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Saulakopf-Klettersteig



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Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
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Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Saulakopf

Zielhöhe
2516m

Talort
Brand (1037 m)

Höhenmeter
600m

Gehzeit
5:30h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(18 Bewertungen)

Eröffnung
2007

Resumee
Wunderbares Gipfelpanorama nach einem tollen Klettersteig. Auch höhenbedingt recht anstrengend, aber so abwechslungsreich, dass man natürliche Erholungsphasen nutzen kann. Ein schöner C-Steig mit kurzen C/D Passagen, und lediglich die leicht überhängende Klammernreihe zu Beginn rechtfertigt eine Einstufung als D.

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Position/Lage

Ausgangspunkt
Douglasshütte/Bergstation Lünerseebahn (1979 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Douglasshütte/Bergstation Lünerseebahn (1979 m)
Heinrich Hueter-Hütte (HHH, 1766m) auf dem alternativen Zustieg von Vandans
Anfahrt
Von der Ausfahrt ´Brandnertal´ der A 14 zwischen Nüziders und Bludenz ins Brandnertal, über Brand auf den Parkplatz der Talstation Lünerseebahn (16 km, Brand liegt auf der halben Strecke).
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Wegverlauf Saulakopf-Klettersteig

Zustieg
Vom Ausgangspunkt nach links über den Staudamm, am Ende des Staudamms (ab hier ca. 2 Std. bis zum Anseilplatz) wieder nach links (nördlich), zunächst abwärts und dann leicht ansteigend auf dem Saulajochsteig, der schon einige seilgesicherte Stellen, Schwierigkeitsgrad 1, enthält zum Saulajoch (2065m). Kennzeichnung weiß-blau-weiß. Gehdauer ca. 50 Minuten. Nach weiteren 5 Minuten passieren wir am Unter Saulajoch die Abzweigung vom Normalsteig zum Saulakopf (ab hier ca. 1 Std. bis Anseilplatz), wir gehen geradeaus weiter. Die nächste Abzweigung erreichen wir nach 15 Minuten, auch hier gehen wir geradeaus weiter, um nach weiteren 10 Minuten - nun bereits oberhalb der Heinrich Hueter-Hütte - die Abzweigung zum Saulakopfklettersteig zu erreichen. Wir gehen nach links und erreichen den Einstieg nach 35 Minuten.

Ein alternativer Zustieg kann von Vandans über das Rellstal und die Heinrich Hueter-Hütte erfolgen: z.B. mit dem 1. Wanderbus kurz vor 8 von Vandans (650m) bis zum Alpengasthaus Rellstal (1490m), keine PKW-Zufahrt, Fahrplan: alpengasthaus-rellstal.at), von dort auf dem Wanderweg oder dem Hüttenfahrweg zur Heinrich Hueter Hütte (1766m), dann in ca. 1:30 zum Anseilplatz (2160m). Letzte Rückfahrt allerdings schon um 16.30 Uhr. Auch mit dem E-MTB bis HHH eine attraktive Tour!

