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Sentiero attrezzato Adolfo Ferrari



Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Webcam
Galerie
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Allgemeines

Ziel
Roncalla

Zielhöhe
1683m

Talort
Santo Stefano d'Aveto (1107 m)

Höhenmeter
450m

Gehzeit
4:00h

Schwierigkeit
(3 - B/C)

Team-Bewertung

Eröffnung
-

Resumee
Klettern auf ozeanischer Kruste mit und ohne Seil, jedenfalls ohne künstliche Griffe oder Tritte. Der Steig selbst ist nicht umwerfend, wohl aber das Ambiente mit dem prähistorischen Felssturz, der eine "Mondlandschaft" hinterlassen hat.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Rocca d Aveto (der oberste Ortsteil von Santo Stefano): Abzweig der asphaltierten Anwohnerstraße (1240m, Schranke) nach Norden; Parken ca. 300m weiter an der Talstation des Sessellifts (1250m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Schutz- und Bivakhütte Rifugio Astass (1570 m; unbewirtschaftet) im Abstieg
Anfahrt
S. Stefano d'Aveto liegt an der Nord-Ost Grenze Liguriens. Der Ort ist ca. 74 km von Genua entfernt. Von Norden erreicht man ihn ab der A21 (Ausfahrt "Piacenza Est") über die SS10-SS45-SS654 zum Passo Tomarlo (85 km) und dann nach Westen abbiegen (7,4 km). Im Ort fährt man nördlich zum Ortsteil Rocca nach oben, wo sich der Parkplatz befindet.
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Wegverlauf Sentiero attrezzato Adolfo Ferrari

Zustieg
Vom Parkplatz an der Talstation des Winterlifts der Hauptstraße ca. 300m bergab folgen bis rechts eine Anwohnerstraße mit Schranke nach Norden abzweigt (Ausgangspunkt). Auf der Felsinsel sind diverse Markierungen mehr schlecht als recht erkennbar (5/2026), auch die A14 in Rot. Man folgt dieser Asphaltstraße für ca. 500m bis sie endgültige nach rechts kurvt und endet: dort in der Kurve links in den Wald zum hölzernen Gatter mit Eisengittertor. Ein hölzernes Schild V TRIBOLATA weist den Weg zum riesigen Felsturz im Valle Tribolata, vor dem der spätere Anstieg erfolgt. Bei einer unbeschilderten Wegverzweigung an einer Bachquerung führen sowohl die obere Variante als auch die attraktivere Pfadvariante unterhalb alsbald zu einem steil ansteigenden Wegabschnitt, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Andere Markierungen tauchen auf: Weiß-Rot, Gelbes Dreieck, A14. Bald wird es wieder flacher, der Wald dichter und der Pfad umrundet umgestürzte Bäume. Wir ignorieren die Rechtsabzweigung zum Rif. Astass, denn dort kommen wir auf dem Abstieg vorbei. VALLE TRIBOLATA führt uns zum großen Felssturzgebiet, wo auch die Markierung des Fernwanderwegs 103 noch präsent ist. Kurz vor dem Erreichen dieses großartig anzuschauenden Katastrophenschauplatzes zeigt - noch im Wald - ein auffälliges Schild nach rechts oben: hier beginnt der bereits anspruchsvolle, aber noch ungesicherte Aufstieg (ca. 25 Min) zu den versicherten Felspartien (Gelbe Punkte, auch Steinmännchen).
Zustieg Höhenmeter
300m
Zustieg Zeit
2:00h
Anstieg
(1555m) Leichte Sicherungen (A/B) und Gehpassagen führen zu einer Sammlung von Felsen (B). Nach diesen leicht abwärts und eine schöne Platte (B) empor. Weitere gesicherte Passagen (A/B) über felsdurchsetzte Wiesenhänge führen schließlich zu einer kleinen Verschneidung (2 m; C). Diese kann unschwer (A/B) links umgangen werden. Danach ein paar Minuten ungesichert durch steile Wiesen zum nahen Gipfel mit toller Aussicht.
Anstieg Höhenmeter
130m
Anstieg Zeit
0:45h
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
Abstieg
Über den im Wiesengelände neonfarben markierten Wanderweg nach Südwesten in den Wald und abwärts, bis man das Rif. Astass erreicht (1555 m). Von dort dem Schild Rocca d Aveto meist durch Buchenwald hinab zum Parkplatz folgen. Eine Viertelstunde vorm Parkplatz sprudelt links eine gefasste Quelle und lädt zu einer kurzen Rast ein.
Abstieg Höhenmeter
435m
Abstieg Zeit
1:20h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Zustieg auf schattigen Waldwegen, im felsigen Steig und auf dem Monte Roncalla eher sonnig, doch windig. Abstieg wieder im Schatten der Bäume.
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Übersichtskarte Sentiero attrezzato Adolfo Ferrari

GPS-Track/Höhenprofil Sentiero attrezzato Adolfo Ferrari

Video

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
Wegweiser TRIBOLATA; Rot-Weiß; A14, dann das Ferrata-Schild; SAF/Sentiero Alfredo Ferrari;
Sicherungen
relativ neues und rel. dickes, aber eher rutschiges Seil, keine künstlichen Tritte
Gesteinsart
Basalt
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Hinweise

Hinweise
-
Hintergrund
Das Gestein im Anstieg ist absolut exotisch: es zählt zu den Ophiolithen, magmatische Gesteine der ozeanischen Erdkruste, die im Lauf der alpidischen Gebirgsbildung aus der Tiefe des Meeresbodens nach oben transportiert wurden (basaltische Kissenlava vergesellschaftet mit marinem Ton in Form von bröseligem Schiefer etc.). Das alles wurde bei diversen prähistorischen Felsstürzen durcheinander gewirbelt und liegt nun im Valle Tribolata links der Aufstiegsroute, die im festen basaltischen Tiefsee-Lavagestein lokalisiert ist.
Urheberhinweise
joecoole Aktualisierung & GPX Track nach Begehung im Mai 2026
Anfängereignung
Für erfahrene Bergwanderer sind die zu bewältigenden Schwierigkeiten im Steig (bis B/C) an sich kein großes Problem, aber der finale Aufstieg zu den Felsen durch steile Wiesen und an teils ausgesetzten Felsen vorbei ist nur für Geübte und nichts für kleinere Kinder.
Letzte Änderung
28.05.2026
Aufrufe
8536
Interne ID
1996

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Webcam

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Monte Moro

Bereitgestellt durch: https://www.frabosaski.it

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Fotos zu Sentiero attrezzato Adolfo Ferrari


von joecool
 
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