Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 07 Sep 2015 08:20 #91

  • joecool
  • joecools Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 549
  • Dank erhalten: 261
Das war sicher kein Bandfalldämpfer, dessen Nähte ja nur einmal kontrolliert aufreißen und dich abbremsen können, sondern eine Seilbremse in Form einer Lochplatte.
Dino.jpg
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 07 Sep 2015 09:01 #92

  • tom77
  • tom77s Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 1853
  • Dank erhalten: 1806
joecool schrieb:
Das war sicher kein Bandfalldämpfer, dessen Nähte ja nur einmal kontrolliert aufreißen und dich abbremsen können, sondern eine Seilbremse in Form einer Lochplatte.

kann sein, dass es eine Seilbremse war - muss aber nicht...

es braucht schon einiges damit ein Bandfalldämpfer ordentlich aufreißt v.a. wenn er noch dazu von einer Frau (mit Vermutung! 50-60kg verwendet wird..)

wenn das so 4 Stürze über vielleicht 1-2m waren kann es gut sein dass du am Bandfalldämpfer überhaupt nichts siehst oder es sind halt ein paar cm aufgerissen...

und ich glaube das irgendwie nicht dass die Frau auch nur einmal wirklich über mehrere Meter in das Set gestürzt ist - weil im Normalfall kletterst du dann nicht mehr weiter, wobei der aufgerissene Bandfalldämpfer noch das kleinste Problem ist... :S

Gerade an der Seewand gibt es auch einige Stellen da stürzt du besser überhaupt nicht - weil nach 5m Flug schlägst du bevor der Dämpfer in der Verankerung wirken kann am nächsten Band auf, und das in einer klatschnassen von Erde und Gras dursetzten senkrechten D - Wand... "da kommt Freude auf"... glücklich sind jene die dann über die Gegebenheiten nicht groß nachdenken und sich mit ihren Set sicher fühlen - weil bin ja gesichert... :woohoo:

letzte Woche wo die 3 Helden unterwegs waren, war die Seewand unter Garantie klatschnass - hunderte von Höhenmeter äußerst anspruchsvolles C/D Gelände, dazu die Schuhe immer erdverschmiert und Null Grip... ich kann mir den Kampf lebhaft vorstellen... :S

warum v.a. so viele Tschechen, Polen etc... die Seewand als das Non Plus Ultra und absolutes Must Have der Klettersteige sehen und unbedingt machen müssen... ich verstehe es nicht - mir hat 1x Seewand gereicht - ich mag den Steig nicht - mich sieht sie sicher nicht wieder...
Letzte Änderung: 07 Sep 2015 09:04 von tom77.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 07 Sep 2015 20:11 #93

  • kletterkiki
  • kletterkikis Avatar
  • OFFLINE
  • Carpe diem
  • Beiträge: 6131
  • Dank erhalten: 2446
Markus13 schrieb:
kletterkiki schrieb:
tom77 schrieb:
...Frau stürzte viermal in Schockabsorber...

Netter Name für den Bandfalldämpfer :)

Mich interessiert ja schon die ganze Zeit, wo man einen Schockabsorber (is' wohl was "Spezielles") herbekommt,
in den man 4x reinfallen kann.... ;)
Im Netz habe ich mal nichts gefunden. :(

LG, Markus

Na der Absorber absorbiert den Schock und da kann man dann mit aufgerissenem Set weiter klettern. Sorry,,, der musste sein!
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 08 Sep 2015 07:04 #94

  • kboomdani
  • kboomdanis Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 247
  • Dank erhalten: 117
www.youtube.com/watch?v=8fq4TpuE7sY

Kuckst du hier ;-)

Da öffnet sich der Bandfalldämpfer trotz Sturz nicht :woohoo:
Runter kommen sie alle!
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 08 Sep 2015 07:20 #95

  • der Dan
  • der Dans Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 2033
  • Dank erhalten: 1039
Das Video läuft hier leider nicht. Aber das "Lehrvideo in Kletersteigtaktik" gabs hier schon mal - mit dem Mut der Verzweiflung wuchtet sich der Typ irgendwie so dadurch, bis er schließlich in sein Set knallt. Ich vermute die Energie reicht da nicht aus um den Bandfalldämpfer auszulösen. Interessant eigentlich, daß man da ne Vorstellung bekommt wie tief man wirklich fallen muss damit er auslöst.
Fürs Video angucken hatte Markus13, glaub ich, ne Lösung.
Grüße,
Dan
;)
je genauer du planst, desto härter trifft dich der Zufall.