Wer nicht gerne mit 65 Mitreisenden in einer Gondel fährt, kann in ca. 1 Std. von der Talstation über den einfachen Wanderweg "Böser Tritt" zur Staumauer hochsteigen; unterwegs mehrmals Wasserstellen für durstige Wanderer!
Zustieg Höhenmeter
200m
Zustieg Zeit
1:30h
Anstieg
Die Wegführung ist eindeutig und durchweg mit einer vertrauenerweckenden und straff geführten Seilsicherung versehen. Schwierige Stellen sind durch Klammern entschärft. Nach einer längeren leichten Querung kommt die erste Senkrechte mit leichtem Überhang, welcher weitere folgen. Die erste Hälfte ist der schwierigere Teil, der auch Ausdauer in der Armkraft erfordert. Nach gut der ersten Hälfte (zeitmäßig) kann man den Steig über einen Notausstieg verlassen und auf Steigspuren nach links zum Saulasteig (=Normalweg) queren. Der zweite, leicht kürzere Teil beginnt wieder mit einem leichten Abschnitt. Dem folgt wieder eine senkrechte Strecke, die nicht ganz so schwierig (4,5 Karabiner) wie die erste Hälfte des Steiges ist. Das letzte Teilstück ist wieder leichter und endet nahe am Gipfelkreuz. Zu diesem geht es nach rechts, zum Normalabstieg geht's nach links. Dieser ist wieder weiß-blau-weiß gekennzeichnet.
Anstieg Höhenmeter
400m
Anstieg Zeit
2:15h
Anstieg Länge
1600m
Anstieg GPS
Abstieg
Vom Ausstieg gehen wir nach links den Markierungen (weiß-blau-weiß) folgend den Normalsteig zurück zur Abzweigung am Unter Saulajoch, 2050m: dort zunächst rechts, am Saulajoch dann linkshaltend auf dem Saulajochsteig zurück zur Bergstation.
Alternativ vom Unter Saulajoch erneut nach links bis zur Abzweigung zur Lünerkrinne und weiter zur Douglasshütte bzw. Seilbahn an der Staumauer (ca. 30 min zusätzlich).
Auch ein Fußabstieg vom Saulajoch (2065m) über den Latschenbeißer zum Parkplatz an der Talstation ist möglich (1:10 h).
Abstieg Höhenmeter
600m
Abstieg Zeit
1:30h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Ost
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Übersichtskarte Saulakopf-Klettersteig

GPS-Track/Höhenprofil Saulakopf-Klettersteig

Video

https://youtu.be/7e-qis_KJnM

Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
Nach gut der ersten Hälfte (zeitmäßig) kann man den Steig über einen Notausstieg nach links in Richtung Abstiegsweg verlassen. Bitte den Trittspuren im Gesteinsschutt folgend zum Saulakopf-Normalweg queren!
Markierungen
Der Klettersteig Saulakopf ist von der Douglass-Hütte am Lünersee durchgehend ausgeschildert. Der Verlauf des Klettersteigs ist eindeutig, da durchgehend mit einem Seil versehen. Super Beschilderung am Ende der Staumauer nahe der Douglasshütte, auch am Unter Saulajoch (2050m) sehr gute Beschilderung. Der Latschenfresserweg ab Saulajoch (2065m) ist nicht ausgeschildert, aber gut gepflegt (unterwegs wartet eine Spendendose darauf, gefüttert zu werden). Offenbar wird dieser Weg nicht von der Seilbahngesellschaft unterhalten...
20 min jenseits vom Saulajoch verheißt ein Wegweiser das Erreichen des Klettersteigs in 10 min: da hat sich wohl jemand um 20 min verrechnet/verschätzt, oder das Schild hängt am falschen Platz, denn es sind noch ca. 30 min bis zum Anseilplatz.
Sicherungen
Die Sicherungen des Klettersteigs sind in einem Topzustand, durchgehend und zusätzlich mit vielen Eisenklammern versehen.
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Unter: http://www.luenerseebahn.at/inhalt/at/s/index.htm kann man sich über die Öffnungszeiten der Lünerseebahn informieren.
Hintergrund
Herabstufung der Schwierigkeitsbewertung von D/E auf D im Juli 2020: Wie auch aus einigen der Kommentare hervorgeht, wurde der Steig als deutlich leichter empfunden als bislang eingestuft. Nach heutiger Betrachtung weist dieser Steig keine Stelle auf, die über D hinausgeht, und selbst die leicht überhängende Einstiegspassage aus einer Klammernreihe(!), die am Stück durchstiegen wird, wo also nicht umgeklinkt werden muss, ist nur gerade mal eben D; alles andere im Steig ist leichter!
Urheberhinweise
Fotos: Udo und Marion (Team), Thomas Falkenberg
Beschreibung, GPS: Periklis Theodoridis
GPS-Track: Armin Strobel
Anfängereignung
Für Anfänger grundsätzlich ungeeignet.
Letzte Änderung
02.09.2020
Aufrufe
41581
Interne ID
1575

