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THEMA: Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 02 Mai 2018 17:25 #1

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Kletterer überknöchelte sich auf dem Schobersteig beim Abstieg vom Mahdlgupf (KS Attersee)

klettersteig.de/klettersteig/schoberstei...sicherter_steig_/264
klettersteig.de/klettersteig/attersee_klettersteig/1833

Kletterer vom Schobersteig gerettet
Bezirk Gmunden
Ein 32-jähriger Kletterer aus Salzburg kletterte am 29. April 2018 vormittags über den Klettersteig auf den 1.261 Meter hohen Mahdlgupf. Anschließend stieg er über den Wanderweg Richtung Weißenbach am Attersee ab. Ca. 50 Meter unterhalb des Gipfels "Schoberstein" überknöchelte er und verletzte sich dabei. Der weitere Abstieg war nicht mehr möglich, deshalb setzte er den Notruf ab. Die Bergrettung Steinbach-Weyregg am Attersee sowie der Notarzthubschrauber "Martin 3" wurden alarmiert. Der 32-Jährige wurde vom Notarzthubschrauber aufgenommen und in das LKH Vöcklabruck transportiert.

Presseaussendung
vom 29.04.2018, 15:03 Uhr
Reaktionen bitte an die LPD Oberösterreich

www.polizei.gv.at/ooe/presse/aussendunge...432F635A49633D&pro=4
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 02 Mai 2018 17:29 #2

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Schwerverletzte auf Postalm-Klettersteig

Am Samstag hat sich am Postalm-Klettersteig bei Strobl (Flachgau) eine 29-Jährige schwer verletzt. Die Frau musste vom Hubschrauber aus geborgen werden. Bei Hintersee (Flachgau) gab es zudem gleich zwei Alpineinsätze.
Die 29-jährige Tschechin durchstieg gemeinsam mit einer Gruppe den Postalm-Klettersteig. Beim schwierigen letzten Teil, der Gamsleckenwand, machte ein Großteil der Gruppe einen Rückzieher und wählte den Alternativweg - nur die 29-Jährige und ihr Freund durchstiegen ihn.
Aufwändige Bergung mit 90-Meter-Tau
Doch kurz vor Schluss des Klettersteigs dürfte laut Polizei die Frau die Kraft verlassen haben: Sie stürzte in die Klettersteigsicherung und zog sich dabei eine schwere Verletzung am Unterschenkel zu. Da an einen weiteren Aufstieg nicht zu denken war, holte der Freund der Frau per Handy Hilfe.
Die Bergung der Verletzten war aufwändig: Vom Rettungshubschrauber Martin 1 aus musste sie mit einem 90-Meter-Tau aus der senkrechten Wand geholt werden. Der Helikopter flog die Schwerverletzte ins Landeskrankenhaus nach Salzburg.

salzburg.orf.at/news/stories/2909942/
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Folgende Benutzer bedankten sich: Srajachjung

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 03 Mai 2018 11:45 #3

  • Srajachjung
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Ja , ja die " Gamsleckenwand " ( selbst begangen im Sommer 2017 )
um die dürfte es sich beim Postalmklettersteig " kurz vor Schluß " des K.S. wohl handeln.
Die "normale " Variante hat schon 2 D/E Stellen, aber vor einigen Jahren ist von unten aus gesehen, rechts vom Normalweg eine 2 Führe eingebaut worden, die geht nach Schwierigkeitsgraden etwa so ( aus dem Gedächtnis ) : C/D dann D dann F = Überhängend und eigentlich nur mit Armkraft zu bewältigen , dann E und D/E, bis man wieder auf den von links kommenden Normalweg trifft.
Das Problem sind die folgenden E-Stellen !
Nach der schon kraftraubenden F-Stelle, geht es mit E weiter und zwar ohne Rastmöglichkeit ! Wer hier aus Schwäche / magelnder Kondition stürzt ,oder weil er keine Rastschlinge dabei hat, knallt unbebremst ins Set ! Da dies in der Sicherungsphilosophie der Klettersteigsicherung unbedingt zu vermeiden ist, kann diese Stelle eigentlich nur mit einer zusätzlichen Reebschnursicherung z.B. von oben , einigermaßen gefahrlos begangen werden . Hier kann man wirklich nach dem Sinn und Unsinn schwerer Sportklettersteigstellen fragen ! :unsure: :S :whistle:

