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THEMA: Artikel: Mehr Verbote im Freizeitsport nötig?

Artikel: Mehr Verbote im Freizeitsport nötig? 28 Okt 2013 23:20 #1

  • kletterkiki
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Ein interessanter Artikel: salzburg.orf.at/news/stories/2610899/

Auszugsweise:
"Immer wieder, wenn es zu schweren Unfällen im Freitzeitsport kommt, wird der Ruf nach mehr Verboten laut - auch beim Skifahren, Tourengehen, Canyoning, Paragleiten, klassischen Felsklettern, Sportklettern, auf Klettersteigen mit stählernen Leitern und Seilen und bei anderen „Risikosportarten“."

Ich persönlich empfinde weder Klettern noch das Klettersteigeln als Extremsport... Wobei mir letzthin mein Bankberater unterbreitet hat, dass mein Hobby auch für die Bank unter Extremsport fällt :woohoo: :woohoo: :woohoo: .
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
Letzte Änderung: 28 Okt 2013 23:28 von kletterkiki.
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Artikel: Mehr Verbote im Freizeitsport nötig? 29 Okt 2013 07:40 #2

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Für Sesselfurzer ist auch spazierengehen extrem.

Gleitschirmfliegen ist meines Wissens auch keine Risikosportart, nur Falschirmspringen :woohoo:

Bankberater verkaufen auch Versicherungen und die haben natürlich soviele Klauseln wie nur möglich um mehr Geld zu verlangen.

Viele Sportarten sind aber nur Risikogruppen wenn sie regelmäßig ausgeübt werden. Was jetzt allerdings regelmäßig und gelegentlich ist kann ich nicht beantworten. Einmal im Jahr ist auch eine regelmäßigkeit :whistle:
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Artikel: Mehr Verbote im Freizeitsport nötig? 29 Okt 2013 07:43 #3

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Bankberater und Versicherungsfritzen - das sind alles ziemlich extrem geldorientiert veranlagte Menschen. Gilt Habgier auch als Extremsport :lol: ? Ich persönlich finde ja, grad in diesem Sektor gehört ne Menge verboten ;) :P .
"Ich wurde oft falsch verstanden. Häufig unternahm ich Dinge, die für andere eine Provokation waren."
Walter Bonatti (1930-2011)
Letzte Änderung: 29 Okt 2013 07:44 von kletterkiki.
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Artikel: Mehr Verbote im Freizeitsport nötig? 29 Okt 2013 08:45 #4

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Ein Thema, bei dem ich regelmässig Wutanfälle bekomme. Ich hatte einen Kollegen der Fussball gespielt hat. Wenn ich mir anschaue wie oft der Verletzungen hatte, nicht in die Arbeit gekommen ist, die Krankenkasse richtig ernsthaft belastet hat, und wenn ich mir dann anhören muss dass es in den Bergen ja gefährlich ist und Klettern am Seil ja ein Risikosport ist, dann platzt mir jedes Mal die Hutschnur.

Wieviele Hobbyfussballer sitzen jeden Montagmorgen beim Arzt? Und wieviele Bergsportler? Eben ... :evil: Aber verbieten ist natürlich der beste und einfachste Weg. Braucht man nicht zu denken bei und macht sich immer gut. Anstatt endlich mal die Dummheit zu verbieten ...
Die meisten Menschen [..] erleben die Natur als enttäuschende Umsetzung von TV-Eindrücken oder als Bedrohung.
Hans Lozza, Wanderführer durch den Schweizer Nationalpark
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Artikel: Mehr Verbote im Freizeitsport nötig? 30 Okt 2013 23:20 #5

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Maulwurf schrieb:
Anstatt endlich mal die Dummheit zu verbieten ...

Naja... wir wollen ja hier nicht den Grossteil der Weltbevölkerung kriminalisieren... :whistle:

Ein Verbot macht meines Erachtens nur dort Sinn, wo objektive Gefahren zu gross sind und diese von den meisten Menschen nicht erkannt werden können. Zum Beispiel ist die Verzasca im Tessin wegen unsichtbarer Strudel sehr gefährlich. Dort sind schon viele Menschen ertrunken und ein Verbot macht auf bestimmten Abschnitten sicher Sinn.

Ganze Sportarten zu verbieten ist Unfug und ein unnötiger Eingriff in die persönliche Freiheit der Menschen - selbst bei Basejumpern. Der Grossteil der Leute, die solche Sportarten ausüben, sind sich meist im Klaren darüber, was sie tun.
"Wenn du allein bist, bist du still, und wenn du still bist - vor allem wenn du zwei Monate still bist-, bewegen sich Dinge in dir."
Silvia Vidal
Letzte Änderung: 30 Okt 2013 23:21 von BLR.
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Artikel: Mehr Verbote im Freizeitsport nötig? 31 Okt 2013 09:34 #6

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Die meisten Unfälle passieren nachweislich im Haushalt, von den immer noch ca. 4500 Verkehrstoten in Deutschland ist oft nur bei der Veröffentlichung der Jahresstatistik die Rede.

Viele Unfälle entstehen durch Alkoholeinfluß oder andere Drogen.

Eine große Anzahl Unschuldiger werden zu Mitopfern.

Aber die sogenannten Extremsportler sollen duch Verbote geschützt werden ???

Was für eine widersinnige Doppelmoral

LG. Christian :evil:
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