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Fotos zu Saulakopf-Klettersteig


von
 
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User-Kommentare zu Saulakopf-Klettersteig

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Kommentare von anderen Usern

joecool schrieb am 30.08.2020
Begehung am 14.7.2020
Das Staubecken im Rellstal ist schon lange fertig, die neue Lünerseebahn ist seit August 2020 mit neuer Stütze und neuer Infrastruktur an der Talstation in Betrieb; lärmige Bauarbeiten sollten also inzwischen abgeschlossen sein. Bei unserer Begehung waren am Parkplatz noch einige Baumaschinen in Aktion, die tonnenschwere Gesteinsbrocken transportiert und abgekippt* haben, und die Bahn war noch nicht wieder eröffnet, sondern im Probebetrieb. Also sind wir vom Parkplatz an der Schattenlaganthütte losgegangen, mitten durch die Baumaschinen hindurch, wie alle anderen Wanderer auch (muss das ein Stress gewesen sein für Baggerfahrer & Co.) und über die Serpentinen vom "Bösen Tritt" hinauf zur Staumauer. Dank perfekter Beschilderung ging's dann problemlos über den Saulajochsteig hinüber zum Saulajoch (2065m) und weiter zum Unter Saulajoch (2050m). Hier nun nicht den Normalweg hoch, sondern noch eine dreiviertel Stunde weiter entlang der Beschilderung zum Anseilplatz - überraschenderweise quasi direkt über der Heinrich-Hueter-Hütte (HHH). Dort wäre eigentlich der ideale Stützpunkt mit kurzem Zustieg gewesen! Doch leide ich seit langem an Berghütten-Allergie, und außerdem wirkte die Hütte coronabedingt(?) wie ausgestorben. Der Steig war leichter als gedacht, die Brücken-Leiter ganz nett und insgesamt alles recht alpin mit fantastischer Aussicht vom Gipfel. Abstieg über den Normalweg zum Unter Saulajoch (2050m), dann zurück zum Saulajoch (2065m) und dort nach einigem Zögern (keine Beschilderung, jedoch erkennbarer Pfad und lokalisierbar bei MAPS.ME und Rother-App) über den sehr schönen "Latschenfressersteig" hinunter zum Parkplatz.

* Beinahe wären wir noch kurz vor der Brücken-Leiter und ohne Gipfel über den Notausstieg zurück, weil ein Mann mit zwei (erfahrenen) Kindern vor uns ein gar nicht so fernes Rumpeln gehört hatte und vor dunklen Wolken und dem heraufziehenden Gewitter flüchten wollte. Wir hatten es auch gehört, konnten aber ihn und uns mit alternativen Fakten, d.h. mit Verweis auf die Bauarbeiten am Parkplatz halbwegs beruhigen.
Maulwurf schrieb am 21.08.2015
Stand Sommer 2015 wird im oberen Rellstal ein neues Staubecken gebaut. Der Klettersteig führt somit direkt oberhalb dieser Baustelle entlang. Die Aussicht auf die Bauaktivität ist hervorragend, genauso wie die Lärmkulisse. Wer also in den Bergen immer die Zivilisation vermisst, hier kann er beides auf einmal haben.
Wie lange die Baustelle bestehen wird kann ich nicht sagen, sollte ich etwas erfahren poste ich es selbstverständlich hier.
zwirbu schrieb am 23.06.2014
der steig ist sensationell!!! die natur, die aussicht, die berge, der lünersee - so stell' ich mir ein märchenland vor! im gegensatz zu anderen steigen, ist dieser etwas kraftraubender, öfter leicht überhängende stellen. den oberen teil kann man praktisch ohne seil- und griffhilfen klettern - fantastisch! super schöner felsen. wahrscheinlich hilft da ein bisschen sportkletter-erfahrung! der zustieg vom lünernsee her ist ebenfalls wunderschön, mit schmalen weichen wanderweglein entlang dem abgrund. wo's heikel ist, ist jeweils ein stahlseil montiert.
oldie54 schrieb am 24.10.2013
Wir sind den Steig am 30.08.2013 im Rahmen einer Rundtour durch das Raetikon gegangen. Da wir jeweils auf der Heinrich-Hueter-Hütte übernachtet hatten, war es eher eine Halbtagestour mit viel Zeit zum Genießen der herrlichen Aussicht und natürlich genügend Kraftreserven für die doch längeren Steilstücke. Da perfektes Wetter herrschte, war es wirklich ein Genuss. Ich empfand den Steig unter den herrschenden Bedingungen und bei der sehr guten Sicherung als nicht zu schwer. Wir hatten allerdings an der schwierigen Einstiegsstelle auch eine Bandschlinge als Steighilfe gebaut, was ganz hilfreich war.
joe535 schrieb am 29.09.2011