L.G. Christian

P.S. wir haben einen Begehungsveruch unter der F-Stelle aus diesen Gründen abgebrochen und sind der alten Normalvariante zum Ausstieg gefolgt :lol: B)
Letzte Änderung: 03 Mai 2018 11:47 von Srajachjung. Begründung: Korrektur
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 08 Mai 2018 20:44 #4

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Quelle: kaernten.orf.at/news/stories/2911666/

Wirbel um schwierigen Klettersteig

Wirbel gibt es um den neuen Klettersteig am Schlossberg Griffen. Am Dienstag mussten hier gleich drei Kletterer von der Bergrettung geborgen werden. Nun soll der Schwierigkeitsgrad des Steiges etwas leichter werden.

Zuerst kamen am Dienstag zwei Kletterer aus Slowenien, 68 und 71 Jahre alt, auf dem Steig nicht mehr weiter. Die beiden Kletterer dürften sich selbst überschätzt haben, bei einem Umkehrpunkt war für sie Schluss. Beide mussten von der Bergrettung Bad Eisenkappel abgeseilt werden. Einer der beiden Kletterer hatte sich so stark verausgabt, dass er von der Rettung versorgt werden musste.

Der neue Klettersteig wurde kürzlich eröffnet

Kurz nachdem diese Bergung abgeschlossen war, geriet ein Kletterer aus Kärnten im Steig in Bergnot. Er fiel in sein Brustgeschirr und konnte nicht mehr weiter, auch dieser Kletterer wurde von der Bergrettung abgeseilt.

„Da geht vielen die Kraft aus“
Der neue Klettersteig mit der Schwierigkeitsstufe D und E auf dem Burgfelsen wurde vom Alpenverein erbaut und mit 1. Mai eröffnet. Eine professionelle Kletterausrüstung ist verpflichtend. Bergführer Christian Grübler ist einer der Erbauer des Steiges. Der Steig sei schwerer geworden, als ursprünglich geplant, räumte er ein. Zwar sei der Steig sehr gut ausgeschildert, es gebe aber wenig Möglichkeiten, sich auszurasten: „Es gibt nicht viele Möglichkeiten frei zu stehen. Teils muss man auf überhängendem Fels klettern, da geht vielen die Kraft aus.“

Zusätzliche Triffstufen zum Ausrasten
Schon vor den Einsätzen am Dienstag war eine Erleichterung für die Kletterer geplant, die nun bald umgesetzt werden soll. An einigen Stellen werden Trittstufen in den Fels gebohrt, die es den Kletterern ermöglichen, sich auszurasten. Auch für die Bergrettung soll der Einstieg in den Klettergarten erleichtert werden.

In Not geraten meist Kletterer, die sich und ihre Kräfte überschätzen. Die Bergrettung empfiehlt deswegen, das eigene Können realistisch einzuschätzen und die Hinweise bei den Klettersteigen ernst zu nehmen. Und man sollte sich nicht davor scheuen, die Umkehrmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.
Letzte Änderung: 08 Mai 2018 20:46 von tom77.
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 09 Mai 2018 07:47 #5

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KS Gerlossteinwand
Trotz Schneelage in Klettersteig eingestiegen

Alpine Notlage in Hainzenberg
Presseaussendung der Polizei Tirol
Am 02.05.2018 begingen eine 25- und eine 29-jährige polnische Staatsbürgerin im Gemeindegebiet von Hainzenberg den Klettersteig "Gerlossteinwand". Aufgrund des noch vorhandenen Schnees waren das Sicherungsseil und mehrere Steigbügel, vor allem auf den Felsvorsprüngen (Felsbänder), teilweise bedeckt und schlecht einsehbar. Vor dem letzten Steilaufschwung konnten die beiden Bergsteigerinnen die Klettersteigroute nicht mehr eindeutig lokalisieren. Nach mehreren Versuchen entschieden sie sich schließlich gegen 16.00 Uhr einen Notruf abzusetzen. Die Besatzung des alarmierten Polizeihubschraubers "Libelle" konnte die in Not geratenen Frauen per Tau bergen und bei der Talstation Gerlossteinbahn wieder unverletzt absetzen.

