Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1

THEMA: Opa im Klettersteig

Opa im Klettersteig 09 Okt 2019 15:39 #1

  • Srajachjung
  • Srajachjungs Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 291
  • Dank erhalten: 408
Hallo ihr Lieben !! Ja auch zu mir sagen schon ein paar " Dreikäsehoch " Opa ! :) Aber das Älterwerden hat nicht nur schöne Seiten. :huh: Gefühlt habe ich meinen ältesten Sohn über 20 Jahre mit auf Bergtouren mitgenommen und mehr oder weniger auf ihn aufgepasst. Seit ein paar Jahren ist es eher andersherum. :dry: Was natürlich ist und sicher auch nicht wirklich schlimm, aber es wurmt einen doch, dass man nicht mehr so kann wie früher beim Bergsteigen. Versteht mich nicht falsch, als " Endfünfziger " bin ich eigentlich noch recht fit. :whistle:
Aber nach langen Ausdauersporteinheiten braucht der Körper immer länger um zu regenerieren. Verletzungen an Knochen, Sehnen und Gelenken treten leichter, schneller auf als früher. Die Haut ist nicht mehr so belastbar und bekommt an Händen und Füßen leichter Blasen. Zum Bergkartenlesen brauch ich seit einigen Jahren eine Brille und und und … :S

Auf der anderen Seite ist man erfahrener, gelassener nicht mehr ganz so risikobereit :laugh:

Wie geht ihr mit dem Thema um, welche Erfahrungen habt ihr gemacht, welche Strategien damit umzugehen ??

Ich bin gespannt auf eure Beiträge !

Liebe Grüße

Christian
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Maulwurf, Freddy63

Opa im Klettersteig 10 Okt 2019 11:26 #2

  • Freddy63
  • Freddy63s Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 949
  • Dank erhalten: 1386
Hallo Christian,
da hast Du ja ein Thema angesprochen das uns alle angeht. Wenn auch nicht jetzt so doch in ein paar Jahren. Bei dem einen ein paar mehr bei dem anderen ein paar weniger. Niemand wird davon verschont! Auch wenn ich im nächsten Monat 56 werde zum alten Eisen zähle auch ich mich nicht. Was mich aber enorm ärgert ist das ich nicht mehr so trittsicher bin. Und weil man das weiß wird man irgendwie ein wenig ängstlich. Das geht teilweise bis zu einer Art Höhenangst. Besonders wenn es auf einem Grat entlang geht. Es mag auch daran liegen das wir viel mit Stöcken unterwegs sind. Das ist für den Gleichgewichtssinn nicht gerade förderlich, und wenn man einigen Foren Glauben schenkt ein no go. Das man nicht mehr so gelenkig ist ist klar, das stört mich eigentlich nicht. Auch machen lange Touren mir immer noch so gut wie nichts aus. Genauso bei Rad fahren. Ich fahre genau so viele km wie früher. Naja, für die Anstiege in den Bergen braucht man bestimmt länger. Aber so bewusst ist das einem nicht. Aber in den Abfahrten dann merkt man das man keine 20 mehr ist. Da ist man fast langsamer wie Berg hoch. Ich rede mir dann immer ein es liegt daran das man nicht mehr so viel Rad fährt. Aber auch da ist eine gewisse Angst da. Genau wie beim wandern, Angst zu stürzen, die Kurve nicht zu bekommen, wegzurutschen, etc.
Man macht sich da auch mehr Gedanken als früher. Nach dem Motto: Was wäre wenn...
Früher ist man auf den Berg ohne Jacke. Oben war's kalt. Pech gehabt. Heute werden eventuell mehrere Jacken eingepackt, es könnte ja... Ist aber vielleicht Altersweisheit (was ich aber bezweifle). Das ist aber ein Grund warum ich mich über junge Menschen mit wenig oder falscher Ausrüstung nicht aufrege, es ging mir ja selber so.
Das beste ist vielleicht nicht zurück zu schauen sondern zu sehen das man noch so viel mie möglich unternimmt so lange es noch geht. Und so hat man eben auch als alter, äh älterer Mensch noch Ziele.
In diesem Sinne, auf in die Berge. So lange wir es noch können!!!
MfG Dirk
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Maulwurf, Srajachjung
  • Seite:
  • 1
Moderatoren: kletterkiki