500px.com/danielkubirski
facebook.com/sichtsalat
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 08 Sep 2015 09:39 #96

  • tom77
  • tom77s Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 1853
  • Dank erhalten: 1806
ich (mit österreichischer IP) kann es aktuell auch nicht mehr ansehen...

so weit ich es von damals in Erinnerung habe wundert es mich aber nicht wirklich, dass sich am Bandfalldämpfer da nicht viel rührt.

zum einem ist Fallhöhe nicht groß - ca. 2m wenn ich es richtig in Erinnerung habe, und was wahrscheinlich noch wichtiger ist: Die Postalm F-Variante hängt dort sicher 30-40Grad über, beim Sturz kann der Karabiner also nicht senkrecht ungebremst in die Verankerung knallen, sondern es wird einiges an Energie schon vorher durch die Reibung von Karabiner am Stahlseil umgewandelt - war ja schon fast eher ein Rutschen als ein Sturz :woohoo:

es gilt ja: Stürzen am KS ist tabu - und das absolut zurecht!!! - aber wenn man sich schon ein Passage zum stürzen "aussucht" dann ist so eine Passage natürlich am besten geeignet - fast schon so ähnlich wie beim Klettern - je höher der Schwierigkeitsgrad desto sturzfreundlicher ist im allgemeinen das Gelände (bei guter Absicherung)...

naja und "elegant" ist natürlich was anderes was der Typ auf dem Video da treibt - aber "elegant" kommen da eh nicht viele durch - ich finde ja die ganze Postalm Variante (genau so wie die Bürgeralm Variante) als nicht sinnvoll, davon abgesehen würde es mir persönlich aktuell wahrscheinlich auch nicht viel besser gehen als dem Helden am Video... sein Können halbwegs einschätzen sollte man halt können, bevor man einsteigt und sich zum "Affen" macht... :woohoo:
Letzte Änderung: 08 Sep 2015 09:41 von tom77.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 08 Sep 2015 13:22 #97

  • terry
  • terrys Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 950
  • Dank erhalten: 2381
Hier geht's (I). B)

Eine richtig fiese Stelle. Der Kletterer hängt mit beiden Armen über der Verankerung, hat aber keine Kraft die Karabiner umzuhängen und stürzt so (im Video in Zeitlupe) runter zur vorherigen Verankerung ca. 2,5m :S Das ganze extrem überhängend, das Seil leicht schlapp und so ist der Sturz wohl recht karabinerfreundlich, da keine (?) Querbelastung auftritt.
Auffallend ist, dass der Kletterer (ich waage mal zu behaupten, dass selbst ein Alpinkletter nicht wirklich besser aussieht - man kann an dieser Stelle wohl nur gegen den Felsen stemmen und sich mit den Händen am Steilseil hochwuchten) immer wieder mit den Schuhen von der Wand abrutscht - man sieht Tropfen im Bild - ich weiß jetzt nicht ob es da immer "regnet" wegen Wasserfall oder so oder ob es an dem Tag geregnet hat - nasse Schuhsohlen :pinch: und den Rest kann man dann sehen... :S

Die Jungs wollten es definitiv einfach wissen...
"Um die Natur in ihrer ganzen Schönheit zu fotografieren, muss man oft vor ihr auf die Knie gehen!"
Dölf Reist, Bergsteiger und Fotograf
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 08 Sep 2015 17:32 #98

  • Markus13
  • Markus13s Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 1287
  • Dank erhalten: 1145
der Dan schrieb:
Das Video läuft hier leider nicht....
...Fürs Video angucken hatte Markus13, glaub ich, ne Lösung.

Ich musste auch nochmal ein wenig suchen,
sowas verwendet man ja schliesslich nicht jeden Tag:

Auf der folgenden Seite muss der Videolink in das Eingabefeld reinkopiert werden
proxy.zalmos.com/

Videolink:
youtube.com/watch?v=8fq4TpuE7sY

LG, Markus
Der Mensch plant und Gott lacht...
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 10 Sep 2015 11:42 #99

  • schwaben1
  • schwaben1s Avatar
  • OFFLINE
  • Sportlicher Senior
  • Beiträge: 58
  • Dank erhalten: 6
joecool schrieb:
Dieser eigentlich vermeidbare Unfall an der wunderschönen Tajakante (Tiroler Außerfern) sollte uns daran erinnern, dass zwischen zwei Leuten am Klettersteig immer 2 Seilverankerungen sein sollten. Ausnahme: ein Erwachsener geht direkt hinter einem kleineren Kind, um dieses vor einem längeren Sturz zu bewahren und um ggf. beim Umhängen zu helfen.


wenn ich das lese, frage ich mich ein weiteres Mal, wie man wider solches Wissen gegen ein Klettersteigset mit Seilbremse wettern kann.
Aus gutem Grund klettern meine Frau und ich mit einem solchen Set.
Schade, dass es so was nimmer zu kaufen gibt.
War am Markt wohl nicht zu platzieren, vielen einfach zu teuer :( :(