www.polizei.gv.at/tirol/presse/aussendun...45356D3861513D&pro=0
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 09 Mai 2018 08:01 #6

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KS Grete Klinger (nahe Eisenerz, Steiermark)
klettersteig.de/klettersteig/grete_klinger_klettersteig/380

06. Mai 2018: Überknöchelt, nicht blockiert!

Eine 22-jährige Frau aus dem Bezirk Deutschlandsberg verletzte sich am Sonntag bei einem Klettersteigkurs am Grete-Klinger-Steig.
In den Vormittagsstunden brach die Gruppe bestehend aus zehn Kursteilnehmern von der Hirnalm auf und stieg anschießend in den Grete-Klinger-Steig ein. Bis zum sogenannten Fahnenköpfl, die schwierigste Stelle des Klettersteiges, verlief die Tour ohne Probleme.
Gegen 13.40 Uhr überwand die Gruppe diesen Teil und befand sich bereits wieder auf einem normalen Wanderweg. Dort überknöchelte die 22-Jährige und konnte den Abstieg nicht mehr selbstständig bewältigen. Ihr Lebensgefährte verständigte die Einsatzkräfte.

Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 12 rettete die Verletzte mittels Seilbergung und flog sie in das Unfallkrankenhaus Graz. Am Rettungseinsatz waren zehn Mann der Bergrettung Trofaiach und ein Polizist der Alpinen Einsatzgruppe Hochsteiermark beteiligt.

www.kleinezeitung.at/steiermark/leoben/5...zte-aus-Klettersteig
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 09 Mai 2018 08:10 #7

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KS Stopselzieher zur Zugspitze
klettersteig.de/klettersteig/zugspitz_we...stopselzieherweg_/90

8.5.2018

Trotz Schneelage in Klettersteig eingestiegen

32-Jährige stürzt an der Zugspitze mehrere Meter in die Tiefe

Alpinunfall in Ehrwald
Ehrwald/Tirol - Zu einem schweren Alpinunfall ist es am Dienstagnachmittag an der Zugspitze gekommen. Dabei ist eine Deutsche schwer verletzt worden.
Am frühen Nachmittag des 8. Maies unternahm ein deutsches Ehepaar in Ehrwald eine Wanderung auf die Zugspitze. Nach dem Aufstieg zur Wiener Neustädter Hütte stieg das Paar in den Klettersteig Stopselzieher ein, welcher zum Gipfelbereich der Zugspitze führt.

Im Mittelteil des Klettersteigs mussten sich die Parteien vom Sicherungsseil aushängen, da dieses vom Schnee bedeckt war, und setzten den weiteren Aufstieg ohne Sicherung fort.

Die 32-jährige Frau verlor wenig später das Gleichgewicht und stürzte zirka fünf Meter auf einen Felsvorsprung ab. Sie wurde schwer verletzt und vom Rettungshubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Reutte geflogen. Ihr 33-jähriger Ehemann blieb unverletzt.

Presseaussendung der Landespolizeidirektion Tirol

www.rosenheim24.de/bayern/alpinunfall-eh...r-tiefe-9854263.html
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 09 Mai 2018 08:22 #8

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Klettersteig und Rauchen (?)

Feuerwehr verhindert Waldbrand

Brandalarm hat es Mittwochnacht in Götzis gegeben. Gemeldet wurde ein Brand beim Klettersteig Kapf. Das Feuer war rasch bemerkt worden, deshalb konnte ein größerer Waldbrand verhindert werden.

