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Loser Panorama-Klettersteig ´Sissi´


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Loser

Zielhöhe
1837m

Talort
Altaussee

Höhenmeter
340m

Gehzeit
2:30h

Schwierigkeit
(4.5 - D)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(7 Bewertungen)

Eröffnung
2007

Resumee
Spektakulärer Klettersteig mit heftigen Passagen

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Diese Tour haben schon 7 User gemacht:
tom77 Zipfel friberg kboomdani Ellen Markus13 bergfex666
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Parkplatz Augst-Alm nach Kehre Nr. 11 der Loser Panorama-Straße, ca. 1500m
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Loserhütte, 1540 m, bew. Anfang Mai - Ende Okt.; Tel./Fax: 03622-71202 od. 0664-1603415 www.loserhuette.at
Anfahrt
Von Bad Ischl (N) über Bad Goisern nach Bad Aussee bzw. Altaussee, oder von Liezen (O)ü ber Stainach-Irdning und Bad Mitterndorf. Von Altaussee zur Loser Panorama-Straße (Hinweistafeln) und Auffahrt (Mautstraße) bis ca. 200 m nach der 11. Kehre. Hier zweigt links eine kurze, steile Zufahrtsstraße (rote Markierung; Tafel Loserhütte) zur Augst-Alm ab (Parkplätze für 6-8 Pkw; alternativ neben der Loser Panorama-Straße parken bzw. auch am großen Parkplatz vor der 11. Kehre).
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Wegverlauf Loser Panorama-Klettersteig ´Sissi´

Zustieg
Vom Parkplatz Augst-Alm in Kürze zu den Almhütten und gleich nach der 1. Almhütte rechts zur bewaldeten Latschenzone aufwärts, wo ein Steiglein beginnt, welches (anfangs durch die Latschen, dann etwas mühsam im steilen Geröll unter den Wandfuß der Loser Südwand führt. Dem Wandfußsteiglein links (westlich) folgen, unter dem markanten Loserloch (Naturdenkmal) vorbei, zum tiefsten Wandpunkt (hier am besten Klettersteigset anlegen und Helm aufsetzen wg. Steinschlaggefahr im Einstiegsbereich). Dem Wandfuß entlang links bergauf zur Einstiegsnische (LM-Platzl).
Zustieg Höhenmeter
130m
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Aus der Nische rechts hinaus (3,5), steil aufwärts (4 und 4,5) und linkshaltend (3) zur schrofigen Querung (2). Weiter siehe Anstiegsskizze.
Ein Notausstieg ist erst ganz oben, vor dem letzten Steilaufschwung (Sisi-Pfeiler), über eine grasige Rinne nach rechts aufwärts.
Anstieg Höhenmeter
210m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Vom Gipfel führt ein gut markierter Wanderweg zurück zur Loserhütte bzw. zum Ausgangspunkt (Anmerkung: im Frühjahr können noch einige mittelsteile Altschneefelder beim Abstiegsweg vorhanden sein, welche überquert werden müssen!).
Abstieg Höhenmeter
340m
Abstieg Zeit
0:45h
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
Südwest
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Übersichtskarte Loser Panorama-Klettersteig ´Sissi´

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
Notausstieg vor dem letzten Steilaufschwung
Markierungen
einfach
Sicherungen
super; durchgehendes Stahlseil, Klammern, Bügel
Gesteinsart
Kalk
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Hinweise

Hinweise
Karten: F&B WK 281; AV 15/1
Steinschlaggefahr durch Vorausgehende, bes. im Einstiegsbereich
Hintergrund
Errichtung / Betreuung: 2007 Alpinschule Grimming Aktiv / Loser Bergbahnen GmbH, www.loser.at
Der Steig hat den Namenszusatz Sisi bekommen, weil der Loser angeblich der einzige Berg gewesen ist, auf den die Kaiserin Sisi zu Fuß gegangen ist (und nicht
Urheberhinweise
Beschreibung und Foto 1-2: Schall Verlag
Fotos 3-10: Peter Poetzelsberger
Fotos 24,25: Herbert Stöger
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
17.06.2016
Aufrufe
13086
Interne ID
1544

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Fotos zu Loser Panorama-Klettersteig ´Sissi´


von
 
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User-Kommentare zu Loser Panorama-Klettersteig ´Sissi´

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Kommentare von anderen Usern

Markus13 schrieb am 26.06.2019
Am 12.06.2019 begangen.
Instandsetzung am Tag vor unserer Begehung. Es wurden ca. 100m neues Drahtseil eingezogen (stellenweise noch etwas ölig).
Klettersteig und Sicherungen in bestem Zustand.