Ich bin diesen Steig am 28.9.2011 gegangen, bei echtem Kaiserwetter. Er ist sehr schön angelegt und bietet viel fürs Auge (und fürs Kletterherz). Die D/E Stellen mit dem leichten Überhang empfand ich als das geringere „Problem“. Für jemanden, der nicht viel Klettererfahrung hat, dürfte eher das Problem sein, dass es mitunter längere Passagen gibt, in denen man den Fels zum klettern voll mitnutzen muss, da dort erstaunlich wenig Steighilfen sind. Ist sicher Geschmackssache, ich fand es jedenfalls gut so. Genügend Stahl im Fels gibt es aber immer dort, wo es nötig ist.
Interessant ist in der Tat diese neue Kombination aus Hängeleiter/Brücke (was auch immer). Schön luftig, schwingt leicht hin und her, aber macht Spaß. Zeitlich sind die 6 Stunden großzügig angegeben, aber es ist ja auch kein Wettbewerb :-) Trotzdem - genug zu trinken mitnehmen !!! 2-3 Liter für die gesamte Tour könnenes schon werden...
Das nervigste an allem ist eigentlich der Weg bis zum Einstieg und der Abstieg vom Saulakopf auf dem „Wanderweg“…

Insgesamt eine gelungene Streckenführung, bei der man gerne ein paar Euros oben am Ende des Klettersteigs in den Kasten wirft – danke an alle Erbauer und den OEAV.
Bergblumenwiese schrieb am 05.09.2011
Habe den Steig am 2.Sept. 2011 von der Heinrich-Hüter-Hütte aus begangen.
Hatten einen sportlichen und bergerfahrenen Klettersteiganfänger dabei, der schon etwas Schwierigkeiten mit der Steilheit des Steiges hatte und entsprechend Ruhepausen brauchte. Hat ihn gut gemeistert, würde diesen Steig ob der Steilheit Anfängern und Kindern trotzdem nicht empfehlen. Auch unbedingt kurze Bandschlinge zur Selbstsicherung mitnehmen - sollte man/frau eh immer dabei haben -
Ansonsten: steil, steiler, Hangelleiter... seit ca. 3 Wochen haben die Betreiber eine nette 20m lange stabile Hangelleiter diagonal zum Berg eingebaut. Man kommt wiederum an einem steilen Bergvorsatz an, den man aber zwecks Tritthilfen super bewältigen kann. Die Hangelleiter kann aber auf dem bisherigen Weg ohne Probleme umgangen werden.
Thilo schrieb am 08.03.2011
Habe Sommer´2010 den Klettersteig begangen. Der Klettersteig ist anstrengend, hat mir aber (vielleicht auch gerade deswegen) sehr viel Spaß gemacht. Lediglich die Ausschilderung (ein einziges verdrehtes Schild beim Saulakopfsteig)war schlecht, jedoch dank der Beschreibung hier im Internet habe ich den Weg gefunden. Vermutlich wäre ich sonst den normalen Saulajochsteig hinaufgegangen. Verwirrend ist nämlich das man vom Saulakopf wieder etwas weg geht (vom verdrehten Schild aus), um dann den Berg rechts zu umrunden. Nach einem kleinen Abstieg kommt dann das Schild zum Klettersteig nach links oben.
Alles in allem zu empfehlen wenn einem das Klettern an sich Spaß macht! Weiterhin spart man einen längeren Aufstieg wenn man mit der Bahn zum See hoch fährt, der übrigens ein schöner Aufenthaltsort für weniger Kletterfreudige Begleiter ist.
Gerold schrieb am 05.05.2009