Der Feuerwehr Götzis wurde gegen Mitternacht ein Brand beim Ausstieg Klettersteig Kapf gemeldet. Durch das schnelle Anrücken der Feuerwehren Götzis, Altach, Koblach und Rankweil konnte oberhalb vom „Spalla“ eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Eine mehrere Kilometer lange Löschleitung wurde bis zum Brandherd gelegt. Die ersten Feuerwehrleute dämmten den Brand mittels Feuerlöscher ein, nach Aufbau der Schlauchleitung konnte das Feuer dann endgültig gelöscht werden. Die Brandursache ist unbekannt.

vorarlberg.orf.at/news/stories/2911728/
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 09 Mai 2018 16:32 #9

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Drachenwand Mondsee, Abstieg über Hirschsteig

Auszug aus unserer Steigbeschreibung:
"Der Abstieg erfolgt über den (...) Hirschsteig (schwarzer = schwieriger alpiner Steig mit vielen seilgesicherten Passagen.) Hier kommen diejenigen ins Schwitzen, die den Steig mit ihren im Fitnessstudio aufgebauten Muskeln locker hochgestiegen sind, aber keine Erfahrung auf schweren alpinen Steigen haben: glatte Wurzeln in feuchter Erde bedeckt von Laub, Absturzgefahr beim Stolpern, Treppen mit Sprossen anstatt Stufen, die liegenden Leitern gleichkommen, Holzbalkenstiegen ohne Geländer, etc."

klettersteig.de/klettersteig/drachenwand_klettersteig/1711

Beim Abstieg verwurzelt

Sankt Lorenz: Bergsteigerin mit Hubschrauber gerettet
Eine 53-jährige deutsche Staatsbürgerin bestieg am Montag gemeinsam mit ihrem Mann über den Klettersteig die Drachenwand.

Beim Abstieg über den Normalweg, den sogenannten Hirschsteig, Gemeinde St. Lorenz, rutschte sie gegen 15:15 Uhr in einem Steilstück des Weges aus. Der rechte Fuß blieb dabei bei einer Wurzel hängen und verdrehte sich. Ein Stück konnte sie noch den Abstieg selbst bewältigen, bis die Schmerzen ein Weitergehen verhinderten. Nach der Verständigung der Rettungskräfte wurde sie vom Rettungshubschrauber C6 mit dem Bergetau gerettet und ins LKH Salzburg geflogen.

www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzk...ttet;art1104,2892254
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 11 Mai 2018 06:52 #10

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KS Schlossberg Griffen
klettersteig.de/klettersteig/schlossberg_griffen/2370

Ü 50 und männlich: schon wieder Blockierung im Schlossberg!

Bergrettung barg erschöpften Kletterer
Aus Erschöpfung kam ein 57-jähriger Mann aus St. Kanzian am Klettersteig am Schlossberg in Griffen weder vor noch zurück. Die Bergrettung musste ihn bergen.

www.kleinezeitung.at/kaernten/5424760/Gr...n-Kletterer?from=rss
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 11 Mai 2018 07:24 #11

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das kann ja noch "lustig" werden mit diesem neuen KS...
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 13 Mai 2018 06:32 #12

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Wenn der Steig so leicht ist, dass man sich allenfalls mit der Hand am Seil festhält...

Julius-Mayr-Weg
klettersteig.de/klettersteig/julius_mayr_weg/138

200 Meter in den Tod gestürzt
11.05.2018, 14:59 Uhr | dpa

200 Meter ist eine 55-Jährige beim Abstieg über einen Klettersteig am Brünnstein bei Oberaudorf (Landkreis Rosenheim) in die Tiefe gestürzt und dabei gestorben. Die Frau aus Rosenheim war mit ihrem Mann auf dem Weg ins Tal, wie die Bergwacht Oberaudorf-Kriefersfelden am Freitag mitteilte. Noch im oberen Drittel des Julius-Mayr-Wegs, einer als leicht geltenden Route, stolperte sie am Donnerstagnachmittag und stürzte dabei ab. Eine Einsatzkraft der Bergwacht beobachtete das Geschehen, holte Hilfe und versuchte, die Frau zu retten. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Frau konnte jedoch nur noch tot geborgen werden. Der Ehemann wurde vom Kriseninterventionsteam ins Tal begleitet.

www.t-online.de/nachrichten/id_83756030/...n-tod-gestuerzt.html
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 14 Mai 2018 08:28 #13

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Blitz verfehlt Stahlseil und schlägt in benachbarten Baum
klettersteig.de/klettersteig/grosser_son...sicherter_steig_/263

Blitzschlag verletzt Bergwanderer
Ein 27-jähriger Wanderer ist am Sonntagnachmittag auf dem Sonnstein bei Ebensee bei einem Blitzschlag verletzt worden. Der Gmundner war im Klettersteig an einem Stahlseil, als direkt daneben der Blitz in einen Baum einschlug.

