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THEMA: Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2019

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2019 11 Feb 2019 13:21 #1

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Quelle: ooe.orf.at/news/stories/2963908/

Dramatischer Rettungseinsatz in Drachenwand

Die Rettung eines 54-Jährigen, der am Sonntagnachmittag beim Abstieg von der Drachenwand in St. Lorenz am Mondsee verunglückt ist, hat die Bergretter vor extreme Herausforderungen gestellt.
Der 54-jährige Deutsche war über den Klettersteig auf die Drachenwand gelangt. Der liegt auf der Südseite und ist laut Bergrettern tatsächlich auch jetzt begehbar.


„Leitern und Geländer vereist und verdeckt“

Für den Abstieg wählte der Mann den vermeintlich sichereren Normalweg. Der ist nach zahlreichen Lawinenabgängen derzeit aber völlig unbegehbar, so Heinz Hemetsberger von der Bergrettung Mondseeland gegenüber dem ORF Oberösterreich: „Dort sind 1,5 Meter Schnee gelegen, die Leitern waren komplett vereist, die Handgeländer, die Stahlseile lagen unter der Schneedecke, man konnte sich also auch nirgendwo festhalten. Außerdem gingen unzählige Lawinen ab, die den Weg teilweise auf einer Länge von zehn Metern weggerissen haben.“

Baum stoppte Absturz

Zwölf Bergretter stiegen im Dunkeln über diesen schwierigen Weg zum Verletzten hinauf. Der Mann war vom Weg aus über eine Felswand rund 50 Meter weit in eine Rinne gestürzt, wo sein weiterer Absturz vom einzigen Baum weit und breit gestoppt wurde. Laut Bergrettern war das unglaubliches Glück, denn sonst wäre der Mann dem sicheren Tod entgegengestürzt, so Hemetsberger: „Über die Rinne ist er rund 50 Meter abgerutscht. Mitten in der Rinne ist er mit dem Brustkorb gegen einen Baum geprallt. Hätte er diesen Baum nicht erwischt, wäre es 200 Meter tief in den sicheren Tod gegangen. Da gibt es keine Diskussion, dass er das überlebt hätte.“

Wind, Regen und Eislawinengefahr

Bei stürmischem Wind, Regen und Eislawinengefahr sicherten die Bergretter den Mann und schafften es, ihn sitzend über die gefährlichsten Stellen hinweg abzuseilen, so Hemetsberger: „Von der Schwierigkeit und der Stresssituation war es sicher einer unserer härtesten Einsätze.“ Gegen 21.30 Uhr in der Nacht waren der Verletzte und auch die Retter wieder sicher im Tal.
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2019 20 Apr 2019 10:08 #2

  • tom77
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Quelle: www.polizei.gv.at/ooe/presse/aussendunge...6546736642413D&pro=0

Bergsteiger mit Libelle gerettet

Ein 35-jähriger tschechischer Staatsangehöriger und seine 30-jährige Freundin wollten am 19. April 2019 den Seewand Klettersteig in Hallstatt begehen. Der Klettersteig zählt selbst bei besten Bedingungen zu den längsten und schwierigsten Klettersteigen in den Ostalpen. Derzeit sind in der Wand noch mehrere Schneefelder vorhanden und auch nach dem Ausstieg ein zurückgehen zur Seilbahn bei ca. drei Metern Schnee nur mit Schneeschuhen möglich ist.

Die beiden stiegen gegen 14:30 Uhr in den Klettersteig ein und als sie etwa nach der Hälfte der Route ihre Aussichtslosigkeit bemerkten, begannen sie den Klettersteig wieder abzuklettern. Gegen 16:30 Uhr entschlossen sie sich auch noch aus bisher nicht nachvollziehbarem Grund sich vom Fixseil auszuhängen, um frei und ohne Seil weiter abzusteigen. Nach wenigen Metern konnten sie schließlich nicht mehr weiter und verständigten per Handy die Rettungskräfte.

Gegen 18 Uhr konnten sie von der Besatzung des Polizeihubschraubers Libelle geortet und mit dem 30 Meter Seil gerettet und unverletzt ins Tal geflogen werden.
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2019 07 Mai 2019 11:16 #3

  • joecool
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Schlecht markierter Ausstieg am KS Postalmklamm?
klettersteig.de/klettersteig/postalmklamm_klettersteig/1454

Presseaussendung der Polizei Salzburg vom 24.4.2019:
Eine 45-jährige Salzburgerin stieg am 24. April 2019, in den Klettersteig der Postalmklamm ein. Über einen markierten Steig wollte die Frau den Klettersteig wieder verlassen. Dabei kam sie jedoch vom markierten Steig ab und geriet unterhalb der Braunalm in unwegsames Gelände. Sie rutschte aus und schlitterte etwa 25 Meter über steiles Waldgelände. Kurz vor dem Wieslergraben kam die Kletterin zum Stillstand, konnte aber weder vor noch zurück. Dem Lebensgefährten gelang es mit dem Handy Kontakt aufzunehmen und die Rettungskräfte zu verständigen. Der Alpinpolizei und der Bergrettung Strobl gelang mittels Seilbergung die Rettung der Verunglückten. Die Frau erlitt Abschürfungen und leichte Prellungen.
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2019 07 Mai 2019 11:29 #4

