Druckansicht

Höllrachen (Höllenrachen) Klettersteig


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Franz-Senn-Hütte

Zielhöhe
2149m

Talort
Milders (1026 m)

Höhenmeter
650m

Gehzeit
4:30h

Schwierigkeit
(5 - D/E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(11 Bewertungen)

Eröffnung
1999

Resumee
Genialer Klettersteig ohne Gleichen! Leider sehr kurz.

Haben Sie diese Tour schon gemacht?

Dann loggen Sie sich ein oder registrieren sich und lassen es andere User wissen.
↑ nach oben

Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkmöglichkeiten in Oberbergtal vor der Schranke (ca. 1500 m) oder Parkplatz bei Materialseilbahn der Franz-Senn-Hütte (bei Seduck)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Oberisshütte (1742 m), Franz-Senn-Hütte (2147 m)
Anfahrt
Von Innsbruck auf der Brennerautobahn bis zur Ausfahrt "Stubaital", dann nach Neustift, dort rechts nach Milders und dort wiederum rechts ins Oberbergtal. Man kann bis zur Materialseilbahn der Franz-Senn-Hütte (bei Seduck) fahren und dort für 5,-€ pro Tag parken. Die Materialseilbahnbenützung kostet übrigens 90 ct. pro Kilo Gepäck
↑ nach oben

Wegverlauf Höllrachen (Höllenrachen) Klettersteig

Zustieg
Vom Parkplatz zunächst auf der Teerstraße bergan (eine Variante nach rechts für Fußgänger ist ein Umweg), dann bei einer Häusergruppe der Beschilderung "Franz-Senn-Hütte" folgend auf einem Weglein zur Oberisshütte (1742 m)(1 h). Hier weiter, auf im schmaler und wilder werdendem Steig bis zur Franz-Senn-Hütte (2147 m)(1 h). Hinter der Hütte über den Bach und rechts am Bach entlang zu dem "Hügel" im Talgrund zum Einstieg des Klettersteigs (gelbe Warntafel)(15 min.)
Zustieg Höhenmeter
0m
Zustieg Zeit
0:00h
Anstieg
Der Seilsicherung folgend führt der Steig unter die Felsen und zieht einen sofort in den Bann des Wassers. Ohrenbetäubender Lärm und die Kraft des Wassers, das nur wenig unter den Füssen durch den Schlund stürzt, ist absolut faszinierend. So folgen die Sicherungen zunächst der rechten Wand, ehe man über dem Wildbach auf nassen Felsen nach links quert, um über eine steile, aber gut gesicherte Stelle wieder ans Tageslicht zu gelangen (mittlere Schwierigkeit). Hier folgt die Nagelprobe. Nach einem kurzen Stück kann man an einer senkrechten Bügelreihe wieder zum Wasser hinabsteigen, um zum Höhepunkt des Steiges zu gelangen, dem "Hexenkessel". Hier führt nur ein Stahlseil und ein altes Kletterseil über den tosenden Bach. Außerdem wurde eine Seilrolle angebracht mit der man sich hinüberschwingen kann. Bitte unbdingt eine 60 cm Bandschlinge mit Schraubkarabiner dazu benutzen oder das KS-Set am angebrachten Karabiner durchziehen, am Gurt wieder befestigen und dadurch verkürzen. Sonst hängen die Füße evtl. im Wasser!! Für kurze Zeit hängt man so im Gurt über dem Abgrund. Wenn man sich abschubst landet man auf der anderen Seite, ansonsten hilft das befestigte Kletterseil sich hinüberzuziehen. - eine Mutprobe. Die Seilrolle ist durch ein anderes Seil an einem Stein befestigt, der als Gegengewicht dient und die Seilrolle nach dem Aushängen zurückzieht zur Ausgangsposition. Danach an Steighilfen nach rechts oben - und der Steig ist viel zu schnell vorbei ... (10 min.) Entgegen den Beschreibungen in der Literatur kann man diese Stelle aber oberhalb umgehen, wodurch der Reststeig nur eine "3" verdient, das heißt, auch wer nicht den ultimativen Kick braucht, sollte den Steig mitnehmen.
Anstieg Höhenmeter
10m
Anstieg Zeit
0:00h
Anstieg Länge
0m
Anstieg GPS
Abstieg
Zurück zum Einstieg und an den Hütten vorbei zum Ausgangspunkt (2 h 05 min.)
Abstieg Höhenmeter
0m
Abstieg Zeit
0:00h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
↑ nach oben