S1
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 10 Sep 2015 12:45 #100

  • schwaben1
  • schwaben1s Avatar
  • OFFLINE
  • Sportlicher Senior
  • Beiträge: 58
  • Dank erhalten: 6
Fast jeder war schon mal am Pisciadu. Oder am Alpspitz oderoderoder .....
Wie es da mit den eigentlich zwingend notwendigen Abständen aussieht, dürfte bekannt sein.
Nur ein Beispiel:
www.bergfuehrerdolomiten.it/wp-content/u...IMG_8272-550x412.jpg

S1
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 13 Sep 2015 07:05 #101

  • kletterkiki
  • kletterkikis Avatar
  • OFFLINE
  • Carpe diem
  • Beiträge: 6131
  • Dank erhalten: 2446
Zwar nicht am Klettersteig passiert, aber hört man in letzter Zeit öfter, dass der Steinschlag zunimmt:

www.bgland24.de/bgland/schoenau/schwerer...-schwer-5521681.html
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 13 Sep 2015 08:38 #102

  • Uwe
  • Uwes Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 189
  • Dank erhalten: 112
Der Steinschlag ist das Problem der Klimaerwärmung, da die Permafrostzonen innerhalb der Berge zurückgedrängt werden - (Ironie an) aber nein, das ist nicht menschengemacht (Ironie aus).

Gruß, Uwe
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 13 Sep 2015 11:56 #103

  • joecool
  • joecools Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 549
  • Dank erhalten: 261
Uwe schrieb:
Der Steinschlag ist das Problem der Klimaerwärmung, da die Permafrostzonen innerhalb der Berge zurückgedrängt werden - (Ironie an) aber nein, das ist nicht menschengemacht (Ironie aus). Gruß, Uwe

Hi Uwe, wenn brüchige, sehr hoch gelegene Felspartien nur noch vom Eis zusammengehalten werden und wenn diese Felshänge mit Perma(=Dauer-)frost infolge der aktuellen Klimaerwärmung zeitweise auftauen, dann nimmt die Gefahr von Felsstürzen zu. Ich kenne Bergsteiger, die Viertausender vorzugsweise nachts besteigen, wenn unterwegs alles hart gefroren ist.
Steinschlag gehört aber zusammen mit Fels- und Bergstürzen, Muren, Lawinen, etc. zu den völlig natürlichen Mechanismen der Erosion. Also ist Steinschlag nicht "das Problem der Klimaerwärmung". Ich kenne die Watzmann-Ostwand nicht, wo die 300 Kubikmeter Gestein runtergepoltert sind, aber für Steinschlag in der Ostwand gibt es laut wikipedia nun wirklich genügend andere Gründe, ohne gleich auftauenden Permafrost bemühen zu müssen:

"Der Sockel des Berges besteht aus einem relativ brüchigen Dolomit"; "die gewaltigen Lawinen, die im Frühjahr die Ostwand des Watzmanns hinabstürzen"; "Des Weiteren besteht akute Steinschlaggefahr, insbesondere an schönen Wochenenden, wenn viele Seilschaften im Berchtesgadener Weg unterwegs sind." "Tonnenschwere Altschneemassen", die sich "plötzlich von den abwärts geschichteten Bändern der Wand lösen" ... https://de.m.wikipedia.org/wiki/Watzmann
Grüße vom Mittelrheintal, wo es auch Felsstürze gibt.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 20 Sep 2015 20:28 #104

  • tom77
  • tom77s Avatar
  • OFFLINE
  • Beiträge: 1853
  • Dank erhalten: 1806
Auf Tirol.orf.at ist ein Artikel zur Unfallstatistik Sommer 2015 in Österreichs Bergen erschienen.

Interessant und erfreulich, dass trotz des schönen Wetters und damit mehr Leuten in Bergen die Anzahl der Unfälle Insgesamt zurückgegangen ist. Interessant auch dass die Unfälle am KS gegenüber 2014 deutlich gesunken sind (143 auf 92) beim Klettern aber deutlich gestiegen ist (149 auf 194)

tirol.orf.at/news/stories/2731987/

115 Tote in Österreichs Bergen

In Österreichs Bergen sind in der diesjährigen Sommersaison 115 Menschen bei Alpinunfällen ums Leben gekommen, 43 davon in Tirol. Im Sommer 2014 waren es österreichweit im selben Zeitraum von 1. Mai bis 10. September 108.

Die Zahl der Verunfallten im alpinen Raum ging laut dem Kuratorium für Alpine Sicherheit zurück, von 2.512 im Sommer 2014 auf nunmehr 2.385 Personen.