Nachdem der Klettersteig nun doch endlich instandgesetzt und freigegeben wurde, haben wir uns entschlossen, auf unserer Weiterreise nach Kramsach einen längeren Abstecher in Gegenrichtung nach Altaussee zu machen und den Sisi-Klettersteig zu begehen.
Der Zustieg gestaltete sich schon schwierig, weil das dortige Wegenetz Winterschäden erlitten hat und die Wege teilweise weggeschwemmt oder von Muren begraben waren. Deshalb haben wir uns auch im Aufstieg etwas verstiegen, und mussten da schon ein- zwei steile Schneefelder queren.
Am Himmel waren den Tag über immer wieder dunkle Wolken, und die Luft war stellenweise so diesig, dass es in ca. 5km aussah, wie Regenschlieren. Auch der Wind war in der ausgesetzten Wand teilweise so stark, dass wir uns auf eine Entfernung von 2m schon anschreien mussten und auch die Helme immer wieder ein Stück vom Kopf abgehoben haben. Wir sind dennoch in den Klettersteig eingestiegen, da keiner der uns bekannten Wetterdienste eine Regenwahrscheinlichkeit von über 5% angegeben hatte.
Das eigentliche Abenteuer begann jedoch erst beim Abstieg, da durch die Schneefelder die regulären Wege nicht sichtbar waren und ohne Ortskenntnis die Orientierung nur intuitiv stattfand. Auch das Queren der Schneefelder, bzw. das Absteigen auf diesen, war ein relatives Problem. Da wir jedoch allgemeinvon der Schneelage wussten, hatten wir Snowlines (Schneeketten/Spikes) mit eingepackt.
Auch nach dem großen Schneekessel, als man sich schon über rot-weiße Markierungen gefreut hat, blieb immer
noch das nicht ganz unerhebliche Problem mit den weggespülten und unter steilen lehmigen Muren begrabenen Wegen oberhalb der Loserhütte.
Als wir auch diese Situation abgefrühstückt hatten, belohnten wir uns noch vor der Weiterfahrt in das schöne Kramsach mit einem deftigen Hüttenessen auf der Loserhütte.

