bedingt für Anfänger geeignet ist. Das Stahlseil ist jedoch nicht durchgehend, was ängstliche Gemüter womöglich überfordert. Man muss/darf klettern und steigen, es gibt keinerlei Steighilfen und die dünnen, in großen Abständen befestigten, gedrehten Drähte dienen nur als Absturzsicherung, nicht zur Fortbewegung - siehe Hintergrund.
Letzte Änderung
02.05.2018
Aufrufe
103694
Interne ID
9

↑ nach oben

Webcam

Webcam kann nicht angezeigt werden!

Emmendinger Hütte www.emmendinger-huette.de

Bereitgestellt durch: https://emmendinger-huette.de

↑ nach oben

Fotos zu Todtnauer Klettersteig


von
 
Registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um selbst Bilder hochzuladen
↑ nach oben

User-Kommentare zu Todtnauer Klettersteig

Um selbst einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.

Kommentare von anderen Usern

platon schrieb am 01.11.2018
Der Steig liegt inmitten des Todtnauer-Klettergartens und bietet sowohl Anfängern wie Fortgeschrittenen eine schöne Tour mit vielen weiteren Klettermöglichkeiten.
Ich bin den Steig mit 3 Kindern (5, 10, 11 Jahre) durchstiegen und es war nur eine sehr kurze Stelle (ca. 7m), die wirkliches Klettern (ca. 5 Grad UIAA) erforderte, aber keinesfalls musste dabei über oder mit dem Seil geklettert werden. Es sind sehr viele Griffe und Tritte möglich.
Die gesamte Strecke läßt sich "frei" ohne Seil klettern.

Für die kleinsten Steiger gibt es notfalls mehrere Umgehungsmöglichkeiten und Alternativwege. Kletterer ab 1,50m Körpergröße sollten keine Schwierigkeiten haben - auch nicht auf der abschließenden Seilbrücke.

Ansonsten ist der Steig wunderbar geeignet, um mit Kindern die vielen anderen Routen entlang des Weges hinab und wieder hinauf zu klettern, da hier ein Erwachsener genügt um das Seil Toprope einzuhängen.
askul schrieb am 31.08.2017
Für mich ein sehr schöner Steig, weil absolut kein Stahlkontakt erforderlich, sondern immer(!) Felsgriffe oder -tritte vorhanden, auch und insbesondere an den beiden schwierigen Stellen vor der Seilbrücke. Besonders die letzte und schwierigste Stelle vor der Seilbrücke hatte extrem schöne Griffkanten, so dass ich diese Stelle gefühlt "frei hängend" überwinden konnte. Kleinere Personen mit deutlich weniger als 1,85m Körperlänge könnten allerdings Schwierigkeiten haben, diese hoch im Fels liegenden Griffkanten an der letzten schwierigen Kletterstelle zu erreichen.

Wegen der kurzen Route war es ein besonderes Vergnügen, die beiden "Schlüsselstellen" mehrmals hintereinander zu bewältigen ;-)

"Frei" geklettert, also ohne Steilseilunterstützung, würde ich die erwähnte vorletzte schwierige Kletterstelle mit C oder C/D und die letzte schwierige Kletterstelle mit D/D+ bewerten.
Freet schrieb am 25.08.2017
Schöner Anfängersteig der in den Klettergarten integriert ist, so, dass es viele Alternativrouten, Kletterrouten und Abseilstellen gibt die ein paar Stunden Spaß erlauben. Leider sind die Seile und die Seilführung teilweise unterirdisch. Ein Plus ist, dass wenig Eisen verbaut ist.
StefanK schrieb am 01.11.2016
Das wäre eigentlich der ideale Steig, um Anfänger an das Thema heranzuführen. Die Routenführung ist ebenso schön wie die Aussicht. Leider machen die sehr dünnen und schlaffen Seile jeden Spaß zunichte und Anfänger extrem unsicher. Schade Chance vertan!
Fattel schrieb am 06.06.2016
Wir waren am 30.05.16 vor Ort (Regenwetter; Felsen sehr nass).

Die Vorposter haben es schon weitestgehend auf den Punkt gebracht. Ergänzen möchte ich, dass das Seil zum Teil extrem viel Spiel hat und kaum dicker als eine Reepschnur zu sein scheint. Die Ankerabstände (s.u.) sind teilweise so groß, dass die Sicherung eigentlich nicht mehr als Makulatur ist; der Fallweg wäre viel zu weit um den Stürzenden einigermaßen vernünftig abzufangen. Das Seil schützt m.E. einzig davor komplett vom Felsen runterzufallen.

Auch die Verwendung gewöhnlicher Expressanker gefällt mir nicht. Ich möchte mir das Zuwammenwirken solcher Anker mit dem Karabiner eines KS-Sets beim Sturz aus mehreren Metern Höhe garnicht erst vorstellen.

Fazit: Wer vorbeifährt sollte den Steig mitnehmen; eigens dorthin zu fahren oder (wie wir) einen so großen Umweg bei der Anreise in die Berge in Kauf zu nehmen kann ich nicht empfehlen. Vllt. wird der Steig ja irgendwann einmal zeitgemäß saniert. Dann würde die Bewertung bestimmt ganz anders ausfallen.
Synthomesc schrieb am 26.09.2015
Netter kleiner Steig im Schwarzwald..auch der einzigste...sehr kurz, aber man kann ihn 2 mal begehen da 2 Routen möglich sind..die eine Route ist nicht ohne, da keinerlei Eisen verbaut ist und das Sicherungsseil sehr lose gespannt ist. Für blutige Anfänger würde ich das nicht als gut geeingnet bezeichnen...Ideal um nach der Winterpause wieder reinzukommen...längere Anfahrt lohnt allerdings nicht...
Ellen schrieb am 12.06.2015
Für Anfänger zum Zeigen ganz gut geeignet, weil auch eine kleine Seilbrücke dabei ist. Allerdings sind die Sicherungsseile stellenweise etwas niedrig (oder schlapp) angebracht, so dass man wenn sich in ungünstiger (instabiler) Position befindet, sollte man mal zugreifen müssen.
Schade, dass der Steig so kurz war. Spaß hat's aber allemal gemacht.
Matze unterwegs schrieb am 23.08.2014
Abwechslungsreicher Mini-Klettersteig mit Aussicht. Wenn ich in der Nähe bin, schaue ich gerne wieder vorbei.
Schuhbändel schrieb am 21.01.2013
Ideal um Anfänger anzulernen. Stellen zum Aussteigen sind vorhanden. Wer von weiter weg kommt sollte gleich noch das Kletterseil mitbringen denn es gibt hier noch interessante Kletterrouten. Für ne halbe Stunde Klettersteig alleine lohnt sich eine längere Anfahrt sonst nicht.
cschnell schrieb am 01.10.2012
Eigentlich recht interessant durch die vielen verschiedenen Arten von Steig, die beim Todtnauer Klettersteig zusammengefasst sind. Zuerst ein Aufstieg über Platten, dann ein Stück horizontal am Fels auf Kanten treten und die Möglichkeit noch einmal senkrecht nach oben abzubiegen. Die Seilbrücke natürlich nicht zu vergessen, die macht echt Spass. Aber auch hier nochmal die Bemerkung mit den extrem durchhängenden Seilen, das ist sicher nicht jedermanns Sache.

Leider ist er auch sehr kurz, in ca. 20 Minuten waren alle Varianten abgeklettert. Eine weite Anreise lohnt sich also keinesfalls. Wenn man aber schon in Todtnau auf der Rodelbahn oder am Wasserfall ist, kann man ruhig den kleinen Abstecher machen.
↑ nach oben