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Ferrata GAMMA al Dente del Resegone (gesperrt)


Inhalt:
Tourdetails
Karte
Sicherheit
Hinweise
Literatur
Galerie
Kommentare

 

Allgemeines

Ziel
Dente del Resegone

Zielhöhe
1809m

Talort
Lecco (214 m)

Höhenmeter
675m

Gehzeit
4:45h

Schwierigkeit
(5 - D/E)

Team-Bewertung

User-Bewertung
(2 Bewertungen)

Eröffnung
-

Resumee
Der schwerste westliche Klettersteig mit ostalpiner Sicherungstechnik!

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Diese Tour haben schon 2 User gemacht:
bergkristall koky
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Position/Lage

Ausgangspunkt
Bergstation der Seilbahn "Pizzo d´Erna (1329 m)
Ausgangspunkt GPS
Hütten
Rif. Azzoni (1860 m)
Anfahrt
Vom Zentrum von Lecco aus zunächst Richtung "Valsassina" bergan, bevor die Straße steiler wird rechts halten und nach wenigen 100 m links (Hinweistafel). Von hier über eine Serpentinenstraße zur Talstation (603 m) der Resegoneseilbahn mit großem Parkplatz.
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Wegverlauf Ferrata GAMMA al Dente del Resegone (gesperrt)

Zustieg
Von der Berstation der Funivia d'Erna (1330m) steigt man in wenigen Minuten auf der Fahrstraße in Richtung Bocca d'Erna ab. In diesem Sattel gehen alle verschiedenen Wege im Resegone Gebiet auseinander. Man nimmt den Weg-Nr. 1/5 in Richtung Resegone und Passo del Fò. Nach 20 Minuten erreicht man die Wegteilung, wo der Weg-Nr. 1 nach links abzweigt. Auf diesem erreicht man nach weiteren 10 min ein großen Kreuz. Einige Meter danach biegt ein kleiner Pfad nach links ab (Hinweistafel) zu einem kleinen Sattel (1260m). Hier sieht man schon die ersten Sicherungen (guter Platz zum Anlegen der Ausrüstung).
Zustieg Höhenmeter
-
Zustieg Zeit
-
Anstieg
Die ersten Meter führem ungesichert (I) über griffigen Fels zum Beginn der Sicherungen. Auch hier fällt sofort die am Comer See gebräuchliche "Ketten"-Sicherung auf. Anfangs recht leicht (2) geht es dann etwas schwerer (3,5) in eine steile Rinne (4). Am Ende der Schulter befindet sich noch einmal eine Tafel (1450m). Der Klettersteig führt anfangs leicht (2,5), dann schwerer (3,5) über Rinnen und Stufen nach oben, bis eine leichte grasige Querung (2) nach rechts zum Einstieg in eine glatte, senkrechte Rinne führt (4,5). Etwas leichter klettert man (4) über Stufen und Rinnen bis zu einer kleinen Schulter unterhalb eines kleinen Felsdaches. Die folgenden 15m (Schlüsselstelle; 5) umgehen dieses Dach nach links querend und dann steil ansteigend. Allerdings helfen hier gute Tritte (einige angeklebt), über die ansonsten auf Reibung gehende Stelle. Es folgt eine längere gesicherte Gratbegehung (1,5), bis man über eine weitere Felsstufe (3,5) zu einem markanten Kamin gelangt. Diese etwas schwierige Stelle (10m; 4,5) erfordert noch einmal einigen Krafteinsatz, bevor es über den nächsten Grat weiter geht (1,5). Über ein Band (1,5) geht es zur nächsten kleinen Felsstufe (3). Vom folgenden Grat sieht man schon deutlich den markanten Schlußkamin, den man nach einigen erdigen, steilen Serpentinen (2,5) erreicht. Der enge Kamin (15m; 4,5) weist zwar einige Bügel auf, erfordert aber gute Spreiztechnik oder enormen Krafteinsatz gegen Ende der Tour (bei Nässe DIE Schlüsselstelle des Steiges). Danach kommen noch einige Felsstufen und eine Querung nach links (3,5; Bügel), bis man mit den letzten leichten Sicherungen (1) den Gipfel erreicht (1811m).
Anstieg Höhenmeter
0m
Anstieg Zeit
-
Anstieg Länge
-
Anstieg GPS
- / -
Abstieg
Vom Gipfel erreicht man nach 5min den Weg Nr. 10. Hier kann man noch unschwer nach rechts in 20min auf den Gipfel des Resegone steigen (150Hm) oder wendet sich nach links und steigt über den Sent. Villa zurück zur Seilbahnstation.
Abstieg Höhenmeter
-
Abstieg Zeit
-
Wegverlauf KS-Buch
-
Exposition
-
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Übersichtskarte Ferrata GAMMA al Dente del Resegone (gesperrt)

GPS-Track/Höhenprofil

Leider haben wir zu diesem Steig noch keine GPS-Trackdatei vorliegen. Wenn Sie eine solche besitzen, würden wir uns freuen, diese von Ihnen zu erhalten (weitere Infos)!
 