Der 27-Jährige aus Gmunden war am Nachmittag gemeinsam mit seinem 56-jährigen Vater auf den großen Sonnstein gestiegen. Kurz vor 16.00 Uhr waren die beiden mit ihrem Hund schon wieder beim Abstieg, weil ein Gewitter heranzog. Doch das Unwetter kam zu schnell heran.
Als Vater und Sohn am Ende des klettersteigartigen Abschnittes waren, schlug ein Blitz in einen Baum direkt neben dem Weg ein. Der Vater hatte den Steig bereits verlassen, doch der Sohn hatte sich noch am Stahlseil festgehalten und wurde deshalb vermutlich indirekt vom Blitz erwischt.

Lähmungserscheinungen
Der 27-jährige wurde zu Boden geschleudert, wobei er Abschürfungen erlitt. Außerdem klagte er über Lähmungserscheinungen im rechten Arm und Bein. Sein Vater setzte einen Notruf ab und 18 Bergretter und Alpinpolizisten aus Ebensee stiegen mit einem Arzt zu dem Verletzten auf. Er wurde noch an der Unfallstelle versorgt und dann sicher ins Gmundner Spital gebracht.

ooe.orf.at/news/stories/2912527/
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 19 Mai 2018 19:57 #14

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Quelle: kaernten.orf.at/news/stories/2913807/

Tödlicher Kletterunfall in Malta

Ein Student ist am Nachmittag bei einem Kletterunfall in Malta fast 200 Meter abgestürzt. Der Mann war mit einem Freund auf einem Klettersteig unterwegs. Er konnte von den Einsatzkräften nur mehr tot geborgen werden.

Der 24 Jahre alte Student aus Friesach war zu Mittag mit einem Freund beim Fallbach Klettersteig in Malta unterwegs. Der Mann dürfte an der schwierigsten Stelle des Steiges, die sehr viel Kraft benötigt, Probleme bekommen haben, war laut Polizei zu diesem Zeitpunkt auch nicht entsprechend gesichert.

„Es ist genau an der schwierigsten Kletterpassage passiert, man klettert hier leicht im Überhang. Ich könnte mir vorstellen, dass hier die psychische Komponente mitgespielt hat, dass die Person aufgrund von psychischem Stress beim Umhängen einen Fehler gemacht hat und anstatt den Karabiner in das nächste Segment zu hängen beide ausgehängt hat“ sagte Michael Koller, der Einsatzleiter der Bergrettung.

Fehler beim Sichern mögliche Ursache
Laut Koller sichere sich im Regelfall jeder Kletterer über zwei Selbstsicherungsschlingen ab. „Grundsätzlich funktioniert das so, dass zwei Selbstsicherungen am Stahlseil angebracht sind. Beim Umhängen muss immer eine dieser Sicherungen umgehängt werden. Wenn nicht beide im Stahlseil sind, ist diese Person ungesichert“, so Koller. Das dürfte aber bei diesem tragischen Absturz der Fall gewesen sein. Der 24-Jährige verlor den Halt und stürzte über 130 Meter ab. Sein etwa gleichaltriger Studienkollege, der vor ihm geklettert war, dürfte den Absturz laut Polizei mitangesehen haben.

Ein Unfallzeuge alarmierte nach dem Absturz die Einsatzkräfte. Der 24-Jährige konnte aber nur noch tot geborgen werden. Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache komme aber auch ein technisches Versagen der Selbstsicherungskarabiner in Frage, so Koller. Die genaue Unfallursache muss also noch von Alpinpolizei und der Spurensicherung geklärt werden.