  • joecool
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klettersteig.de/klettersteig/koenigschusswand_klettersteig/313

Blockierung mit Heli-Bergung aus dem KS Königschusswand auf der Rax:
Ein 30-jähriger Steirer und ein 31-jähriger Wiener waren am 02.05.2019, gegen 14:47 Uhr, auf der Rax, Preiner Wand, im Bereich „Königschusswandsteig-Klettersteig“ unterwegs um eine Route zu klettern. Bei dem Klettersteig, der laut einschlägigem Führermaterial mit einer Schwierigkeit von „D/E“ (sehr bis extrem schwierig) bewertet wird, stieß der Steirer im Bereich der „Höhlenpassage“ an seine körperlichen Grenzen und konnte nicht mehr weiter. Nach abgesetztem Notruf konnte die Bergrettung Reichenau/Rax mit Unterstützung des BMI Hubschraubers den geschwächten Kletterer gemeinsam mit seinem Bergkameraden mittels Taubergung unverletzt ins Tal fliegen.
(Presseaussendung der Polizei Niederösterreich vom 2.5.2019)
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2019 07 Mai 2019 11:37 #5

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klettersteig.de/klettersteig/buergeralm_...ma_klettersteig/1727

KS Bürgeralm: Blockierung in der Arena-Variante

Aflenz, Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. – Mittwochnachmittag, 1. Mai 2019, geriet eine 31-Jährige auf einem Klettersteig in eine Alpine Notlage. Die Frau blieb unverletzt.
Gegen 12:00 Uhr kletterten die 31-Jährige und ein 45-Jähriger, beide aus dem Bezirk Weiz, den sogenannten "Aflenzer Klettersteig". Im Bereich der sogenannten "Arena", bei der es sich um eine Felsstelle mit teilweise überhängender Felswand handelt, stieg der 45-Jährige gegen 14:00 Uhr voraus. Die 31-Jährige stieg nach, konnte sich laut eigenen Angaben nicht mehr festhalten und rutschte in das Klettersteigset. Der 45-Jährige setzte einen Notruf ab. Eine Seilbergung mit dem Einsatzhubschrauber der Flugpolizei Graz musste aufgrund der Witterungsverhältnisse abgebrochen werden. Beamten der Alpinpolizei Hochsteiermark und Helfern der Bergrettung Aflenz gelang es, die 31-Jährige aus der Felswand zu retten. Die Frau blieb unverletzt.

Presseaussendung
vom 01.05.2019, 20:39 Uhr
Quelle: www.polizei.gv.at/stmk/presse/aussendung...4F5A55507A413D&pro=0
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2019 09 Mai 2019 08:05 #6

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klettersteig.de/klettersteig/attersee_klettersteig/1833

Tscheche aus KS-Attersee Mahdlgupf gerettet

Ein 50-jähriger Tscheche musste am späten Abend aus dem Mahdlgupf-Klettersteig am Attersee gerettet werden. Der Mann war aus Erschöpfung vor dem Ziel umgekehrt, schaffte es dann aber nicht mehr ins Tal. Seine Tochter schlug Alarm.

Der 50-Jährige stieg am Mittwochnachmittag gegen 13:30 Uhr gemeinsam mit seiner 21-jährigen Tochter in den Klettersteig ein. Gegen halb sieben Uhr am Abend konnte er in einer Seehöhe von etwa 1100 Meter im Bereich der sogenannten Schlusswand nicht mehr weiter, woraufhin er beschloss, wieder über den Klettersteig ins Tal zu klettern.

Tochter wartete im Tal vergebens
Seine Tochter hatte zu diesem Zeitpunkt die letzte schwierige Stelle bereits überwunden und stieg über den markierten Wanderweg ins Tal ab. Die beiden vereinbarten, sich beim Hotel in Weißenbach am Attersee zu treffen. Nachdem der 50-Jährige um kurz vor zehn Uhr abends noch immer nicht beim vereinbarten Treffpunkt eingetroffen war, erstattete die Tochter beim Bergrettungsdienst Anzeige.

Bergretter und Polizeihubschrauber im Einsatz
Ein Team der Bergrettung stieg sogleich in den Klettersteig ein. Gleichzeitig rückte eine Mannschaft der Alpinpolizei Gmunden aus und der Polizeihubschrauber aus Salzburg wurde verständigt. Bereits kurz nach dem Einstieg in den Klettersteig konnte von den Bergrettern Rufkontakt mit dem Vermissten hergestellt werden.

Kletterer hatte kein Licht und keinen Akku
Der 50-Jährige wurde um halb elf Uhr in einer Seehöhe von etwa 780 Metern unverletzt angetroffen. Er war nicht mit einer Stirnlampe ausgerüstet und bei seinem Handy war der Akku bereits ausgefallen. Der erschöpfte Bergsteiger wurde von den Bergrettern mittels Seilsicherung ins Tal begleitet und zu seiner Tochter ins Hotel gebracht.
Quelle: ooe.orf.at/news/stories/2980473/
Letzte Änderung: 09 Mai 2019 08:06 von joecool.
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