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Sicherheit

Armkraft (1-6)
Erfahrung (1-6)
Kondition (1-6)
Mut (1-6)
Technik (1-6)
Zusatzausrüstung
-
Fluchtmöglichkeiten
-
Markierungen
-
Sicherungen
-
Gesteinsart
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Hinweise

Hinweise
Der Steig wird auch gerne "Gamma II" genannt. Bei Nässe absolut abzuraten!
Hintergrund
Sascha
Urheberhinweise
Fotos 5-7: Thomas Küng
Anfängereignung
-
Letzte Änderung
12.09.2019
Aufrufe
15729
Interne ID
814

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Fotos zu Ferrata GAMMA al Dente del Resegone (gesperrt)


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User-Kommentare zu Ferrata GAMMA al Dente del Resegone (gesperrt)

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Kommentare von anderen Usern

kboomdani schrieb am 07.09.2019
Gamma 2 inkl Gamma wurden gesperrt.
Stril schrieb am 17.08.2014
Heute (17.08.2014) war der Steig gesperrt. Unsere nicht vorhandenen Italienischkenntnisse übersetzen die Hinweistafel als "derzeit unsicher, bis auf Weiteres gesperrt".
klettermeyer schrieb am 28.07.2013
Tourdatum: Anfang Mai. Toller Steig der richtiges Klettern erfordert, ansonsten geht er sehr auf die Kondition.
Der Steig befand sich in gutem Zustand, alle Ketten und Anker waren fest. Wenn man meint alle Schwierigkeiten geschafft zu haben, kommt noch der kräfteraubende Kamin. Vorsicht! wenn vor einer geplanten Tour Regenwetter herrschte, in den Spalten und Kaminen ist auch nach dem Abtrocknen noch Feuchtigkeit. Dann wird die Platte und der Kamin nocheinmal so schwer.
Alles in allem ein spannender und fordernder Steig, von mir 5 Edelweiss!
sulibats schrieb am 25.03.2012
Tour am 16.03. mit Zustieg über die erste Seilbahn um 8:30 Uhr alleine gegangen, war den ganzen Tag trotz bestem Wetter niemand in der Gegend zu sehen. Sicherung durchgehend mit Kette in bestem Zustand, an Schlüsselstellen ist Eisen in geringer Zahl verbaut. Steig kann schön ohne viele Griffe in die Kette geklettert werden, wenn man die natürlichen und wenigen künstlichen Tritte und Griffe nutzt, sonst wird es sehr kraftraubend. Habe eher wenig lose Steine gefunden, aufpassen sollte man trotzdem, Helm ist natürlich Pflicht. Insgesamt ein fantastischer Steig mit einigen sehr schweren Stellen (Kamine + glatte Wand: Bewertung D/E ist dann korrekt), teilweise behindert die Kettenführung einen sauberen Zug durch die schwierigen Stellen und macht es nicht einfacher. Kann auch bestätigen, dass ein voluminöser Rucksack am Ausstiegskamin etwas behindert. Der Steig ist sehr ausgesetzt, das wird insbesondere an den Schlüsselstellen deutlich. Wer im ersten Abschnitt vor dem unmarkierten Notaustieg am zweiten Schild Probleme hat, sollte nicht weitergehen. Der eigentliche Steig war übrigens Mitte März bereits komplett Schneefrei (südwestliche Ausrichtung), das Gras kann aber morgens noch etwas feucht sein und die Sonne schwenkt etwas später ein. In der Schwierigkeit und in Kombination mit dem unteren Gamma-Steig eine tolle Tour, insbesondere so früh im Jahr! Beim Abstieg über Weg Nr. 10 (Sentiero Carlo Villa) waren aufgrund der Schattenlage noch einige kleinere Schneefelder vorhanden, die den Abstieg etwas behindert haben: hatte Steigeisen dabei, die waren aber nicht notwendig, Grödel hätten es zur Not bei noch gefrorener Schneeoberfläche auch getan. Zur Not könnte man auch noch über Weg Nr. 1 absteigen, der später an der Südseite zurückführt und dort nahezu komplett Schneefrei war.
Jürgen S. schrieb am 06.09.2010