Übersichtskarte Höllrachen (Höllenrachen) Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
↑ nach oben

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
Bandschlinge (60 cm) mit Ankerstich am Gurt befestigt und Schraubkarabiner
Fluchtmöglichkeiten
eine Ausstiegsmöglichkeit vor dem Hexenkessel
Markierungen
ein Hinweisschild an der Franz-Senn- Hütte, dann nochmal am Einstieg
Sicherungen
Stahlseil und Trittbügel
Gesteinsart
Urgestein
↑ nach oben

Hinweise

Hinweise
Wegen der Stärke des Wasser unbedingt nur mit Eigensicherung!!!
Hintergrund
-
Urheberhinweise
Fotos 8,9: Erich Schleifer
Fotos 10-12: Falter (Team)
Fotos 13,14: Annett und Matthias Witt
Fotos 15-17: Oliver Spehr
Anfängereignung
ja
Letzte Änderung
10.07.2018
Aufrufe
16929
Interne ID
176

↑ nach oben

Fotos zu Höllrachen (Höllenrachen) Klettersteig


von
 
Registrieren Sie sich oder loggen Sie sich ein, um selbst Bilder hochzuladen
↑ nach oben

User-Kommentare zu Höllrachen (Höllenrachen) Klettersteig

Um selbst einen Kommentar zu verfassen, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.

Kommentare von anderen Usern

Thilo schrieb am 12.07.2018
Sind heute (12.07.2018) den Höllrachen im Verbund mit den anderen beiden Steigen (Edelweiß und Sommerwand) begangen.
Der Steig ist sehr kurz und wir waren mit "Zeit lassen" in ca.15min durch. Lampen sind keine erforderlich. Durch die Gischt bekommt man etwas Nässe ab, hielt sich bei uns aufgrund des niedrigen Wasserstandes in Grenzen. An der Seilrutsche muß man sich rüberziehen, da hier nichts rutscht. Diese ist aber nur ca.3-4m lang, macht aber absolut Spaß!
Den Steig findet man im Hügel wenn man von der Franz-Senn-Hütte aus das Tal nach hinten läuft. Der Steig ist durch die Klamm phänomenal, und macht trotz der extremen Kürze riesig Spaß! Allerdings empfehlen wir mindestens den Edelweiß mitzumachen, da sich der Zustieg allein für den Höllrachen kaum lohnt. Den Sommerwand KS kann man auch mitmachen, ist aber nichts besonderes, außer man möchte die Zeit füllen.
Absolut kein typischer KS und gerade deshalb zu empfehlen!