Ein Video wird in den nächsten Monaten noch eingestellt.
friberg schrieb am 03.10.2015
Am 10.07.15 begangen. Der Zustieg ist beschwerlich und seine Markierung verbesserungsfähig: man geht nicht das Geröll hoch, sondern nimmt den Weg durch die Latschen links daneben. Der Klettersteig selbst bietet durch sein Ausgesetztheit wunderschöne Ausblicke ins Tal. Die letzte D-Stelle hat einen leichtem Überhang und kommt erst zum Ende des Steigs. Wer vorher nochmal Kraft schöpfen will, dem sei der bequeme Rastplatz davor empfohlen. Die Fläche ist so groß, dass man ohne Sicherung sitzen und picknicken kann.
joku68 schrieb am 06.08.2015
Den Zustieg zum Klettersteig kann man einfacher gestalten, wenn man erst bis zur Loserhütte geht. Dann dort den mit schwarz gekennzeichneten Pfad zum Loser-Gipfel nimmt und unterhalb des ersten Felsabbruchbandes dem nicht markierten Pfad nach links folgt. Man quert dann den Hang auf einem gut gehbaren Pfad unterhalb des Felsenbandes und muss nur noch das letzte Stück durch das Geröllfeld.
Norbert K. schrieb am 28.08.2011
Sind den KS am 25.08.2011 bei bestem Bergwetter gegangen. Der kurze Zustieg über das Geröllfeld ist etwas mühsam. Die Steiganlage selbst ist in einem sehr guten Zustand. Schwierigkeitsbewertung mit D passt. Den Sissi Pfeiler würde ich nicht als Schlüsselstelle sehen. Da sind einige Passagen im unteren Bereich fordernder. Kleiner Stau am Sisi-Pfeiler, da dies eine perfekte Stelle zum Fotografieren ist. Dies hat eine Gruppe vor uns dann auch ausgiebig genutzt. Insgesamt ein perfekter Steig mit schönen Aussichten. Eine gute Vorbereitung für weitere Touren, wie zum Beispiel den Skywalk am Dachstein, den wir dann am folgenden Tag gegangen sind.
Michael Franke schrieb am 11.09.2010
Bin den Steig am 07.09.10 gegangen. Kann nur bestätigen, dass der Steig an einigen Stellen schwerer als D ist. An der sogenannten Schlüsselstelle am Sisi-Pfeiler bin ich den Notausstieg gegangen, weil vor mir jemand in seine Sicherung geknallt ist und ein Stau entstanden ist.Kann nur sagen , dass der Notausstieg ne heikle Sache ist bei Nässe ist,weil ungesichert und bei abrutschen kein Halten mehr gegeben ist!! Geht dann ganz schön runter!! Hätte lieber warten sollen!! Hat das Wort Notausstieg nicht verdient!
Michael Franke schrieb am 11.09.2010
Bin den Steig am 07.09.10 gegangen. Kann nur bestätigen, dass der Steig an einigen Stellen schwerer als D ist. An der sogenannten Schlüsselstelle am Sisi-Pfeiler bin ich den Notausstieg gegangen, weil vor mir jemand in seine Sicherung geknallt ist und ein Stau entstanden ist.Kann nur sagen , dass der Notausstieg ne heikle Sache ist bei Nässe ,weil ungesichert und bei abrutschen kein Halten mehr gegeben ist!! Geht dann ganz schön runter!! Hätte lieber warten sollen!! Hat das Wort Notausstieg nicht verdient!
Reinhard Vollmer schrieb am 04.10.2007
20.09.2007 Das Schwierigste ist der Zustieg, aber der Klettersteig ist traumhaft. Man kann perfekt gesichert, bei bestem Felskontakt seiner Kletterleidenschaft frönen.
Christa Kramer schrieb am 30.08.2007
Wunderschöner Klettersteig! Traumhafte Aussicht zum Altausssee. Zustieg war etwas mühsam, da es sehr geröllig war. Einstieg hervoragend! Es hat mir großen Spaß gemacht, die D-Stellen zu bewältigen. Und die Bewertung stimmt auch. Der einzige Wehrmutstropfen - für nur ein paar Kehren war die Maut von ? 15,-, das ist eindeutig zu viel!
wolfgang neugebauer schrieb am 16.08.2007
Wolfgang Neugebauer, 16. 8. 2007 Zustieg mühsam, Abstieg besser; Steig in bestem Zustand (viele Klammern, dickes, straffes Seil), erdige Stellen erhöhen Schwierigkeit Bewertung D ist untertrieben - schwieriger als D-Steige in Dolomiten (Tomaselli, Trincee) oder Haid-Steig auf Rax, fordert enorm viel Armkraft (beim Karabinerumhängen an überhängenden Stellen)!
Dieter Vollmering schrieb am 31.07.2007
Wunderschöne "D"- Steiganlage, wenn trocken - und bestens versichert. Ein Lob dem Erbauer. Unterer Teil stark versetzt mit Gras-/Erdtritten. Nach Regen "Schmierseife" und das im Gelände stellenweise "D". Wenn der Klettersteig in 2 Jahren abgetreten ist,ist diese Strecke bis zur Loserleiter hausaus "D" und bedarf zusätzlicher Trittbolzen. Die Schlüsselstelle am Sisi-Pfeiler ist meines erachtens nicht die Schlüsselstelle (da Klammern), sondern die Strecke nach dem Einstieg bis zur Loserleiter (ohne Steighilfen). Bei Gewitter ist der Steig ein Blitzableiter, da das Seil nur nach dem P3-Platz unterbrochen ist. Der Steig ist, wie angegeben, keinesfalls für Kinder geeignet (was wir leider erlebten), da die Klammern / gute Tritte weit verteilt sind. Rastplätze sind nur mittels kurzer Schlinge an einem Fixpunkt möglich. Der Klettersteig samt zukünftiger Reparaturkosten wird sicher aus der teueren 15 Euro-Straßenmaut finanziert !?
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