Bin den Steig am 26.08.10 alleine gegangen obwohl ich anhand der Kommentare hier sehr verunsichert war. Wollte aber wissen was wirklich dran ist. Also bin ich mit der Gondel zur Bergstation (8? Hin- und zurück) und zum Einstieg. Der Steig ist wie oben beschrieben und wirklich eine Traumtour für jeden KS-Profi. herrliche Aussicht über den Comer See. Die Schlüsselstelle erfordert etwas Armkraft und Mut ist aber ohne weitere Probleme zu überwinden. Für Anfänger ist der Steig wohl eher nicht so geeignet. Gewisse Bergerfahrung sollte vorhanden sein. Auch ein wenig Klettertechnik kann nicht schaden da sehr wenig Eisen, dafür aber herrliche Tritte im Fels und natürlich stets gut gesichert. Lose Steine liegen natürlich auch rum deshalb sollte man etwas vorsichtig sein, damit man kein Steinschlag erzeugt. Oben angekommen habe ich dann noch ein kurzen Umweg von ca. 20 Min. (einfach) zum Monte Resegone gewählt. Dort gibt es ein Refugio mit leckerem Essen und herrlicher Aussicht. Den Rückweg zur Bergstation habe ich über Weg Nr. 10 gewählt der teilweise auch noch etwas Trittsicherheit fordert. Teleskopstöcke sind hier hilfreich.
Reinhard schrieb am 10.10.2009
07.10.09 Durchstieg von Gamma 1 + Gamma 2 in einer Tour. Die Sicherung mit einer fast durchgängigen Kette, macht den Steig außerordentlich schwierig. Die Sicherungskarabiner des Klettersets bremsen ständig an der lose herumhängenden Kette. Eigentlich ist es eine reine Kletterpartie in sehr griff- und trittreichem Fels. Nur beim extremen Hochziehen an der Kette, bietet diese einen Vorteil gegenüber dem Drahtseil. Rückblickend ist es für mich sowohl eine Traumtour im Zusammenhang mit Gamma 1, was die Routenführung anbelangt, wie auch eine Alptraumtour in Bezug auf die in der Mitte liegende Schlüsselstelle. Hier sind Kraft und gute Nerven erforderlich. Der Ausstiegskamin ist mit zahlreichen Eisengriffen und dem dazu gehörigen optimalen Körper- und Krafteinsatz vergleichsweise harmlos. Die Bewertung mit 5 ist nicht übertrieben. Der Gesamtzeitbedarf meiner Tour lag bei ca. 10 Stunden. Bilder: www.felsfun.de
Thomas Küng schrieb am 21.05.2007
Wir haben den Steig am 19.05.07 begannen. Ein sehr schöner und auch sehr anspruchsvoller Steig ohne unnötigen Schnickschnack. Es hat bei einigen Gehpassagen etwas loses Gestein, aber wenn man aufpasst, lässt man keine Steine runter. An einer Stellen sind zwei Steine als Tritthilfen angeklebt worden (statt Eisenstifte), hat jedoch nichts mit brüchigem Felsen zu tun. Auch die Sicherungen fand ich nicht unlogisch (wie im ersten Kommentar beschrieben). Der Kamin am Schluss ist tatsächlich der "Oberkracher" und verlangt am Schluss noch einige Kraftreserven. Ein Rucksack kann im Kamin etwas behindern. Er ist zweifelsohne wegen den beschriebenen Stellen ein sehr schwerer Klettersteig. Würde ihn als 5 bis 5,5 einstufen.
Michael Curth schrieb am 18.07.2006
Hab diesen Steig in Juni 2006 erledigt, fand ihn nicht so brüchig wie uwe schreibt! Der Steig ist das non plus ultra in Sachen Schwierigkeit, und Nerven, einfach ein muß für KS-Profi`s. würde ihn mit Pisetta vergl. da es immer mal ein paar ruhige Minuten gibt. Der 20hm Ausstiegts-Kamin ist der Oberkracher, nur gut wer alle Tritte findet und Klettertechnik hat. Schlüsselstelle 3x: Kamin Austieg, glatte Platte mitten drin ca. 8hm, glatter Aufschwung im unteren Teil. Die Traumtour am Comersee......
uwe schubbert schrieb am 26.06.2006
Haben den Steig Anfang Juni gemacht. Sicherung mit Ketten ist gewöhnungsbedürftig. Sicherungen sind in gutem Zustand, hängen allerdings sehr lose und sind teilweise unlogisch verlegt, so dass sie teils mehr behindern, als nützen. Sicherungspunkte sehr weit auseinander. Im mittleren Teil ist der Fels teilweise sehr speckig. ACHTUNG: Extreme Steinschlaggefahr! - Der ganze Weg geht teilweise durch einen exellenten Bruchladen. Es sind sogar lose Schuppen angeklebt worden. Die Schwierigkeitseinstufung ist eher moderat. Der Steig ist um einiges schwerer als der Pisetta am Gardasee. Fazit: Sehr schwer - was zum Teil aber auch an der "Sicherung" liegt. Hochgradig steinschlaggefährdet. Will mann nicht unbedingt wiederholen.
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