„Erfreulich ist, dass die Zahl der tödlichen Unfälle im langjährigen Schnitt um zehn Prozent weniger ausmacht“, erklärte Kuratoriumspräsident Karl Gabl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. 60 Prozent der tödlichen Unfälle passierten in einem relativ kurzen Zeitraum von ein paar Wochen, nämlich von Anfang Juni bis Anfang Juli. Alleine in der Woche von 29. Juni bis 5. Juli gab es 13 tödliche Alpinunfälle in Österreichs Bergen, sagte Gabl.

Meiste Unfälle beim Bergwandern

Die meisten tödlichen Unfälle passierten beim Bergwandern (60), gefolgt vom Klettern (9), Klettersteig (5) und Hochtouren (5). Der Rest verteilt sich auf andere Unfälle im alpinen Raum. 46 Prozent der tödlich verunglückten Bergwanderer waren Inländer, gefolgt von Deutschen mit 36 Prozent.

Am Klettersteig sahen Kuratorium und Alpinpolizei vor allem die nicht vorhandene Ausrüstung als Ursache für die tödlichen Unfälle. Beim „normalen“ Klettern im Gebirge mangle es zwar nicht an der richtigen Ausrüstung, jedoch an der richtigen Vorgangsweise beim Abseilen.

In Tirol die meisten tödlichen Unfälle

Die meisten tödlich Verunglückten gab es mit 43 in Tirol, gefolgt von Salzburg mit 17. Den stärksten Rückgang verzeichnete Kärnten (minus 55 Prozent), den meisten Zuwachs gab es in Niederösterreich, wo die Zahl der Toten von drei auf zehn Personen stieg.

War gewöhnlich ein Herz-Kreislauf-Versagen mit 50 bis 60 Prozent die Hauptunfallursache beim Bergwandern, so stellten die Experten heuer eine Änderung fest: 40 Prozent der Unfälle waren auf Sturz und Stolpern zurückzuführen, 37 Prozent auf Herz-Kreislauf-Versagen.

Grafik zu Bergtoten
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/BMI

Weniger Unfälle

Trotz des sehr heißen Sommers und der damit einhergehenden größeren Zahl an Menschen im Hochgebirge sank die Zahl der Verunfallten beim Bergwandern - von 1.266 im Sommer 2014 auf 1.243 heuer. Die Verunfallten beim Klettern (von 149 auf 194) und bei den Hochtouren (von 57 auf 81) nahmen zu, jene am Klettersteig nahmen ab (von 143 auf 92).

Grafik zu Bergtoten
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/BMI

Wie schon in der Vergangenheit führte Tirol wie bei den tödlich Verunfallten auch bei den Verunfallten die Rangliste mit 961 Personen an. 40 Prozent aller Alpinunfälle ereigneten sich in dem Bundesland. Wie bei den tödlich Verunglückten lag auch hier Salzburg mit 386 an zweiter Stelle. Einen signifikanten Anstieg gab es in Vorarlberg, von 176 im Jahr 2014 auf nunmehr 225. Österreich und Deutschland machten mit 46 Prozent bzw. 36 Prozent den Großteil der Verunfallten aus.

Bergrettung kritisiert „Vollkaskomentalität“

Die Bergrettung kritisierte unterdessen einmal mehr die „Vollkaskomentalität“ der Leute am Berg. Oft werde die Frage gestellt, weshalb man für eine Bergung überhaupt zahlen müsse. Den Menschen fehle oft auch das „Gefühl für den Berg“, kritisierte Peter Veider, Geschäftsführer der Tiroler Bergrettung. Auch das nötige Können sei oft nicht vorhanden. Veider ortete zu wenig Bewegung im Gelände schon in den Schulen.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Pressemeldungen - Unfälle - Klettersteig 2015 20 Sep 2015 21:26 #105

  • kletterkiki
  • kletterkikis Avatar
  • OFFLINE
  • Carpe diem
  • Beiträge: 6131
  • Dank erhalten: 2446
tom77 schrieb:

Bergrettung kritisiert „Vollkaskomentalität“

Die Bergrettung kritisierte unterdessen einmal mehr die „Vollkaskomentalität“ der Leute am Berg. Oft werde die Frage gestellt, weshalb man für eine Bergung überhaupt zahlen müsse. Den Menschen fehle oft auch das „Gefühl für den Berg“, kritisierte Peter Veider, Geschäftsführer der Tiroler Bergrettung. Auch das nötige Können sei oft nicht vorhanden. Veider ortete zu wenig Bewegung im Gelände schon in den Schulen.

Das wird den Dan aber freuen...
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
Dieses Thema wurde gesperrt.
Moderatoren: kletterkiki