Bin den Steig am 05.07.2008 mit meinem 65-jährigen Vater von der Talstation der Lünerseebahnl via Bösen Tritt gegangen. Der Weg hinauf zum KS-Einstieg ist oberhalb der Heinrich Hueter-Hütte etwas mühsam. Insgesamt würde ich den Klettersteig im wesentlichen nur wegen der kräfteraubenden überhängenden Stellen zu Beginn mit 5 Karabinern/D+ bewerten, sonst eher 4-4,5 Karabiner bzw. C/D. Mir hat der Klettersteig im Vergleich zum nahen Sulzfluh-Klettersteig lange nicht so gut gefallen, die Sulzfluh-Route bietet da die viel perfektere Routenführung und einen atemberaubenden Ausblick. Die Rundsicht vom Saulakopf ist aufgrund der vergleichsweise geringen Höhe und etwas vom Rätikon-Hauptkamm abgesetzten Lage eher durchschnittlich. Abstieg zwischen Saulajoch und Staumauer hinunter zur Talstation der Lünerseebahn über einen aufgelassenen Wanderweg mit einigen nicht mehr gewarteten Drahtseilsicherungen (ohne KS-Set begehbar, aber tlw. steil und durchhängende und tlw. lose Drahtseil-Sicherungen!) ist möglich und sinnvoll, wenn man auf dem Rückweg nicht wieder über die Staumauer/Bösen Tritt latschen will. Würde den Steig nicht mehr gehen, vergleichsweise anstrengend für einen unspektakulären Gipel (Normalauf/abstieg vom/zum Saulajoch ist eine Schutt- und Schrofenschinderei) mit zu wenig landschaftlichen Reizen.
SimBA schrieb am 12.10.2008
Begehung am 12.10.2008: Steig ist klasse. Besondere technische Anforderungen stellt er für einen Steig dieser Kategorie nicht, da doch viele Trittbügel verbaut sind. Kräftezehrend ist das erste Stück aber in jedem Fall. Schnelles Durchsteigen ist gerade bei dem ersten langem (ca. 8 Meter) Überhang (vgl. die Bilder) von großer Wichtigkeit. Da teilweise doch sehr trittarme Platten vorzufinden sind, würde die Wegnahme einiger Trittbügel viele Stellen zur exorbitanten Herausforderung werden lassen. So würden 4,5 Karabiner wohl bzgl. der Schwierigkeit ausreichen. Notausstieg führt weglos bzw. auf Trittspuren durch die harmlose grasige Südflanke des Saulakopfs. Schwächere Klettersteigler können auch über den Südhang zu zwei markanten Felsbrocken am Rande des Abbruchs zur Ostwand aufsteigen und am Noteinstieg einsteigen, da der obere Teil am Grat deutlich einfacher ist (max. C). Gehzeit ziemlich lang kalkuliert. Habe mit langer Gipfelpause, ständigem Fotographieren und weiterem Rückweg über die Lüner Krinne ingesamt 5 Stunden benötigt und war davon selbst etwas überrascht. Insgesamt wirlich nur zu empfehlen!!!
Bruno schrieb am 30.09.2008
Hallo Steigler, war am 28.09.08 mit Spookie, absoluter Klettersteigneuling, am Steig. Super Bedingungen vorgefunden. Den kann man echt empfehlen. Finde ich mit 5 Karabinern aber überbewertet da viele Tritthilfen eingebaut sind. Selbst mit Aufstieg über den Bösen Tritt zum Lüner See gut machbar als gemütliche Tagestour. Zum Nachtisch könnte man sich den Alpinsteig direkt bei der Lünerseebahn noch gönnen wenn man nicht auf der Douglashütte versumpft.
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