Zur Anfahrt: Wir konnten mit dem Auto bis zum Parkplatz des Lastenliftes der Franz-Senn-Hütte fahren. Wer kein passendes Geld für den Parkautomaten hat (5EUR) kann einige Meter entfernt in der Oberrissalm ein Ticket kaufen.
Christo Hutschel schrieb am 11.01.2016
http://youtu.be/PFnHr93s21w
Im Stubaital befindet sich eine stattliche Anzahl an Klettersteigen. Der Höllenrachen Klettersteig ist ein ausgesprochen origineller Klettersteig. Dunkel und unheilvoll geht es in den Schlund des Alpeiner Baches. Bestens gesichert und ca. 3-5 Meter über dem tosenden Alpeiner Bachs schlängelt man sich ca. 20m bacheinwärts (und zum Teil sogar unterirdisch) entlang.
Alle drei hüttennahen Klettersteige lassen sich locker innerhalb eines halben Tages miteinander verbinden (Höllrachen-, Sommerwand- und Edelweißklettersteig). Die gemütliche Franz Senn Hütte trägt sehr zum schönen Ambiente der Touren bei. Hier mein kleines Video dazu. Man kann gut den Schwierigkeitsgrat sehen und einschätzen. Lust auf mehr solcher Videos ? Zeig es mit einem - mag ich!
Meine kleine praktische OnePageFaltInfoToGo gibt’s hier zum download:
https://de.scribd.com/doc/278628899/Faltinfo-Klettersteige-Franz-Senn
Edelreth schrieb am 27.06.2012
Am 22.06.12 gegangen,jedoch war am Ende der Hexenkessel unpassierpar aufgrund zu hohen Wassers im Fluss. Insgesamt aber mal was anderes und auf jeden Fall einen Besuch wert.
Matthias schrieb am 06.10.2010
Ich habe zwar keine Bilder, aber ein kleines Video.. Hier ist es. http://www.youtube.com/watch?v=1uyR-BxwuZM
Jürgen Christian Waibel schrieb am 11.09.2009
August 2009 / kurz aber eindrucksvoll. Viel Wasser besonders die Stelle am Anfang mit leichte Überhang am Wasserfall.
Marco schrieb am 26.06.2008
Wir sind den Steig am 21.06.08 im Rahmen eines längeren Aufenthaltes zwecks Gletschertouren auf der Franz Senn Hütte gegangen. Das alte Kunststoff überzogene Seil wurde 2 Tage darauf durch ein normales Stahlseil durch den Senior-Hüttenwirt ausgewechselt. Der Steig ist sehr kurz und nur lohnend, wenn man sich sowieso auf der Hütte aufhält. Dennoch ist der Spaßfaktor enorm, obwohl man unter Umständen sehr nass wird. Die Bewertung der Passage durch den Hexenkessel inclusive Seilrolle mit E ist etwas übertrieben.
Outdoorfriend schrieb am 12.07.2007
Habe gestern den Höllrachen durchstiegen - am späten Nachmittag nach zwei Neuschnee-Tagen mit nur geringer Sonneneinstrahlung (im Juli!!) - somit bei einem recht niedrigem Wasserstand. Ich fand den Steig trotzdem absolut beeindruckend, die Macht des Alpeiner Bachs ist bei höherem Wasserstand sicher noch faszinierender aber auch nicht zu unterschätzen, und führt garantiert zu mind. nassen Füßen! Der Fels ist zum Großteil aalglatt, nass und rutschig. Erschwerend ist das Stahlseil mit Kunststoff überzogen, an dem ca. alle 50cm "dicke Bobbeln" (Greifhilfen) den Lauf der KS-Karabiner hindern. Der Hexenkessel ist mittlerweile mit einer Seilrolle plus Karabiner ausgestattet, verlangt aber vor allem für kleine Leute noch eine Menge Armkraft um zur nächsten Steighilfe zu gelangen. Fazit: unbedingt mitnehmen, wenn Ihr in der Nähe seid, für eine einzelne Tour zu kurz. Zur Info: Wir konnten ohne Probleme mit dem Auto bis zur Oberiss Alm fahren (Achtung, Parkautomat schluckt nur Münzgeld ca. ?2/Tag, auf der Alm wird nicht gewechselt!!), der Parkplatz ist aber speziell am Wochenende schnell überfüllt und dann bleibt nur der Rückzug bis hinter der Schranke.
Falter schrieb am 26.06.2007
Der Höllrachen, bietet zwar kein ultimatives Klettersteig Vergnügen,aber eine Begehung, insbesondere wenn das heikle, freihangelnde Queren über dem Wilden-bach, bei demendsprechend Wasser möglich ist. Bei Begehung der Sommerwand und oder des Edelweiß Steigs lohnend.
↑ nach oben