Große Gefahr auch für Bergretter
Die Bergung der Leiche war sehr schwierig, weil sie genau unter dem Wasserfall lag und dieser derzeit aufgrund der Schneeschmelze sehr viel Wasser führt. „Auch für die Bergretter herrschte massive Gefahr von oben. Die Wassergischt ist an dieser Stelle so gewaltig, dass man sich beim Luftholen schwer tut und auch das Sehvermögen beeinträchtigt ist“, so der Bergretter. Bei dem Kletterunfall standen 24 Einsatzkräfte der Bergrettung Lieser,- Maltatal und Spittal an der Drau, Polizeihubschrauber, Notarzthubschrauber RK1 und die örtliche Polizei im Einsatz.

In den vergangenen Jahren komme es immer häufiger zu Klettersteigunfällen. Der Trend zu diesem Sport sei gestiegen. Im Vergleich zu anderen Klettersteigen passiere laut Michael Koller von der Bergrettung, am Fallbachklettersteig nicht viel mehr.
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Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2018 23 Mai 2018 10:06 #15

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Viele überschätzen sich auf Klettersteigen

Mehrere Bergungen und zuletzt ein tödlicher Unfall: Unfälle auf Klettersteigen nehmen in Kärnten zu. Vor allem bei neu gebauten Klettersteigen kommt es zu Unfällen, warnt die Bergrettung - und appelliert, das eigene Können realistisch einzuschätzen.

Am Fallbach-Klettersteig in Malta endete ein Absturz am Wochenende tödlich. Ein 24-jähriger Student stürzte fast 200 Meter ab, er konnte nur noch tot geborgen werden – mehr dazu in Tödlicher Kletterunfall in Malta. Vor zwei Wochen mussten vom neuen Klettersteig auf dem Schlossberg Griffen mehrere Kletterer geborgen werden – mehr dazu in Wirbel um schwierigen Klettersteig.

Gute eineinhalb Stunden ist man am Schlossberg Griffen unterwegs, um den Klettersteig zu bewältigen. Christian Grübler baute diesen Klettersteig im Auftrag der Gemeinde und sagte, man habe ihn gleich nach der Fertigstellung entschärft. Es gebe auch einen Notausstieg. Seit diesen Vorfällen wird in Kärnten diskutiert, ob die Klettersteige zu gefährlich sind, oder ob die Kletterer ihr Können überschätzen. Denn das Klettern liegt weiter im Trend, auch der Schwierigkeitsgrad der Steige wurde teils angehoben.

Hinweistafeln genau beachten
Zu Unfällen kommt es vor allem bei neu gebauten Klettersteigen, meint dazu der Ausbildungsleiter der Bergrettung Bad Eisenkappel, Heinz Lechner: „Bei neuen Klettersteigen kommt es in den ersten zwei Wochen oft zu Einsätzen der Bergrettung. Dann spricht sich aber in der Szene herum, welche Anforderungen ein Steig hat.“

Problematisch können Klettersteige aber trotzdem für Nicht-Ortskundige oder Touristen werden. Lechner rät deswegen, die Hinweistafeln beim Einstieg genau zu beachten: „Darauf wird z.B. Schwierigkeitsgrad und nötige Ausrüstung beschrieben.“ Zur Ausrüstung für einen Klettersteig gehören auch Sitzgurt, Fallstopper, Helm und Handschuhe.

Ehrliche Selbsteinschätzung unerlässlich
Eine ehrliche Selbsteinschätzung des eigenen Könnens ist wichtig. Einen Klettersteig zu bewältigen kostet Kraft, nicht jeder Kletterer habe die nötige Fitness, sagt Heinz Lechner: „Einigen Kletterern geht auf schwierigen Steigen die Kraft aus, deswegen appellieren wir an die Eigenverantwortung. Vor allem bei Klettersteigen der Schwierigkeitsklassen C, D und E braucht es eine gute Vorbereitung.“ Für die Hobby-Kletterer werden auch immer wieder Kurse von Bergrettung und Alpinschulen angeboten, „so ein Kurs kann vor dem Besuch eines schwierigen Klettersteiges ratsam sein“, so Lechner.

Publiziert am 22.05.2018
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Moderatoren: kletterkiki