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Sentiero del Centenario


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Webcam
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Kleine Weißenbachspitzen

Zielhöhe
2235m

Talort
Sella Nevea

Höhenmeter
1246m

Gehzeit
7:00h

Schwierigkeit
(3.5 - C)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(3 Bewertungen)

Eröffnung
1983

Resumee
Historisch höchst interessanter Steig mit mittellangem Kriegsstollen. Insgesamt nicht schwer, jedoch mit einer etwas schwereren Einzelstelle.
Sonstiges
kriegshistorischer Steig (1914-1918)

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Diese Tour haben schon 3 User gemacht:
BLR Julier Stuttgarter31
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkplatz an der Weißenbachbrücke zwischen Raibl (Cave del Predil) und Sella Nevea (ca. 1000 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rifugio Brunner (1380m, unbewirtschaftet); Bivacco Gorizia (1950 m); Rifugio Guido Corsi (1874 m)
Anfahrt
Von Villach ins Kanaltal (Italien), Ausfahrt Tarvisio, dann nach Raibl und weiter Richtung Sella Nevea zum Parkplatz an der Weißenbachbrücke (ca. 3,5 km nach der Abzweigung)
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Wegverlauf Sentiero del Centenario

Zustieg
Aufstieg am markierten Weg mit der Nr. 625 zuerst nahe am Bach. Bald kommt man am Rifugio Brunner (1380m) vorbei - eine alte Selbstversorgerhütte - dann weiter und in vielen Windungen zwischen den Latschen, auf der freien Fläche weiter Richtung Biwakschachtel. Zuletzt wird es etwas steiler und man erreicht dann hinter der Geländekante die beiden Biwaks Gorizio (1950m) Nun gegen links auf Wegspuren im Geröllhang hoch zur deutlich sichtbaren Scharte (Forcella alta di Riobianco).
Zustieg Höhenmeter
1161m
Zustieg Zeit
3:00h
Anstieg
Ab der Scharte nun rechts hoch an der Einstiegstafel vorbei. Erst ungesiechertes Kraxeln, dann über eine steile Stufe und durch einen Spalt in eine ungesicherte Grasflanke. Dann Abstieg in eine enge Scharte über kleine Leiter. Auf der Gegenseite über eine lange Leiter wieder hoch. Danach munter auf und ab, an einem markanten Türmchen vorbei bis zum Eingang des Stollens, in welchem im 1. Weltkrieg das Korschartengeschütz stand. Im Stollen über zwei Holzleitern absteigen bis zum Ausgang. Von dort noch ein paar Meter bis zur Forca del Vallone.
Anstieg Höhenmeter
85m
Anstieg Zeit
1:30h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
Abstieg
Abstieg über das Rifugio Guido Corsi auf dem Weg Nr. 629. Hier noch ein paar gesicherte Passagen. Bei Stellungresten im dichten Wald au fdem Weg 650 abwärts zum Parkplatz (nach links geht es auf den Sentiero Re di Sassonia)
Abstieg Höhenmeter
1246m
Abstieg Zeit
2:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Süd
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Übersichtskarte Sentiero del Centenario

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
Taschen- oder Stirnlampe unbedingt nötig.
Fluchtmöglichkeiten
keine
Markierungen
Generell gut. Aufstieg zur Forca Alta di Riobianco jedoch schlecht markiert.
Sicherungen
Gute Sicherungen. Eine Passage jedoch stark beschädigt (Stand 2007)
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie sehr gute Kondition erforderlich. Stirnlampe für Stollen mitnehmen. Wasser 25m unterhalb er Brunnerhütte vorhanden. Steigeisen und Pickel im Frühjahr ratsam für die steilen Schartenauf und Abstiege.
Hintergrund
Kriegssteig der österreichischen Truppen aus dem 1. Weltkrieg. Das Korschartengeschütz deckte die Gegend um Sella Nevea mit Artilleriefeuer ein und bildete für die Italiener eine unüberwindliche Bastion.
Urheberhinweise
Fotos: Julien-mountain.com
Anfängereignung
nein, hohe Kondition und Trittsicherheit nötig
Letzte Änderung
18.02.2012
Aufrufe
8703
Interne ID
532

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Webcam

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Blick auf Sella Nevea

Bereitgestellt durch: https://www.promotur.org

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Fotos zu Sentiero del Centenario


von
 
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User-Kommentare zu Sentiero del Centenario

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Kommentare von anderen Usern

Julier schrieb am 19.01.2013
Meist wird der Steig wohl anders herum begangen als von Euch beschrieben, also zunächst von der Force de Vallone aus in den Kriegsstollen und dann Richtung Gipfelkamm. Es geht zwar gut auf und ab, aber besonders anstrengend ist der Steig nur, wenn man den gesamten Talaufstieg schon in den Knochen sitzen hat. Am einfachsten ist er sicher mit Übernachtung im Rifugio Corsi, von dort in 1 1/2 Stunden zur Forca del Vallone hoch und dann in 2 Minuten zum Eingang des Stollens. Bei Trittsicherheit und Schwindelfreiheit meiner Meinung auch durchaus für Anfänger geeignet. Im Allgemeinen meiner Einschätzung nach B, 1-2 Stellen C.

Julier
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